Mit ‘Juden’ getaggte Beiträge

Der Holocaustleugner David Irving soll in Berlin kein Hotelzimmer bekommen. Die Gedanken sind frei? Wenn man ein Bett in der Hauptstadt bekommen will, muss man sie wohl für sich behalten

David Irving ist ein unangenehmer Zeitgenosse. Noch unangenehmer sind in der Regel diejenigen, die den gerichtsnotorischen Holocaustleugner als Helden feiern. Ob Irving, der einmal ein ernst zu nehmender Historiker war, erst durch die öffentliche Ächtung in die rechtsradikale Ecke geriet, aus der er – altersstarrsinnig, opferstolz und britisch-trotzig – nicht mehr herauskommt; oder ob bei ihm schon immer ein Zug ins Antisemitische, Arierverherrlichende gegeben war, darüber mögen seine Biografen streiten. Doch sollte es unter Demokraten unumstritten sein, dass Irvings Thesen von der jüdischen Erfindung des Holocaust und dessen Instrumentalisierung durch „die Zionisten“ politisch entgegenzutreten ist. Auftritt Volker Beck, Parlamentarischer Geschäftsführer und menschenrechtspolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion. Ihm ist die politische Bekämpfung Irvings anscheinend zu anstrengend. Auf die Nachricht hin, dass der Brite in Berlin Freunde und Gesinnungsgenossen zu einer privaten Veranstaltung (Eintrittspreis 91 Euro) einladen wolle, reagierte Beck mit einem Brief – auf Bundestagspapier – an den Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Berlin, Thomas Lengfelder. Berliner Hotels, so Beck, sollten Irving kein Zimmer vermieten. Auf der Homepage des Verbands veröffentlichte Lengfelder daraufhin den Brief Becks, verbunden mit der Bitte an seine Mitglieder, „Rechtsextremen nicht auf den Leim zu gehen“. Für David Irving soll es offensichtlich in Berlin keinen Raum in der Herberge geben.

Bitte nur gedanklich saubere Gäste!

Die ganze Geschichte ist zunächst einmal absurd. Saudische Prinzen und iranische Diplomaten – um nur zwei im Hinblick auf die Holocaustleugnung und den Antisemitismus eher problematische Gastkategorien zu nennen – kommen regelmäßig in deutschen Hotels unter. Und auch sonst wird bei den russischen Mafiosi, internationalen Waffenschiebern und anderen hochkarätigen Benutzern der edleren Suiten eher selten nach ihren Ansichten zum Holocaust, zu Juden und zu Israel gefragt. Von den vielen weniger wichtigen Gästen der Hauptstadt abgesehen. Noch, zum Glück, ist es nicht so weit, dass man beim Einchecken auch ein Gesinnungs-Statement abgeben muss, auf dass der Berliner Hotelier sicher sein kann, nur gedanklich saubere Menschen bei sich zu beherbergen. Noch. Denn, wie Volker Beck die Berliner Hoteliers erinnert, kann die politische Überzeugung eines Gasts laut Urteil des Bundesgerichtshofs „die Ablehnung einer Übernachtung begründen, wenn diese Überzeugung nicht mit dem Charakter des Unternehmens vereinbar ist.“ Die Gedanken sind zwar frei, so behauptet es jedenfalls das Lied; aber wenn man wert auf ein Bett für die Nacht legt, sollte man sie in Berlin lieber nicht äußern. Das ist skandalös.

Was würde Voltaire dazu sagen?

Wohlgemerkt: Wenn ein Hotel Anstoß an einer geplanten Veranstaltung nimmt, darf es nicht gezwungen werden, Räume dafür zu vermieten. Etwas anderes ist es aber, einem Menschen wegen des vermuteten Inhalts seines Kopfes das Recht zu verwehren, diesen Kopf auf ein Hotelkissen zu legen. Das ist, um es deutlich zu sagen, totalitär. Es ist mir zwar zuwider, für das Recht eines Holocaustleugners einzutreten. Aber das Eintreten für die Rechte anderer Menschen macht überhaupt erst Sinn, wenn es um Leute handelt, mit denen man ansonsten ungern die Atemluft teilt. Von Voltaire ist der Spruch überliefert: „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ In einem Land, das sich gerade einer Hysterie hingibt über die Maßnahmen, die ein befreundeter Geheimdienst zum Schutz der Demokratie ergreift, sollte man daran erinnern, dass es Schlimmeres gibt als Computer-Algorithmen: Der Wahn eines Volkskollektivs nämlich, sich in einem Akt symbolischer Reinigung des Bösen in seiner Mitte zu entledigen. Souverän wäre es, nach dem Berliner Spruch zu handeln: „Jar nich erst ignorieren.“ Wie auch bei Bushido. Der darf allerdings immer noch schlafen, wo er will.

Originalartikel Die Welt

Internationale empirische Studien zeigen: Die Ablehnung des Islams steigt weltweit. In den meisten modernen Staaten ist man des Mohammedanismus überdrüssig, wegen seiner Rückständigkeit, dem Expansionsdrang und der totalitären Ideologie. Religionswissenschaftler sehen eine Annäherung des islamischen Systems an die westliche Welt, und an das Christentum, als gescheitert an.

Das Mohammedanertum wird geprägt von der Hörigkeit gegenüber Allah und seinen irdischen Akteuren – und ist die Basis einer ernstzunehmenden Bedrohung des Weltfriedens. Nach der viele Jahrhunderte währenden Erstarrung beginnt es zu gären in der ökonomisch, technologisch und intellektuell nicht prosperierenden islamischen Kultur, die nach einer historisch kurzen Spanne des Glanzes weit zurück fiel – und deren Markenzeichen heute der dumpfe Terrorismus ist. Seit dem Anschlag auf das World-Trade-Center zählt „TheReligionofPeace.com“ weltweit 21.210 islamische Terrorattacken (Stand: 11.07.2013) mit zehntausenden Verletzten und Toten. Trotzdem werden die Verbrechen im Namen Allahs in Deutschland ziemlich kommentarlos hingenommen. Intellektuelle, Politiker und Medienleute schweigen sich aus, über die Ursache der primitiven Gewalt: Den fatalistischen Glauben an Allah und seinen Propheten. Man ignoriert die schleichende Islamisierung Europas, macht nicht den Herrschaftsanspruch des Islams und seine pseudo-religiöse Ideologie zum Thema. So bleibt der oberflächliche, mediale Mainstream der Political Correctness geprägt von einer blauäugigen, grün-roten Gesinnung, die ohne tiefreichende Kenntnis der islamischen Doktrin und Agenda die Realität vernebelt. So ist mangelndes Wissen, oder unbedarfte Toleranz – und die Fehleinschätzung der Integrationsfähigkeit des islamischen Systems, die Grundlage des mohammedanischen Einflusses in Europa. Dies gilt besonders für Politiker und Medien, die die kritische Sicht und die Ablehnung des Islams durch die Mehrheit des Volkes missachten und beschwichtigend Akzeptanz für die so friedlichen Mohammedaner anmahnen. Der Mohammedanismus ist – weit entfernt von abendländischer Ethik – eine überholte Ideologie, und steht im Konflikt mit unserer Verfassung. Der renommierte Staatsrechtler, Prof. Karl A. Schachtschneider sagt:

  • „Der Islam ist mit der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar. Die Religionsgrundrechte geben keine politischen Rechte. Nur äußerlich und innerlich säkularisierten Religionen gibt das Grundgesetz Ausübungsschutz.“

Das heißt: Der Islam kann als totalitäres, politisches System nicht den Status des Religionsschutzes beanspruchen – sondern sollte als Gefahr für unseren Rechtsstaat gewertet werden. Das Ziel der Islamisten verkündete der Al-Kaida-Stratege Abu Bakar Naij in seinem Manifest des modernen Dschihadismus:

  • „In den westlichen Staaten müssen islamische Parallelgesellschaften aufgebaut werden, mit eigenen Gesetzen und Einrichtungen, einschließlich eigenem Heer. Der direkte, aggressive Kampf gegen die Gaststaaten soll aber solange verzögert werden, bis eine zahlenmäßige Annäherung an das ursprüngliche Staatsvolk erreicht ist.“

In diesem Sinne forderte der Londoner Imam  Anhem Choudry seine Glaubensgenossen dazu auf, die Sozialsysteme zu plündern und ihre Freizeit für den Dschihad zu nutzen. Zu einem Jahrestag des 11. September predigte Anhem Choudry:

  • „Der Islam ist überlegen, er wird nie bezwungen werden. Die Europäer sind so dekadent, dass sie nicht mehr imstande sind, Kinder zu zeugen. Wir übernehmen das für sie – und holen uns ihr Land.“

Der Islam ist im Kern politisch und in seinen latenten Bestrebungen Deutschland langfristig in ein Haus des Islams (dar-al-Islam) umzuwandeln, unvereinbar mit unserer grundgesetzlichen Verfassung. Und: Der Koran ist mit seinen dschihadistischen Suren Volksverhetzung par excellence. Die Hetze des Korans richtet sich gegen die in freiheitlichen Staaten dominierende Gruppe der „Kuffar“ (Ungläubige = Lebensunwürdige) und animiert die Anhänger und Funktionäre Allahs zum blutigen Kampf für die Ausbreitung ihres Glaubens. Die Agenda des politischen Mohammedanismus sollte Anlass sein, die Ausbreitung des Islams nicht zu tolerieren. Ebenso den Koran, den Winston Churchill mit Hitlers „Mein Kampf“ auf eine Stufe stellte – und der auch auf den Index gehört. Im Islam präsentiert sich nicht nur ein schlichter Glaube; die Spanne des Islams reicht vom inhumanen, provokanten Fundamentalismus, über einen latenten oder offenen Machtanspruch mit terroristischen Aktivitäten, bis hin zur unterwürfigen, archaischen Gottverehrung. Wobei die Differenzierung zwischen Islam und Islamismus falsch ist. Der Islam-Experte Prof. Tilman Nagel sagt:

  • „Es gibt keine Trennung zwischen Extremisten und dem Islam der breiten Masse, weil sich extreme Forderungen aus den Grundlagen des Islam selbst ergeben, nicht aus den Rändern.”

Das islamische System gehört zu den rückständigsten Kulturen der Welt. Ohne das Geschenk des Öl- und Gasreichtums sind die Flaggschiffe des Mohammedanismus, die arabischen Staaten, in ihrer Gesamtheit arm und kaum existenzfähig. Prof. Tilman Nagel ist der Meinung:

  • „Der zivilisatorische Rückstand vieler islamischer Länder hat endogene Ursachen, das heißt, mit dem Islam selbst zu tun. Während andere Utopien in der Geschichte vorwärts gewandt waren, ist die Rückkehr zur Denkweise der Altvorderen eine Forderung aus dem Herzen des Islam. Dabei erschöpft sich diese archaische Orientierung nicht mit der Durchsetzung von Pflichtriten und der Scharia, sondern umfasst das Denken, Reden und Handeln der Menschen, als Maßstab ohne Alternative. Gewalt gegen „Ungläubige“ und Andersdenkende war nicht nur in der islamischen Historie wirkmächtig, sondern gehört zur allzeit gültigen Doktrin des Korans. Das Ziel ist nicht nur die Expansion der „einzig wahren Religion“, sondern, einer konkreten islamischen Sozialordnung weltweit.“

Ergänzend kann man sagen: Als eine Vorstufe des Dschihad ist die gesellschaftliche Spaltung zu werten, die im Koran angelegt ist. Denn dort heißt es:

  • „Es ist geboten, dass der Gläubige sich von den Menschen, die Beigesellung begehen, lossagt.“ (Gemeint sind Christen, Juden, Andersgläubige).

Alice Schwarzer schrieb in ihrem Buch „Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz“:

  • „Man hätte es wissen können, aber man wollte es nicht wissen. Vor allem in Deutschland nicht. Jetzt, nach einem Vierteljahrhundert ungehinderter islamischer Agitation – gefördert nicht nur von den Gottesstaaten, sondern auch von so mancher westlichen Demokratie – lässt es sich nicht länger leugnen: Diese islamistischen Kreuzzügler sind die Faschisten des 21. Jahrhunderts – doch sind sie vermutlich gefährlicher als sie, weil längst global organisiert.“

Im Westen lebt der Islam vom Multikulturalismus, der ihm von den Gesellschaften Europas und Nordamerikas geboten wird. Doch: „Multikulti ist gescheitert“, haben inzwischen auch Bundeskanzlerin Merkel, Premierminister Cameron und der frühere Staatpräsident Sarkozy erkannt. Und Helmut Schmidt sagte:

  • „Das Konzept des Multikulturalismus ist nicht kompatibel mit einer demokratischen Gesellschaft. Multikulturelle Gesellschaften funktionieren nur friedlich innerhalb eines autoritären Staates.“

Die im Endeffekt staatsbedrohende Unterwanderung scheint besonders jenen „Islam-Verstehern“ nicht aufzufallen, die sich illusionäres Gedankengut auf ihre Fahne geschrieben haben und glauben, alles und jeder könne integriert werden und stelle eine Bereicherung dar. Der Mohammedanismus jedoch, sprengt das abendländische Gefüge, ist nicht auf Assimilation aus, sondern will sich langfristig als maßgebende Kultur etablieren. Auch von schlichten Gutmenschen, die sich als Vermittler zwischen den Kulturen fühlen, wird der Herrschaftsanspruch des Islams gern übersehen. Vorurteile wären der Grund für die Antipathie, die dem Mohammedanismus entgegenschlägt, sagen weltumarmend träumende Multikulturalisten und verkennen, dass die negative Beurteilung durch täglich neue Terrorattacken unterfüttert wird. Auch die Kenntnis der aggressiven Suren des Korans trägt zur Aversion bei – und macht Toleranz unmöglich. So wird aus den sogenannten „Vorurteilen“ ein fundiertes Urteil. Thilo Sarrazin, ein wichtiger Realist unserer Zeit, sagte:

  • „In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung.“

Das Geschäftsmodell „Gott“

Man kann sich nicht davor drücken, im Zusammenhang mit dem Mohammedanismus den Glauben an Gott anzusprechen – und kritisch zu beurteilen, auch wenn das neben Mohammedanern die Hardcore-Christen protestierend auf den Plan ruft, die ihren Glauben ebenfalls als den einzig wahren sehen. Nun, jedem ist freigestellt, an den Gott seiner Wahl zu glauben – aber nach der Aufklärung, sollte zumindest in Europa die intellektuelle Erkenntnis Vorrang haben, vor subjektiven transzendenten Fantasien und Wunsch-Szenarien. Mit dem Gottphantom Allah besitzen die islamisch-theokratischen Regime ein probates, universelles Mittel zur Machtausübung. Das Zusammenspiel von Gottglaube, autoritärem System mit eigener Rechtsprechung und Vollzugsgewalt – und der Macht religiöser Funktionäre, führt zur rigiden Gängelung und Unterwerfung des Gläubigen. Schuldig sind die Profiteure des Systems, die religiösen Führer: Ajatollahs, Mullahs, Gelehrten, Imame, Prediger – und die umtriebigen Figuren, die politisches Kapital aus dem Irrglauben an Allah schlagen. Der Irrglaube an Götter – Karl Marx nannte diesen Glauben: „Opium des Volkes“ – war seit Anbeginn der Menschheit die Basis für das Beherrschen der Bevölkerung. Das spirituelle Produkt „Gott“ ist wohl die älteste Kreation des Homo sapiens und die Basis des vermutlich zweitältesten Gewerbes: Des Priestertums. Das Phänomen Gott wucherte im Laufe der Zeit zu einer grotesken Vielfalt und wurde zu einer der größten Geißeln der Menschheit. Wahrscheinlich sind im Namen der Götter mehr Menschen umgekommen, als bei allen anderen geschichtlichen Ereignissen. Die unterschiedlichen, jedoch immer einzig wahren Gottheiten waren tragende Säulen des politischen Geschäfts seit der Frühzeit. Nach dem Untergang zahlreicher religiöser Kulturen wirken heute die abrahamitischen Religionen in weiten Teilen der Welt. Mohammedanismus und Judentum sind sogenannte Offenbarungsreligionen. Das heißt, die Gottheiten offenbarten sich – oder treffender gesagt: Sogenannte Propheten glaubten, die Stimme Gottes zu hören und fühlten sich auserwählt. Die Götter Allah und Jahwe sprachen also jeweils durch ihr Medium: Mohammed und Moses. Solche Wahrnehmungen hatten viele stark religiöse Figuren der Geschichte. So glaubte der Apostel Paulus die Stimme Jesu zu hören, der gesagt haben soll (Apg 9,3-6): „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ Saul antwortete: „Wer bist du, o Herr?“ Und der Herr sagte zu ihm: „Ich bin Jesus von Nazareth, den du verfolgst. Doch steh auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst.“ Paulus selbst schrieb über diese Erscheinung: „Das Gott seinen Sohn offenbarte in mir.“ (Gall,16) Die heiliggesprochene Nonne Hildegard von Bingen berief sich auf zahlreiche Visionen göttlicher Herkunft, was Papst Benedikt XVI. dazu veranlasste, sie zur Kirchenlehrerin zu erheben. Visionen hatte auch die Begine Mechthild von Magdeburg, die ihre Offenbarungen „mystische Erfahrungen“ nannte. Auf islamischer Seite war es der Gründer der Ahmadiyya-Bewegung, Mirza Ghulam Ahmad, der behauptete, im Zeitraum von 1871-1908 Offenbarungen von Allah empfangen zu haben. Er hielt sich zugleich für eine Wiedergeburt Jesu und für den von den Moslems erwarteten Mahdi der Endzeit. In seinen 82 Büchern erläutert er die Lehre, die er von Allah erhalten habe. Auch eher gewöhnliche Sterbliche erlebten die zweifelhafte Begnadung durch Offenbarungen. So das Oberhaupt der Neuapostolischen Kirche, Stammapostel Johann Gottfried Bischoff, der Weihnachten 1951 verkündete, noch zu seinen Lebzeiten werde Christus auf die Erde zurückkommen, um die Seinen zu sich zu nehmen. Doch als der von Gott kontaktierte Stammapostel neun Jahre später starb, war das endzeitliche Ereignis noch nicht eingetreten. Ein anderer Visionär, der Gründer der Mormonen-Kirche, Joseph Smith jr. berichtete, im Frühjahr 1820 sei ihm Gottvater und Jesus erschienen und hätten ihn aufgefordert sich keiner Kirche anzuschließen, weil alle Kirchen falsch seien – und er, Smith, die wahre Kirche hervorbringen würde. Er brachte hervor. Heute gibt es weltweit circa 14 Millionen Anhänger des Mormonentums, etwa genauso viele Zeitgenossen gehören zum Judentum. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass auch Josef Ratzinger, der abgedankte Papst, spirituelle Bekanntschaften pflegte. Er schrieb 2010 in der Publikation „Licht der Welt“:

  • „Ich rufe auch die Heiligen an. Ich bin mit Augustinus, mit Bonaventura, mit Thomas von Aquin befreundet. Man sagt dann auch zu solchen Heiligen: Helft mir!“

Die angesprochenen übersinnlichen Phänomene sind auch im hysterischen Formenkreis zu beobachten: Bei Schamanen, Gurus, offenbarenden Nonnen und Mönchen des Mittelalters bis in die Gegenwart. Der subjektive Empfang von Offenbarungen lässt sich des Weiteren mit einem anderen, medizinisch bekannten Zusammenhang erklären: Durch intensive Meditation können körpereigene Drogen aktiviert werden, die das Gefühl vermitteln, mit einer anderen Person kommunizieren zu können. Das sind Sinnestäuschungen, die durch diese endogenen Drogen hervorgerufen werden. Die Visionen finden ohne äußere Einwirkungen im Gehirn statt. Der Mensch produziert LSD-ähnliche Stoffe und fantasiefördernde Transmittlermoleküle wie Dopamin und Glückshormone. Die Betroffenen können das Gefühl einer göttlichen Gegenwart haben und in Ekstase verfallen. Glückshormone sind Opiate, die eine Euphorie erzeugen, die als Erleuchtung empfunden wird. Das Phänomen eine Gottesstimme zu hören, oder visuelle Erscheinungen zu haben, existiert nach wie vor und wird meist dem Krankheitsbild der Psychose oder Schizophrenie zugerechnet. Tatsächlich ist das Auftreten religiöser Wahnvorstellungen ein häufiger Grund für die Einweisung in eine Psychiatrische Klinik. Ein adäquater Ort für die Gottesmänner dieser Welt – könnte die Schlussfolgerung sein. Doch die meisten Scharlatane praktizieren wohlwissend ihr Geschäft. Dem vielfältigen Gotteswahn erlegen, von Phantasmen und Illusionen beeindruckt, erscheint eher die immer noch riesige Masse der Gläubigen. Über lange Zeit, ja noch heute, leben theistische Organisationen von ihren göttlichen Trugbildern und nutzen sie, um die Gläubigen zu gängeln und zu beherrschen. Auch das Christentum gehört in die lange Reihe der religiösen Machtapparate. Das Urchristentum war bis etwa 135 nach unserer Zeitrechnung eine häretische Sekte des Judentums. Die Lehre dieser Jesus-Sekte wurde maßgeblich durch den, aus der griechischen Stadt Tarsus stammenden Apostel Paulus verbreitet. Paulus verstand sich als von Gott berufener „Apostel des Evangeliums für die Völker“ (Gal 1,15f). Er war aber dem Objekt seiner Mission, Jesus, nie begegnet. Dennoch machte der umtriebige Paulus die gesellschaftskritische Gesinnung Jesu zu seinem Programm und verkaufte seine sozialrevolutionären Ansätze als göttlichen Auftrag. Die Gottessohnschaft Jesu ist jedoch nur eine konspirative Hypothese der Theologen des Christentums. Über Jahrhunderte entwickelten Kleriker die Lehre der Christen und schufen ein gewaltiges religiöses Brimborium, mit unter anderem: 245 Dogmen, tausenden Heiligen, und Sakramenten, die der völligen Beherrschung der Gläubigen dienten. Ein solitärer Gott allein reichte den Theologen nicht – so erfanden sie die Trinität, eine groteske Schöpfung, die im Jahre 675 n.Chr. auf der Synode von Toledo dogmatisch festgeschrieben wurde. Die Werte des Christentums sind unbestreitbar positive Meilensteine in der Geschichte der Menschheit, beruhen aber nicht auf der Botschaft eines Gottes. Jesus selbst, hatte sich für den von seinen Landsleuten erwarteten Messias gehalten und war der wahnhaften Überzeugung, ein Sohn Jahwes – des Gottphantoms des legendären Moses – zu sein. Jesus war jedoch nur einer von mehreren jüdischen Predigern und Sektierern, die damals den Anbruch eines irdischen Gottesreiches ankündigten – und sich irrten. Er war völlig bedeutungslos und wurde von der zeitgenössischen Geschichtsschreibung gar nicht registriert. Wohl kaum eine andere Randfigur der Historie ist von geschäftigen „Gottesmännern“ so hochstilisiert worden, wie der angeblich wundertätige Jesus. Noch immer blüht das Geschäftsmodell „Gott“ in mehreren Varianten – wobei die frühmittelalterliche Religion des selbsternannten Propheten Mohammed als inhumanes, totalitäres System besonders negativ auffällt. Bei vielen Gottesmännern, die die verschiedenen Theologien formten, und ihren Nachfolgern, die heute als Demagogen oder Protagonisten ihrer Religion auftreten, findet man einen ausgeprägten, frommen Fanatismus – manchmal verborgen unter dem Deckmantel der Demut. Doch meist ist die zur Schau getragene Religiosität nur Mittel und Bestandteil der Profession. Allen Scharlatanen ist gemein, dass sie sich im Grunde ihres Wesens als Elite fühlen, weil sie die gängigen Mechanismen der Autorität beherrschen. Die Substanz ihres Geschäftes ist das Phantom „Gott“ – eine gewissermaßen geniale Erfindung, die jedoch nur ein lukrativer Schwindel ist, der von dem zumindest partiell abwesenden Geist der Gläubigen lebt. Albert Einstein war der Meinung:

  • „Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber, beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Und Thomas Jefferson (1743-1826) sagte:

  • „Die Priester der verschiedenen Religionen fürchten den Fortschritt der Wissenschaft wie die Hexen den Anbruch des Tages und blicken finster auf den tödlichen Boten, der die Zerstörung der Bauernfängerei ankündigt, von der sie leben.“

Originalartikel PI News

Lesen Sie dazu den Artikel „Die Eroberung Europas durch die Muslim-Bruderschaft“: http://www.meforum.org/article/758.Das im Folgenden vorgestellte Dokument der Moslem Bruderschaft enthält eine detaillierte Strategie zur Unterwanderung der westlichen Gesellschaften und ihrer Institutionen. Die drei zentralen Begriffe der islamischen Expansionsstrategie haben wir schon kennen gelernt:

da’wa
jihad
scharia

Sie finden sich selbstredend auch in diesem Dokument. Die in medinensischer Zeit von Allah gebotene Ausbreitung des Islam wird heute mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln fortgeführt. Wir zitieren aus einem Artikel des FrontPageMagazine vom 11. Mai 2006. Lesen Sie den ganzen Bericht von Patrick Poole:

Quelle: http://www.frontpagemag.com/Articles/ReadArticle.asp?ID=22415

Tatsächlich wurde ein solches Dokument von den Schweizer Behörden im November 2001 während einer Razzia entdeckt, zwei Monate nach den Schrecken des 11. Septembers. Seither blieb Information über das Dokument, in Terrorabwehrkreisen als „The Project“ bekannt, und die Diskussion über seinen Inhalt auf die abgeschirmte Welt westlicher Geheimdienste beschränkt. Es ist dem Einsatz eines unerschrockenen Schweizer Journalisten, Sylvain Besson von Le Temps und seinem Buch „La conquête de l’Occident: Le projet secret des Islamistes“ zu verdanken, dass Informationen betreffend  „The Project“ endlich an die Öffentlichkeit gelangt sind. Ein westlicher Beamter, welcher von Besson zitiert wird, beschreibt „The Project“ als „eine totalitäre Infiltrationsideologie, welche letztendlich die größte Gefahr für die europäische Gesellschaft bedeutet.“

Das Dokument selber ist hier in deutscher Übersetzung angefügt:

Das Projekt der “Muslim Brotherhood”
Dieser Text basiert auf der englischen Übersetzung (“The Project”) von Scott Burgess die ihrerseits auf der französischen Version von Sylvain Besson fußt, welche im Buch mit dem Titel “La conquête de l’Occident: Le projet secret des Islamistes” (Paris: Le Seul, 2005, Seiten 193-205) erschienen ist.

Im Namen des wohltätigen und barmherzigen Allah
S/5/100 Report  1/12/1982 [1.Dezember 1982]

Für eine weltweite Strategie in islamischer Politik
(Voraussetzungen, Bestandteile, Vorgehensweise und empfohlene Aktionen)

Dieser Bericht stellt eine globale Vision für eine weltweite Strategie islamischer Politik (oder „politischen Islam“) vor. Lokale islamische Politik wird in verschiedenen Regionen in Übereinkunft mit diesen Richtlinien entworfen. Er definiert zuallererst die Voraussetzungen dieser Politik, weiter stellt er die Bestandteile und wichtigsten Vorgehensweisen zusammen, welche sich aus diesen Voraussetzungen ergeben; schließlich schlagen wir, anhand von Beispielen, verschiedene Aktionen vor, möge Allah uns beschützen. Im Folgenden werden die hauptsächlichsten Voraussetzungen dieser Politik aufgezeigt:

Voraussetzung Nr. 1: das Umfeld kennen und sich eine wissenschaftliche Methodik für die Planung und Ausführung zu eigen machen
Voraussetzung Nr. 2: den Beweis der Ernsthaftigkeit dieser Arbeit erbringen
Voraussetzung Nr. 3: Der internationale Einsatz muss mit den lokalen Gegebenheiten auf flexible Weise in Übereinkunft gebracht werden.
Voraussetzung Nr. 4: Bei unserem politischen Einsatz muss einerseits Isolation vermieden und andererseits fortwährende Ausbildung und Arbeit in Institutionen gewährleisten werden.
Voraussetzung Nr. 5: Sich der Gründung eines islamischen Staates widmen, parallel dazu sind Bemühungen stufenweise und zielgerichtet einzusetzen, um Kontrolle über die lokalen Machtzentren durch institutionalisiertes Vorgehen zu gewinnen
Voraussetzung Nr. 6: In loyaler Art und Weise mit anderen islamischen Gruppen und Institutionen in verschiedenen Bereichen auf gemeinsamer Grundlage Seite an Seite arbeiten um „ in den Bereichen wo man sich geeinigt hat zusammenzuarbeiten und die Uneinigkeiten beiseite zu legen“
Voraussetzung Nr. 7: Anwendung des Prinzips zeitlich begrenzter Zusammenarbeit zwischen islamischen und nationalistischen Bewegungen in allgemeinen Bereichen und auf gemeinsamer Basis wie zum Beispiel im Kampf gegen den Kolonialismus, die (christliche) Missionstätigkeit und den Jüdischen Staat ohne jedoch Bündnisse eingehen zu müssen. (Diese Strategie) bedingt auch, dass von Fall zu Fall begrenzte Kontakte mit gewissen Machtinhabern hergestellt werden müssen, solange diese Kontakte die shari’a Gesetzgebung nicht verletzen. Man darf ihnen jedoch nicht Loyalität entgegenbringen oder sie ins Vertrauen ziehen; man muss vor Augen halten, dass die Islamische Bewegung der Grund für diese Initiativen ist und dass die Orientierung daher stammt.
Voraussetzung Nr. 8: Die Kunst, mit begrenztem Zeiteinsatz das Bestmögliche zu erreichen, ohne die grundsätzlichen Prinzipien zu missbrauchen, indem man sich stets daran erinnert, dass Allahs Lehre immer angewendet werden muss. Man muss das Passende anordnen und das Unpassende verbieten sowie stets eine dokumentierte Stellungnahme liefern. Wir sollten es jedoch nicht auf eine Konfrontation mit unseren Feinden ankommen lassen, weder auf der lokalen noch auf der  globalen Ebene; dies wäre unverhältnismäßig und würde zu Angriffen auf dawa oder seine Anhänger führen.
Voraussetzung Nr. 9: eine permanente Streitmacht für dawa einrichten und Bewegungen  unterstützen, welche sich in den Gebieten des Islam für den Heiligen Krieg (jihad) engagieren, stufenweise und so weit wie möglich
Voraussetzung Nr. 10: zahlreiche und verschiedenartige Überwachungssysteme an mehreren Standorten unterhalten um einerseits Informationen zu sammeln und andererseits ein einzigartig effizientes Warnsystem einzurichten, welches der weltweiten islamischen Gemeinde dient. In Tat und Wahrheit ergänzen sich Überwachung, politische Entscheidungen und nutzbare Kommunikationssysteme.
Voraussetzung Nr. 11: mittels politischer Planung und jihad  soll sich die palästinensische Sache als Teil des weltweiten islamischen Plans zu Eigen gemacht werden – weil sie schließlich die Schlüsselposition der Renaissance der Arabischen Welt im heutigen Zeitalter darstellt
Voraussetzung Nr. 12: verstehen, wie man Selbstkritik und fortwährende Auswertung der weltweiten islamischen Politik und ihren Zielen ausübt- sowohl betreffend ihres Inhaltes wie auch ihres Vorgehens – um sie zu verbessern. Dies ist eine Pflicht und eine Notwendigkeit aufgrund der Vorschriften der shari’a.

PUNKT 1:  Kenne das Umfeld und eigne dir eine wissenschaftliche Methodik für die  Planung und Ausführung an

A  Bestandteile
Kenne weltweit die einflussreichen Vertreter, ob dies nun islamische, gegnerische oder neutrale Kräfte sind.
Setze die nötigen wissenschaftlichen und technischen Mittel ein für Planung, Organisation, Ausführung und Nachkontrolle.
B  Vorgehensweise
Stelle Beobachtungszentren auf, um Informationen für sämtliche nützliche Zwecke zu sammeln und aufzubewahren; falls nötig, kannst du auch moderne technologische Methoden anwenden.
Gründe Studien- und Forschungszentren und veranlasse Studien zum Thema der politischen Dimension der islamischen Bewegung.
C  Empfohlene Aktionen
Entwerfe eine Zusammenstellung betreffend religiöser und ideologischer Doktrin um eine globale Übersicht der letzten 100 Jahre zu erhalten und analysiere die gegenwärtige Situation im Lichte dieser Aufstellung, einschließlich der Änderungen, welche bereits passiert sind oder die vorausgesehen werden.
Entwerfe eine Aufstellung der weltweiten islamischen Doktrin.
Entwerfe eine Aufstellung der weltweiten islamischen Bewegungen.
Führe gestaffelte politische und wissenschaftliche Studien in verschiedenen islamischen Gebieten mit dem Schwerpunkt auf gegenwärtiges Geschehen durch.
Führe eine wissenschaftliche Studie zum Thema der Geschichte der zeitgenössischen islamischen Bewegungen durch und setze sie ein.

PUNKT 2:  Den Beweis der Ernsthaftigkeit dieser Arbeit erbringen

A  Bestandteile
Klarheit haben über die allgemein anerkannten Ziele von dawa – wie auch über die vorläufigen Ziele – was zu effizienter Ausnutzung, Kanalisierung und Zielgerichtetheit der eingesetzten Energien führt.
Widme genügend Aufwand im Dienste der Arbeiter (für Allah) und koordiniere ihr Bemühen im Hinblick auf das einzige und selbe Ziel.
Erlaube genug Zeitaufwand.
Investiere finanziell in größtmöglichem Umfang.
B  Vorgehensweise
Nütze allen Energieaufwand der Arbeiter im Dienste von dawa, jeder soll auf seinem Niveau mitarbeiten (es wird angenommen, dass jeder sich der Aufgabe, welche ihm übertragen wurde, mit Hingabe widmet).
Mobilisiere die größtmögliche Zahl von Anhängern und Beamten.
Ziehe Geld auf effiziente Weise ein, kontrolliere die Ausgaben und investiere in Bereiche von allgemeinem Interesse.
C  Empfohlene Aktionen
Erstelle ein Gutachten betreffend der Arbeiter (Mitstreiter und Einsatzgebiet sind in Übereinkunft zu bringen)
Stelle einen Stundenplan für die Arbeiter und Spezialisten auf, benütze ihren Einsatz prompt und mit entsprechendem Urteilsvermögen (richtiger Aufwand zum richtigen Zeitpunkt).
Mach dir, soweit wie möglich, finanzielle Institutionen dienstbar, so dass du genügend finanzielle Unterstützung erhältst.

PUNKT 3:  Der internationale Einsatz muss mit den lokalen Gegebenheiten auf flexible Weise in Übereinkunft gebracht werden

A  Bestandteile
Richtlinien definieren, welche weltweit befolgt werden müssen
Auf lokaler Ebene genügend Spielraum für Flexibilität bezüglich jener Themen erlauben, welche mit den allgemeinen Richtlinien der globalen  islamischen Politik nicht in Konflikt geraten können
B  Vorgehensweise
Die Bewegung wird auf globaler Ebene auf allgemeine Art und Weise definieren, was den islamischen (Herrschafts-) Bereich und seine Themen ausmacht. Dies wird den Einsatz von Allen aufgrund von anfänglich festgelegten Prioritäten verlangen.
Die lokale Führerschaft wird aufgrund ihres Vorrechtes die örtlichen Themen bestimmen, in Übereinkunft mit dem Prinzip der Flexibilität und der anfänglich festgelegten Prioritäten.
C  empfohlene Aktionen
Der weltweite islamische Einsatz für die totale Befreiung von Palästina und die Gründung eines islamischen Staates  ist derjenige Missionsauftrag, welcher der globalen Führung zufällt.
Auf lokaler Ebene einen Dialog mit denjenigen führen, welche für die Sache im Einsatz sind, dies in Übereinkunft mit den politischen Richtlinien der Bewegung. Die Form dieses Dialoges wird von der lokalen Führerschaft bestimmt.

PUNKT 4:  Bei unserem politischen Einsatz Isolation vermeiden und fortwährende Ausbildung und Arbeit in Institutionen gewährleisten

A  Bestandteile
In jedem Land soll, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten, politisch frei agiert werden, ohne jedoch in Entscheidungsprozesse verwickelt zu werden, welche dem Gebot der shari’a widersprechen.
Jedermann soll eingeladen werden, an Parlaments- und Stadtratssitzungen, sowie an Zusammenkünften gewerkschaftlicher und weiterer Organisationen teilzunehmen, wenn dort im Interesse des Islam und der Muslime Einfluss genommen werden kann.
Einzelne Individuen und nachfolgende Generationen sind aufgrund eines vorgängig entworfenen Planes zu unterrichten und ein Spezialistentraining für verschiedene Aufgaben ist sicherzustellen
Es sind Organisationen im sozialen, ökonomischen und wissenschaftlichen Bereich sowie im Gesundheitswesen einzurichten und es muss in das Gebiet der sozialen Dienste eingedrungen werden, um den Menschen mittels islamischer Institutionen zu dienen
B  Vorgehensweise
Die verschiedenen politischen Umfelder studieren um die Erfolgswahrscheinlichkeit in jedem Land beurteilen zu können
Spezialisierte Studiengruppen in nutzbringenden Bereichen wie Kommunikationssystemen, islamischem Geschichtsunterricht etc. einsetzen
Durchführbarkeitsstudien bezüglich verschiedener Institutionen erstellen und bezüglich individuell verschiedener Prioritäten – je nach Land – auflisten
C  empfohlene Aktionen
Studien durchführen, welche sich auf die Erfahrungen des politischen Islam berufen und Lektionen davon ableiten
Dringliche aktuelle Fragen sind aus der Perspektive islamischer Politik zu beurteilen
Wichtige Fragen auf lokaler Ebene, z.B. betreffend Arbeiter, Gewerkschaften etc. in den Islamischen Kontext stellen
Eine Anzahl von Institutionen im ökonomischen und sozialen Bereich, sowie im Gesundheits- und Bildungsbereich errichten, soweit die Mittel reichen um den Menschen im islamischen Kontext zu dienen

PUNKT 5:  Sich der Gründung eines islamischen Staates widmen, parallel dazu Bemühungen stufenweise und zielgerichtet einsetzen, um Kontrolle über die lokalenMachtzentren durch institutionalisiertes Vorgehen zu gewinnen

A  Bestandteile
Gedankengut, Bildung und Handlung so in Bahnen lenken, dass eine islamische Regierung weltweit an die Macht kommen kann
Lokale und globale Machtzentren dahingehend beeinflussen, dass sie dem Islam dienen
B  Vorgehensweise
Eine wissenschaftliche Studie über die Möglichkeit erstellen, das Reich Gottes weltweit aufgrund festgesetzter Prioritäten einzurichten
Lokale und weltweite Machtzentren dahingehend untersuchen,  ob sie (islamischem) Einfluss ausgesetzt werden können
Eine zeitgenössische Studie betreffend dem Konzept der Unterstützung für dawa durchführen, insbesondere im Hinblick auf einflussreiche Persönlichkeiten
C  empfohlene Aktionen
Eine islamische Verfassung aufgrund der bisher geleisteten Bemühungen entwerfen
Islamische Gesetze, Zivilgesetzgebung etc. entwerfen
Innerhalb verschiedener einflussreicher Institutionen arbeiten und sie im Dienste des Islam gebrauchen
Arbeitsmaterial von ökonomischen, sozialen und anderen spezialisierten islamischen Institutionen verwerten

PUNKT 6:  In loyaler Art und Weise mit anderen islamischen Gruppen und Institutionen in verschiedenen Bereichen auf gemeinsamer Grundlage Seite an Seite arbeiten um „in den Bereichen wo man sich geeinigt hat zusammenzuarbeiten und die Uneinigkeiten beiseite zu legen”

A  Bestandteile
Das islamische Werk auf eine einzige Ausrichtung hin koordinieren, was erlaubt, die Grundlagen für das Wachstum der islamischen Gesellschaft und der Hingabe an die Macht Gottes auf der Erde festzulegen
Jeder Mitstreiter soll sein Tätigkeitsgebiet in Übereinstimmung mit seiner Leistungsfähigkeit aussuchen, in Loyalität und mit dem Willen zu koordiniertem Handeln
B  Vorgehensweise
Die wahre Natur der islamischen Bewegungen analysieren, ihre Erfahrungen auswerten und Pläne für die Zusammenarbeit zwischen ihnen entwickeln
Vermeiden, neue islamische Bewegungen in einem Land zu errichten, in welchem schon eine tätig ist; es wird nur eine aufrichtige und vollkommene Bewegung geben
C  empfohlene Aktionen
In jedem Land die Bemühungen aller, welche für den Islam arbeiten koordinieren und einen guten Kontakt zwischen ihnen herstellen ob sie nun individuell oder in einer Gruppe arbeiten
Die existierenden Meinungsverschiedenheiten unter den islamischen Mitstreitern reduzieren und ihre Konflikte im Rahmen der shari’a Gesetzgebung lösen

PUNKT 7:  Anwendung des Prinzips zeitlich begrenzter Zusammenarbeit zwischen islamischen und nationalistischen Bewegungen in allgemeinen Bereichen und auf gemeinsamer Basis wie zum Beispiel im Kampf gegen den Kolonialismus, die (christliche) Missionstätigkeit und den Jüdischen Staat ohne jedoch Bündnisse eingehen zu müssen. Diese Strategie bedingt auch, dass von Fall zu Fall begrenzte Kontakte mit gewissen Machtinhabern hergestellt werden müssen, solange diese Kontakte die shari’a Gesetzgebung nicht verletzen. Man darf ihnen jedoch nicht Loyalität entgegenbringen oder sie ins Vertrauen ziehen; man muss vor Augen halten, dass die Islamische Bewegung der Grund für diese Initiativen ist und dass die Orientierung daher stammt.

A  Bestandteile
Alle Bemühungen gegen die Mächte des Bösen zusammenführen in Übereinkunft mit dem Prinzip, dass man „das Böse mit dem weniger Bösen bekämpfen muss“
Diese Zusammenarbeit muss auf die Führerschaft oder eine eingegrenzte Anzahl von Individuen beschränkt werden um die Vorteile vollumfänglich auszunutzen und die Nachteile zu verringern
Aus der Perspektive der vorgängig definierten Ziele für dawa arbeiten
B  Vorgehensweise
Eine Studie erstellen, um Bereiche gegenseitiger Unterstützung zwischen muslimischen und anderen Bewegungen zu evaluieren, und Schlüsse daraus ziehen
Bereiche zu untersuchen, welche Zusammenarbeit erlauben und die Grenzen abstecken
Die Philosophie und strategische Pläne anderer Bewegungen untersuchen
C  empfohlene Aktionen
Jedes Land soll in Zukunft die Möglichkeit für verstärkte inländische Zusammenarbeit untersuchen

PUNKT 8:  Die Kunst, mit begrenztem Zeiteinsatz das Bestmögliche zu erreichen, ohne die grundsätzlichen Prinzipien zu missbrauchen, indem man sich stets daran erinnert, dass Allahs Lehre immer angewendet werden muss. Man muss das Passende anordnen und das Unpassende verbieten sowie stets eine dokumentierte Stellungnahme liefern. Wir sollten es jedoch nicht auf eine Konfrontation mit unseren Feinden ankommen lassen, weder auf der lokalen noch auf der  globalen Ebene; dies wäre unverhältnismäßig und würde zu Angriffen auf dawa oder seine Anhänger führen.

A  Bestandteile
Erziehungssysteme untersuchen und die typische moderne Erziehung nicht im Übermaß anwenden, da sie nicht mit der Wirklichkeit in Übereinstimmung ist, keine Flexibilität beinhaltet und schwerwiegende Konsequenzen haben könnte wie z.B. der Konflikt zwischen Individuen wegen einer simplen Bemerkung oder eines kleinen Misserfolges
In Form von Reden, Kommuniqués und Büchern eine dokumentierte und wissenschaftliche Sichtweise veröffentlichen, welche auf Ereignissen fußt, die wichtig für die ummah sind
Verhindern, dass die Bewegung in größeren Auseinandersetzungen geschwächt wird; dies könnte die Gegner veranlassen, ihr einen verhängnisvollen Schlag zu erteilen
B  Vorgehensweise
Eine Studie über die Erfahrungen islamistischer Bewegungen erstellen um deren verhängnisvolle Fehler zu verhindern
Erziehungsmethoden entwickeln, welche gemäß unseren Prinzipien gleichzeitig exemplarisch, realistisch und wahrheitsgetreu sind und die gleichzeitig flexibel genug sind, um die Realität zu konfrontieren
C  empfohlene Aktionen
Einführungsprogramme für die Gläubigen entwickeln und diese auf Grund gemachter Erfahrungen weiterentwickeln.
Individuen gemäß moderner Erziehungsmethoden vorbereiten

PUNKT 9:  Eine permanente Streitmacht für dawa einrichten und Bewegungen  unterstützen, welche sich in den Gebieten des Islam für den Heiligen Krieg (jihad) engagieren, stufenweise und so weit wie möglich

A  Bestandteile
Dawa mit der nötigen Streitmacht schützen und die Sicherheit auf lokaler und internationaler Ebene garantieren
Mit allen neuen Bewegungen welche sich für jihad  einsetzen, weltweit Kontakt aufnehmen, sowie auch mit muslimischen Minderheiten, und sie, wo nötig, vereinen und die Zusammenarbeit unterstützen
Jihad  aufrechterhalten und in der ganzen ummah anfachen
B  Vorgehensweise
Eine autonome Sicherheitsstreitkraft etablieren um dawa und die Gläubigen lokal und weltweit zu schützen
Bewegungen untersuchen, welche sich sowohl in der muslimischen Welt als auch zwischen den muslimischen Minoritäten für jihad einsetzen um sie besser verstehen zu können
C  empfohlene Aktionen
Brücken schlagen zwischen Bewegungen welche sich für jihad  in der muslimischen Welt einsetzen und zwischen muslimischen Minoritäten und sie soweit wie möglich unterstützen innerhalb eines gesetzten Bezugsrahmens für Zusammenarbeit

PUNKT 10:  Zahlreiche und verschiedenartige Überwachungssysteme an mehreren Standorten unterhalten um einerseits Informationen zu sammeln und andererseits ein einzigartig effizientes Warnsystem einzurichten, welches der weltweiten islamischen Gemeinde dient. In Tat und Wahrheit ergänzen sich Überwachung, politische Entscheidungen und nutzbare Kommunikationssysteme.

A  Bestandteile
Politisch wirksame Entscheidungen fällen um wichtige und präzise Informationen zu sammeln
Islampolitisches Gedankengut so verbreiten, dass von den Medien breit gefächert und effizient darüber berichtet wird
B  Vorgehensweise
Ein modernes Überwachungssystem mittels fortgeschrittener Technologie (welche  wenn möglich an den oben erwähnten Forschungszentren hergestellt wird) erschaffen
Ein wirkungsvolles und seriöses Medienzentrum einrichten
C  empfohlene Aktionen 
Die Muslime betreffend der Gefahren welche sie bedrohen und der internationalen Verschwörungen welche gegen sie gerichtet sind warnen
Unsere Anschauung betreffend gegenwärtiger Ereignisse und zukünftiger Problemstellungen bekannt machen

PUNKT 11:  Mittels politischer Planung und jihad  soll sich die palästinensische Sache als Teil des weltweiten islamischen Plans zu Eigen gemacht werden – weil sie schließlich die Schlüsselposition der Renaissance der arabischen Welt im heutigen Zeitalter darstellt

A  Bestandteile
Islamische Anschauungen über alle Bereiche, Probleme und Lösungsansätze der palästinensischen Sache liefern, dies basierend auf den Vorschriften des Islam
Die Gemeinde der Gläubigen für den jihad in Bezug auf die Befreiung Palästinas vorbereiten [man kann derummah die Pläne der islamischen Bewegung verständlich machen, vor allem wenn uns der Sieg gewiss ist], falls Gott es so will.
Eine bescheidene Kerngruppe für den jihad in Palästina  gründen und sie nähren, damit die Flamme, welche die Strasse zur Befreiung von Palästina erhellt, erhalten bleibt und demzufolge die palästinensische Sache bis zum Moment der Befreiung andauern kann
B  Vorgehensweise
Genügend Kapital für die Verewigung des jihad  auftreiben
Eine Studie über die Situation der Muslime und des Feindes im besetzten Palästina  erstellen
C  empfohlene Aktionen
Studien erstellen über die Juden, die Feinde der Muslime und die Unterdrückung, welche diese unseren Brüdern im besetzten Palästina auferlegen, sowie predigen und publizieren
Gegen ein Gefühl von Niederlage innerhalb der ummah ankämpfen, defätistische Lösungen zurückweisen sowie aufzeigen dass eine Versöhnung mit den Juden unsere Bewegung und ihre Geschichte unterwandert
Vergleichende Studien zu den Kreuzzügen und Israel herstellen und (zeigen, dass der Sieg dem Islam gehören wird)
Zellen für den jihad in Palästina errichten und fördern, damit sie das ganze Gebiet des besetzten Palästinas bedienen können
Eine Verbindung zwischen den Kämpfern für den jihad in Palästina und denjenigen der übrigen islamischen Welt herstellen
Ein Hassgefühl gegenüber den Juden nähren und jegliche Koexistenz verweigern

PUNKT 12:  Verstehen, wie man Selbstkritik und fortwährende Auswertung der weltweiten islamischen Politik und ihren Zielen ausübt – sowohl betreffend ihres Inhaltes wie auch ihres Vorgehens – um sie zu verbessern. Dies ist eine Pflicht und eine Notwendigkeit aufgrund der Vorschriften der shari’a.

A  Bestandteile

Konstruktive Selbstkritik üben um Fallen zu vermeiden
Mit fortwährender Auswertung auf wissenschaftlicher Basis vorgehen um den Aufbau der geeigneten Politik voranzutreiben
Es muss eine klare und wichtige Zielsetzung sein, islamische Politik zu verbessern und von vergangenen Erfahrungen zu lernen.
B  Vorgehensweise
Gegenwärtige Praktiken evaluieren und von vergangenen Erfahrungen profitieren
Die Machtinhaber verschiedener Länder um ihre Ansicht anfragen betreffend Richtung, Methoden und Resultate
C  empfohlene Aktionen
Ein offizielles Dokument über weltweite islamische Politik erstellen
Die Länder, Machtinhaber und die Bevölkerung darauf aufmerksam machen
Damit beginnen, diese Politik anzuwenden, sie jährlich auszuwerten und wenn nötig zu verbessern

Originalartikel DerProphet.info

Vor einigen Jahren war es Mode zu behaupten, die Muslime seien die ‘neuen Juden’. Dies ist natürlich ausgemachter Schwachsinn. Man kann sagen, die Situation der Muslime in Europa heute stellt sich exakt gegenteilig zur Situation der Juden in Europa während des Dritten Reiches dar

Zur Veranschaulichung vielleicht ein Beispiel. In Deutschland zelebriert man alljährlich eine Deutsche Islamkonferenz. Hier können Vertreter deutscher Islamverbände, Abgesandte der türkischen Botschaft oder aber Mitglieder der islamischen Organisation Milli Görüs Forderungen an ebenfalls anwesende Vertreter der Regierung stellen. In der Regel geht es um die Durchsetzung besonderer Privilegien für die jeweilige Anhängerschaft. Offiziell wird die Islamkonferenz veranstaltet, um eine bessere Integration von Muslimen herbeizuführen. Heute spricht man übrigens etwas ernüchtert nicht mehr von Integration, sondern von Inklusion. Integrieren bedeutet zusammenführen oder Etwas in ein größeres Ganzes einbinden. Etwas bewegt sich auf etwas anderes zu und verschmilzt mit diesem. Etwas passt sich an und und wird in Folge dessen aufgenommen. Inkludieren bedeutet eher umschließen. Etwas, das sich keinen Millimeter bewegt, wird, so wie es ist, von etwas anderem umarmt. Zur Zeit der Nazidiktatur gab es keinerlei staatliche Bestrebungen, Juden zu inkludieren. Dies wäre auch unnötig gewesen, waren die Juden Europas bereits bestens integriert. Es ging vielmehr darum, Juden zu segregieren, also auszuschließen. Anfänglich wurden Geschäfte jüdischer Kaufleute gekennzeichnet, um den Konsumenten eine informierte Kaufentscheidung zu ermöglichen. Dann folgten Enteignung, Entrechtung, Stigmatisierung und Vertreibung. Auf einer einmalig abgehaltenen Wannseekonferenz wurde schließlich die “Endlösung der Judenfrage” beschlossen. Parallelen lassen sich also schwerlich erkennen. Selbst eingefleischteste Anhänger der Doktrin vom ‘neuen Juden’ mussten letztendlich zähneknirschend einsehen, etwas über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Lediglich die Stuttgarter Zeitung vermeldete Ende letzten Jahres noch, dass die Muslime die Juden von heute seien.

Anlass der Meldung war eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung, die besagte, dass die Hälfte aller befragten Personen der Ansicht sei, islamistischer Terror sei im Islam selbst angelegt. Für die Autoren der Studie Beweis für einen gegen Muslime gerichteten Rassismus. Auch diese Schlussfolgerung ist natürlich ausgemachter Schwachsinn. Schließlich hatte ja keine der befragten Personen behauptet, islamistischer Terror sei im Muslim selbst angelegt. Die nüchterne Annahme, islamistischer Terror sei im Islam angelegt stellt sich hingegen zwangsläufig ein, wenn man jahrelang die Nachrichten verfolgt. Jedes islamistische Attentat, jeder Bombenanschlag mit unzähligen Toten, jedes öffentliche Köpfen unschuldiger Passanten, jede im Internet zur Schau gestellte Hinrichtung entführter Ungläubiger, jede Messerattacke auf Karikaturisten beginnt und endet mit einem Bekenntnis des Attentäters zum Islam. Irgendeinen Zusammenhang muss es da doch geben. Auch das jüngste Beispiel islamistischen Terrors weist wieder eindeutig in Richtung Islam. Der deutsche Publizist ägyptischer Abstammung, Hamed Abdel-Samad, hatte vergangene Woche während eines Vortrags in Kairo dargelegt, warum religiöser Faschismus im Islam selbst angelegt sei. Als ursprünglich verantwortlich für religiös-faschistische Tendenzen im Islam sieht er die Durchsetzung des Islam als Monokultur durch den Propheten Mohammed. Jede Kritik am Islam wird also in religionsfaschistischer Manier sofort unterbunden. Scheich Assem Abdel-Maged, Führer der islamistischen Bewegung Dschamaa Islamiya wollte diese Behauptung nicht gelten lassen. Um Hamed Abdel-Samad zu widerlegen, rief er sofort im ägyptischen Fernsehen zu dessen Ermordung auf. Der Islamistenführer und Salafist Assem Abdel-Maged gilt als enger Verbündeter von Präsident Mursi. Die offiziellen deutschen Reaktionen sind sehr verhalten. Vielleicht betrachtet man das Ganze ja als innerägyptische Angelegenheit, in die man aus diplomatischen Gründen nicht einmischen möchte. Oder man befürchtet, eine einseitige Parteinahme würde die Integration von Muslimen in Deutschland behindern. Positiv zu bewerten ist allerdings, dass die Bundeskanzlerin bisher noch nicht öffentlich verlautbarte, der Vortrag Hamed Abdel-Samads in Kairo sei wenig hilfreich gewesen.

Originalartikel Die Achse des Guten

Der Offenbacher Rabbi Mendel Gurewitz ist von einer Gruppe von Jugendlichen beleidigt, bedroht und geschubst worden. Er fotografierte sie – doch Sicherheitsleute zwangen ihn, die Bilder zu löschen

Nach dem Übergriff auf den Offenbacher Rabbiner Mendel Gurewitz hat die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es gehe um den Verdacht der Beleidigung und Körperverletzung, sagte ein Sprecher der Behörde in Darmstadt. Die Ermittlungen stünden am Anfang. Sechs bis acht südländisch aussehende Jugendliche hätten den 39-jährigen Rabbiner der örtlichen jüdischen Gemeinde am Sonntag gegen 19 Uhr in einem Einkaufszentrum angegangen, sagte ein Polizeisprecher. Gurewitz habe Anzeige gegen die Angreifer erstattet. Unter dem Verdacht der antisemitischen Beleidigung und Körperverletzung würden nun Videoaufzeichnungen ausgewertet.

Sicherheitspersonal zwingt Rabbi, Beweisfotos zu löschen

Der Rabbiner sei immer wieder geschubst und mit Sprüchen wie „Scheißjude“, „verschwinde“ und „Viva Palästina“ beschimpft worden, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Offenbach, Mark Dainow. Als der Geistliche die Angreifer mit seinem Handy fotografierte, seien Sicherheitsleute des Einkaufszentrums aufgetaucht und hätten ihn aufgefordert, die Bilder zu löschen. Sogar ein von den Sicherheitsleuten angerufener Polizist habe den Rabbiner am Telefon angewiesen, die Beweismittel zu vernichten. Der Leiter des Polizeireviers habe dafür nachträglich um Entschuldigung gebeten. Um die aggressiven Jugendlichen hätten sich die Sicherheitsleute nicht gekümmert, sagte Dainow. Der Rabbiner habe alleine das Gebäude verlassen müssen und sei von den Angreifern verfolgt worden. Glücklicherweise sei ein persönlicher Bekannter mit seinem Auto vorbeigefahren und habe den Geistlichen mitgenommen. Der Chef des Einkaufszentrums habe inzwischen um Entschuldigung für das Verhalten des Sicherheitspersonals gebeten.

Empörung nicht nur beim Zentralrat der Juden

Dass jemand nur, weil er durch seine Kleidung als Jude erkennbar ist, rüde beschimpft und bedroht wird, sei nicht zu akzeptieren und eine „Schande für uns alle“, sagte Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Ein ganz besonderer Skandal ist nach seinen Worten das Versagen des „sogenannten Sicherheitspersonals“ des Einkaufszentrums. „Niemals dürfen wir es hinnehmen, dass sich Menschen auf deutschen Straßen aufgrund ihrer Religion oder Herkunft unsicher fühlen“, betonte Graumann. Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte in Hessen nannte den Vorfall eine „Attacke auf das friedliche Zusammenleben aller Menschen in unserer Region“. Vorsitzender Corrado Di Benedetto sagte: „Das Mindeste, was wir jetzt erwarten, ist eine lückenlose Aufklärung durch die ermittelnden Behörden.“ Zudem zeige der Vorfall, dass Juden, Christen und Muslime aktiv und wachsam für Respekt, Toleranz und Menschenwürde eintreten müssten. Die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland appellierte an die Öffentlichkeit, „die entschiedene Ablehnung von Antisemitismus und Rassismus jeglicher Art“ Jugendlichen stärker zu vermitteln. „Es kann nicht stillschweigend darüber hinweggesehen werden, wenn in unserem Land Juden auf offener Straße gemobbt, bedroht und beschimpft werden, nur weil sie als solche durch ihre Kopfbedeckung zu erkennen sind“, erklärten die Rabbiner. Schulen, Kultureinrichtungen und die Politik sollten sich stärker dem Thema Jugendgewalt im Zusammenhang mit Antisemitismus und Hass auf Andersdenkende und -gläubige zuwenden.

Gurewitz: Offenbach hat Antisemitismus-Problem

Auch die Europäische Rabbinerkonferenz (CER) hat den Angriff in Offenbach verurteilt. CER-Präsident Rabbi Pinchas Goldschmidt sagte in London, es sei nur wenige Wochen her, seit Bundeskanzlerin Angela Merkel jeder Form von Antisemitismus eine klare Absage erteilt habe. Die beklagenswerte Attacke von Offenbach sei ein deutlicher Beleg dafür, dass „ein kultureller Wandel zumindest ebenso wichtig ist wie der politische Wille zum Kampf gegen Fanatismus und Hass“. Umso heikler erscheint die Lage, da es sich offenbar nicht um den ersten Vorfall dieser Art handelt. Laut der „Offenbach Post“ wird Gurewitz nach eigenen Angaben seit Jahren in Offenbach mit antisemitischen Beleidigungen beschimpft und wie im aktuellen Fall mit Pro-Palästina-Parolen konfrontiert. Bisher habe er sich allerdings damit begnügt, solche Beleidigungen zu ignorieren. Das hat sich jetzt geändert.

Originalartikel Die Welt

Mit seinem Buch „Gottes Krieger“ rührt der amerikanische Religionssoziologe Rodney Stark an ein Tabu – er erzählt die Ursünde der Christenheit neu.

Was hat ein explodierender Kochtopf, der Unschuldige in einem Marathonlauf 2013 in Boston zerfetzt, mit den Kreuzzügen des 12.Jahrhunderts zu tun? Auf den ersten Blick nichts. Auf den zweiten alles. In einem dunklen untergründigen Strom liefert dieser „erste räuberische Überfall“ des christlichen Westens gegen die islamische Welt noch heute vage Rechtfertigungen für Islamisten oder die von ihnen angelernten Teenager im heiligen Krieg gegen den Westen und seine gottlose Kultur. Soeben hat Al Qaida zum „heiligen Krieg“ gegen Frankreich aufgerufen, die Kernlande der Kreuzritter. So wirkt das nach! In der wirren Geschichtsklitterei, die auch bei uns Anhänger findet, setzt sich das so zusammen: Einst gab es eine weltbeherrschende islamische Hoch-Kultur, dann kamen die Kreuzritter, heute ist der Islam kulturell im Niedergang, deshalb, Kommando an die fanatiserbaren Teenager im gottlosen Westen: It’s payback-time! Doch nicht nur sie sind überzeugt von der ewigen christlichen Schuld. Im Jahre 1999, zum 900. Jahrestag der Eroberung Jerusalems durch christliche Kreuzritter, zog eine Gruppe von mehreren hundert Protestanten aus 17 Ländern in einem „Versöhnungsmarsch“ von Köln nach Jerusalem. Die Teilnehmer trugen T-Shirts mit dem Aufdruck: „Ich entschuldige mich.“ Es ist nicht bekannt, wie die Hisbollah darauf reagierte, oder die Teenager am Strand von Tel Aviv. In der Türkei und im Libanon waren die Pilger freundlich aufgenommen, so ein Teilnehmer, aber in Israel sei ihnen „mit Misstrauen“ begegnet worden. Als zwei Jahre später, nach einer Fatwa von Osama bin Laden „gegen Juden und die Kreuzzügler“, die Türme des World Trade Center ausradiert und über 3000 Menschen ermordet wurden, saß der Schock der westlichen Welt tief. Doch erstaunlicherweise meldete sich, neben aller Trauer und Präsident Bushs (historisch unsinniger) Faselei von einem „Kreuzzug“ gegen den Terror, das westliche Schuldbewusstsein zurück. Knapp zwei Monate nach dem Anschlag sprach Bill Clinton tiefbewegt von der Schuld, die „unsere europäischen Vorfahren“ während der Kreuzzüge auf sich geladen hätten. Die Schuld sitzt tief. Für die Mediävistin (und ehemalige Ordensschwester) Karen Armstrong sind die Kreuzzüge überhaupt „die Ursache für den Nahost-Konfikt“. Hmm. Die Ritter in Jerusalem als Referenzpunkt für die israelische Siedlungspolitik? Darf man die Kreuzzüge noch einmal erzählen, und zwar anders? Der Fall scheint abgeschlossen und klar: Mit den Kreuzzügen sind Banden profitgieriger, blutrünstiger und meist ungebildeter Schlächter im Namen des Herrn zu Eroberungskriegen gegen kultivierte Muslims aufgebrochen. Das ist Schulstoff, das ist großes Kino. Das ist mehr: Die Kreuzzüge rangieren noch vor den Hexenverbrennungen (die überwiegend von weltlichen Gerichten angeordnet wurden) und der Inquisition (die die Hexenprozesse als „abergläubische Magie“ untersagte) als Kardinalsünde der Christenheit.

Doch nun kommt einer, der erzählt tatsächlich anders: Rodney Star, Pulitzer-Preis-nominierter Professor der Bayle-University, rollt mit „God’s Batallion“ den Fall neu auf. Unter dem Titel „Gottes Krieger“ ist das Buch nun auf deutsch erschienen, ein wütendes und dabei faktenreiches Stück Revisionismus, ganz auf der Höhe der Forschung. Rodney Stark denkt gar nicht daran, sich zu entschuldigen. Er rückt Mythen zurecht. Zunächst den, dass die Kreuzzüge Gier-getriebene Beutezüge gewesen seien. Das Gegenteil ist der Fall, sie waren, das belegt Stark, der sichere Weg in den finanziellen Ruin, oft in den Tod. Sie waren eine Sache romantischer und frommer Idealisten. Der legendäre Kreuzritter Gottfried von Bouillon etwa vermachte die Grafschaft Verdun an den französischen König, um sein Heer zusammenzustellen. Doch nicht nur Ritter – die geschätzte fünf Jahreseinkommen aufbringen mussten – auch viele einfache Leute schlossen sich dem Aufruf von Papst Urban an. Der nächste Mythos ist der des Angriffs- und Eroberungskrieges. Dazu hatte bereits Gilbert Chesterton bemerkt, dass bereits lange bevor „die Ritter überhaupt von Jerusalem träumen konnten, die muslimischen Krieger auf Paris zuritten.“ Stark zeichnet die Eroberungszüge der islamischen Gotteskrieger im 7. und 8. Jahrhundert nach – durch Nordafrika, Spanien, Frankreich, wo sie schließlich durch Karl Martells gepanzerte Infanterie gestoppt wurden. Im 9. und 10. Jahrhundert hatten sich verschiedene Kalifate im Mittelmeerraum fest etabliert, von wo aus die Krieger ihre Raubzüge unternahmen. Sie hatten dabei sogar die römische Peterskirche überfallen, was die Päpste begreiflicher Weise animierte, über das kanonische Waffenverbot nachzudenken. Besonders traf die Christenheit die Zerstörung der heiligen Stätten, der Grabeskirche und weiterer 30 000 Kirchen, die unter dem Kalifen Tariq al-Hakim angeordnet wurde. Unter ihm – soviel zum Mythos der islamischen Toleranz – hatten Christen ein fast zwei Kilo schweres Kreuz um den Hals zu tragen, die Juden ein ebenso schweres geschnitztes Kalb, in Erinnerung an das goldene Kalb, das sie einst anbeteten. Öffentliche Gebete waren bei Todesstrafe verboten. Christen und Juden galten im islamischen Herrschaftsbereich als „Dhimmis“, als Menschen zweiter Klasse. Dhimmis im übrigen, denen sie einen Großteil ihrer oft besungenen Hochkultur zu verdanken hatten. Die Moscheen waren oft umgebaute byzantinische Kirchen, die „gesäubert“ und mit Minaretten versehen wurden. Das älteste wissenschaftliche Buch in der Sprache des Islam war, daran erinnert Stark, die „medizinische Abhandlung eines syrischen christlichen Priesters aus Alexandria und wurde von einem persisch-jüdischen Arzt ins Arabische übersetzt“. Die Heilkunst war eine Domäne der nestorianischen Christen.

Die Aristoteles-Rezeption war durch die byzantinisch-griechische Kultur gesichert und erreichte die islamische Welt in erster Linie in syrischen Übersetzungen. Aristoteles wurde tatsächlich „der große Lehrer“, allerdings durch islamische Gelehrte wie Averroes in einer derart dogmatischen Weise, dass er, anders als in der mittelalterlichen Scholastik, nicht weiterentwickelt und debattiert werden konnte. Nun gehörten Wallfahrten ins Heilige Land zur Buß- und Ablass-Praxis für Christen. Enorme Pilgerzüge waren unterwegs. Erstaunlicherweise waren die Ritter der damaligen Zeit fromm. Sie waren Sünder, Ehebrecher, Mörder – aber sie waren fromm. Sie hatte keinen Respekt vor ihren Feinden, aber sie hatten Angst vor der Hölle oder dem Fegefeuer, und sie folgten ihren Beichtvätern, die ihnen oft Bußreisen nah Jerusalem auftrugen. Zunehmend aber wurden ihnen die Pilgerreisen nach Jerusalem erschwert. Sie wurden angegriffen, ausgeraubt, niedergemetzelt. Stark listet eine beeindruckende Fallsammlung auf. Die Johanniter – aus denen später der Malteser-Orden hervorging – pflegten damals die Verwundeten und Kranken in ihren Hospitälern, übrigens auch Muslime, und sie gaben Schutz, soweit es möglich war. Als sich der byzantinische Kaiser Alexias an den römischen Papst um Beistand gegen die heranrückenden, gerade islamisierten Seldschuken wandte und dafür die Einheit der gerade entzweiten römischen und othodoxen Kirchen in Aussieht stellte, beschwor er vor allem die Schändung der heiligen Stätten. Papst Urban, ein frommer Abt aus dem Kloster Cluny, eine imposante Figur mit weitreichender Stimme, reagierte. Er predigte und sammelte. Als er am 27.November des Jahres 1095 vor den Toren der französischen Stadt Clermont auf ein Podium stieg,  sprach er vom Schicksal der ganzen Christenheit, und von einem Bußkrieg, der die Vergebung der Sündenschuld bringen würde, jedoch nur denen, die sich „in frommer Absicht und nicht um des Reichtums oder des Ruhmes willen“ auf den Weg machten. In einem farbigen und kenntnisreichen Erzählstrom schildert Stark die Entbehrungen auf diesen Zügen ins Heilige Land. Er übersieht dabei nicht die Pogrome, die von den deutschen Volkshaufen im Rheinland unter den Juden angerichtet werden, vergisst aber auch nicht zu erwähnen, dass es die jeweiligen Bischöfe waren, die sich ihnen entgegenstellten. Von den 150 000 Kreuzzüglern blieben über drei Viertel auf der Strecke. Für Robert Chazan, Professor für jüdische Studien an der Columbia Universität, steht fest, dass der „dreijährige Zug zu den größten militärischen Leistungen des Mittelalters gezählt werden muss“. Ganze 1300 Ritter und 10 000 Fußsoldaten erreichen die heilige Stadt. Die meisten Christen hatten die Stadt längst verlassen, viele Juden ebenfalls – ihnen war in der wechselhaften islamischen Besatzer-Geschichte ohnehin immer wieder die Ansiedlung verboten worden.

Nach der Vision eines Priesters sollte eine barfüßige Prozession rund um die Stadtmauern den Erfolg versprechen. Die Ritter marschierten, unter den Spottrufen der muslimischen Besatzer. Dann wurd der Angriff gewagt. Gottfried von Bouillon gelang es als erstem, über die Sturmleiter die Mauer zu überwinden. Nun folgte tatsächlich ein Massaker. Nicht ungewöhnlich zu jener Zeit, wie Stark belegt, ja die Regel, wenn es um die Eroberung von Städten ging, denn auch die Angreifer bezahlten ja mit Blut und sie nahmen nun Rache. Einige Tausende werden niedergemetzel. Die Historikerin Hiltrud Wallenborn: „Trotz aller Schrecklichkeit des Massakers von Jerusalem ging es nicht weit hinaus über das, was damals allgemeine Praxis war.“ Nun kommen die „Ströme von Blut“ ins Spiel, Raimund von Aguilers ist der oft zitierte Kronzeuge. Man sei bis zu den Knien im Blut geritten, sogar bis zu den Zügeln der Pferde – womit nahezu wörtlich die Offenbarung des Johannes zitiert wird. Ihr zufolge floß Blut aus der Kelter des Gotteszorns und „es stieg an, bis an die Zügel der Pferde“. Kann es sein, dass die biblische Bildsprache, die eine der „Reinigung durch Blut ist“, die Wahrnehmung der Augenzeugen ekstatisch gefärbt hat? Ganze 300 Ritter blieben in Jerusalem, der Rest kehrte zurück. Als einige Jahre später die Kreuzfahrerstaat Edessa vom Emir Zengi dem Erboden gleichgemacht wurde und sämtliche Franken getötet worden waren, kam es zu einem zweiten Kreuzzug, der mit einem Fiasko endete. Sultan Saladin, der mittlerweile Ägypten und Syrien unter seine Kontrolle gebracht hatte, nahm schließlich Jerusalem ein. In der Geschichtsschreibung wird Saladin als Ausbund der Toleranz beschrieben, Lessing hat ihn in seinem Stück „Nathan der Weise“ gar zum Vorläufer der Aufklärung glorifiziert. Auf seinem Grab in Damaskus ließ der deutsche Kaiser Wilhelm II. einen bronzenen Lorbeerkranz niederlegen mit der Aufschrift: „Dem Helden Sultan Saladin…von einem großen Kaiser dem anderen.“ Nun, auch Rodney Stark beschäftigt sich mit Saladins Ritterlichkeit, besonders nach der Eroberung von Hattin, dem strategischen Schlüsselereignis zur Rückeroberung des Heiligen Landes durch die Muselmanen. Sämtliche Kreuzritter wurden getötet, bei einigen Templern und Johannitern legte Saladin selber Hand an, „dann zog er sich zurück und beobachtete die Hinrichtung der anderen Christen“. Als Jerusalem schließlich eingenommen war, konnten sich die Vermögenderen freikaufen, die übrigen wanderten in die Sklaverei. Was aber machte den Unterschied aus zur blutigen Erstürmung der Stadt durch die Ritter? „Es war die Tatsache, dass die Christen die Stadt freiwillig übergaben“, so der Historiker Gibbons. Der vierte Kreuzzug endete mit der unrühmlichen Plünderei Konstantinopels. Doch auch hier gibt es eine selten erzählte Hintergrundgeschichte von Verrat durch den Byzantiner Alexios, von Versprechen auf Gelder, von kriegerischem Gerangel._ Tatsächlich schlugen nun römische auf griechische Christen aufeinander ein, drei Tage wurde die unermesslich reiche Stadt geplündert.

Rund 2000 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Es war diese Metzelei unter christlichen Glaubensbrüdern, die der um Einheit bemühte Papst Paul II. 2001 veranlasste, sich bei der griechisch-orthodoxen Kirche zu entschuldigen. Er bedauerte tief. Aber der polnische Papst war sich der historischen Proportionen bewusst. Im Gegensatz zu anderen. „Es hat niemals ein größeres Verbrechen an der Menschheit gegeben als den Vierten Kreuzzug“. Das schrieb der britische Historiker (sowie Okkultist) Sir Steven Runciman. Er schrieb diesen Satz ganze sechs Jahre, nachdem die Welt von den Todeslagern in Ausschwitz erfahren hatte, also in einer ganz beachtlichen Relativierung der Nazigräuel, die mit der Trauer über den Verlust von „Kunstwerken, die aus dem antiken Griechenland überkommen waren“, nur höchst unbefriedigend erklärt werden kann. Die Geschichte der Kreuzzüge war, militärisch gesehen, ein grandioser Fehlschlag. Sicher hielten sich die Krieger   nicht an die Genfer Konvention, was allerdings auch in der Moderne – ein Blick in die Tagesschau genügt – in den seltensten Fällen geschieht. Vor allem aber verletzten sie das christliche Gebot der Feindesliebe. Sind sie aber tatsächlich eine Wunde in der arabischen Welt, eine „geschichtliche Erinnerung, die bis heute anhält“, wie der Islamwissenschaftler Ahmed Akbar sie nannte? Nun, merkwürdig ist es schon, dass es bis in das 19.Jahrhundert hinein überhaupt kein Wort für „Kreuzzüge“ im Arabischen gab. Erst mit dem Niedergang des Ottomanischen Reiches Ende des 19.Jahrunderts, besonders aber seit der Gründung Israels, werden sie von Islamisten wiederentdeckt. Und die westliche Geschichtsschreibung kommt den Islamisten zu Hilfe, in durchaus selektiver Wahrnehmung. Die blutige Plünderung Antiochias durch den Mamelukken Baibars, nach Ansicht des Mediävisten Edward Burman „das größte Massaker der Kreuzzüge“, ist dem oft zitierten Historiker Runciman ganze vier Zeilen Wert und Karen Armstrong ganze zwölf Worte. Nein, die Geschichte der Kreuzzüge muss nicht neu geschrieben werden nach diesem Buch, aber eines ist sicher: Als Inspiration für nihilistische Bombenattacken unter ahnungslosen Zivilisten dient sie nicht. Rodney Starks Geschichtsthriller über Templer und Mönche, Krieger, Könige und Pilger bildet, wie „Publishers Weekly“ anerkennend schreibt, „eine Herausforderung an uns alle, unsere Sicht auf die Kreuzzüge neu zu überdenken“. Und das gilt nicht nur für den Terror und die Metzeleien, die islamistische Brüder untereinander anrichten, sondern besonders, wenn wieder einmal diejenigen, die Hans Magnus Enzensberger in einem SPIEGEL-Essay die „radikalen Verlierer“ nannte, in den demokratischen Komfortzonen des mehr oder weniger christlichen Westens losziehen, um Ungläubige zu töten und damit Vergeltung für die Kreuzzüge zu üben.

Originalartikel Die Achse des Guten

Die Grünen haben nicht nur pädophile Leichen im Keller, sie werden auch regelmäßig von ihrer antizionistischen Geschichte eingeholt. Das beweist ihr neuer Kennzeichnungs-Vorstoß israelischer Produkte

Im Dezember 1984 brach eine Gruppe grüner MdBs zu einer Fact-Finding-Mission in den Nahen Osten auf. Auf dem Reiseplan standen der Libanon, Syrien, Jordanien, Israel und die von Israel besetzte Westbank. Mit von der Partie war auch ein junger Abgeordneter namens Jürgen Reents, der auf dem Weg von den Jungdemokraten und dem Kommunistischen Bund zu den Grünen gestoßen war und 1983 über die Hamburger Grün-Alternative Liste (GAL) in den Bundestag gewählt wurde. 1991 verließ Reents die Grünen, um Pressesprecher der PDS-Bundestagsgruppe zu werden. 1999 übernahm er die Chefredaktion des „Neuen Deutschland“, dem er heute noch als „Redakteur mit besonderen Aufgaben“ verbunden ist. Im Juni 2011 veröffentlichte Reents im ND einen längeren Artikel zum Thema „Die LINKE, der Antisemitismus und der Nahostkonflikt“, in dem er auch die Nahost-Reise im Jahre 1984 rekapitulierte. Das Einzige freilich, woran sich Reents erinnern konnte, war eine feindselige Karikatur in der israelischen Tageszeitung „Ma’ariv“, mit der die grüne Gruppe empfangen wurde. Was Reents vollkommen verdrängt hatte, war der Skandal, mit dem die Reise endete, nachdem bekannt wurde, dass die Delegation, noch bevor sie losgefahren war, bereits eine „Abschlusserklärung“ verfasst hatte, in der festgestellt wurde, die israelische Regierung trage die „volle Verantwortung für das sich abzeichnende Blutbad im Nahen Osten, wenn sie ihre Politik nicht entscheidend ändert“.

Nicht nur pädophile Leichen im Keller

Sieben Jahre später, Anfang 1991, machte sich der damalige Vorstandssprecher der Grünen, Hans-Christian Ströbele, auf den Weg in den Nahen Osten, derweil schlugen in Israel irakische Scud-Raketen ein. Das sei, so Ströbele kurz vor dem Abflug, „die logische, fast zwingende Konsequenz der israelischen Politik den Palästinensern und den arabischen Staaten gegenüber“. Ströbele sprach sich sogar gegen die Lieferung von „Patriot“-Abwehrraketen an Israel aus, weil dies zu einer Eskalation des Konflikts führen könnte. Auch diese Reise geriet zum Debakel. Noch bevor er zur Persona non grata erklärt wurde, zog Ströbele die Notbremse, flog heim und trat von seinem Amt als Vorstandssprecher der Grünen zurück. Die Grünen haben nicht nur ein paar pädophile Leichen im Keller, die in unregelmäßigen Abständen auf sich aufmerksam machen, sie werden auch immer wieder von ihrer „antizionistischen“ Geschichte eingeholt. Was einem Schreber sein Garten, das ist den Grünen der Nahe Osten. Jetzt will die Öko- und Friedenspartei erreichen, dass israelische Produkte, die in den besetzten Gebieten hergestellt wurden, nicht unter „Made in Israel“ vermarktet, sondern gesondert gekennzeichnet werden. Das sei kein Aufruf zum Boykott, versichern sie, und habe nichts mit dem alten Kampfruf „Deutsche wehrt Euch, kauft nicht bei Juden“ zu tun, es gehe nur um die „Ermöglichung von informierten Kaufentscheidungen“. Es ist also eine Maßnahme zum Wohle der Konsumenten, nicht zum Nachteil Israels, das freilich nicht nur Blumen, Früchte und Gemüse nach Deutschland exportiert, die möglicherweise in einer der Siedlungen in der Westbank angebaut und geerntet werden. Die Situation ist ein wenig komplizierter, als sie von den grünen Gutmenschen wahrgenommen wird.

Nicht überall, wo Israel drin steckt, steht Israel drauf

Israel ist ein Kleinstaat, etwa so groß wie Hessen, aber eine High-Tech-Großmacht. In fast jedem Computer stecken Teile, die in Israel entwickelt oder produziert wurden. Nicht nur die Cherry-Tomate, auch der USB-Stick ist eine israelische Erfindung. Das Gleiche gilt für zahllose Pharma-Produkte. Wären die Grünen konsequent, müssten sie auf den Gebrauch ihrer Laptops verzichten und beim Einkauf von Kopfschmerztabletten mehr als nur den Beipackzettel studieren. Denn nicht überall, wo Israel drin steckt, steht Israel drauf. Die Herkunft von Bananen und Avocados lässt sich mühelos feststellen, der Produktionsprozess von Mikrochips ist aufwendiger und arbeitsteiliger. Hinzu kommt: Viele israelische High-Tech-Unternehmen arbeiten mit palästinensischen Firmen zusammen. In der binären Sprache der IT-Experten gibt es für „Besatzung“ und „Krieg“ keinen Ausdruck. Man kommuniziert miteinander über alle Grenzen hinweg, völlig unabhängig davon, was in der Politik passiert. Ginge es also um die „Ermöglichung von informierten Kaufentscheidungen“, müssten mehrere Herkunfts-bezeichnungen eingeführt werden: Made in Israel, Made in the Occupied Territories, Made in Israeli-Palestinian Cooperation, Developed in Israel-Made in Palestina…

Antizionismus ist Kern der grünen Initiative

Wenn wir also zugunsten der Grünen annehmen, dass sie nicht von „antizionistischen“ Motiven getrieben werden, dann sind sie ahnungslose Schaumschläger, die mitnichten „informierte Kaufentscheidungen“ ermöglichen, sondern Politik über Bande spielen wollen. Wobei sie vermutlich den Willen der Verbraucher, vor dem Kauf informiert werden zu wollen, maßlos überschätzen. Wenn der gemeine Aldi-Kunde lieber neuseeländische als deutsche Äpfel kauft, weil die ersten billiger sind und besser aussehen, dann wird er sich auch nicht darum scheren, auf welcher Seite der „grünen Linie“ die Erdbeeren gepflückt wurden, so lange sie frisch und preiswert sind. Aber es bleibt ein Restverdacht. Bis jetzt gibt es keine Initiative der Grünen, chinesische Produkte, die in Tibet hergestellt wurden, besonders zu kennzeichnen. Dabei sind die Chinesen schon viel länger Besatzungsmacht als die Israelis. Es gibt auch keine Überlegungen, Importe aus Nordzypern, das von der Türkei 1974 besetzt wurde, anders als „Made in Turkey“ zu etikettieren. Man könnte auch auf die Idee kommen, auf Textilien aus Bangladesch einen Sticker zu nähen, auf dem ein ausgemergeltes Kind zu sehen ist. Alles im Dienste „informierter Kaufentscheidungen“. Aber so etwas steht nicht auf der grünen Agenda. Wenn Antisemitismus die Sonderbehandlung von Juden ist, dann ist Antizionismus die Sonderbehandlung von Israel. Und genau das ist der Kern der grünen Initiative, die sich als Dienst am Kunden geriert. Sie ist nur ein weiteres Kapitel in einer langen Geschichte, die Ende 1969 mit einem „Brief aus Amman“ begann, in dem Dieter Kunzelmann an seine Freunde und Weggenossen appellierte, endlich ihren „Judenknax“ zu überwinden und sich mit der Fatah zu solidarisieren, „die im Nahen Osten den Kampf gegen das Dritte Reich von Gestern und Heute und seine Folgen aufgenommen hat.“

Früher nannte man das revolutionäre Geduld

Was die Alternative Liste nicht davon abhielt, Kunzelmann bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Jahre 1983 als Kandidaten aufzustellen. Zwei Jahre später wurde er von Hans-Christian Ströbele in seiner Anwaltskanzlei als Archivar eingestellt. Von Kunzelmann hat man lange nichts mehr gehört. Ströbele, ein Mitbegründer der Alternativen Liste, sitzt für die Grünen im Bundestag. Früher nannte man so etwas revolutionäre Geduld. Heute ist es nachhaltige Politik.

Originalartikel Die Welt

Die Autoren eines 371-seitigen Berichts der US-amerikanischen Kommission für internationale Religionsfreiheit (USCIRF, United Commission on International Religious Freedom) widmen rund 13 Seiten der Religionsunfreiheit im iranischen Gottesstaat.

Es wird festgehalten, dass die iranische Regierung weiterhin systematisch die Religionsfreiheit verletzt. Im Iran werden Angehörige religiöser Minderheiten in den Gefängnissen gefoltert und hingerichtet. Im vergangenen Jahr haben sich die Verhältnisse insbesondere für die Bahai, für Christen und für Sufi-Muslime verschlimmert. Sogar die anerkannten religiösen Minderheiten wie Juden, Armenier, assyrische Christen und Zoroastrier werden immer mehr unterdrückt, diskriminiert und willkürlich verhaftet. Zudem verstärken der Antisemitismus iranischer Politikern und die wiederholte Holocaustleugnung von hochrangigen Staatsbeamten das Klima der Angst unter iranischen Juden. Ferner geraten die Anwälte der Angehörigen von religiösen Minderheiten unter Druck, werden selbst verhaftet und in den Kerker geworfen. In dem Bericht der USCIRF wird festgehalten, dass die Repression gegen die sunnitischen Muslime andauert. Insbesondere die sunnitischen iranischen Araber, Belutschen, Kurden und Turkmenen sind von der Diskriminierung betroffen. Grundlos werden sunnitische Geistliche verhaftet. Der Anteil der Sunniten an der Gesamtbevölkerung von rund 80 Millionen beträgt etwa 9 Prozent. Auch die Sufi-Muslime werden unterdrückt. Prominente Sufi-Führer sitzen in Haft, ihre Gebetszentren werden oft zerstört. Hunderte von Sufi-Muslimen der Nematollahi Gonabadi Derwische wurden in den letzten Jahren verhaftet. Der Sufismus wird in den iranischen Medien dämonisiert und als Feind des Islam bezeichnet. Tatsächlich stellt der Sufismus eine andere Interpretation des Islam dar.

Die Diskriminierung und Verfolgung von Nicht-Muslimen

Nicht-Muslime sind im Iran gesellschaftlicher und staatlicher Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt. Insbesondere die Bahai haben im herrschenden islamischen Blutsgesetz nicht die gleichen Rechte wie die anderen Bürger. Das Blut eines Bahai gilt als „mobah“, d.h. ein Bahai kann getötet werden ohne dass der Täter strafrechtlich verfolgt werden würde. USCIRF berichtet, dass der Revolutionsführer Ali Khamenei im Oktober 2010 gesagt habe, dass „die Feinde des Islam den Sufismus, die Bahai-Religion und die Hauskirchenbewegung verbreiten, um den Glauben der jungen Menschen zu schwächen.“ Ayatollah Ahmad Jannati, der dem Wächterrat vorsteht, sprach von ihnen sogar als „sündige Tiere“. Die Angehörigen der Bahai-Religion gelten im Iran als Häretiker und Apostaten. Offiziell gibt es im Iran rund 300.000 Bahai. Über 200 Bahai wurden seit der Islamischen Revolution von 1979 hingerichtet. Mehr als 10.000 Bahai haben ihre Arbeit bei der staatlichen Verwaltung oder an Universitäten verloren. Die religiösen Zentren wurden zerstört. Um die Bahai finanziell auszurotten, ist es ihnen nicht erlaubt ihr Eigentum zu vererben. Die Bahai-Friedhöfe werden zerstört. Die Friedhofsschändungen fanden in Teheran, in Ghaemshahr, Marvdasht, Semnan, Sari, Yazd, Najafabad und Isfahan statt. Seit 2005 wurden mehr als 650 Bahai willkürlich verhaftet. Im Februar 2013 waren mindestens 110 Bahai in Haft, nur weil sie eine andere Religion haben als den Islam. Auch im Jahr 2012 und Anfang 2013 wurden das Eigentum und die Häuser von Bahai willkürlich in Brand gesteckt und zerstört. Infolge der staatlichen Propaganda und der diskriminierenden Gesetzgebung fühlen sich manche Muslime immer wieder dazu aufgefordert und berechtigt Bahai physisch anzugreifen. Der Bericht geht auf einige Überfälle vom Oktober 2010 in Rafsanjan ein. Dort wurden über 20 Bahai-Häuser angegriffen und in Brand gesteckt. Viele Läden von Bahai wurden zerstört. Einzelne Bahai bekamen Briefe, dass sie mit Konsequenzen zu rechnen hätten, wenn sie sich mit Muslimen anfreunden würden. USCIRF geht zudem ausführlich auf die Zerschlagung des Bahai Institute for Higher Education (BIHE) ein. Einige Lehrer dieser privaten Universität wurden zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Zudem wird hervorgehoben, dass sieben Führungsmitglieder der iranischen Bahai-Gemeinde seit Mai 2008 willkürlich im Gefängnis festgehalten werden. In dem Bericht wird zudem die Diskriminierung von Christen angeprangert. Insbesondere Evangelikale und andere protestantische Christen würden im Iran diskriminiert werden. Aber auch die assyrischen und armenischen Christen würden immer mehr unter Druck geraten. Seitdem Präsident Ahmadinejad erklärt hat, dass dem Fortschritt der christlichen Gemeinden im Iran ein Ende gesetzt werden müsse, würden auch assyrische und armenische Christen diskriminiert werden. Seit 2010 seien etwa 300 Christen willkürlich verhaftet worden. Im Januar 2011 sei der Pfarrer Behnam Irani verhaftet worden. Er sitzt bis heute im Gefängnis. Ihm wird vorgeworfen persischsprachige Bibeln und christliche Schriften verbreitet zu haben. Auch der Fall von Pfarrer Yousef Nadarkhani wird in dem Bericht ausführlich behandelt. Zoroastrier und Sabaeische Mandaeaner werden im Iran immer mehr diskriminiert. Oft werden sie gezwungen zum Islam überzutreten.

Iranische Juden leiden zunehmend unter Antisemitismus

Der staatliche Antisemitismus ist in den letzten Jahren stark gestiegen, heißt es in dem Bericht des USCRIF. Mitglieder der jüdischen Gemeinde werden gezielt angegriffen, wenn ihnen Kontakte nach Israel vorgeworfen werden. Präsident Ahmadinejad und andere iranische Politiker haben immer wieder den Holocaust geleugnet und mit der Zerstörung Israels gedroht. In dem Bericht wird auch erwähnt, dass eine iranische Zeitung einen antisemitischen Karikatur-Wettbewerb organisiert hat. Iranische Zeitungen würden die Juden stereotypisch dämonisieren. Die Autoren des Berichts empfehlen der US-Regierung sich offen für Religionsfreiheit im Iran einzusetzen, auch in den bilateralen diplomatischen Gesprächen mit dem Iran. Die US-Regierung solle Projekte finanzieren, die den Iranern einen schnellen Zugang zum Internet über Satelliten gesteuerte Systeme ermöglichen. Initiativen, die sich für Religionsfreiheit im Iran einsetzen sollen finanziell besser ausgestattet werden. Auch die persischsprachigen Dienste von Voice of America und Radio Free Europe/Radio Farda sollen eine bessere Finanzierung für die Arbeitsbereiche bekommen, die sich mit der Religionsfreiheit beschäftigen. Gleichzeitig sollte die US-Regierung ihre menschenrechtsorientierte Sanktionspolitik verstärken, empfehlen die Experten der USCIRF. Beispielsweise sollen Personen, die für die Verletzung von Menschenrechten und Religionsfreiheit verantwortlich sind, unter eine menschenrechtsorientierte Sanktionspolitik gestellt werden. Die folgende Liste von Personen, die wegen massiven Menschenrechtsverletzungen auf einer Sanktionsliste landen sollen, solle in Zukunft vervollständigt werden. Vorläufig werden in dem Bericht folgende Namen genannt:

– Revolutionsführer Ayatollah Ali Khamenei
– Präsident Mahmoud Ahmadinejad
– Sadegh Ardeshir Larijani, Justizchef
– Ayatollah Ahmad Jannati, Vorsitzender des Wächterrates
– Ayatollah Mohammad Taqi Mesbah Yazdi, Expertenrat
– Hossein Shariatmadari, Chefredakteur von Kayhan
– Mohammad Moghiseh, Islamisches Revolutionsgericht
– Abbas Pir-Abbassi, Islamisches Revolutionsgericht
– Abolghassem Salavati, Islamisches Revolutionsgericht

Die Konten der oben genannten Personen und weiteren noch nicht identifizierten Personen, die für massive Menschenrechtsverletzungen verantwortlich sind, sollen in den Vereinigten Staaten von Amerika gesperrt werden. Ihnen soll zudem ein Einreiseverbot in die USA erteilt werden.

Originalartikel Die Achse des Guten

Einwanderung muss der Gastnation nützen. Der Urlaub, den Europa von der Realität genommen hat, muss endlich beendet werden. Wir haben extreme und explosive demographische Probleme.  Wenn sie nicht gelöst werden, kann dies den gesamten Kontinent mit seiner Kultur auslöschen

Wesentliche Ursache des Bombenattentats in Boston ist die selbstzerstörerische US-amerikanische Immigrationspolitik. Sie hat bereitwillig die Infiltration durch eben jene Elemente ermöglicht, die des Landes Feinde sind und sich gewalttätigen Ideologien  verschrieben haben. Im Zeitalter politischer Korrektheit und kollektiver nationaler Schuld kann die Frage nach einer Einwanderung zum Nutzen des Volkes nicht gestellt werden, ohne dass sich das übliche laute Geschrei über Fremdenfeindlichkeit und Rassismus erhebt, welche die dringend notwendige Debatte und öffentliche Diskussion dieses Themas im Keim ersticken soll. Besonders in Deutschland schlagen Gruppen und Verbände aus den dunklen Kapiteln deutscher Geschichte Kapital, die gut daran täten, sich endlich der eigenen Vergangenheit zu stellen. Es darf nicht länger als perfide und unredliche Strategie funktionieren, wenn Elemente, die selbst mehrheitlich große Aversionen gegen das jüdische Volk kultivieren (52% aller Türken sind laut einer Studie judenfeindlich), die deutsche Vergangenheit zur Erzeugung von Schuldgefühlen benutzen, um einseitige Zugeständnisse zu erzwingen. Das Gleiche gilt für Engländer und Franzosen und ihre Kolonialpolitik. Ziel der Schuldzuweisungen ist nicht eine ehrliche und integre Aufarbeitung dunkler Geschichtskapitel, sondern Gefügigmachung im Sinne unbegrenzt auszuweitender politischer und wirtschaftlicher Ausbeutbarkeit. Deutlich sind die gebetsmühlenartig vorgetragenen Anklagen  der Humus, auf dem immer neue Zugeständnisse wachsen sollen, wie unverschämt, maßlos und einseitig sie auch immer sein mögen. Es ist weder Zeichen von Integrität noch Toleranz, dieser korrupten Mentalität nachzugeben. Man begreift in Europa langsam mehrheitlich, dass das unermüdliche Dreschen des Strohs historischer Schuld ad Infinitum nichts ist, als ein manipulativer Akt zur Durchsetzung immer weiter gehender Forderungen nach einseitigen Privilegien, der sich aus Verachtung und Respektlosigkeit der europäischen Kultur speist. Die europäischen Länder müssen sich aufrichten und ihre nationale Identität und ihr nationales Selbstbewusstsein wiederfinden, als die leistungsfähigen demokratischen und freiheitlichen Staaten, als die sie sich seit 1945 erwiesen haben.

Für Deutschland bedeutet dies konkret:  Enge, unverbrüchliche und solidarische Beziehungen zu Israel und dem jüdischen Volk sind DIE Voraussetzung und der Weg einer Wiedergutmachung in der Zukunft. Hetzkampagnen gegen Israel dürfen in Deutschland kein Echo finden. Es ist unabdingbar, den Feinden Israels energisch entgegen zu treten und klar zu machen, dass Judenhass – zumal und vor allem als integraler Bestandteil einer Ideologie – bei uns auf entschiedenen Widerstand stößt und die Ideologie, die dies vertritt, öffentlich bloß gestellt wird. Konkret: Die diskriminierende Doktrin des Islam zu den Juden und zum Judentum muss endlich öffentlich diskutiert werden. Dies ist eine sehr deutsche Verpflichtung. Es wird vielleicht als Treppenwitz in die Geschichte eingehen, dass Deutschland zum Zeichen seiner Buße für die unter den Juden angerichteten Gräuel millionenfach Anhängern einer Ideologie Zutritt gewährt hat, für die die Erlösung dann kommt, wenn endlich alle Juden umgebracht wurden. Zusätzlich zu einer unterstützenden und solidarischen Haltung dem jüdischen Volk gegenüber muss Deutschland enge, freundschaftliche und produktive Beziehungen pflegen zu den Ländern, die es unter Hitler angegriffen hat: Russland, Frankreich, England, USA und die kleineren europäischen Staaten.  Eines muss klar werden: Eine über Generationen geltende Kollektivschuld gibt es nicht. Wohl aber ergibt sich für die heute lebenden Deutschen aus der Geschichte eine Verantwortung jeder Art des Totalitarismus wehrhaft gegenüber zu treten. Nach und vor dem Hintergrund einer solchen Aufarbeitung muss das deutsche Volk erkennen, dass es  wie alle anderen europäischen Völker eine schützenswerte Identität hat, auf die es stolz sein und die es verteidigen darf und muss, ohne dass man es deshalb mit Schimpfnamen belegen dürfte.

Es ist ferner dringend notwendig, dass Deutschland als wesentlichen Baustein der Wiedergutmachung sein gutes und großzügiges Asylrecht endlich bestimmungsgemäß umsetzt. Asyl soll politisch Verfolgten gewährt werden. Durch endlose Verfahren und Duldung gegen Menschen, die sich ohne jemals verfolgt worden zu sein, aus wirtschaftlichen Gründen einen Aufenthalt verschaffen wollen und in manchen Fällen sogar selbst zu den Verfolgern gehört haben (wie z.B. die FIS-Angehörigen aus Algerien oder Jihadisten aus verschiedenen Ländern), bleibt rechtmäßiges Asyl denen verwehrt, für die es vorgesehen ist und die es dringend brauchen, weil ihr Leben millionenfach auf dem Spiel steht. Open Doors spricht von Millionen verfolgter Christen in Ländern mit muslimischer Mehrheit, China und Nordkorea. Aber auch Hindus, Buddhisten etc. sind betroffen. Die durch sofortige Abschiebung unrechtmäßiger Asylbewerber eingesparten Gelder könnten so endlich bestimmungsgemäß eingesetzt werden. Es ist ein Skandal, dass die großen Parteien mit dem C im Namen hier nicht schon längst aktiv geworden sind und sich weder über die Lage der Christen in den islamischen und kommunistischen Ländern informiert haben noch für sie eintreten.  Es glaube niemand, eine solche Preisgabe hätte nicht Rückwirkungen auf das eigene Standvermögen. Es besteht eine Sorgfaltspflicht des deutschen Staates hinsichtlich der Aufklärung der Öffentlichkeit über totalitäre Strömungen im Land. Was den Rechtsextremismus betrifft, kommt der deutsche Staat dieser Pflicht weitgehend nach, und das ist gut so. Aber anscheinend ist man der Meinung, Totalitarismus könne nur und ausschließlich von rechts kommen, und das ist ein Irrtum. Wie das Massaker in Boston zeigt, gibt es viel zu viele Einwanderer aus islamischen Ländern, die den westlichen Staaten gegenüber feindselig gesonnen sind und kein Interesse an einer Integration haben, sondern –  Unwissenheit, Großzügigkeit und Empathie des Gastvolkes ausnutzend – ihre radikale Ideologie verbreiten und ausleben. Die Ursachen hierfür sind ENDLICH zu untersuchen und eine davon ist Unwissenheit. Der gravierendste Irrtum der Bush-Regierung war, militärisch auf die islamische Zweiteilung der Welt in Dar-al-Islam (Haus des Islam) und Dar-al-harb (Haus des Krieges) hereinzufallen. Dies war Öl ins Feuer und Bush hätte den Jihadisten keinen größeren Gefallen tun können. Man kann eine Ideologie nicht erschießen. Mit ihrer militärischen Antwort auf den Islam haben die USA sich verzettelt und zur Angriffsfläche gemacht, denn sie haben sich ideologisch auf eben die gleiche unethische Gewaltebene begeben wie Islam und Jihad sie empfehlen. Dies war ein Verrat am Geist der Aufklärung und des Christentums gleichermaßen.  Erstaunlicherweise basierte die gesamte US-amerikanische Politik auf Vermutungen  anstatt auf Tatsachen.

Fakten über die Inhalte eine Ideologie oder Religion erhält man, indem man ihre verbindlichen Schriften bzw. Grundsatzprogramme heranzieht. Für die handlungsweisende Ideologie von Al-Quaida und Bin Laden, der Attentäter von Beslan und von Boston (sowie der etwa 20 000 Attacken, die seitdem weltweit stattgefunden haben) gibt es so gut wie keine offizielle westliche Analyse.  Folglich beherrscht ein uninformierter, inkompetenter und daher unübersichtlicher Meinungsstreit das Bild über den Islam. Für den verantwortungsvollen Demokraten ist es daher dringend erforderlich, sich selbst ein auf Fakten begründetes Bild zu machen. Dennoch seien hier ein paar Eckdaten genannt: Der Koran gilt als das absolute Wort Gottes. Daher sind seine Inhalte für alle Gläubigen verbindlich. Die Kategorisierung des Islams als Religion ist unvollständig. Religiöse Konzepte bilden nur einen Teil dieser Weltanschauung, die gleichzeitig sehr weltliche, machtpolitische Ziele verfolgt, schon immer verfolgt hat und klare soziale, rechtliche und politische Konzepte im Sinne einer islamischen Dominanz befördert. Diese Einsicht führt zum Verständnis der in den islamischen Ländern geltenden Rechtsprechung, die die freie Religionsausübung von Nicht-Muslimen einschränkt oder in manchen Fällen ganz verbietet. Generell bezeichnet der Islam Nicht-Muslime in extrem abfälliger Weise als Kuffar. Die Bezeichnung attestiert den Ungläubigen einen Widerwillen gegen die Wahrheit. Hier muss ENDLICH verstanden werden: Die Ungläubigen – das sind wir. Der Koran beschäftigt sich ausgiebig mit den Kuffar, etwa 61% der Schrift sind in nicht eben in freundlicher Weise den Ungläubigen gewidmet. Unter anderem verbietet diese wichtigste heilige Schrift den Muslimen, sich Christen (diejenigen, die Allahs Zorn provozieren) und Juden (Affen und Schweine) zu Freunden zu nehmen. Und die Säkularen, die ‚Gottlosen‘ kommen noch schlechter weg. Wie – so frage ich mich –  sollen Integration und Loyalität eines Menschen in ein europäisches Land und seine Kultur gelingen, dem es kraft Gotteswort verboten ist Freundschaft mit uns zu pflegen und unsere Freundschaft zu erwidern? Welches Maß an Desinformation muss bestehen, um hier auf Integration zu hoffen? Es ist naiv zu glauben, dass deutsche Produktivität und Arbeitskraft unendlich weit und für einen unbegrenzten Personenkreis reichen, und dass eine unbegrenzte Anzahl von Personen in immer schnelleren Zeitabständen aufgenommen und INTEGRIERT werden kann, ohne dass dies Demokratiefähigkeit, Bildungsstandard, Einkommen und Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze empfindlich beeinträchtigt.

Die unsortierte, uninformierte Massenimmigration ist zu einer Gefahr geworden, deren man in Deutschland vielleicht schon nicht mehr Herr wird. Wir können uns wirtschaftlich, politisch und sicherheitsrechtlich  eine unbegrenzte Immigration in der bisher praktizierten Form nicht mehr leisten. Es leben bereits jetzt Hunderte, wenn nicht Tausende gewaltbereiter Jihadkrieger unter uns. Die ersten sind schon nach Syrien aufgebrochen. Wenn sie zurückkommen, sind sie kampferprobt und abgehärtet. Hier müssen ALLE europäischen Länder SOFORT drastische Maßnahmen greifen: Unabhängig von Ethnie und Nationalität müssen primäre Kriterien einer Staatsbürgerschaft der Wert des Einwanderers für das Land und seine Sicherheitsaspekte sein. Immigration aus muslimischen Ländern unterliegt bereits jetzt in starkem Maße dem Einfluss der Jihad-Bewegung und muss vollständig gestoppt werden. Meinungs- und Religionsfreiheit beinhalten nicht das Recht, Mitglieder anderer Religionszugehörigkeit zu diskriminieren. Das Wort ‚Kuffar‘ ist eine solche Diskriminierung. Die erklärten politischen Ziele des Islam, nämlich alle Angehörigen anderer Religionen zu unterwerfen (nachzulesen in jedem Koran) sind mit einer freiheitlichen Verfassung unvereinbar, und ebenso wenig die drakonischen Strafen, die der Islam für diejenigen vorsieht, die von ihm abfallen. Es muss ein Bewusstsein für die Rechte von Säkularen, Christen und Angehörige anderer Religionen geschaffen werden – eben all derer, die der Islam als Kuffar diskriminiert. Für diese Rechte ist weltweit einzutreten. Organisationen und Ländern, die in ihren Ländern Minderheitenrechte verletzen, ist Unterstützung nur unter der Bedingung zu gewähren, dass diese Praktiken aufgegeben werden. Der Westen hat hier einen beachtlichen Hebel in der Hand, den er bisher noch gar nicht nutzt. Schriften, die die Diskriminierung von ‚Ungläubigen‘, also Andersgläubigen oder Säkularen fordern oder enthalten, sind wie ‚Mein Kampf‘ zu verbieten.  Sie sind säkulare Schriften und stehen nicht unter dem Schutz der Religionsfreiheit. Wer also als Moslem in Europa einen Aufenthaltstitel oder eine Staatsbürgerschaft will, hat sich öffentlich und verbindlich von derartigen Ansätzen und Praktiken zu distanzieren und einen Eid auf das Grundgesetz abzulegen.   Tut er dies nicht, oder lässt er im Nachhinein erkennen, dass sein Eid und seine Erklärung Täuschungsversuche waren, erlöschen sofort sämtliche Rechte, einschließlich der befristeten Aufenthaltsgenehmigung, und eine sofortige Ausreise muss erfolgen. Bei Einbürgerung muss wie in den USA ein umfassender Eid auf die Verfassung abgelegt werden. Wird nachgewiesen, dass der Eingebürgerte eidbrüchig ist, erfolgen die sofortige Ausweisung und Aberkennung der Staatsbürgerschaft. Doppelte Staatsbürgerschaften kann es nicht geben. Asylsuchende bei denen wirtschaftliche Motive erkennbar sind, sind nach Ablehnung ihres Antrags sofort abzuschieben.  Die Mittel sind frei zu  halten für Menschen mit tatsächlicher politischer oder weltanschaulicher Verfolgung. Asylsuchende, die weniger als 3 Jahre in der BRD leben, über kein eigenes Einkommen verfügen und in deren Ländern sich die politischen Verhältnisse stabilisiert haben, können mit Unterstützung repatriiert werden. Da die deutschen Mittel für die Asylpolitik beschränkt sind und eine unnötige  weitere Verschuldung zu vermeiden ist, geschieht dies zugunsten der Asylsuchenden, die sich in akuter Gefahr befinden.

*Der Artikel beruht auf Gedanken von Steve McCann im American Thinker ‚Immigration must benefit the host nation‘ vom 28. April 2013 und den Ausführungen von Douglas Muray auf YT: ‚Douglas Murray – Muslim immigration to Europe‘.

Originalartikel PI News

Nachdem eine Anzeige wegen Volksverhetzung und Beschimpfung religiöser Vereinigungen (§ 166 StGB) gegen mich vorliegt – und der Auslöser der Anzeige meine human-islamkritischen Artikel hier bei PI waren, möchte ich mich auch hier zu dem Vorgang äußern

Zunächst eine grundsätzliche Erklärung: Der Glaube an Allah ist eine private Sache, die jedem freigestellt ist, die man akzeptieren kann. Dieser Glaube kann zwar keine Berge versetzen, aber eine therapeutische Wirkung haben – auch, wenn das „Geglaubte“ Nonsens ist. Der Glaube an Allah gehört jedoch zu einem fragwürdigen ideologischem System – und ist deshalb kein Gut, das durch strafbewehrte staatliche Maßnahmen besonders zu schützen ist. Der Glaube an Allah kann nicht privilegiert gegenüber logischer Argumentation und wissenschaftlichen Erkenntnissen sein. Und die Ideologie, die hinter diesem Glauben steht, eine Ideologie, die Rechtsstaaten in Gottestsaaten umwandeln will, zu schützen, wäre mehr als absurd. Rationale Bewertungen ihres Glaubens und ihrer religiösen Projektion müssen Mohammedaner ertragen, auch wenn sie, wie es der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, formulierte “eine muslimische Erregungskultur entwickelt haben.” Schneider meint den Mangel, offene Kritik ertragen zu können und den ausgeprägten Hang zum „Beleidigt-sein“. Diese typische Befindlichkeit der Mohammedaner – siehe Ausschreitungen wegen einer Mohammed-Karikatur – kann jedoch kein Maßstab dafür sein, eine kritische Feststellung als Beleidigung oder Beschimpfung zu werten. Eine sachliche, fundierte Betrachtung des Mohammedanismus mit dem Paragraphen 166 StGB (aus Kaiser Wilhelms Zeiten) zu ahnden, wäre ebenso frappierend daneben, wie weltfremd. Die Meinungsfreiheit erlaubt es laut Artikel 5 des Grundgesetzes, den Islam kritisch zu beurteilen – und eine durchaus konträr zur Auffassung des gläubigen Mohammedaners stehende Meinung zu haben.

Zur Sache:

Um das ganze Spektrum der mohammedanischen Verirrung zu erfassen, muss man sich mit der Geschichte und den gegenwärtigen Aktivitäten des Islams beschäftigen: Seit dem Terroranschlag auf das World Trade Center zählt die TheReligionofPeace.com weltweit 20.630 islamische Terrorattacken mit Verletzten und Toten. Trotzdem werden die Verbrechen im Namen Allahs in Deutschland ziemlich kommentarlos hingenommen. Man schweigt sich über die Ursache der Misere aus: Den Glauben an Allah und seinen Propheten! Man nimmt die schleichende Islamisierung Europas nicht zur Kenntnis, erkennt nicht den Herrschaftsanspruch des islamischen Systems, das mehr ist, als eine fromme Religion. Der Islam ist eine überholte Ideologie wie der Kommunismus, Faschismus oder Nationalismus. Der Islam ist die Diktatur des Phantoms Allah. Installiert und betrieben von gewöhnlichen Emporkömmlingen, deren Art es in jeder Kultur gegeben hat. Der frühere libysche Führer al-Gaddafi, der nicht zuletzt auch ein Repräsentant des Islams war, prophezeite: „Wir haben 50 Millionen Muslime in Europa. Es gibt Anzeichen dafür, dass Allah uns den Sieg in Europa gewähren wird – ohne Schwerter, ohne Schusswaffen, ohne Eroberungsfeldzug. Die 50 Millionen Muslime werden Europa in ein paar Jahrzehnten in einen muslimischen Kontinent verwandeln.“ Und ein Imam von Izmir erklärte anlässlich eines „Dialogtreffens“ mit christlichen Teilnehmern unverhohlen: „Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.“ Die Spanne des Islams reicht vom offenen, aggressiven Fundamentalismus über einen mehr oder weniger latenten Machtanspruch bis hin zum unterwürfigen Gottglauben. Wobei die Differenzierung zwischen Islam und Islamismus falsch ist. Schon der türkische Ministerpräsident Erdogan erklärte: „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“ Seinen in Deutschland lebenden Landsleuten rief Erdogan die Warnung zu, sich nicht assimilieren zu lassen. Mit anderen Worten: Ihren Kampfauftrag nicht zu vergessen, der ebenso sehr ein Glaubenskampf, wie ein politischer Kampf ist. Erdogan hat nie ein Geheimnis aus seinen islamistischen Positionen gemacht. Er sagte: „Allah sei Dank bin ich für die Scharia“, und: „Man kann nicht gleichzeitig Säkularist und Moslem sein. Unser Ziel ist der islamische Staat.“ Erdogan meint einen von Männern dominierten Staat. 2010 sagte er: „Ich glaube nicht an die Gleichberechtigung von Mann und Frau.“ 1998 zitierte Erdogan als Bürgermeister von Istanbul zustimmend den türkischen Dichter Ziya Gökalp mit den Worten: „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Besonders nachdenklich macht sein Ausspruch: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.“ Oder der Satz: „Demokratie ist wie eine Straßenbahn. Wenn du an deiner Haltestelle angekommen bist, steigst du aus.“

Der Islam ist ein totalitäres, faschistisches System aus dem 7. Jahrhundert, das zu den rückständigsten der Welt gehört. Die islamischen Länder liegen, was Bildung, Industrialisierung und Wirtschaftskraft betrifft, weit unter westlichem Niveau. Wissenschaftlich nachgewiesen ist der niedrigere durchschnittliche IQ in afrikanischen und nahöstlichen Staaten. Es sind meist jene Länder mit islamischer Prägung. Die abgrundtiefe Kluft zwischen der islamischen und westlichen Welt wird besonders deutlich auf dem Gebiet der quantifizierbaren Wissenschaften. Der moslemische Selbstanspruch, mit dem Islam das beste, überlegene System zu haben, entpuppt sich als Größenwahn. Ein Indikator des intellektuellen Rückstands wird regelmäßig bei der Vergabe des Nobelpreises sichtbar: Allein auf die von den Mohammedanern verachteten, weltweit lebenden 15 Millionen Juden entfallen 178 Nobelpreise. Die 1.500 Millionen Mohammedaner brachten es lediglich auf neun Nobelpreise, von denen sechs an muslimische Dissidenten gingen – und einer an Arafat. Die arabischen Staaten sind in ihrer Gesamtheit arm. Alle zusammen erwirtschaften, außerhalb der Öleinahme, nur etwa so viel wie Spanien. Die gesamte arabische Welt meldete im Zeitraum 1980-2000 nur 370 Patente an, von denen die Mehrzahl von Ausländern stammt, die dort leben und arbeiten. Israel dagegen meldete 7.650 und Südkorea 16.300 Patente. Allein Korea, das wegen zeitlich paralleler Entwicklung gut vergleichbar ist, erwirtschaftete ohne Ölgewinne viermal so viel wie die gesamte arabische Welt. Völlig abgeschlagen sind alle arabischen Länder im wichtigen Schlüsselsektor der Bildung. Bereits vor 75 Jahren stellte der syrisch-libanesische Journalist und Politiker Schakib Arslan die Frage: „Warum sind die Muslime zurück geblieben, und warum kamen andere voran?“ Sein Buch mit diesem Titel hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Warum verharren die Ökonomien der islamischen Welt in Erstarrung und Korruption? Erklärungsversuche für die desaströse Lage gibt es zahlreiche: Der Kolonialismus habe die freie Entfaltung unterdrückt, sagen die Dritt-Welt-Ideologen. Die Juden seien an allem schuld – als Eindringlinge, wie als Herrscher über die Wall Street, sagen die Proaraber. Die Geografie benachteilige die Völker, erklären andere und verkennen, dass viele Völker „ihre Geografie“ beherrschen. Der teuflische Kapitalismus habe die Menschen fehlgeleitet, sagen die iranischen Gelehrten. Die despotischen Herrscher seien schuld, meinen die Orientalisten. Und durch Thilo Sarrazin wird eine ethnisch-erbbiologische Deutung wieder aktuell: Mangelnder Intellekt. All diesen Erklärungsversuchen ist gemeinsam, dass sie das entscheidende, lebensprägende Element der islamischen Welt ignorieren: Allah und den Koran. Die religiöse Ideologie, mit ihrem Blick auf das Jenseits, verharrt im siebten Jahrhundert und ist die Basis eines Fatalismus, der das Streben nach wirtschaftlichem Erfolg ausbremst.

Als religiöses Glaubenssystem unterscheidet sich der Islam von säkularisierten Systemen durch seine irrealen Fantasien. Die islamische Gesellschaft wird von Mythen beherrscht, während die erfolgreichen Gesellschaften auf Logik setzen. Lange Zeit wurde das Lesen nichtislamischer Bücher mit der Todesstrafe bedroht. Der Koran sei Allahs direktes Wort hieß es, und er erhalte Antworten auf alle Fragen in Perfektion. Als man sich im 15. Jahrhundert im Westen auf neue Entdeckungen begab, versank die islamische Welt in selbstgefälliger Ignoranz. Man interessierte sich nicht dafür, was sich in Europa entwickelte: Zivilisierung, Technologien, Märkte, Nationalstaaten – und: Aufklärung. Erst 300 Jahre nach seiner Erfindung etablierte sich der Buchdruck in der islamischen Welt. Der Buchdruck hatte in Europa eine geistige Revolution ausgelöst – die Religionsgelehrten des Islam aber stemmten sich gegen dieses potentielle Werkzeug der Ketzerei. Das Verpassen der Entwicklungen – und der Mangel an eigener Kreativität – führte zu einer Verlagerung der Macht nach Europa und dem sozialen, wirtschaftlichen Abstieg der islamischen Gesellschaften. Als überzeugter Mohammedaner hat man dem wenig entgegenzusetzen und fühlt sich in seinem Glauben gekränkt. Man klammert sich an Allah, an sein heiliges Buch mit den verheißenden Worten und der Vision eines allmächtigen Islam. Es ist typisch für den gekränkten Moslem, dass er die Ursache seiner Misere nicht erkennen will, obwohl der Abstieg der islamischen Welt seit Jahrhunderten andauert. Obwohl Allah seinem auserwählten Glaubensvolk die Weltherrschaft versprochen hatte, müssen die Auserkorenen realisieren, dass sie den verhassten Ungläubigen unterlegen sind. Der übermächtige Anspruch des Islams, in allen Bereichen des Lebens – Religion, Recht, Gesellschaft, Kultur, Politik – sich als besser beweisen zu müssen, scheitert an der Realität. So entsteht ein latentes Minderwertigkeitsgefühl, das sich im charakteristischen Beleidigtfühlen der Mohammedaner ausdrückt. Das Gefühl der eigenen Schwäche und Ohnmacht mündet bei nicht wenigen in Aggression gegen die vermeintlichen kulturellen und wirtschaftlichen “Unterdrücker”. Gewalt wird als Rache für die empfundene Kränkung gesehen – zusätzlich gebietet und legitimiert Allah den blutigen Kampf gegen die Ungläubigen. Diese Reaktion lässt eine gewisse psychologische Deformation des Gläubigen vermuten, und einen eher pathologischen Charakter der Religion. Von islamischen Führern, Geistlichen und Funktionären – die die Bedrohung ihres Glaubens und ihrer eigenen Existenz registrieren, wird das Beleidigtsein instrumentalisiert und geschürt zur Wut gegen alles, was nicht mit dem Islam konform geht. Das frühere iranische Staatsoberhaupt Ayatollah Khomeini verkündete, verblendet von der vermeintlichen Glorie der eigenen Kultur: „Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt. Alle nicht-muslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen.“ Kurz nach seiner Machtergreifung sagte Ayatollah Khomeini: „Der Iran ist mir egal. Ich bin bereit Millionen von Iranern zu opfern, wenn es dem Islam dient.“ Ein weiteres Statement: „Ich bitte den allmächtigen Allah um den Sieg der Muslime über die Gottlosen.“ Hinter dem Hass Khomeinis verbirgt sich nur die Hilflosigkeit einer überholten Weltanschauung und das Versagen einer primitiven, autoritären Religion.

Auch der tiefgläubige iranische Präsident Ahmadinedschad verachtet den Westen: „Die Europäer sind kläffende Hunde. Gibt man ihnen einen Fußtritt, laufen sie ängstlich davon.“ Ahmadinedschad gibt sich, die islamische Zukunft betreffend, zuversichtlich: „Es wird nicht lange dauern, bis die Völker der Welt rufen: Es gibt keinen Gott außer Allah.“ Der ehemalige iranische Vizepräsident Mohamad Ali Abtahi kommentiert: „Ahmadinedschad und seine politische Umgebung werden die nukleare Karte in gleicher Weise ausspielen, wie die Karte des globalen Terrors.“ Mit wehenden Fahnen möchten die Islamisten die Völker der Welt besiegen. Ursprünglich waren diese Fahnen schwarz. Doch schon lange prangt auf der Nationalflagge mehrerer islamischer Staaten das Symbol von Mondsichel und Morgenstern. Es sind die Zeichen der Mondgöttin al-Lat, einer Fruchtbarkeitsgottheit, und al-Uzza, der Göttin des Morgensterns. Die beiden Gottheiten stammen aus dem Götzenkult der Beduinen, der von Mohammed so vehemend bekämpft wurde. Mohammed ließ das Heiligtum der Göttinnen zerstören. Den heutigen Anhängern Allahs ist offensichtlich nicht bewusst, dass die an höchster Stelle exponierten Göttinnen-Symbole eine schwere Beleidigung Mohammeds und seines Phantom-Gottes sind. Der Islam präsentiert sich paradoxerweise mit Götzenzeichen – was eine Verhöhnung Allahs und seines Propheten darstellt. Im Vergleich zwischen Islam und Christentum wird deutlich, dass diese beiden Religionen sich konträr gegenüber stehen. Während die Ideologie des Christentums modernes Allgemeingut geworden ist und prinzipiell ohne Gottesbild auskommt, prägt der archaische Beduinen-Gott Allah noch heute die islamische Kultur. Das Christentum setzt auf Humanität, soziale Verantwortung und Pazifismus – während der Islam expandieren will, sogar Gewalt gegen „Ungläubige“ fordert, Frauen abwertet, und die Gläubigen rund um die Uhr dominiert. Damit ist der Islam, der sich seit seiner Entstehung nicht weiter entwickelt hat, eindeutig die primitivere Religion – und entspricht nicht „Allahs Aussage“, die beste, überlegendste aller Religionen zu sein. Mit Allah besitzt das islamische System ein alles beherrschendes Mittel zur Machtausübung. Die Gläubigen sind den führenden Figuren ausgeliefert. Allah oder den Propheten in Frage zu stellen, kann den Tod bedeuten. Diese Drohung und die religiöse Indoktrination von Kindheit an, machen die Mohammedaner zu Opfern ihres Gottglaubens – der allgemein ein Relikt der Vergangenheit ist. Deshalb ist es notwendig, den Glauben an Allah analytisch zu hinterfragen.

Allah ist, wie der Theologe Karl Barth es formulierte “ein Götze, wie andere Götzen.” Allah ist eine Erfindung des ungebildeten Beduinen Mohammed, der von sich behauptete, ein Prophet zu sein. Viele seiner Zeitgenossen hielten Mohammed für krank, wahnsinnig oder besessen. Alle Diagnosen, die sich im Laufe der Jahrhunderte ansammelten, gehen davon aus, dass Mohammeds Offenbarungen eine Krankheit als Ursache haben. Nach wissenschaftlicher Auswertung der Texte des Korans und der Hadithe, und der überlieferten Aussagen über die körperlichen Begleiterscheinungen im Zusammenhang mit seinen Offenbarungen, war Mohammed aus heutiger Sicht ein Psychopath. Der Autor, Forscher und Arzt Professor Dr. Masud Ansari sagte über Mohammed, er sei “die perfekte Personifizierung eines Psychopathen an der Macht. Mohammed hat eine zerrüttete, paranoide Persönlichkeit mit einem Minderwertigkeitskomplex und größenwahnsinnigen Tendenzen.“ Trotzdem verehren gläubige Moslems Mohammed als den vollkommensten Menschen, der je auf Erden gelebt hat. Seine schweren charakterlichen Mängel, sein ausufernder Größenwahn, die sexuelle Entgleisung und die gnadenlose Verfolgung von Widersachern werden übersehen. Überaus empfindlich reagieren Mohammedaner auf Kritik. Ende der siebziger Jahre haben iranische Fundamentalisten den Begriff „Islamophobie“ erfunden. Der Begriff „Islamophobie“ hat mehrere Funktionen: Er leugnet die Realität einer islamistischen Offensive in Europa, um sie besser zu rechtfertigen. Er bekämpft den Laizismus und will vor allem jene zum Schweigen bringen, die den Koran in Frage stellen. Der französische Philosoph Pascal Bruckner sagte dazu: „Das Ziel der Fundamentalisten war es, den Islam zu etwas Unberührbaren zu erklären. Wer diese Grenze überschreitet, gilt als Rassist. Mit diesem Begriff einer totalitären Propaganda will man alle Kritik am Islam totschlagen. Bis zum Beweis des Gegenteils hat jedoch jeder in einer Demokratie das Recht, Religion als rückständiges Lügenwerk zu betrachten und sie nicht zu lieben. Offene Gesellschaften setzen auf die friedliche Koexistenz der großen Glaubenssysteme und des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Wer den totalen Wahrheitsanspruch des Islam ablehnt, ist kein Rassist. Das Schlagwort „Islamophobie“ gehört zu jenen Begriffen, die wir dringend aus unserem Vokabular streichen sollten.“ Der Begriff Islamophobie geistert durch alle Medien und ist, wie die Wortschöpfer beabsichtigt haben, negativ besetzt. Islamophobie (Phobie, griechisch = Furcht) bedeutet eine feindselige Ablehnung des Islam. Dieser Furcht soll eine pathologische Irrationalität und Rassenhass angeheftet werden. Allein die Erfindung dieses Wortes wirft ein bezeichnendes Licht auf den Geist seiner Schöpfer, der sich auch in dem naiven Glauben an die Offenbarungen Mohammeds ausdrückt. Die Kreateure des Begriffs wollen damit jede Islamkritik auf eine „krankhafte“ Ebene stellen; sie suggerieren eine spezifische Eigenschaft des Kritikers, weil sie keine schlagkräftigen Argumente gegen die Kritik haben. Dabei erscheint eher der muslimische Glaube und die menschenverachtenden Auswüchse des islamische Systems „krank“ – und nicht der kritische Betrachter. Es gibt ja keine unbegründete Furcht vor dem Islam, sondern eine begründete Sorge, die aus den Informationen über den Islam entsteht. Diese Sorge kann sich durchaus zur Ablehnung, Feindseligkeit, ja Verachtung entwickeln. Die negativen Gefühle basieren nicht auf subjektiven Eindrücken einer gestörten Wahrnehmung – sie werden fundamentiert von den realen Aussagen der Religion und den terroristischen Aktivitäten der Islamisten. Die nähere Kenntnis des Islam und seines Umfeldes führt geradezu zwanghaft zur „Islamophobie“. Jemand, der den Islam nicht oder nur oberflächlich kennt, wird eher nicht islamophob sein. Erst wer sich mit der Religion beschäftigt hat und einen gesunden Menschenverstand besitzt, muss unweigerlich islamophob werden. Wobei die „Furcht“ eben nicht unbegründet ist, sondern „Hand und Fuß“ hat. Das Schlagwort „islamophob“ kann also nicht negativ sein, es ist gleichsam ein Adelstitel für wache, gut informierte Islamkenner. Der Anspruch der Mohammedaner, sich als Rasse zu sehen und jede kritische Sicht auf ihre Religion mit Rassenhass gleichzusetzen, zeugt von der völligen Fehlinterpretation des Begriffs „Rasse“.

Fazit

Im heutigen Zeitalter des weit entwickelten Wissens, der Bildung, Information und Logik, ist es falsch, den religiösen Glauben unkritisch hinzunehmen – und sogar mit der Inanspruchnahme des schwammigen Begriffs „religiöse Gefühle“ unter staatlichen Schutz zu stellen. Die aktuellen Gott-Phantome sollten nicht geschützt, sondern hinterfragt und überwunden werden, um die Menschen frei zu machen von archaischen Vorstellungen. Die Beherrschung des Einzelnen durch diese Vorstellungen wird im Islam besonders sichtbar: Das Zusammenspiel von Gottglaube, autoritärem System mit eigener Rechtsprechung und Vollzugsgewalt – und der Macht religiöser Funktionäre, führt zur rigiden Gängelung und Unterwerfung des Gläubigen. Der Glaube an Allah beinhaltet ein ganzes Paket an Absurditäten, die für jeden realistisch denkenden Menschen erkennbar sind: Beginnend mit dem Offenbarungs-Wahn Mohammeds, seinem grotesken Paradies und seinen Vorstellungen von der Erschaffung der Welt und des Universums. Absurd sind auch die Prophezeiungen über den Jüngsten Tag, die Auferstehung von den Toten, und die erwartete Ankunft des Mahdi, der in Zukunft die Welt beherrschen soll. Der Schweizer Publizist Frank A. Meyer sagte über den Islam: „Diese Religion erstickt die Intelligenz der Gläubigen. Islam bedeutet eine religiöse Behinderung.“ Der Glaube an Allah ist zu einer Ideologie entartet, die, wie der Kommunismus, Faschismus und Nationalismus, nicht in die Gegenwart passen.

Originalartikel PI News