Akif Pirincci: „Ich bin mit jeder Faser Deutscher“

Veröffentlicht: April 13, 2013 in Migration & Islam
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Die PI-Erfolgsserie “Warum ich Deutschland liebe!” brachte schon zahlreiche Beispiele gelungener Integration von Immigranten verschiedenster Herkunft. Das zeigt: Deutschland ist weltoffen und bietet alle Chancen für Menschen, die in guter Absicht zu uns kommen. Neben den vielen Beispielen “alltäglicher” Integrationserfolge gibt es auch herausragende Geschichten. Zum Beispiel die des internationalen Bestseller-Autoren Akif Pirincci, der mit seinem auch verfilmten Katzenkrimi Felidae den literarischen Durchbruch schaffte. Am 6. August kommt eine Verfilmung seines Romans Die Damalstür in die deutschen Kinos. Im PI-Interview beschreibt Pirincci die Faszination Deutschland, die er als Kind türkischer Gastarbeiter in einem Eifeldorf erlebte, wie er dort ganz selbstverständlich zu einem Deutschen wurde und warum er Deutschland liebt: “Ich kann in Deutschland schreiben, was ich will und denken, was ich will.”

PI: Als Sie nach Deutschland kamen, waren Sie gerade mal zehn Jahre alt. Ihr Weg führte von Istanbul in ein 3000 Seelen großes Eifeldorf bei Cochem/Zell an der Mosel. War das nicht ein Kulturschock? Und wenn ja, wie äußerte sich der?

Akif Pirincci: Klar war das ein Kulturschock. Doch anders als man denkt. Ich kam ja aus Istanbul, einer Metropole mit damals schon fünf Millionen Einwohnern, in ein kleines Dörfchen namens Ulmen. Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich Wälder, überhaupt Grün soweit das Auge reicht. Derartiges war mir vorher nur im Kino begegnet, zum Beispiel in „Tarzan“. Ich fühlte mich wie in Kanada oder so. Unser Lehrer ging mit uns Kindern zum Sammeln von Pilzen in den Wald, die wir später dann in der Pfanne brieten. Total aufregend! Ulmen hatte kein Schwimmbad, doch dafür gab es zwei dicht beieinander liegende Kraterseen, ein Sumpfmaar und ein klares. Für Sommer- und Schwimmspaß war also auch gesorgt. Und dann erst der Schnee (damals gab es ja richtige, verschneite Winter). Das Sumpfmaar war pünktlich zum Jahresende zugefroren, und wir Kinder hatten jede Menge Spaß mit unserem Schlitten drauf. Für Schlittschuhe fehlte die Kohle. Ich kriege tatsächlich Tränen in die Augen, wenn ich an diese selige Zeit zurückdenke. Aber nicht weil es einen Anlaß zum Weinen gegeben hätte. Im Gegenteil, ein besseres Abenteuerland für einen zehnjährigen Jungen hätte es auf der ganzen Welt nicht geben können.

PI: Die Moselaner und Eifelaner gelten gemeinhin als ein fröhliches Völkchen. Welche Erfahrungen haben Sie mit ihnen gemacht und welche Erfahrungen haben die Eifelaner mit Ihnen gemacht?

Pirincci: Naja, ob die so fröhlich waren, weiß ich nicht mehr. Aber ich erzähle mal eine kleine Geschichte, die mir heutzutage keine Sau glaubt, wenn ich sie zum Besten gebe. Doch sie entspricht der vollen Wahrheit: Ende Dezember – die Familie Pirincci ist erst fünf Monate in Deutschland – spüre ich, daß es irgendwie immer ruhiger und gleichzeitig festlicher um uns herum wird, ja irgendwie besinnlicher (damals kannte ich den Ausdruck nicht). Hinter den Fenstern brennen farbige Kerzen, es glitzert und funkelt in den Häusern, Leute schleppen aus dem Wald selbst gesägte Tannenbäume nach Hause. Sonderbar, diese Deutschen. Am Abend des 24. Dezembers passiert es dann: Wir hocken in unserer Zweizimmer-Wohnung und essen zu Abend, als es an der Tür klopft. Mein Vater macht auf, und da stehen etwa zwanzig Leute vor der Tür: Arbeitskollegen meiner Eltern, Nachbarn, aber auch Wildfremde aus dem Dorf. Sie überreichen uns liebevoll verpackte, kleine Geschenke. Einfach so. Unglaublich, mein Spielzeugbestand steigt an diesem Abend um 1000 Prozent. Tja, was soll ich sagen, seitdem bin ich ein fanatischer Weihnachtsfreak. Sogar mein Sohn sagt mir inzwischen, daß ich es damit übertreibe. Zu jener Zeit war das Verhältnis zwischen Deutschen und Ausländern halt ein bißchen anders. Ob man es glaubt oder nicht.

PI: Gab es damals viele Türken in Ihrer Schule?

Pirincci: Außer mir und meiner Schwester noch einen. Ich war der einzige Ausländer in meiner Klasse.

PI: Wie lange dauerte es, bis Sie sich auf deutsch verständlich machen konnten?

Pirincci: Schätze, drei Monate. Richtig akzentfrei und in ganzen Sätzen konnte ich mich schon nach einem halben Jahr ausdrücken. Deshalb verstehe ich diese Sprachproblem-Diskussion bezüglich der Migranten nicht. Wenn man binnen eines Jahres die Sprache des Landes, in dem man lebt, nicht beherrscht, ist man entweder doof oder darauf nicht angewiesen. Punkt. Bei Kindern müßte es noch schneller gehen. Übrigens hat es auch nichts damit zu tun, welche Sprache zu Hause gesprochen wird. Bei uns zu Hause wurde stets Türkisch gesprochen.

PI: Wie haben sich Ihre Eltern in der neuen Heimat eingelebt?

Pirincci: Die kamen erst gar nicht dazu, sich richtig einzuleben, weil sie so hart arbeiten mußten. Damals Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger wurde noch zwölf Stunden am Tag gearbeitet, und samstags auch noch den halben Tag. Außerdem hatten sie die ganze Zeit Angst, daß man sie aus Deutschland wieder davonjagen würde, wenn sie arbeitslos wären. Sie haben sich in Deutschland so gut eingerichtet wie es ihren Kräften und Möglichkeiten entsprach. Meine fünfundsiebzigjährige Mutter (hier Fabrikarbeiterin) kann immer noch ganz passabel Deutsch, obwohl sie seit zwanzig Jahren wieder in der Türkei lebt. Sie hätte überhaupt keine Schwierigkeiten, sagen wir mal, einer deutschsprachigen Talk-Show zu folgen. Man kann sagen, sie haben sich die leckersten Rosinen aus der deutschen Lebensweise herausgepickt und in ihre eigene montiert. Einschließlich Currywurst und Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Allerdings entstand dieses „Integrationswunder“ auch dadurch, daß sie a) null bis antireligiös waren b) mein Vater stark dem Alkohol zugetan war und c) daß sie irgendwie dem Ideal des „German way of life“ nacheiferten. Merke: Ein Bierchen und noch ein Bierchen und noch ein Bierchen mit Kollegen kann der Integration mehr dienlich sein als tausend Integrationsgipfel.

PI: Wann haben Sie festgestellt, dass Sie Deutscher sind?

Pirincci: Schon als wir mit dem Zug (Drei-Tagesreise) die deutsche Grenze passierten und ich aus dem Fenster immer wieder diese aufgeräumten, mit Blumen drapierten Parks sah. „Was sind das für schöne Parkanlagen?“, fragte ich meine Mutter. „Das sind keine Parkanlagen, sondern Friedhöfe, mein Sohn!“, antwortete sie. Ich konnte es kaum fassen. Was muß das für ein reiches Land sein, in dem selbst die Friedhöfe aufgehübschten Filmkulissen ähneln, dachte ich. Dazu muß man wissen, daß in der Türkei Friedhöfe ziemlich verwildert sind, so daß man bisweilen oft das gesuchte Grab nicht finden kann. Nein, ich fühle mich als Deutscher, weil mir dieses Land so viel gegeben hat, mehr als ich mir in meinen jungen Jahren je erträumt habe. Damit meine ich nicht nur materielle Dinge. Ich habe hier meinen ersten Kuß von einem Mädchen bekommen, meinen ersten Rausch genossen, meine traurigsten Momente erlebt und meine größten Triumphe gefeiert, bin mit meinem Sohn um die Wette geschwommen und habe die erste Million gemacht. Ich kann in Deutschland schreiben, was ich will, und denken, was ich will. Und wenn ich mit meinen Freunden einen heben gehe, habe ich in diesem Land auch die Freiheit, mein Hirn auszuschalten. Wie in allen westlichen Ländern ist es letzten Endes die Freiheit, die mich zum Einheimischen macht.

PI: Sie schreiben Ihre Bücher auf deutsch, Ihre Helden heißen Gustav Löbel, Blaubart und Pascal, nicht Ali, Mustafa und Günes. Sie schreiben für ein deutsches Lesepublikum, warum nicht für ein türkisches?

Pirincci: Da besitzen Sie ziemlich naive Vorstellungen über den Ehrgeiz von Schriftstellern. Ein Schriftsteller schreibt niemals für dieses oder jenes Publikum, sondern FÜR DIE GANZE WELT! Jedenfalls hofft er, daß die ganze Welt seine Bücher liest. Doch der eigentliche Grund, weshalb meine Bücher von einem westlichen Publikum gelesen werden, liegt an meiner Affinität zu ganz bestimmten Stoffen. Ich schreibe Genre-Literatur mit Tiefgang: Krimi, Horror, Mysterie. Meine Vorbilder sind amerikanische, amerikanisch-jüdische und englische Autoren. Weshalb eine Story über Vampire sich ausgerechnet in Ankara abspielen sollte, erschließt sich mir nicht. Dem Publikum wird es ähnlich ergehen. Es existieren nun einmal bestimmte Gewohnheiten bezüglich des Medienkonsums, die kaum zu ändern sind. Wie wir aus amerikanischen Spielfilmen kennen, landen UFOs grundsätzlich entweder in L. A. oder New York oder Washington. Der Teufel in „Der Exorzist“ wird zwar in Irak ausgegraben, treibt aber sein Unwesen dann doch lieber in der guten alten USA. Sogar er hat also vor den Sehgewohnheiten seiner getreuen Sünder kapituliert. Außerdem verstehe ich die Frage nicht so ganz. Weshalb muß ich über und für Türken schreiben? Nur weil ich aus der Türkei komme? Nach dieser Argumentation dürfte ich ja auch nichts über Schwule schreiben, weil ich hetero bin. Oder über Mörder, weil ich niemanden umgebracht habe. Wo bleiben da die weiten Gefilde der Phantasie?

PI: In welcher Sprache denken Sie eigentlich?

Pirincci: In der satanischen.

PI: Ihr Vorname, Akif, bedeutet “dem Weltlichen ab- und dem Spirituellen zugewandt”. Trifft das auf Sie zu?

Pirincci: Toll, daß Sie das für mich herausgefunden haben; ich kannte die Bedeutung meines Namens tatsächlich nicht. Ich muß Ihre Frage auf zweierlei Weise beantworten. Religion, Spiritualität, Spuk und Hokuspokus ist mein Tagesgeschäft, will sagen, um eine interessante Geschichte und interessante Charaktere zu kreieren, muß ich mich zu den höchsten Höhen und in die tiefsten Tiefen des menschlichen Seins hinauf- und hinabbegeben. Und zu allem, was dazwischen liegt. Zum Beispiel habe ich in meinen Büchern mehr gemordet als ein Massenmörder. Beinahe hätte ich sogar die Atombombe gezündet. Ausbeuterische Empathie, nenn ich das. Kurzum, obwohl ich zu 90 Prozent der Charaktereigenschaften meiner Kunstfiguren nicht habe, glaube ich zumindest die Gabe zu besitzen, mich in diese hineinversetzen zu können. So auch in Spiritualität und artverwandte Gefühle. Das wird oft verwechselt. Ich bin bei so manch einer Frau abgeblitzt, weil sie mich mit einem unsicheren Lächeln fragte, ob ich selbst ein bißchen so wie der Bösewicht in meinem aktuellen Buch sei, und ich darauf aus reiner Boshaftigkeit mit Ja antwortete.
Sobald ich aber meinen Schreibtisch verlasse, werde ich wieder zu dem, der ich im realen Leben bin: Ein eingefleischter Atheist, der alles mit der wissenschaftlichen Elle messen möchte. Ich bin an wissenschaftlichen Themen sehr interessiert, vor allem an Evolution und Genetik.

PI: Dem Islam wird manchmal eine hohe “Spiritualität” zugeschrieben. Haben Sie Spiritualität? Und worin besteht die?

Pirincci: Der Islam besitzt meiner bescheidenen Meinung nach keinen Funken an Spiritualität. Das Gegenteil ist der Fall. Nicht einmal Allah spielt eine große Rolle, sondern überwiegend der Prophet und sein Verbotsbüchlein. Es gibt im Islam auch keine Gottessuche wie im christlichen Sinne. Man muß nur das befolgen, was der Prophet gesagt hat, und schwups ist man im Paradies. Was mich betrifft, so habe ich meine wenn nicht spirituellen, so doch entrückten Momente. Davon aber jede Menge. Dazu wieder eine kleine Geschichte: Als ich nach Deutschland kam und eingeschult wurde, gab es natürlich auch den Religionsunterricht. Aber, Überraschung!, schon in der ersten Stunde stellte es mir der Religionslehrer frei, hinauszugehen, da ich ja kein Christ sei. Zunächst war das für mich wie ein kleiner Lottogewinn, da ich ja eine Stunde aussetzen konnte, während die Klassenkameraden schwitzen mußten. Die ersten zehn Minuten auf dem leeren Pausenhof waren auch in der Tat super, doch danach begann ich mich furchtbar zu langweilen. Es war ja keine Pause oder so, alle waren drin, und ein menschenleerer Pausenhof ohne das übliche Kindergeschrei kann sich für ein Kind leicht in eine ziemliche Ödnis verwandeln. Irgendwann reichte es mir. Ich ging wieder in die Klasse zurück und fragte den Lehrer, ob ich sozusagen als Gast beim Religionsunterricht mitmachen durfte. Ich durfte, und dieser Erlaubnis verdanke ich, na sagen wir mal, dreißig Prozent meiner späteren Karriere. Wir lasen im Religionsunterricht nämlich Teile aus der Bibel, und die gewährt ja tiefste Einblicke in die Urform der deutschen Sprache. Außerdem wird darin sehr bildlich gesprochen, was meine eh schon überhitzte Phantasie noch weiter anfeuerte. Zudem gingen wir manchmal in die Kirche und sangen irgendwelche Lieder unter Orgelbegleitung. Es klingt bekloppt, doch noch heute schreibe ich zumeist unter dem Einfluß von Kirchenmusik, zumeist Chöre. Sie beruhigt mich so schön. Außerdem hätte es ohne die Gottesidee solche Titanen wie Bach, Beethoven und Mozart wohl kaum gegeben. Jedenfalls nicht mit dem zum Weinen schönen Erbe, das sie uns hinterlassen haben. Damit wir uns nicht mißverstehen. Ich finde die Gottesidee lächerlich, eine Weiterentwicklung des primitiven Aberglaubens von und für Vollidioten. Und was Papst und Kirche anbelangt: Von mir aus können die den Holocaust leugnen oder eine Messe in Strapsen zelebrieren. Ist mir total wurscht, weil ich diese vermeintlich göttlichen Institutionen sowieso nicht ernst nehme.

PI: Findet sich das in der Themenwahl ihrer Bücher wieder?

Pirincci: Natürlich. Denn so wie es religiöse oder spirituelle Menschen gibt, so gibt es sie auch in ihren literarischen Spiegelbildern. Auch Kunstfiguren können und müssen religiös oder barbarisch oder unsympathisch oder heldenhaft oder was auch immer sein. Man darf allerdings dabei den Fehler nicht begehen, den schlechte Autoren immer begehen: Sie nicht ernst nehmen. Das heißt, nur weil man selbst areligiös ist, darf man eine religiöse Figur nicht der Lächerlichkeit preisgeben. Es sei denn man strebt eine Religionssatire an. Die religiöseste Figur, die ich erschaffen habe, ist wohl der Kater Francis. Der Typ glaubt tatsächlich an den allwaltenden Gott. Keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist. Vielleicht war ich mal wieder besoffen. Aber ich habe Respekt vor seinem Glauben, und lasse es ihm durchgehen, wenn er wieder seitenlang über Gott und die Welt philosophiert.

PI: Wie ist Ihr Verhältnis zu den türkischen Einwanderern, die sich selbst in der dritten Generation mit der Integration schwer tun?

Pirincci: Ich kenne ja kaum welche. Und die, die ich kenne, unterscheiden sich in keiner Weise vom deutschen Hinz und Kunz. Dazu muß gesagt werden, daß ich in einem Reichenviertel lebe. So lernt man auch nur die Türken kennen, die es selber geschafft haben. Übrigens von denen gibt es mittlerweile so einige. Also nicht immer so schwarzsehen, ihr PI-Schwarzseher!

PI: Oft wird behauptet, Deutschland oder die Deutschen würden eine bessere Integration der türkischen Immigranten verhindern. Teilen Sie diese Auffassung? Was würden sie einem türkischen Immigranten raten?

Pirincci: Nein, diese Meinung teile ich in keiner Weise. Der Hauptgrund für das Erstarken des Islam und für die Abkoppelung der Menschen aus islamischen Ländern von der deutschen Gesellschaft ist das Sozialhilfe-Wunderland-Syndrom. Denen geht es einfach zu gut, um sich mit weltlichen Problemen zu beschäftigen. Junge Leute, denen noch das ganze Leben bevorsteht, haben nichts Besseres zu tun, als Buspassagiere in die Fresse zu hauen. Was soll das? Warum nicht besser die Talente und Fähigkeiten in sich entdecken? Irgendwann ist es zu spät. Doch in unserem Keine-Arbeit-trotzdem-Geld-Gesellschaft fehlt es halt an Konsequenz. Und die Politiker tolerieren es, weil sie allmählich ahnen, daß diese Menschengruppe ihr künftiges Wahlvolk sein wird. Ganz zu schweigen von der Integrationsindustrie, von der mittlerweile und schätzungsweise einige Hunderttausend Deutsche finanziell abhängig sind. So oder so, es geht immer nur um die Staatsknete. Sowohl für die einen als auch für die anderen.

PI: In Köln tobt gerade ein heftiger Streit über den Bau der DITIB-Moschee in Ehrenfeld. Können Sie die Bedenken vieler Kölner Bürger zu dem Großprojekt verstehen?

Pirincci: Jeder Sakralbau ist einer zuviel. Außer die wirklich schönen Kirchen natürlich. Begründung siehe oben.

PI: Haben Sie schon mal daran gedacht, Deutschland zu verlassen? Wenn ja, in welche Richtung?

Pirincci: Von Jahr zu Jahr immer öfter. Hängt allerdings auch mit dem Alter zusammen. Haus am Meer irgendwo in Spanien oder Portugal, die übliche Altmänner-Träumerei halt. Junge Leute aufgepaßt: Man verträgt kaltes Wetter tatsächlich immer schlechter je älter man wird. Wenn allerdings die Kopftuch-Dichte weiter noch so zunimmt, mache ich irgendwann wirklich die Fliege. Ich möchte auf keinen Fall in die Verlegenheit kommen, vor lauter Religiosität um mich herum keine Luft mehr zu bekommen.

PI: Bitte vervollständigen Sie den Satz: “Ich liebe Deutschland, weil…”

Pirincci: … weil ich mit jeder Faser meines Körpers ein Deutscher bin. Vielleicht kann das ja mal ein Arzt untersuchen und sowas wie ein Zertifikat ausstellen.

PI: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Pirincci.

Originalartikel PI News

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