Der Sozialismus/Kommunismus wurde nur noch nie richtig umgesetzt

Veröffentlicht: Juni 14, 2013 in Uncategorized
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Die in Gestalt der Schlagzeile daher kommende Aussage ist jedes Mal das Argument von Kommunisten und Sozialisten, stattdessen hätte man ihre Idee „missbraucht“. Aber hat man sie wirklich missbraucht? Oder hat man die Lehren von Lenin und Marx nicht eher genauso umgesetzt, wie es die Lehre verlangt?

„Kampf, ‘unerbittlicher Kampf auf Leben und Tod’ mit dem revolutionsverräterischen Slawentum; Vernichtungskampf und rücksichtslosen Terrorismus – nicht im Interesse Deutschlands, sondern im Interesse der Revolution!“ – Friedrich Engels, 1849 (MEW 6, 286).

„Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren… Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.“ – Marx an Engels, 1862 (MEW 30, 257).

„Wir haben es von Anfang an für überflüssig gehalten, unsere Ansicht zu verheimlichen …Wir sind rücksichtslos, wir verlangen keine Rücksicht von euch. Wenn die Reihe an uns kommt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen.“ – Karl Marx, 1849 (MEW 6, 504).

„Es gibt nur ein Mittel, die mörderischen Todeswehen der alten Gesellschaft, die blutigen Geburtswehen der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu konzentrieren, nur ein Mittel – den revolutionären Terrorismus!“ – Karl Marx (MEW a.a.O. 5, 457)

„Man solle damit in einer sozialistischen Revolution beginnen, die primitiven Völkerabfälle wie etwa Basken, Bretonen, schottische Highlander, zu liquidieren.“ – Karl Marx, 1848 in der Rheinischen Zeitung

„Die Klassen und Rassen, die zu schwach sind, die neuen Lebenskonditionen zu meistern, müssen den Weg frei machen. Sie müssen in einem revolutionären Weltensturm untergehen.“ – Karl Marx, 1848 in der Rheinischen Zeitung

„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke (…) Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende, nationale Besitzbürgerblock.“ (Joseph Goebbels, 1931, in: „Der Angriff“, eine Gauzeitung der Berliner NSDAP)

„Sozialist sein: Das heißt, das Ich dem Du unterordnen, die Persönlichkeit der Gesamtheit zum Opfer bringen. Sozialismus ist im tiefsten Sinne Dienst. Verzicht für den Einzelnen und Forderung für das Ganze.“ (Joseph Goebbels)

Ist es nicht so, dass man Sozialismus/Kommunismus für etwas Gutes hält, nur der „böse“ Mensch will es nicht einsehen? Haben nicht alle versucht, genau diesen neuen Menschen zu „kreieren“ und mussten dafür nicht die anderen sterben? Ich denke, dass der Sozialismus/Kommunismus richtig umgesetzt wurde, denn die Lehren von Lenin, Marx, Shaw etc. lassen sich nur mit der „Erschaffung eines neuen Menschen“ erfüllen (was zudem stets explizit Voraussetzung gewesen war, so lautete beispielsweise ein Werk von Ché Guevara: „Der neue Mensch“) und dazu gehörte der alte Mensch entweder auf brutale Weise „umerzogen“ oder eben ausgerottet (wenngleich im Falle Guevaras bereits wegen seiner zentralistischen Wirtschafts- und Finanzpolitik Tausende ums Leben kamen). Oder was – falls dem ja angeblich gar nicht so ist – musste und muss mit Menschen geschehen, die ihr moralisch sauber herleitbares Naturrecht, nämlich in Ruhe gelassen zu werden bzw. nicht beim Programm des „neuen Menschen“ teilnehmen zu wollen, in Anspruch nahmen bzw. nehmen wollen? Es ist schon interessant, wie indoktrinierte Heerscharen von Sozialismus-Befürwortern Abermillionen von Toten damit relativieren, dass angeblich „eine Idee missbraucht“ wurde. Komischerweise ist sie ja nicht nur in einem Land missbraucht worden, sondern überall dort, wo man den Kommunismus als Endziel hatte. Der Umstand, dass die Katastrophe dem Sozialismus/Kommunismus aufgrund dessen kollektivistischen Zwangsstrukturen immanent bzw. immer und immer und immer vorprogrammiert war, ist und sein wird, scheint bizarrerweise kaum zu interessieren. Lieber wird in der Hoffnung, mittels der dauerhaften Initiierung von Gewalt, „hoheitlicher“ Planung sowie Zwang glückliche Menschen zu „schaffen“, der einhundertdrölfzigste Sozialismus-Versuch gewünscht (und auch umgesetzt!) anstatt der individuellen Freiheit in Form einer beispielsweise offenen Gesellschaft auch nur einen Gedanken zu schenken. Egal, ob sie nun Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot, Che Guevara, Ceaușescu, Honecker usw. hießen: Durch die Bank sollen sie alle die Lehren „missbraucht“ haben? Zudem wird allen Ernstes geglaubt, wenn nur der Eine, der „Richtige“ käme (oder eine Gruppe von „Richtigen“), so dann werde der Sozialismus/Kommunismus eine gute Sache? Wäre die Moral eine Person, so fände sie es beschämend, nach dem bisherigen Erfahrungsschatz hinsichtlich sämtlicher sozialistisch-kommunistischer Gesellschaftsklempnereien immer noch zu glauben, Sozialismus/Kommunismus sei, wenn er denn nur „richtig umgesetzt“ werden würde, eine Wohltat für die Menschen. Sozialismus/Kommunismus war, ist und wird immer kollektivistisch sein und steht somit dem individuellen Streben nach Freiheit und Glück entgegen; und ohne individuelle Freiheit gibt es auch keine gesellschaftliche Freiheit. Sozialismus/Kommunismus und Freiheit stehen diametral zueinander.

Originalartikel FreiwilligFrei

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