Mit ‘Kriminalität’ getaggte Beiträge

Sozialingenieure haben ein explosives Gebräu geschaffen

Freitag, den 12. Juli 2013 kurz nach 17 Uhr: Ein Intercity-Zug Richtung Limoges entgleist mit fast 140 Stundenkilometern im Bahnhof von Brétigny-sur-Orge ungefähr 20 bis 30 Kilometer südlich von Paris. Ein Wagen stürzt auf den Bahnsteig und reißt dessen Überdachung mit sich. Sofort wird die Alarmstufe „rot“ ausgerufen. Die Rettungskräfte (fast 300 Feuerwehrleute und 20 Notarzt-Teams sowie Polizei-Einheiten) sind rasch am Ort. Sie befreien etwa 30 Verletzte aus dem Chaos verbogener Bleche und bergen sechs Todesopfer. Dabei beobachten sie, dass sich eine Gruppe von etwa 50 „Jugendlichen“ aus einem benachbarten Sozialghetto unter die Retter mischt. Zuerst denken diese, die jungen Männer seien gekommen, um ihnen zu helfen. Doch bald werden sie gewahr, dass es die überwiegend farbigen Jugendlichen auf die Handtaschen mit den Smartphones und Geldbörsen der Opfer abgesehen haben. Als Polizisten und Feuerwehrleute versuchen, die Leichenfledderer zur Rede zu stellen, werden sie mit Steinen beworfen. Am Ende werden die Plünderer von der polizeilichen Eingreiftruppe CRS vertrieben. Die Presse berichtet von nur vier Festnahmen. Nathalie Michel, Sprecherin einer Polizeigewerkschaft, machte beim privaten Rundfunksender Europe 1 ihrer Entrüstung über die Plünderer Luft. Dieses Verhalten sei „inqualifiable, monstrueux“ (unerhört, ungeheuerlich), rief sie aus. Der örtliche sozialistische Abgeordnete Jérôme Guedj nannte die Plünderer auf Twitter „düstere unmenschliche Kretins.“ Diese Empörung ist verständlich, weil der Vorfall in Brétigny nicht aus heiterem Himmel kam. Im März dieses Jahres hatte in Grigny, nicht weit von Brétigny, eine Gang 15- bis 17-Jähriger unter Androhung von Gewalt die Reisenden eines mithilfe der Notbremse angehaltenen Regionalzuges abkassiert. Alle Wertgegenstände wie Schmuck, Smartphones, Kreditkarten und Bargeld mussten diese aushändigen. Schon im Juni standen die jungen Schwarzen vor Gericht. Doch die Richter zeigten offenbar allzu großes Verständnis für ihre sozialen Nöte. Sie ließen sie nach einer „feierlichen Ermahnung“ laufen. Dadurch konnten sich ihre Altersgenossen in Bretigny nur ermuntert fühlen.

Fréderic Cuvillier, der sozialistische Verkehrsminister in Paris, hat sofort versucht, die Plünderungs-Szenen kleinzureden, indem er sie als „isolierte Akte“ bezeichnete. Doch die Beobachter vor Ort fühlten sich an Szenen erinnert, die im September 2001 nach der verheerenden Explosion eines Ammoniumnitrat-Lagers in der Nähe der südwestfranzösischen Großstadt Toulouse abliefen. Bei der größten Industriekatastrophe der Nachkriegszeit, hinter der noch heute islamistische Terroristen vermutet werden, wurden durch die Druckwelle Autos von einer nahe gelegenen Autobahnbrücke geblasen und in der Großstadt gingen die meisten Fensterscheiben zu Bruch. Jugend-Banden nutzen damals die Situation für ausgiebige Beutezüge. Ähnliches war vor wenigen Wochen auf Pariser Prachtstraßen zu beobachten, als der dem Scheichtum Katar gehörende Fußballclub Paris-Saint-Germain den Sieg im Endspiel um die französische Meisterschaft  feierte. Die Aufregung über die unglaublichen Szenen am Bahnhof von Brétigny hatte sich noch nicht gelegt, da kam es vom 20. bis zum 22. Juli in Trappes in der Nähe der noch immer schicken Königsstadt Versailles westlich von Paris nach dem Versuch von Polizisten, die Identität einer Burka tragenden Konvertitin festzustellen, zum nächtlichen Angriff eines muslimischen Flash-Mobs gegen die örtliche Polizeistation. Trappes hatte bereits im Jahre 2005 von sich reden gemacht, als im Zuge der inzwischen schon legendären Vorstadt-Intifada das Bus-Depot der Stadt samt den darin geparkten Bussen in Flammen aufging. Dieses Mal wurden Dutzende von Pkw und Müllcontainern abgefackelt. Die Polizisten wurden mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Nur einer der Aufrührer wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, aber sofort wieder freigelassen, da die französischen Strafanstalten zurzeit aus allen Nähten platzen. Die Häufung solcher Ausschreitungen, die meistens ungesühnt bleiben, könnten dem jungen Journalisten unter dem Pseudonym Laurent Obertone recht geben, der in einer im Frühjahr 2013 erschienenen aufrüttelnden Dokumentation Hunderter von ähnlichen und noch schlimmeren Vorfällen Frankreich mit dem schockierenden Kubrick-Film „Clockwork Orange“ vergleicht. Der Autor zeigt darin an zahlreichen der Regionalpresse entnommenen Beispielen, wie der Leichengeruch der sterbenden christlch-abendländischen Kultur barbarische Aasfresser aus der ganzen Welt anzieht. Die nun schon Jahrzehnte währenden Menschenexperimente von Sozialingenieuren haben in den Ballungsgebieten Frankreichs zu einem hoch explosiven Gebräu von gutmenschlichem Kulturrelativismus und Kapitulantentum auf der einen Seite und islamistischer Gewaltverherrlichung auf der anderen Seite geführt. Manche Beobachter erwarten den großen Knall noch in diesem Sommer. 

Originalartikel eigentümlich frei

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Zu den aktuellen Dauerbrennern „NSU“ und NSA gesellen sich zur Zeit die Nachrichten vom Freispruch George Zimmermans im Trayvon-Martin-Prozeß in den USA. Die Geschichte an sich wäre nicht weiter interessant, wäre da nicht die absurde mediale Psychose, die daraus in Obamas angeblichem „post-“, in Wirklichkeit: „hyper-racial America“ erwachsen ist

Es versteht sich von selbst, daß die deutschen Medien den Tenor der amerikanischen Pendants völlig ungefiltert übernommen haben, bis hin zur groben, den Leser geradezu beleidigenden Desinformation. Für letztere ist natürlich wieder Spiegel Online die trübe Hauptquelle, über die etwa massenhaft benutzte Gratis-Email-Portale wie gmx.net, web.de, 1und1.de mit Infotainment versorgt werden. Wer die Story bisher verpaßt hat: Im Februar 2012 erschoß der 29jährige George Zimmerman, Mitglied einer „Nachbarschaftswache“ einer multiethnischen „gated community“ in Florida den 17jährigen, unbewaffneten Schwarzen Trayvon Martin. Dem Todeschuß ging ein blutiges Handgemenge der beiden Männer voraus; das Opfer war kein unbeschriebenes Blatt, sondern hatte sich zuvor mutmaßlich an Einbrüchen und Drogenhandel beteiligt. Der Todesschütze beteuerte, er habe aus Selbstverteidigung gehandelt: Trayvon habe auf ihn eingeprügelt. Fotos von Zimmermans Aufnahme bei der Polizei zeigen ihn mit blutigem Gesicht und Hinterkopf. Diese tragische, aber keineswegs außergewöhnliche Geschichte wurde zur Staatsaffäre hochgespielt, und zwar durch die sich flächendeckend verbreitende Ente, es habe sich hier um einen dramatischen Fall von „Rassismus“ gehandelt, nach dem Strickmuster: waffennärrischer weißer Bürgerwehrler erschießt grundlos, aus purem Rassenhaß, einen harmlosen kleinen schwarzen Jungen. Im ganzen Land schrillten die Alarmsirenen, bis hinauf zu Präsident Obama, der die Emotionen zusätzlich anheizte: „Hätte ich einen Sohn“, gab er öffentlich zu Protokoll, „er sähe aus wie  Trayvon Martin.“ Das Bild vom unschuldigen schwarzen Opfer rassistischer weißer Gewalt  hielt sich auch dann noch mit verbissener Hartnäckigkeit, als sich herausstellte, daß George Zimmerman kein Weißer, sondern ein multipel gemischter Latino mit zum Teil afro-peruanischer Abstammung ist. Bis zum heutigen Tag bebildern die deutschen Medien die Berichte über den Fall mit Fotos , auf denen ein bulliger, finster dreinblickender Täter mit einem niedlichen, ungefähr dreizehnjährigen Jungen kontrastiert wird (ebenso hier, hier, hier und hier – dieser hartnäckige Wille zur Lüge ist verblüffend). In Wirklichkeit war Martin zum Zeitpunkt der Tat nicht nur zehn Zentimenter größer als Zimmermann, sondern posierte mit Vorliebe im „Gangsta“-Look, mit Goldzähnen und der genretypischen Kapuze über dem Kopf. Um Zimmerman rassistische Motive zu unterschieben (was in den USA heute als der Gipfelpunkt alles erdenklich Bösen gilt), wurde derart dreist gelogen, unterschoben und manipuliert, daß sich die Prawda geniert hätte. So schreckte etwa der Sender NBC nicht davor zurück, eine Tonaufnahme, die kurz vor der Tat entstand, entsprechend zurechtzuschneiden, um Belastendes aus ihr herauszukitzeln.  Während des Prozesses kam es zu farcenartigen Momenten, etwa als eine übergewichtige und (offenbar) unterintelligente Bekannte des Opfers zu Protokoll gab, Martin habe Zimmerman am Telefon als „Cracker“ bezeichnet – ein Schimpfwort für Weiße, das etwa dem berüchtigten „Nigger“ entspricht. Auf die Nachfrage des Anwaltes, ob sie das nicht als „rassistisch“ empfunden habe, antwortete die fast schon komikartig tränenverschnupfte Zeugin mit Nein. Die Faktenlage kann man im Detail auf Wikipedia nachlesen – sie gibt auch bei bestem oder schlechtestem Willen nichts her, das die entstandene Hysterie rechtfertigen würde. Nun also, wie Spiegel Online über den Freispruch Zimmermans und die Folgen berichtet:

  • Empörend, unfassbar, eine Ohrfeige fürs Volk: US-Bürgerrechtler sind entsetzt über den Freispruch für den Todesschützen des schwarzen Teenagers Trayvon Martin. Jetzt fordern sie, US-Justizminister Holder solle intervenieren. (…)
    Er könne die Entscheidung immer noch nicht fassen, sagt Jesse Jackson, der berühmte Bürgerrechtler. Einige Stunden zurück liegt da die Verkündung des Urteils, das Amerika bewegt und spaltet: Freispruch für George Zimmerman, 29, Todesschütze des schwarzen Jugendlichen Trayvon Martin.
    Jackson und andere Bürgerrechtler zeigten sich empört. Jetzt forderte er im Interview bei CNN: „Das US-Justizministerium muss eingreifen“, das Verfahren müsse auf eine andere Ebene gehoben werden. Ähnliches hatte zuvor bereits Benjamin Jealous angemahnt, Vorsitzender der NAACP, der National Association for the Advancement of Colored People. Sie ist die größte US-Bürgerrechtsorganisation. Der Todesschütze, so Jealous, müsse wegen Verletzung der Bürgerrechte von Trayvon Martin vor Gericht gestellt werden.
    Die Wut nach dem aktuellen Freispruch im Fall Trayvon Martin ist an vielen Orten in den USA zu spüren. In mehreren Städten versammelten sich spontan Menschen und protestierten gegen die aus ihrer Sicht rassistische Entscheidung der Geschworenen.
    In San Francisco etwa setzten Hunderte Demonstranten ein Zeichen der Solidarität mit Martins Familie. Begleitet von einem massiven Polizeiaufgebot strömten sie kurz nach dem Urteilsspruch im Stadtzentrum zusammen. Viele trugen Transparente mit der Aufschrift „Das Volk sagt ’schuldig‘“. Im benachbarten Oakland blieb es nicht so ruhig. Einige Demonstranten besprühen Autos und zertrümmern Fensterscheiben, wie ein Video auf der Website der Zeitung „Oakland Tribune“ zeigte. (…)
    Eine Online-Petition der NAACP an US-Justizminister Eric Holder, Zimmerman einer Zivilklage zu unterziehen, wurde innerhalb kürzester Zeit mehrere zehntausend Mal unterzeichnet.

Es ist nicht daran zu zweifeln: das schwarze Amerika und seine politischen Vertreter wollen Zimmerman offenbar um jeden Preis hängen sehen, koste es was es wolle – nicht anders als die von keinerlei rationalem Argument getrübten Südstaaten-Lynchmobs aus KuKluxKlan-Zeiten, wie man sie aus unzähligen antirassistischen Filmen kennt. Sie wollen, ja sie brauchen offenbar ihre „Rassisten“. Zur Not soll die Regierung von oberster Stelle aus Druck machen. Hier zeigt sich nicht nur eine aparte Rechtsauffassung, sondern auch eine klare ethnische Front: Blut ist dicker als Wasser, als Recht, als Gerechtigkeit, als jede Vernunft offenbar. Wenn Al Sharpton und Jesse Jackson vom „Volk“ reden, meinen sie ihr Volk. Die US-Schwarzen nehmen Trayvon Martin vorrangig als „einen von uns“ wahr, und diese Tatsache hat über allem anderen Priorität, selbst über die nüchternen Fakten – right or wrong, my race. Das zeigte sich bereits in den oben zitierten, doch recht seltsamen Äußerungen Obamas. All dies wagen die deutschen Medien, die wie immer „Mein Name ist Hase“ spielen, freilich nicht auszubuchstabieren. Auch in einem zunehmend multiethnischen Deutschland, wie es von Angela Merkel und Konsorten inzwischen ganz explizit gewünscht wird, wird man mit solchen Entwicklungen rechnen müssen. Jim Goad hat den Fall auf der US-Seite Takimag bereits mehrfach ebenso luzide wie sarkastisch kommentiert. In seinem aktuellen Artikel zum Freispruch Zimmermans konstatiert er das Fortwirken einer Art „Rassenpsychose“. Schwarze „Bürgerrechtler“ und weiße „Progressive“ und „Liberale“ klammern sich mit irrationalem Eifer an das liebgewonnene Szenario:

  • Diese Leute können sich nicht mehr von dem Drehbuch losreißen, das ihnen in ihre Dummköpfe eingebrannt wurde. Sie haben den rasse-fixierten Film, der ihnen von Anfang an vorgesetzt wurde, kritiklos aufgesogen. Und sie werden sich an dieser Version der Geschichte festbeißen, bis das ganze Land in Scherben fällt.

Der Irrsinn wird angesichts zahlloser anderer Gewalttaten, die von den Medien und den Politikern völlig ignoriert werden, deutlich:

  • Sie verschließen die Augen vor dem Fall des Daniel Adkins, wo das Opfer ein Latino und der Todesschütze ein Schwarzer war… Sie haben noch nie etwas von der Geschichte gehört? Fragen Sie doch den nächsten freundlichen Lokalreporter, warum.
    Sie ignorieren den gewaltsamen Tod von Joshua Chellew, der Anfang Juli von vier schwarzen Teenagern bewußtlos geschlagen und auf die Autobahn gelegt wurde, wo ihn schließlich ein Auto überfuhr. Das sind dieselben Medienspezis, die vor einem Vierteljahrhundert aus dem Fall von Howard Beach landesweit eine Riesenstory gemacht haben – eine Geschichte, die Chellews Tod in vielerlei Hinsicht ähnelt, mit einem entscheidenden Unterschied: die Rassen der Täter und Opfer waren umgekehrt verteilt.
    Das sind dieselben Leute, die kein Sterbenswörtchen darüber verlieren, daß 93% aller schwarzen Mordopfer schwarzen Tätern zum Opfer fallen, oder daß seit Trayvon Martins Tod rund 11,000 Schwarze von anderen Schwarzen getötet wurden.
    Denn diese Dinge passen leider nicht ins Drehbuch. Und an dieses müssen sich halten, ob nun die Städte brennen oder nicht. (…)
    Letztes Jahr gab es mehrere Vorfälle von schwarzer Gewalt gegen Weiße, aufgestachelt durch die massiv mißbräuchliche Art der Berichterstattung über Trayvon Martin. Es wohl nicht allzu abwegig, anzunehmen, daß nun eine zweite Welle von Vergeltungsgewalt bevorsteht.

Gehen uns diese Dinge in Deutschland etwas an? Natürlich. Denn die gleichen Muster zeichnen sich bereits auch bei uns ab. In modifzierter Form steht auch Deutschland im Bann ein- und desselben Drehbuches, woraus sich auch die durch die Bank verschwommene Berichterstattung über den amerikanischen Fall erklärt.

Originalartikel Sezession im Netz

Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung rügt die Regierung in Kairo. Das Auswärtige Amt bestellt den Geschäftsführer der ägyptischen Botschaft ein. Was ist geschehen? Ein Islamist fordert Muslime zum Mord an einem deutschen Staatsbürger auf – einem ausgesprochen bekannten

Für gewöhnlich steht Hamed Abdel-Samad im Rampenlicht. Der deutsch-ägyptische Publizist ist ein beliebter Gast in Talk-Runden. Und mit dem Journalisten Hendryk M. Broder produzierte er 2010 eine 14-teilige Satire-Serie für die Öffentlich-Rechtlichen. Jetzt ist Abdel-Samad untergetaucht. Der 41-Jährige fürchtet um sein Leben. Am Freitagabend hat der ägyptische Scheich Assem Abdel-Maged eine Fatwa gegen den Publizisten ausgerufen, eine Aufforderung an alle Muslime, den Schriftsteller umzubringen. Der salafistische Fernsehsender „Al-Hafez“ verbreitete das Todesurteil landesweit. Von Abdel-Samads Verlag heißt es: „Wir sind schockiert über die Verfolgung unseres Autors.“ Der Untergetauchte selbst war für Interviewanfragen zunächst nicht zu erreichen. Auslöser der Hatz war ein Vortrag, den Abdel-Samad in der vergangenen Woche in Kairo gehalten hat. Der Autor von Büchern wie „Mein Abschied vom Himmel“ und „Der Untergang der islamischen Welt“ vertrat darin eine scharfe These: Der religiöse Faschismus sei kein Phänomen einer verschrobenen Auslegung des Islam dieser Tage, der religiöse Faschismus sei im Islam selbst begründet und schon von Mohammed propagiert worden. Er erklärte, die Eroberung der Stadt Mekka durch die Anhänger des Propheten habe die Saat gelegt, aus der der „religiöse Faschismus“ aufkeimte. Schon kurz nach dem Vortrag veröffentlichen Salafisten Bilder Abdel-Samads im Internet und versahen sie mit dem Titel: „Wanted Dead“. Offiziellen Charakter erhielt die Fatwa als Scheich Abdel-Maged, ein Führer der militanten islamistischen Bewegung „Dschamaa Islamiya“, sich im Fernsehen zu Wort meldete.

Vom Antisemit zum Islamkritiker

Abdel-Samad kam 1972 in Ägypten als Sohn eines sunnitischen Imams zur Welt. 1995 zog er im Alter von 23 Jahren nach Deutschland und nahm die deutsche Staatsbürgerschaft an. Damals war er noch strikter Moslem, dachte, die Lösung für alle Probleme liege im Islam. Konfrontiert mit seinem neuen Umfeld, veränderte sich seine Haltung aber langsam. Er wurde, wie er es in seinem Buch „Mein Abschied vom Himmel“ beschreibt, auf Widersprüche in seinem Leben und in seiner Kultur aufmerksam. Heute forscht der frühere Antisemit am Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München, ist Mitglied der deutschen Islamkonferenz. Seinen Glauben hat er bei seinem Wandel nicht abgelegt. Er setzt allerdings auf einen Islam ohne Scharia, Dschihad und Frauenverachtung. Kurz nach dem Ausruf der Fatwa sagte Abdel-Samad „Spiegel Online“, dass es bei der Morddrohung nicht nur eine religiöse Motivation gebe. „Abdel-Maged versucht, die Vorwürfe gegen mich zu instrumentalisieren und meine Religionskritik als repräsentativ für alle Oppositionellen darzustellen.“ So wolle er Kritik an Ägyptens Präsident Mohammed Mursi diskreditieren. Mit Mursi hat in dem Land am Nil nach der Revolution ein Vertreter der Moslem-Brüder das Amt des Staatspräsidenten übernommen. Abdel-Samad sah dies stets kritisch.

Bundesregierung verurteilt Mordaufruf

Auch angesichts dieses möglichen politischen Motivs forderte Abdel-Samad als deutscher Staatsbürger, dass die Bundesregierung die Fatwa verurteilt und Präsident Mursi auffordert, gegen die Urheber vorzugehen. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning (FDP) reagierte nur kurz danach und sagte: „Der öffentliche Mordaufruf gegen Herrn Abdel-Samad ist durch nichts zu rechtfertigen. Ich erwarte, dass sich die ägyptische Regierung deutlich und unmissverständlich davon distanziert. Ich fordere die ägyptische Regierung auf, Meinungs- und Religionsfreiheit zu garantieren und die Sicherheit von Herrn Samad zu gewährleisten.“ Aus Kreisen des Auswärtigen Amtes erfuhr n-tv.de, dass der Geschäftsführer der ägyptischen Botschaft einbestellt wurde. Vertreter der Bundesregierung forderten die ägyptischen Behörden in dem Gespräch demnach auf, die Veröffentlichung und Ausstrahlung von Mordaufrufen zu unterbinden. Wie lange Abdel-Samad versteckt und in Sorge um seinen Kopf leben muss, ist völlig unklar. Der wohl bekannteste Autor, gegen den eine Fatwa ausgesprochen wurde, Salman Rushdie, blieb nach der Veröffentlichung seiner „Satanischen Verse“ 1988 fast zehn Jahre lang im Untergrund.

Originalartikel n-tv

Ein Fernsehteam von REPORT MAINZ ist bei Dreharbeiten vor einer Moschee in Offenbach attackiert worden. Ein Reporter, ein Kameramann und ein Assistent wurden bei dem Vorfall am vergangenen Freitag verletzt. Bei den Angreifern handelt es sich offenbar um radikale Islamisten

Die Journalisten des SWR waren mit einem Vorstandsmitglied der muslimischen Gemeinde zum Interview verabredet. Sie gingen Hinweisen nach, dass sich im Umfeld der Moschee eine Gruppe junger Muslime gebildet haben soll, die angeblich plant, in Syrien gegen das Assad-Regime zu kämpfen. Als sie vor der Moschee warteten, seien sie plötzlich von jungen Männern angegriffen worden, berichteten Reporter und Kamerateam.

Faustschläge und Tritte

Der Reporter sei mit der Faust im Gesicht getroffen worden und habe eine Prellung an der Schläfe erlitten. Der Kamera-Assistent habe mehrere Faustschläge und Fußtritte abbekommen – er sei wegen einer Schädelprellung an Ort und Stelle von einem Notarzt behandelt worden. „Vor dem Angriff hatte ich noch bemerkt, dass sich im Hintergrund einige junge Männer merkwürdig verhielten, so als ob sie etwas vorhätten“, sagte Eric Beres, einer der Journalisten des REPORT MAINZ-Teams. „Ihnen missfiel offensichtlich, dass wir mit unserer Kamera auftauchten und zuvor bereits einige Bilder von der Straße aus gedreht hatten“, so Beres weiter. Dann sei einer der Männer plötzlich und ohne Vorwarnung auf ihn zu gekommen und habe auf ihn eingeschlagen. „Eine solche Aggressivität habe ich bei meinen langjährigen Recherchen noch nicht erlebt“, sagte Fritz Schmaldienst, ebenfalls Mitglied des SWR-Teams. „Ich stellte allerdings auch fest, dass unter den Moscheebesuchern das Entsetzen über die Tat und die Täter groß war“, so Schmaldienst weiter, der seit Jahren in der salafistischen Szene recherchiert.

Imam äußert sich geschockt

Bei dem Angriff wurden Teile der Kameraausrüstung zerstört. Die Polizei Offenbach ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. SWR-Fernseh-Chefredakteur Fritz Frey verurteilte den Angriff als absolut inakzeptabel: „REPORT MAINZ wird sich durch die Angriffe nicht davon abbringen lassen, zu recherchieren und zu berichten“, sagte Frey. Auch der Imam der Moschee, Taher Nawaz, äußerte sich geschockt und distanzierte sich ausdrücklich von der Tat. „Die Gruppe ist bisher nicht gewalttätig in Erscheinung getreten. Von daher hat es uns selbst überrascht, dieser plötzliche Ausbruch“, so Nawaz. Nach Recherchen von REPORT MAINZ gehören der Gruppe etwa zehn Personen an. Sie steht seit längerem unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt haben inzwischen Erkenntnisse über mehr als 50 Islamisten aus Deutschland, die in Richtung Syrien ausgereist sind, um dort an Kampfhandlungen teilzunehmen oder um den Widerstand gegen das Assad-Regime zu unterstützen.

Originalartikel SWR.de

Auf den linksextremen Internetplattformen Indymedia bzw. Linksunten wird dazu aufgerufen, in den von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten die errichteten Dämme zu beschädigen, damit die Gebiete wieder überflutet werden und sich dann „am Leid der Deutschen zu erfreuen“

Abwasser “mit Scheisse und Pisse” soll die “scheißdeutschen” Haushalte “vereinnahmen”. In den kommenden Tagen seien “weitere Aktionen bei Dämmen und Deichen” geplant, “um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.” Hier der Aufruf der deutschenhassenden kriminellen Elemente aus der linksextremen Szene:

  • Bekennerschreiben der germanophoben Flut-Gang Germanophobe Flut-Brigade 08.06.2013 19:59 Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen. Für uns ist der Slogan “Deutschland in den Rücken fallen” mehr als nur ein Lippenbekenntnis, wir lassen Taten folgen. Aus diesem Grund haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, die von der scheisz-deutschen Volksgemeinschaft errichteten Dämme und Deiche soweit zu beschädigen, dasz das Wasser endlich wieder die Städte fluten kann. In der vergangenen Nacht haben wir an drei verschiedenen Orten zu einer Verbesserung der Lage beigetragen um das “Freibad Deutschland” zu vergrößern:

    – Elbe-Deich bei Susigke (Sachsen-Anhalt) beschädigt
    – Deich bei Großtreben-Zwethau (Landkreis Nordsachsen) eingerissen
    – Deich in Elbenau bei Schönebeck an mehreren Stellen zerstört

    Natürlich soll das noch lange nicht alles gewesen sein. Vielerorts wurden Kläranlagen geflutet, und das Abwasser der Haushalte (leider nicht die Abwässer der Industrie) verlässt die Anlagen ungefiltert und wird in die Flüsse umgeleitet. Sorgen wir also dafür, dasz dieses Abwasser (Scheiße, Pisse usw.) die scheisz-deutschen Haushälte für sich vereinnahmt. Für die kommenden Tage sind Aktionen bei weiteren Dämmen/Deichen geplant um Magdeburg endlich das zu geben, was unsere Freunde aus England leider nicht beendet haben.

    Nächster Stop:
    – Deich bei Groß-Rosenburg (Sachsen-Anhalt)
    – Der 20km lange Deich in Magdeburg

    Macht mit! Reißt in unbeobachteten Abschnitten der Dämme die Sandsäcke ein und erfreut euch am “Leid” der Deutschen! Lasst uns gemeinsam Deutschland in den Rücken fallen!

Aufruf “indymedia”
http://s14.directupload.net/file/d/3281/lyaeucbh_pdf.htm
Aufruf “linksunten”
http://s7.directupload.net/file/d/3280/mo5xxr6j_pdf.htm

Der konservative Blog “Blaue Narzisse” dokumentiert ähnliche linksextreme Aufrufe aus den Jahren 2002 und 2006. Laut weltonline nehmen die Behörden die Aufrufe ernst, die Deiche werden verstärkt aus der Luft und vom Boden aus überwacht. Auch Medien wie Focus-online berichten mit Bezug auf eine dpa-Meldung über die Sabotagedrohungen, verschweigen aber den linksextremen Hintergrund. Spiegel online – Deich Sonntag Morgen gebrochen:

  • Der Brief erreichte mehrere Zeitungsredaktionen in den frühen Morgenstunden. Und er versetzte die anschließend benachrichtigten Sicherheitsbehörden in helle Aufregung. In dem Schreiben drohen Unbekannte damit, fünf Deichabschnitte zu beschädigen, “um bundesweit Menschen zu schaden”. Einer der erwähnten Deiche ist der in Groß-Rosenburg südlich von Magdeburg an der Mündung der Saale in die Elbe – am Sonntagmorgen hatte er dem Druck der Fluten nachgegeben. Ob Sabotage der Grund war, lässt sich im Nachhinein kaum noch ermitteln. Der Damm war angesichts der großen Wassermassen ohnehin extrem gefährdet.

Originalartikel PI-News

Wie aus dem Nichts haben in Berlin mehrere Dutzend linksradikale “Autonome” Polizisten angegriffen. Die Verfassungsfeinde schmissen Brandsätze, Steine und Farbbeutel auf die Beamten, als diese gerade dem Verdacht auf Rauschgifthandel nachgingen

Eine Polizistin wurde mit Benzin übergossen und anschließend nur knapp von einem Brandsatz verfehlt. Während für die “Welt” noch nicht klar ist, “ob die Täter einer bestimmten politischen Gruppierung zuzuordnen” sind, ermittelt der polizeiliche Staatsschutz inzwischen wegen versuchten Totschlags.

Die “Welt” schreibt:

  • Eine routinemäßige Drogenkontrolle am Kottbusser Tor ist am Freitagabend zu einem Großeinsatz der Polizei ausgeartet. Während die Beamten mutmaßliche Drogenhändler überprüften, wurden sie auf einmal von rund 40 vermummten Personen angegriffen. Die Unbekannten warfen Brandsätze, Steine und Farbbeutel. Am Ende waren zwei Polizisten verletzt. Zwei mutmaßliche Täter konnten festgenommen werden. Die Hintergründe des Angriffs sind nach Polizeiangaben noch unklar. Es war 22.45 Uhr, als die Situation eskalierte. Rund 20 Polizeibeamte waren gerade dabei, die Personalien von mehreren Passanten aufzunehmen, als der erste Brandsatz geschleudert wurde. Die Täter hatten sich an der Admiralstraße am Kottbusser Tor versammelt, die meisten waren vermummt. Sie hielten genügend Abstand, um nicht von den Beamten überwältigt werden zu können. Gleichzeitig waren sie nah genug angerückt, um ihre Zielobjekte zu treffen. Besonders heftig bekam eine junge Polizistin den Angriff zu spüren. Vermutlich als eine Flasche neben ihr zerplatzte, wurde die 27-Jährige mit Benzin überschüttet, das sich auf ihrer Einsatzkleidung verteilte. Kurz darauf wurde ein Brandsatz in ihre Richtung geworfen, der sie nur knapp verfehlte. Die Beamtin erlitt Augen- und Hautreizungen im Gesicht. Ein weiterer Brandsatz traf die Frontscheibe eines Gruppenwagens, der kurzzeitig in Flammen aufging. Die Angreifer bewarfen den Wagen auch mit Steinen und Farbbeuteln. Einige Täter warfen zahlreiche Gegenstände auf der Fahrbahn und zündeten sie an. Dabei verwendeten sie auch Materialien einer Baustelle wie beispielsweise Warnbarken. Anschließend flüchteten die Angreifer in verschiedene Richtungen. Die Polizisten konzentrierten sich auf die größte verbliebene Gruppe der Angreifer und nahmen die Verfolgung auf. Etwa 20 Personen waren geschlossen in die Reichenberger Straße gerannt. Doch den Beamten gelang es zunächst nicht, die Flüchtenden einzuholen. Zwischen Kottbusser Tor und Mariannenstraße stießen sie nur auf diverse Handschuhe, Masken und Pullover, die die Täter weggeworfen hatten. Auch entdeckten sie mehrere Bengalos, teils unbenutzt und teils abgebrannt, sowie mit Kleinpflastersteinen gefüllte Jutebeutel. Auf einem Hinterhof konnten Polizeibeamte wenig später dann doch zwei mutmaßliche Täter stellen. Es handelt sich um zwei 22 und 26 Jahre alte Männer, die an der Attacke am Kottbusser Tor beteiligt gewesen sein sollen. Bei ihrer Festnahme erlitt ein Polizist leichte Verletzungen am Bein, setzte seinen Dienst jedoch fort. Die beiden Tatverdächtigen wurden dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts überstellt, der die Ermittlungen aufgenommen hat. Hinsichtlich des Angriffs auf die Polizistin wird wegen versuchten Totschlags außerdem wegen Landfriedensbruch ermittelt. Bisher sind jedoch nur wenige Erkenntnisse zu dem Fall gesichert. Fest steht, dass die Angreifer nichts mit den auf Drogen kontrollierten Personen zu tun haben. Die Anzahl der Täter und die vielen aufgefundenen Tatwerkzeuge sprechen für einen recht aufwendig geplanten Angriff. Ob die Täter jedoch vom Polizeieinsatz am Kottbusser Tor wussten, ist unklar. “Wir prüfen noch die Hintergründe der Tat”, sagte ein Sprecher. Unklar sei auch, ob die Täter einer bestimmten politischen Gruppierung zuzuordnen seien.

Wer das nur gewesen sein mag? Linke scheiden jedenfalls als Täter aus. Denn diese lehnen Gewalt ja bekanntlich ab…

Originalartikel PI-News

Kölner Staatsanwaltschaft wirft Milli Görüs (IGMG) vor, Spenden zweckentfremdet und für radikale Parteien in der Türkei eingesetzt zu haben

Der Generalsekretär der türkischen Milli Görüs Organisation (IGMG), Oğuz Üçüncü, ist ein in Deutschland wirkender Islamfunktionär türkischer Staatsangehörigkeit. Er soll mit drei ehemaligen Funktionären der Gemeinschaft mehr als elf Millionen Euro Spendengelder veruntreut haben. Zwischen 2005 und 2009 hätten die Beschuldigten von muslimischen Gläubigen etwa 377.000 Spenden in Höhe von je 100 Euro eingesammelt und davon fast ein Drittel zweckentfremdet, so das Magazin Der Spiegel. In einem zweiten Verfahren werfen die Ermittler Üçüncü vor, mehrere Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft München ermittelte bereits zwischen März 2009 und September 2010 gegen Üçüncü und sechs weitere Beschuldigte – darunter als Hauptbeschuldigten gegen den ehemaligen Präsidenten der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat – wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung, die durch Urkundenfälschung, Bankrott, Untreue, Geldwäsche und Verstoß gegen das Kreditwesengesetz Gelder erlangt haben soll, um islamistische Ziele zu verfolgen. Sämtliche Vorwürfe der Staatsanwaltschaft wurden fallen gelassen. Das Ermittlungsverfahren wurde ergebnislos eingestellt. Üçüncü äußerte sich in einer ausführlichen Stellungnahme zu der Einstellung des Verfahrens und erklärte, dass er hinter den Ermittlungen politische Motive sehe, die darum bemüht waren die IGMG zu diskreditieren.

Geistiger Vater Milli Görüs: Erbakan und Ziehsohn Erdogan

Milli Görüs ist mit einer geschätzten Mitgliederzahl von 31.000 die größte islamistische Organisation in Deutschland. Sie wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Im Jahr 1969 gründete Necmettin Erbakan (84) die Bewegung Milli Görüs (Nationale Sicht). Ziel war eine Islamisierung der türkischen Gesellschaft, ausgehend von einer Islamisierung der Wirtschaft „von unten nach oben”. Erbakan war 1997 Ministerpräsident, wurde aber vom Militär zum Rücktritt genötigt. Seine damaligen Wegbegleiter: Tayyip Erdogan und Abdullah Gül. Erbakan gilt als Ziehvater Erdogans. Wegen Volksverhetzung wurde die Partei verboten. Aus den Resten dieser Bewegung bildete sich dann unter Erdogan und Gül die AKP, die jetzige Regierung der Türkei. Erbakan war davon überzeugt, dass der Islam die einzige Rettung für die Menschheit darstelle, was er für wissenschaftlich und historisch erwiesen hielt. In einem aufsehenerregenden Interview in Der Welt im Jahr 2010 sagt Erbakan klipp und klar, dass er Erdogan beseitigen und wieder selbst an die Macht will. Außerdem erklärt er freimütig, Israel müsse vernichtet werden und breitete seine Theorien über eine zionistische Weltherrschaft und die Überlegenheit des Islams aus. Erdogan hielt er für einen Helfer Israels. Erbakan verstarb 2011.

Milli Görüs ist ein islamistischer Verein

Erbakan war ein Islamist, der die „gerechte Ordnung“, den Islam und die Scharia nach Europa bringen wollte. Der bayerische Verfassungsschutzbericht 2001 zitierte Erbakan mit den Worten: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“ Und weiter: „Wir werden ganz sicher an die Macht kommen, ob dies jedoch mit Blutvergießen oder ohne geschieht, ist eine offene Frage“. Erbakan unterstützte die Auslandsorganisationen seiner Bewegung nachhaltig. So konnte sich bis zum heutigen Tag die einflussreiche Organisation Milli Görüs in Deutschland, den Niederlanden und Österreich entwickeln. 1985 reorganisierte sich Milli Görüs als „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs“ (IGMG). Milli Görüs gab die Verwaltung von Moscheen an den IDG-Funktionär Ibrahim El-Zayat ab.

Unterstützer des islamistischen Terrors

Als Generalbevollmächtigter der Europäischen Moscheebau- und Unterstützungsgemeinschaft (EMUG) verwaltete El-Zayat die etwa 300 Milli Görüş-Moscheen in Deutschland. El-Zayat ist der Sohn des ägyptischen Imams Farouk El-Zayat und einer Deutschen. Er studierte Wirtschaftsingenieurwesen, Jura und Volkswirtschaft in Deutschland. Seine Diplomarbeit befasste sich mit der „kritischen Würdigung von Konzepten einer islamischen Wirtschaftsordnung“. Ibrahim El-Zayat ist verheiratet mit Sabiha El-Zayat-Erbakan, Nichte des türkischen Islamisten Necmettin Erbakan und Schwester des langjährigen Milli Görüs-Vorsitzenden Mehmet Erbakan. El-Zayat gilt als mächtigster Mann des politischen Islams in Deutschland. Das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen befand, El-Zayats Verbindungen reichen „durch persönliche Kontakte von Funktionären und gemeinsame Projekte sowohl in den Bereich von islamisch-extremistischen Organisationen arabischstämmiger als auch türkischstämmiger Muslime, sowie zu einer islamischen Hilfsorganisation, die im Verdacht steht, heimlich den islamistischen Terrorismus zu unterstützen”.

Realisierung islamischer Interessen

2001 versuchte Milli Görüs einen Generationswechsel sowie den bürgerlichen Anstrich. Zu beobachten ist, dass der IGMG seither fundierte juristische Beratung, maßgeblich durch deutsche Konvertiten erhält. So sind die Versuche der juristischen Durchsetzung islamischer Praktiken – dem Kopftuch bei Lehrerinnen, dem Schächten, der Abmeldung vom Schwimmunterricht und das Beschneidungsrecht zunehmend von Erfolg gekrönt. Auffällig hierbei ist, dass ausnehmend viele Milli-Görüs Mitglieder und Sympathisanten inzwischen versuchen, sich in deutschen Parteien zu organisieren. So nahmen Ende April in Berlin 2013 der bildungspolitische Sprecher der Grünen, Özcan Mutlu, und der SPD-Politiker Ilkin Özisik bei einer Veranstaltung der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs teil. Darauf angesprochen, antwortete Özisik: „Ich halte Milli Görüs in Deutschland für unproblematisch“. Er sei häufiger in einer Moschee von Milli Görüs. „Dort habe ich nie antidemokratische Handlungen gesehen.“ Der Berliner Tageszeitung (B.Z) gegenüber gab der Grüne Mutlu an: „Ich habe die Gemeinschaft Milli Görüs lange gemieden, nun wollte ich selbst mal schauen, was an den Vorwürfen ist“, so der Abgeordnete. Es sei eine versöhnliche Veranstaltung gewesen, auf der ausschließlich Deutsch gesprochen wurde.

Hart aber un-fair

Nur zur Erinnerung: Özcan Mutlu erlangte 2008 kurze mediale Aufmerksamkeit, als er in der Sendung „Hart aber fair” neben der damaligen Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) Gast der Talksendung zum Thema Jugendgewalt war. Moderator Frank Plasberg fragte  live einen 21-jährigen Türken, was der Staat Deutschland eigentlich für ihn hätte besser machen können? Daraufhin der Befragte: „Da fällt mir eigentlich jetzt nicht viel ein, weil, es ist ja eigentlich alles gegeben an Möglichkeiten, man muss sie nur ein bisschen selber suchen.” Die Revermikrophone von Talkgast Mutlu und Zypries waren während der Worte des jungen Türken offen. Mutlu sagte zu Zypries:  „Ist der nicht gebrieft worden.” (sinngemäß: Wurde ihm vorher nicht aufgetragen, was er zu sagen hat?) Darauf Zypries: „Doch”.

Milli Görüs ist verzweigt und gut organisiert

Der IGMG ist Mitglied im Islamrat und dominiert diesen aufgrund seiner Mitgliedergröße. Der Islamrat ist wiederum Mitglied des Koordinierungsrats der Muslime (KRM) und Mitglied der Deutschen Islam Konferenz. Ali Kızılkaya, Sprecher des KRM bis 2013 war ehemaliger Funktionär der Milli Görüs. Milli Görüs ist eine Organisation des konservativen politischen Islams und gut organisierter Islamisten, deren Aktivitäten in Koranschulen, Internaten und Moscheenvereinen darauf ausgerichtet sind, islamische Werte in der deutschen beziehungsweise europäischen Gesellschaft zu verankern.

Originalartikel Blu-News

Am 22. Mai 2013 haben zwei afrikanische militante Moslems, bewaffnet mit Messern und Koranzitaten, einen britischen Soldaten in hellem Tageslicht auf den Straßen von London, England, in der Nähe der Royal Artillery Barracks in Woolwich geköpft. Die Mörder priesen daraufhin Allah und sagten, daß die Briten in ihren eigenen Straßen nie wieder sicher sein würden.

Zu genau der gleichen Zeit brachen in einigen der von Immigranten beherrschten Stadtteile von Stockholm, Schweden größere Unruhen aus und setzten sich Nacht für Nacht fort mit Abfackeln von Autos und Attacken gegen die Polizei unter Rufen von „Allahu akhbar!“ Ähnliche Unruhen haben bereits viele Male in anderen westeuropäischen Länder wie Frankreich stattgefunden. Und dort nicht nur in Paris. In der südlichen Stadt Marseille, die heute bereits teilweise eine arabische und afrikanische Stadt ist, hat das Problem der Straßenkriminalität solche Ausmaße erreicht, daß sich sogar sozialistische Politiker für die Entsendung der Armee gegen die Banden aussprechen — die überforderte und unterbesetzte örtliche Polizei hat die Kontrolle über diese Gebiete vor Jahren verloren. Der unbewaffnete britische Soldat, der von zwei islamischen Fanatikern in London geköpft wurde, wurde später als Lee Rigby identifiziert — ein 25-jähriger „burschikoser und humorvoller“ Diensttuender, beschrieben als ein „liebender Vater“ seines zweijährigen Sohnes Jack. Zeugen sagten, die mutmaßlichen Täter „hieben und hackten“ auf seinen Körper ein und riefen dabei den islamischen Ausdruck „Allahu akhbar!“ Der britische Premierminister David Cameron verlautbarte, daß dieser barbarische Mord „das vereinigte Königreich zusammenbringen“ und „uns stärker machen“ würde. In einer Rede im Freien vor Downing Street sagte der Premierminister, die Attacke wäre ein „Verrat am Islam“. Sehr ähnliche Ansichten wurden von Londons Bürgermeister Boris Johnson wiederholt, ein weiterer angeblicher „Konservativer“, sowie von zahllosen anderen westlichen Führungspersönlichkeiten und Medienkanälen. Das einzige Problem dabei ist, daß dies nicht wahr ist. Nein, Premierminister, das Köpfen von Nichtmoslems wird seit Jahrhunderten rund um die Welt praktiziert. Dschihad ist kein „Verrat am Islam“, er ist Islam. Der einzige „Verrat“ hierbei ist derjenige von Leuten wie Mr. Cameron und der westlichen regierenden Klasse, die er repräsentiert. Sie verraten ihre eigenen Völker und Länder jeden Tag dadurch, daß sie nicht aufhören islamische Fanatiker in westliche Städte hereinzulassen, von Österreich bis Australien und von Finnland bis Kanada, wo sie unsere Söhne und Töchter belästigen, unsere Gesetze und Lebensgewohnheiten verspotten und uns mit Terrorismus bedrohen. Die Tage, da diese regierenden Eliten behaupten konnten, daß sie die Auswirkungen ihrer Politik „nicht kannten“, sind nun längst vorbei. Die negativen Auswirkungen sind überall um uns herum zu sehen, von Moslem-kontrollierten Straßen in Neukölln, Berlin bis zu den Terroropfern von Madrid, Spanien. Am 11. September 2011, dem zehnten Jahrestag der „9/11“-Terrorattacken islamischer Dschihadisten, die Tausende von amerikanischen Zivilisten töteten und beabsichtigten Hunderttausende mehr zu töten, wurde drei jüdischen Männern in Waltham, Massachusetts die Kehle von einem Ohr zum anderen aufgeschlitzt und sie beinahe geköpft. Es existieren Hinweise, daß die Brüder Tamerlan und Dzhokar Tsarnaev, die verdächtigt werden die Bombenangriffe auf den Boston Marathon am 15. April 2013 ausgeführt zu haben, auch in den Dreifachmord zwei Jahre zuvor verwickelt waren. Ihr Vater ist ein tschetschenischer Moslem und ihre Mutter ist eine sehr tiefgläubige moslemische Frau. Die Tsarnaev-Brüder kamen als Flüchtlinge in die USA, und zahlten diese Güte mit Terrorismus und Mord heim. Möge ihr Beispiel als eine Lektion für den naiven westlichen Menschen dienen. Die Attacke von London ist bei weitem nicht das einzige Mal, daß Moslems die Kehlen von Nichtmoslems aufgeschlitzt haben, was in fast genau der gleichen Weise ausgeführt wird wie die Halal-Schlachtung von Schafen. Wenn Dschihadisten Lehren des Korans benutzen, um „Ungläubige“ mit Tieren zu vergleichen, dann sind dies nicht nur leere Worte. Das gleiche passierte mit Theo van Gogh in den Straßen von Amsterdam, zum Beispiel, und das Köpfen findet reichlich Unterstützung in islamischen Texten und etablierter Praxis vom Anfang bis heute. Wie der englische Patriot Paul Weston auf der Website „Gates of Vienna“ kommentierte, erschien PM Cameron tapfer und staatsmännisch in einigen seiner öffentlichen Statements, aber durch das absichtliche Auslassen von Worten wie „Moslem“, „Islam“ oder „Dschihad“ verfehlte er die Hauptsache.

Londons Bürgermeister Boris Johnson machte seine Haltung und Einstellung des Appeasement sogar noch offensichtlicher, als er behauptete, es sei „vollkommen falsch, den Islam für diesen Mord verantwortlich zu machen.“ Robert Spencer legt bei Jihad Watch gebührend die Koranverse dar, die von diesen moslemischen Mördern in London in die Tat umgesetzt wurden. Dennoch behaupteten selbst einige angeblich rechtsstehende Zeitungen und Medienkanäle absurderweise, die Köpfung habe mit dem Islam nichts zu tun. Die Leugnung ist so tief und psychologisch faszinierend, wie sie verstörend ist. Während den Olympischen Spielen 2012 hat London zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg Luftabwehrgeschütze auf Dächer gesetzt. In welchem Krieg ist Britannien diesmal genau? Sie sollten das nicht laut aussprechen. Moslems haben so ziemlich jede Freiheit, Haß zu spucken in ihren Moscheen, aber wenn die Einheimischen in einer einfachen Twitter-Nachricht im Internet auf die den islamischen Lehren innewohnende Gewalt hiweisen oder die aggressive dschihadistische Eroberungskampagne, die gegen sie und ihre Familien stattfindet, dann kann die Polizei sie wegen „Anstiftung zu religiösem Haß“ verfolgen. Das ist nicht aus einem Roman von George Orwell, der Generationen früher geschrieben wurden; es ist die Realität britischen und westlichen Lebens heute. Innerhalb weniger Tage wurden elf Menschen aus verschiedenen Teilen des Vereinigten Königreichs wegen „rassistischer oder antireligiöser“ Kommentare im Internet bei Diensten wie Facebook oder Twitter verhaftet. Ein 22-jähriger Mann erschien vor dem Magistrat in Lincoln, angeklagt eine „grob beleidigende“ anti-moslemische Nachricht in der Folge des barbarischen Mordes von Woolwich gepostet zu haben. Die Lincolnshire Police warnte Nutzer von sozialen Netzwerkseiten, daß sie mit Verhaftung zu rechnen haben, wenn ihre Mitteilungen geeignet seien, Rassenhaß oder Gewalt anzustacheln. Ein 23-jähriger und ein 22-jähriger aus Bristol wurden nach dem Public Order Act festgesetzt unter dem Verdacht, rassistischen oder religiösen Haß anzustacheln. Die Polizei hat drei Personen im Vorfeld einer Protestveranstaltung der EDL wegen angeblichem Posten rassistischer Twitter-Nachrichten verhaftet. Während Moslems britische Bürger in britischen Straßen abschlachten und Banden moslemischer Einwanderer sexuelle Folter gegen einheimische Kinder sogar im Alter von nur zehn Jahren ausüben, die als „weiße ungläubige Huren“ abgetan werden, liegt das Hauptaugenmerk der Eliten aus Politik und Medien darauf, rigoros gegen Gruppen wie die English Defence League (EDL) vorzugehen. Die sind angeblich gefährliche und spalterische „Extremisten“, weil sie Proteste organisieren gegen die zuvorgenannten Grausamkeiten, die aus der Einwanderungspolitik resultieren, die von den Eliten seit Jahrzehnten betrieben wird. Im wesentlichen ist die Antwort der westlichen politischen und Medien-Eliten auf jede und alle islamischen Grausamkeiten in unseren Ländern, zu sagen: „Dies ist eine Tragödie, für die niemand wirklich verantwortlich ist. Muslime sind ihre primären Opfer, weil es die Islamophobie steigert. Nun, geht zurück in eure Häuser, seid still und schaut euch etwas über die Übel weißer Privilegien im Fernsehen an. Und schreibt bloß nichts darüber im Internet, oder die Behörden werden euch wegen Rassismus und Haßrede anklagen, nur weil ihr nicht eure Kinder dem rassistischen und religiösen Haß der rückständigen Stämme aussetzen wollt, die wir gerade ins Land gelassen haben und weiterhin ohne Ende ins Land lassen werden.“ Ich habe Kommentare von einigen gehört, die unter kommunistischen Regimes aufgewachsen sind. Ja, sie verabscheuten die Unterdrückung und wirtschaftliche Not, aber mehr als alles andere haßten sie die Lügen. Ihnen wurden von den Medien und Akademien andauernd Dinge erzählt, deren offenkundige Unwahrheit sie mit ihren eigenen Augen sehen konnten, dennoch wurde von ihnen verlangt alles ohne zu hinterfragen nachzuplappern, andernfalls drohte Jobverlust oder Ärger mit dem Gesetz. Es ist bemerkenswert, wieviele ähnliche Probleme wir unter multikulturalistischen Regimes im modernen Westen sehen können. Die regierenden Eliten scheinen darüberhinaus die gleichen utopischen Sehnsüchte zu teilen, verbunden mit Verachtung für gewöhnliche Menschen und dem Wunsch, sie als Versuchskaninchen in grandiosen Experimenten in Social Engineering zu benutzen, um den „neuen Menschen“ zu schaffen.

Was mich wirklich ärgert an den Reaktionen auf die jüngste Welle islamischer und drittweltlicher Gewalt in diesem Frühling 2013, von Boston über London bis Stockholm, ist der ganze Unsinn, der uns von unseren Politikern und der Presse aufgetischt wird. Ich habe dieselben Lügen schon früher gehört, wieder und wieder und wieder über Jahre. Es macht mich krank und ich habe die Nase voll davon, so wie es Millionen und wahrscheinlich Dekamillionen anderer Bürger in der ganzen westlichen Welt auch ergeht. Nun, da meine reale Identität öffentlich bekannt ist, kann ich bestätigen, daß ich am 11. September 2001, oder 9/11, in der größten Stadt der arabischen Welt als Student der arabischen Sprache an der American University in Kairo war. Meine anti-islamische Einstellung begann sich bereits deutlich vor diesem Datum zu entwickeln — und viele andere Ereignisse danach beschleunigten diesen Trend — aber während 9/11 in Ägypten zu leben war sicherlich lehrreich. Die Tatsache, daß viele der örtlichen Moslems ganz glücklich waren über diesen dschihadistischen Angriff gegen die Ungläubigen und den Großen Satan, hat mich nicht sehr überrascht; ich wußte bereits, daß die islamische Kultur des Mittleren Ostens einen machtvollen Unterstrom aus Haß gegen alles Nichtislamische besitzt, verbunden mit extrem weitverbreiteten Verschwörungstheorien der absurdesten Varietät, die man sich nur vorstellen kann, an die selbst viele gebildete Einheimische glauben und sie im Fernsehen wiedergeben. Was mich am meisten schockierte und enttäuschte an 9/11 ist das Ausmaß, in welchem westliche Massenmedien, Akademien und politische Führer sich in kompletter Selbsttäuschung über die dschihadistische Aggression hinter dieser Attacke befanden und versuchten, diese zu vertuschen. Die Probleme der Verleugnung und Beschwichtigung haben sich seither nur vergrößert. Eine volle Dekade nach den tödlichen islamischen Attacken von 2001 haben die USA einen Präsidenten, Barack Hussein Obama, der in seiner berüchtigten Kairoer Rede sagte, daß er es als seine Aufgabe betrachte, negative Ansichten über den Islam zu bekämpfen, wo immer sie existieren. Eine vergleichbare Situation wäre ein Statement eines Präsidenten der Vereinigten Staaten eine Dekade nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor, daß er es als seine Pflicht als US-Präsident betrachte, negative Ansichten über das Kaiserreich Japan oder Nazi-Deutschland zu bekämpfen, wo immer diese in der Welt existeren mögen. Dies wäre von außen als ein Zeichen der Niederlage und Unterwerfung angesehen worden, und mit Recht. Obama stand in diesem Fall unglücklicherweise zu seinem Wort. Die Dschihadisten vom Terrornetzwerk Al-Qaida, die die Angriffe am 11. September 2001 in den USA ausführten, waren teilweise Anhänger des islamischen Ideologen Sayyid Qutb, der ein Anführer der Moslem-Bruderschaft in Ägypten war. Zehn Jahre später half die Obama-Regierung in den USA einem Regime der Moslem-Bruderschaft an die Macht in Ägypten und fiel einem loyalen Verbündeten, Hosni Mubarak, in den Rücken. Überall in der westlichen Welt breitet sich Selbstzensur und allmähliche Unterwerfung unter islamische Forderungen und Einschüchterungen immer mehr aus. Es gibt keinen Weg, dem zu begegnen, ohne an die Wurzeln des Problems zu gehen, von welchen die wichtigste die moslemische Einwanderung ist. Islamische Länder und Organisationen sollten auch davon ausgeschlossen werden, in überlebenswichtige Infrastrukturen in Ländern des Westens zu investieren oder sie zu kaufen, einschließlich arabischer Petro-Dollars, die an westliche Universitäten oder Schulen gespendet werden. Die Selbstzensur ist mehr und mehr ganz einfach nur auf körperliche Angst vor Attacken und Terrorismus zurückzuführen. Diese Kultur der Angst ist das erste Anzeichen von Islamisierung und die Einführungsphase des Dhimmitums, jenem zutiefst erniedrigenden Status von Nichtmoslems unter moslemischer Herrschaft. Die unabhängige Wissenschaftlerin Bat Ye’or wurde vom akademischen Establishment verspottet, aber in ihrer ausgezeichneten Arbeit hat sie die Mechanismen des Dhimmitums mit beängstigender Genauigkeit erklärt und vorhergesagt. Islam bedeutet nicht „Frieden“, sondern „Unterwerfung“. Moslems sind verpflichtet, sich Scharia-Gesetzen zu unterwerfen, aber alle Nichtmoslems auf dem Planeten sollten sich ebenfalls unter moslemische Herrschaft unterwerfen, und zwar solange, bis auch sie letztendlich den Islam annehmen.

Moslems haben nicht nur das Recht, sondern eine Pflicht von Allah, gegen jeden anderen auf der Erde Krieg zu führen, bis sie sich islamischer Herrschaft unterwerfen. In der islamischen Kultur findet sich etwas, das Taqiyya genannt wird, der Gebrauch von Täuschung, wodurch es unter gewissen Umständen erlaubt ist zu lügen, wenn es der Sache des Islams förderlich ist. Dieses Prinzip wird nicht nur von Schiiten, sondern auch Sunniten wie dem palästinensischen dschihadistischen Terroristen Yasser Arafat, Friedensnobelpreisträger, praktiziert. Dennoch, obwohl diese Täuschung häufiger praktiziert wird als viele Nichtmoslems begreifen, heißt das nicht, daß alle Moslem die ganze Zeit über ihre Absichten lügen. Einige von ihnen können ziemlich offen über ihre Ziele und Ansichten in ihren Äußerungen sein. Was so rätselhaft und verstörend mitanzusehen ist, ist die Tatsache, daß, selbst wenn einige Moslems ihren gewalttätigen Haß gegen uns offen aussprechen, Angehörige der westlichen herrschenden Klasse üblicherweise sich überschlagen, dies zu vertuschen. Mit anderen Worten: Moslem können manchmal lügen und tun das auch, aber westliche Massenmedien und Politiker lügen noch viel mehr. Vielleicht glauben einige davon ihren eigenen Unsinn wirklich und belügen sich damit selbst, aber ganz sicherlich lügen sie gegenüber uns. Ein einschlägiges Beispiel ist die öffentliche Köpfung in London, wo die Täter buchstäblich ihre islamischen Glaubenssätze hinausschrieen und mit ihrer Absicht prahlten, uns in unseren eigenen Straßen zu ermorden, zu erniedrigen und unsere Länder zu erobern. Dennoch antwortete die westliche herrschende Klasse darauf, indem sie sagte, die Attacke habe mit dem Islam nichts zu tun. Die gleichen Leute, von der New York Times bis zur BBC, neigen dazu, die Aussagen des moslemischen Mörders von Theo van Gogh herunterzuspielen, der van Goghs Kehle in einer öffentlichen Straße aufschlitzte. Er ist ein stolzer Dschihadist, der einen Ungläubigen tötete, der als einer angesehen wurde, der den Islam verspottete. Es gab viel Gerede über einen „Euro-Islam“, aber die simple Wahrheit ist, daß es keinerlei praktische Anzeichen irgendeiner bevorstehenden islamischen „Reformation“ gibt. Im Gegenteil, was wir in Wirklichkeit sehen, ist eine Welle von dschihadistischer Aggression, die über die Welt hinwegfegt. Auch hat noch keiner überhaupt eine überzeugende theoretische Beschreibung des Weges geliefert, wie der Islam reformiert werden könnte, jedenfalls nicht, wenn wir mit „Reform“ irgendetwas mit Friedfertigkeit, Gewaltlosigkeit und säkularen Gesetzen verbinden. Selbst wenn es allen Erwartungen zum Trotz möglich sein sollte, den Islam zu reformieren, würde ein solcher chaotischer und turbulenter Prozeß höchstwahrscheinlich Generationen gewalttätiger und blutiger Konflikte beinhalten. Wenn der Islam nicht reformiert werden kann, wird das Ergebnis davon dschihadistische Gewalt sein. In dem sehr unwahrscheinlichen Fall, daß der Islam doch reformiert werden kann, wird dies wahrscheinlich ebenfalls Generationen von dschihadistischer Gewalt zur Folge haben. Schon heute, wenn Moslems irgendwo eine kleine Minderheit ausmachen, nur wenige Prozentpunkte unserer Bevölkerung, verursacht die islamische Präsenz Terrorismus, Mord und Chaos. Was dies bedeutet, ist, daß die Obrigkeit in allen westlichen Ländern heute eine Einwanderungspolitik betreibt, die praktisch unweigerlich Schmerz, Leid, Gewalt, Terrorismus und Verlust von Freiheit auf allen Ebenen verursacht. Nach all der praktischen Erfahrung, die aufzeigt, daß genau dies das Ergebnis ist, das wir wohl bekommen, fahren sie fort, die gleiche Politik zu betreiben, als sei nichts passiert, und gehen gegen Kritiker derselben vor. Diese pervertierte Politik muß aufhören, und zwar gleich. Anfang Mai 2013 hat die Wirtschaftstageszeitung Finansavisen in Norwegen eine Serie von Artikeln veröffentlicht, die aufzeigen, wie teuer die nichtwestliche Masseneinwanderung das Land zu stehen kommt. In diesem Fall lag das Hauptaugenmerk auf Sozialhilfezahlungen. Das ist ein ernsthaftes Problem für sich. Im benachbarten Dänemark hat der Autor und Historiker Morten Uhrskov Jensen ein gut recherchiertes Buch veröffentlicht, das die selben Muster aufzeigt, und was inzwischen in vielen westlichen Ländern gut dokumentiert ist.

Alle Einwanderung aus der Dritten Welt, nicht nur von Moslems, ist teuer. Doch während die Kosten solcher Masseneinwanderung nur in Form von Geld schon schlimm genug sind, ist eine der negativsten Auswirkungen der Vertauensverlust und die Tatsache, daß man sich in den Straßen seines eigenen Landes nicht länger sicher fühlt aufgrund der importierten ethnischen Kriminalität und ausländischen Mafias. Dies ist im Zeitraum einer einzigen Woche im Mai 2013 schmerzhaft illustriert worden durch die Unruhen in Stockholm, Schweden und den barbarischen Mord durch Köpfung an einem britischen Soldaten im hellen Tageslicht — nicht in Afghanistan oder Jemen, sondern in den Straßen von London, England. Das schwerwiegendendste Problem von allen aber, welches überhaupt nicht mit einem Preisschild versehen werden kann, ist die Tatsache, daß Europäer in vielen Ländern allmählich nicht nur ihre Freiheiten verlieren, sondern ihre Länder selbst und deren Existenz als selbständige Nationen. Wenn sich gegenwärtige Trends fortsetzen, werden Einheimische in diesem Jahrhundert zu Minderheiten werden in Gebieten wie Britannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Niederlande, Schweden und Dänemark. Es ist nur eine Frage, in welchem Jahr dies passieren wird. Dies ist die größte und schnellste demographische Transformation des europäischen Kontinents, die jemals in der Geschichte verzeichnet wurde, möglicherweise die größte seit dem Ende der letzten Eiszeit, und doch sind die Einheimischen mehr oder weniger ausgeschlossen davon, Einsprüche gegen ihre ethnische Vertreibung zu erheben oder ordnungsgemäß zu debattieren, was diese massive Transformation beinhalten wird. Institutionen wie die Europäische Union tun nichts, um diesen Prozeß zu stoppen, sondern regen ihn aktiv an in dem bewußten Streben, die Nationalstaaten aufzulösen und die transnationale Herrschaft ungewählter und niemandem Rechenschaft schuldender Oligarchen zu etablieren. Während westliche Obrigkeiten versuchen, „Demokratie“ in arabische oder islamische Länder zu exportieren, schwächen sie das demokratische System daheim, machen es mehr und mehr zu einer leeren Hülle, indem sie gewählte Institutionen aushöhlen und Macht an ungewählte Institutionen übergeben, in Brüssel oder anderswo. Während westliche Führer grenzenlose Bereitschaft zeigen, auf „legitime Beschwerden“ von Moslems einzugehen, zeigen sie äußerste Verachtung für Europäer und Menschen europäischen Ursprungs in Übersee. Die sollen den Mund halten, während die herrschenden Eliten ihre Länder niederreißen und ihr kulturelles Erbe verhöhnen. Westliche Herrscher und Massenmedien zeigen eine schockierende Gleichgültigkeit gegenüber den täglichen Erniedrigungen und Verbrechen, die die weiße Mehrheitsbevölkerung in ihren eigenen Ländern erleidet. Der sogenannte Arabische Frühling hatte den einzigen Erfolg, Scharia-befürwortende Regimes an die Macht zu bringen, die der Erwartung nach westlichen Interessen feindlich gegenüberstehen. Doch das hat westliche Regierungen nicht davon abgehalten, diesen Trend weithin zu applaudieren und zu unterstützen. Sie haben auch nichts aus ihren Fehlern gelernt, sondern versuchen gerade, Oppositionsgruppen in Syrien zu unterstützen, von denen man weiß, daß sie dschihadistische Kämpfer in ihren Reihen haben, manche davon mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Qaida. Daß unsere Obrigkeiten noch immer fortfahren, diesen Trend zu unterstützen, ist wahnsinnig und untragbar. Was wir jetzt brauchen ist ein Europäischer Frühling, nicht ein Arabischer Frühling. Wir müssen die Herrschaft von ungewählten Autokraten abschaffen und die EU in ihrer gegenwärtigen und zunehmend totalitären Form zurückbauen. Es ist gut möglich, daß wir in diesem Jahrhundert wirklich eine Form von europäischer Kooperation über die Grenzen hinweg brauchen, um den Kontinent sicher zu halten gegen Bedrohungen von außerhalb — zum Beispiel von einem wiedererstarkenden Islam — und Europa als das natürliche Heimatland der europäischen Völker zu erhalten. So ziemlich alles am tatsächlichen Aufbau der EU, wie sie heute existiert, ist unrecht. Sie ist eine totalitäre, bis ins Mark korrupte und allgemein nutzlose Organisation, die mehr Probleme schafft als sie löst, und wenig dafür tut, die europäische Zivilisation zu erhalten oder wiederzubeleben.

Im Gegenteil, sie erleichtert es Außenseitern mit feindlichen Absichten, den Kontinent zu kolonisieren. Die EU ist daher die falsche Antwort auf die richtige Frage. Sie ist so tief und grundlegend fehlerbehaftet, daß sie in ihrer Gänze abgebaut und ihre Institutionen komplett abgeschafft gehören. In allen westlichen Ländern, nicht nur in Europa, sondern auch in Nordamerika, Australien und Neuseeland, muß die Einwanderung sehr viel stärker beschränkt werden, als sie es heute ist. Nach meiner Ansicht sollte das für nichtmoslemische Einwanderung ebenfalls gelten, aber moslemische Einwanderung ist ein Sonderfall. Sie sollte sofort in allen westlichen Ländern gestoppt und dauerhaft eingestellt werden. Wenn man merkt, daß man in einem Loch festsitzt, ist das erste, was man tut, mit dem Graben aufzuhören. Aufhören mit den Lügen! Nein, Islam ist nicht eine Religion des Friedens; und nein, wir können nicht zulassen, daß er sich in unseren Ländern ausbreitet. Moslemische Einwanderung ist ein historischer Fehler von epischem Ausmaß gewesen. Sie ist uns bereits teuer zu stehen gekommen in Form von Geld, Verlust von Leben, verlorene Freiheit und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen. Das krankhafte und bösartige Gesellschaftsexperiment an einer ganzen Zivilisation muß beendet werden, und zwar jetzt gleich. Die verdrehten und gefährlichen Ideologien von offenen Grenzen und Multikulturalismus (aber nur für westliche Nationen) müssen diskreditiert und als Politik aufgegeben werden. Realistisch gesehen werden die herrschenden westlichen Eliten dies nicht freiwillig tun und müssen wahrscheinlich durch öffentlichen Druck dazu gezwungen werden. Nicht nur sollten wir keinen weiteren Moslems erlauben in unseren Ländern zu siedeln; wir sollten damit beginnen, die Schlimmsten von denen auszuweisen, die bereits hier sind. Sie lediglich in ein weiches westliches Gefängnis zu stecken, wo sie immer noch islamische Enklaven bilden und daran arbeiten, andere Kriminelle zu den gewalttätigen dschihadistischen Lehren des Islams zu bekehren, ist auf lange Sicht nicht ausreichend. Moslems kommen aus einer Kultur, die Tod und „Märtyrertum“ zelebriert, daher ängstigt das nicht alle von ihnen. Was aber ängstigt sie? In ihre rückständigen Heimatländer zurückgeschickt zu werden, wo sie mit ihren eigenen kaputten Kulturen leben müssen, ohne Nichtmoslems zu haben, die das Leben für sie komfortabel gestalten oder westliche Steuerzahler, die man ausnehmen kann. Wenn es das ist, was sie am meisten fürchten, dann ist es genau das, was sie bekommen sollten. Jegliche Promotion von Scharia oder Dschihad sollte gesetzlich verboten sein. Jegliche Verletzung dieses Verbots oder jegliche Verwicklung in schwere kriminelle Aktivitäten sollte automatisch zur Ausweisung und Rücksendung des Täters in das Heimatland seiner Vorfahren führen, selbst wenn er hier geboren wurde. Für devote und ernsthafte Moslems sind unsere säkularen Gesetze illegitim und unsere Staatsbürgerschaft ein wertloses Stück Papier, außer insofern es dazu benutzt werden kann, an unser Steuergeld zu kommen. Wir sollten damit beginnen, sie beim Wort zu nehmen.

Originalartikel PI News

Das wilde Treiben Otto Muehls in seinen Kommunen im Burgenland und auf Gomera

Gomera, zweitkleinste der sieben Kanarischen Inseln. Das Vulkan-Eiland, 400 Kilometer westlich des afrikanischen Festlands gelegen, war die letzte spanische Etappe auf Christoph Kolumbus‘ Segeltörn 1492 in die Neue Welt. Damals wie heute leben die Gomeros von Ackerbau und Fischfang. Fremdenverkehr spielt, etwa im Vergleich zu der lärmenden Nachbarinsel Teneriffa, nur eine untergeordnete Rolle. Deshalb war die zerklüftete Insel, deren Bergkuppen häufig von Wolken verhüllt sind, jahrelang Geheimtip für Aussteiger und alternative Rucksacktouristen – bis vor zwei Jahren der Wiener Aktionist Otto Muehl und seine Kommune über Gomera hereinbrachen. Senor Otto? Schon bei der bloßen Erwähnung des Namens gerät BenjamIn Trujillo Ascanio, Bürgermeister der Insel-Hauptstadt San Sebastian, verzückt ins Schwärmen. „Ein wahrer Ehrenmann“ sei das, und überhaupt, „el austriaco y su gente“, der Österreicher und seine Leute, die seien für die Insel „ein wahrer Segen“. Doch für viele Einheimische ist die Anwesenheit der Muehlschen Horde eher ein Fluch, ein Einbruch in ihre gehegte Beschaulichkeit. Denn Muehls mannigfaltige Aktivitäten sind mittlerweile beliebtes Reizthema der spanischen Presse und beschäftigten Justizbehörden und Ministerien bis ins ferne Madrid. Von „gewaltigen Grundstücks-Spekulationen“ und „Korruption“ ist die Rede, die der Kommune zum begehrtesten und schönsten Küstengrundstück auf ganz Gomera verholfen haben: der paradiesischen Bucht von „El Cabrito“ (Das Zicklein) samt dem dahinterliegenden Tal. Dort, nur über das Meer oder einen stundenlangen Fußmarsch durch ein angrenzendes Naturschutzgebiet erreichbar, leben die Kommunarden von der Umwelt völlig abgesperrt. Sie realisieren das „Jahrtausend-Experiment“ ihres Gurus Otto Muehl, 64, Maler und Mitbegründer des „Wiener Aktionismus“, der in den sechziger Jahren das Publikum mit bluttriefenden Sudel-Orgien schockte: eine Großfamilie ohne individuelles Eigentum, losgelöst von Zwängen und Tabus, mit freier Sexualität. Besucher auf der herrschaftlichen Finca, umgeben von 320 Hektar duftenden Orangenhainen sowie Palmen- und Bananenplantagen, berichten allerdings über kriminelle Zustände auf El Cabrito: Bei den derzeit etwa 350 Kommunarden aus 16 Ländern, darunter 120 Kinder, grassierten Drogen. Sex werde auch mit Minderjährigen praktiziert. Muehl selbst habe, wie ein mittelalterlicher Gutsherr, das Recht der ersten Nacht mit den weiblichen Kommunardinnen. Der Partnertausch sei per Datenverarbeitung in „Computer-Ficklisten“ reglementiert. Babys würden von ihren Eltern getrennt aufgezogen. Das spanische Magazin „Interviu“ schrieb vom „fürchterlichen Plan“ der Muehl-Leute, „perfekte Wesen“ zu züchten, ein „kriminelles Ziel“, das schon das „Nazi-Regime mit seiner Theorie vom Übermenschen“ verfolgt habe. Die Zeitschrift „Epoca“ fühlte sich nach einer Stippvisite bei den Kommunarden an „eine Tierzuchtfarm“ erinnert. Seit zudem bekannt wurde, daß die Gruppe in der Alpenrepublik als „Gemeinnützige Wohn-, Bau- und Siedlungsgenossenschaft“ fungiere und dafür sowie für eine angeschlossene Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht jährlich staatliche Subventionsmillionen kassiert, befürchtet Österreichs Botschafter in Madrid, Otto Maschke, Schaden für die Waldheimat. „Die Entwicklungen“ seien „für unser Image nicht gut. Es ist auch nicht angenehm, daß Gonzalez hineingezogen wurde“.

Tatsächlich hatten im Sommer 1988, sehr zum Mißfallen spanischer Offizieller, mehrere österreichische Spitzenpolitiker bei Regierungschef Felipe Gonzalez für ihren umstrittenen Landsmann interveniert. Botschafter Maschkes Fazit: In Spanien werde „die Muehl-Gruppe abgelehnt“. Wohl nicht bei allen. In Bürgermeister Trujillo jedenfalls haben die skandalumwitterten Gäste einen einflußreichen Fürsprecher. Schließlich brächten sie „gutes Geld“ auf die Insel und seien ein „interessanter Wirtschaftsfaktor“. Neben der Bucht von El Cabrito (Grundstücks-Kaufpreis: 7,8 Millionen Mark) legten sich die Kommunarden im nahen San Sebastian mehrere Häuser zu – Geld spielt offenbar keine Rolle. So bezahlte Muehl-Vertreter Theo Altenberg für eine verfallene Mühle am Stadtrand 15 Millionen Peseten (240 000 Mark), mehr als das Doppelte des tatsächlichen Wertes. Zur Zeit beschäftigt die Kommune 80 Einheimische – Maurer, Putzfrauen und Landarbeiter – und zählt damit zu den größten Arbeitgebern auf der Insel. Die abgelegene Latifundie ist für weitere sieben Millionen Mark feudal ausgebaut worden: mit eigener Stromversorgung, Süßwasser-Staubecken und Landungssteg. Über Funktelephon und Telefax ist Muehl jederzeit mit seinen Außenstellen in ganz Europa verbunden. Otto Muehl, von Oktober bis Mai im stets warmen Gomera auf der Flucht vor der österreichischen Winterkälte, macht auch als Wohltäter von sich reden: Der Karnevalsverein von San Sebastian wurde ebenso mit einer großzügigen Spende bedacht wie der örtliche Fußballklub, dessen Kicker neue Trikots bekamen. Doch Muehls Spendenfreudigkeit soll nicht nur kommunalen Einrichtungen zugute gekommen sein: Bürgermeister Trujillo etwa, so munkeln die Einheimischen beim abendlichen Schnaps vor dem „Quiosco“ am Hauptplatz, soll auf Teneriffa ein „Luxusapartment“ besitzen – als Dank für die prompten Baubewilligungen. Auch die überraschende Suspendierung des leitenden Baudezernenten vor einem Jahr wird mit Muehls Gönnertum in Zusammenhang gebracht. Zu Unrecht, behauptet der Kommunen-Chef: „Den habens aussegschmissn, weil er dauernd bsoffn war.“ Über mangelnde Disziplin und Arbeitslust der Insulaner lamentiert Muehl häufig: „Das ist ein furchtbarer Menschenschlag. Sie sind zurückgeblieben, haben keine Kultur und sind nicht erzogen.“ Allein seine Bauarbeiter – die hätten „alle so grauslich verfaulte Zähne“. Da müßte es für Muehl ein wahres Glück sein, wenn er, wie geplant, in diesen Tagen nach Österreich zurückkehrt – auf seinen burgenländischen Stammsitz Friedrichshof am Neusiedler See. Doch in der Heimat erwarten ihn weit größere Unannehmlichkeiten. Bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt (Aktenzeichen: 4St 936/88) laufen seit einigen Wochen Vorerhebungen wegen Verdachts des „Beischlafs mit Unmündigen“ (Paragraph 206). Ausgelöst durch Anzeigen abgesprungener Kommune-Mitglieder oder deren Eltern vernahmen und vernehmen Richter in der Bundesrepublik, Norwegen und Frankreich junge Frauen, die Muehl zum Sex gezwungen haben soll, drei davon als Minderjährige.

Die Ermittlungen können sich rasch auf weitere Straftatbestände ausdehnen. Anna Wieland, 17, bis vor zwei Jahren bei Muehl: „Das war völlig normal, daß der Otto die jungen Mädchen defloriert hat. Das hat er mit mir gemacht und mit vielen anderen auch – ob wir wollten oder nicht.“ „Mit großer Sorgfalt“ will der Leitende Staatsanwalt Erich Wetzer die massiven Vorwürfe gegen den Oberkommunarden prüfen, denn „es ist ja bekannt, daß Herr Muehl im Lichte der Öffentlichkeit steht und im Lande ein bekannter Mann“ sei. Tatsächlich verfügt Muehl über ein – bislang hervorragend funktionierendes – Netzwerk bester Beziehungen und hilfreicher Freundschaften. Zum Beispiel zu Alt-Bundeskanzler Bruno Kreisky. Schon 1981, als erstmals Einzelheiten über die dubiosen Aktivitäten Muehls bekannt wurden, bot er dem bedrängten Muehl die Hilfe seines Pressesekretärs Robert Sedlaczek an. Denn, so Kreisky damals: „Die Presse muß veranlaßt werden, die Wahrheit zu schreiben.“ Und noch vor fünf Wochen, längst informiert über Muehls Schwierigkeiten mit der Justiz, schwelgte Kreisky in einer ORF-Sendung voller Lob: „Als Mensch hat er eine große intensive Entwicklung durchgemacht und hat in der Tat neue menschliche Qualitäten ins Leben der Gemeinschaft eingebracht.“ Für Anna Wieland ist es „absolut nicht zu begreifen, daß der Otto immer noch wichtige Leute findet, die ihn unterstützen und seine Sauereien decken“. Ihre Erlebnisse, die dem SPIEGEL in einer notariell beglaubigten, eidesstattlichen Erklärung vorliegen, geben Einblick in eine abgeschlossene Welt voller Zwänge, voll psychischen Terrors und bizarrer Machenschaften. Anna war neun, als sie im Sommer 1981 zu Muehl auf den Friedrichshof kam. Sie galt als „schwieriges Kind“, ihre alleinstehende Mutter gab Anna in die Obhut ihrer Schwester, die damals schon fünf Jahre in der Kommune lebte. Die erste Zeit, so Anna, war „total gut“. Sie besuchte die Kommune-eigene Privatschule und fühlte sich „geborgen wie in einer schönen Familie, und Otto war für mich mein Vater“. Annas Probleme begannen, als der Oberkommunarde ihr nachstellte. Anna: „Wir bekamen ja von ihm Sexualunterricht, und eigentlich war uns Mädchen allen klar, daß wir früher oder später mit Otto ins Bett gehen müssen. Von den älteren Frauen hörten wir immer, es sei das höchste, mit ihm zu schlafen. Er sei der beste und geilste Mann auf der ganzen Welt.“ Doch Anna wollte nicht. Daraufhin nahm der Druck der Gruppe auf die damals 13jährige zu: Sie solle doch endlich „nachgeben“, ihre Verweigerung sei ein Affront „gegen die ganze Gemeinschaft“. Außerdem würde ihr eine Nacht mit Muehl Vorteile in der Kommune-Hierarchie verschaffen. Als Anna, verstört und verunsichert von den ständigen Vorwürfen und Drohungen, einer Freundin anvertraute, daß sie „einfach abhauen“ wollte, nahm Otto Muehl sie in die Mangel. Anna Wieland: „Er hat mir gesagt, wenn du ausziehst, dann wirst du eine Hure. Dann wirst du vergewaltigt, wirst drogenabhängig, dann kriegst du Aids und dann stirbst du.“ Schließlich gab Anna dem Druck nach – zwei Tage nach ihrem 14. Geburtstag ließ sie sich von Muehl entjungfern. Danach, erinnert sie sich, war „alles plötzlich anders: Jetzt waren alle wieder nett zu mir. Es hieß, ich hätte damit nicht nur den Otto, sondern die ganze Gemeinschaft glücklich gemacht“. Ein Jahr später, sie war 15, wurde Anna schwanger: „Ich war völlig verzweifelt. Denn ich wollte kein Kind, schon gar nicht vom Otto.“

Sie erzählte niemandem von ihrer Schwangerschaft. „Ich hatte furchtbare Angst, daß sie sagten, ich soll das Kind behalten. Denn vom Otto ein Kind zu kriegen, galt für die Frauen am Friedrichshof als das Allergrößte.“ Anna trieb ab – ohne fremde Hilfe. „Ich bin ganz lange im eiskalten Wasser geschwommen und habe mich anschließend auf den Boden geschmissen und mir in den Bauch geboxt. Das muß geholfen haben, denn dann habe ich wieder meine Regel gekriegt, und mir gings ein paar Tage total beschissen.“ Im November 1987 verließ Anna den Friedrichshof und kehrte zu ihrer Mutter zurück. Heute ist sie bereit, „jederzeit vor Gericht gegen ihn auszusagen“, denn: „Was er mit mir gemacht hat, das hat er ja auch mit anderen jungen Mädchen gemacht, und das ist schweinisch.“ Rückblickend kann sie „gar nicht mehr kapieren“, es so lange in der Kommune und „vor allem beim Otto“ ausgehalten zu haben. Denn: „Er ist ein kranker und völlig kaputter Typ.“ Zum ersten Mal Aufsehen erregte der Hauptschullehrer aus „dem hintersten Winkel Burgenlands“ Ende der sechziger Jahre als Bürgerschreck, als er in Uni-Sälen Happenings veranstaltete, bei denen häufig die Polizei wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses eingriff. Von dieser stürmischen Zeit, so erzählte er Jahre später Mitkommunarden, habe er entscheidend profitiert: „Ich habe im Aktionismus gelernt, Menschen wie Material, wie Bilder zu behandeln – Menschen eindeutig ohne Rücksicht zu behandeln.“ 1972 kaufte Muehl das Gut Friedrichshof im Burgenland und zog mit seiner „AAO“ – Aktions-analytische Organisation – ein. In uniformen blauweißen Latzhosen und mit kahlgeschorenen Häuptern suchten seine Jünger – meistens übriggebliebene 68er – Selbstverwirklichung durch Meditation und freie Sexualität. Ziel der Gruppe: durch striktes Verbot von Zweierbeziehungen („Die Pest“) jene Schäden zu überwinden, welche die Kleinfamilie (KF) in den Menschen anrichtet. Mit krausen Parolen – Muehl sah sich damals in einer Ahnenreihe mit Karl Marx, Friedrich Engels, Sigmund Freud und Wilhelm Reich – propagierten die Muehl-Anhänger, allen voran der Meister selbst, vor allem eines: Sex. So hatte er ihn am liebsten: „Ich habe Weiber gerne, die naß werden durch bloßes Anschauen. Hier gibt es dann nicht mehr das ermüdende Vorspiel, das ein kalter Dieselmotor braucht, um fickreif zu sein . . . Damit es richtig rutscht, also Lust ist und keine Arbeit. Süße alte Kuh, sagte ich zu ihr und legte mich auf sie.“ Solche Macho-Sprüche gibt der Alt-Geilist in sogenannten Sex-Palavern von sich, die er – auf dem Friedrichshof oder auf der Muehl-Deponie Gomera – fast täglich abhält. Jedes Wort des selbst bei seinen größten Fans ob seiner nie versiegenden Schwatzhaftigkeit gefürchteten Erotomanen wird von Getreuen auf Tonband festgehalten, abgetippt und als „Dokus“ an die Kommunarden in den Filialen verschickt.

Denn längst haben viele Mitglieder die Latzhosen gegen Kostüme und Flanellanzüge getauscht. Statt auf dem Friedrichshof neue Gesellschaftsformen zu erproben, scheffeln die Kommunarden Millionen: Als smarte Versicherungsagenten, als Börsenspekulanten oder Immobilienmakler liefern die Mitglieder der ersten Stunde zum Wohle ihres Gurus die üppigen Geschäftserlöse ab – das multinationale Muehl-Imperium wird von Experten auf 30 bis 40 Millionen Mark eingestuft. Ob in Amsterdam oder Düsseldorf, in Zürich oder München – über Kommune-eigene Firmen wie C. Hay AG, Dima, PA, Almende AG, Consens oder Green Tree (Firmensitz bis 1986: Zypern) bieten Muehl-Leute Bauherrenmodelle und Warentermingeschäfte an. Die Gewinne landen, oft an der Steuer vorbei, auf Muehl-Konten wie etwa bei der Luxemburger Bank Sogenal. Je nach erzieltem Umsatz werden sie in der Kommune-internen Hierarchie, Struktur genannt, auf- oder abgewertet. Die Struktur, von Muehls Gattin Claudia entwickelt, ist ein hervorragendes Herrschaftsinstrument. Schon kleinste Verstöße – etwa heimliches Rauchen auf dem Klo – können zu jähen Rang-Abwertungen führen. Andererseits wird Denunziation mit Struktur-Anhebung belohnt. Dieses abgefeimte System etwa entscheidet auch, in welcher räumlichen Nähe zum Guru sich die Kommunarden sonnen dürfen, vor allem beim gemeinsamen Essen. Den Ranghöchsten wird gestattet, sich streng nach Abstufungen geordnet, bei Tisch um den Meister zu scharen. Strukturniedrige dagegen müssen stehen. Gebannt lauschen sie dem steten Redefluß Otto Muehls, lachen hysterisch bei seinen im breiten Dialekt vorgetragenen Schmähs und verharren schweigend, wenn er kaut oder trinkt. Im Mittelpunkt wie ein umhätschelter Pascha: Otto Muehl, meistens von Haschisch oder burgenländischem Wein leicht benebelt. Dann geht es auch schon mal um Themen wie „Ikea-Möbel – gutes Design“. Schweigt er ausnahmsweise, werden Briefe aus Filialen vorgelesen. Vorzugsweise Frauen vermelden Geschäftserfolge („Hallo Chef Liebling, melde gehorsamst, Kurse durchgeführt, Umsatz gestiegen“), um dann möglichst schnell auf Muehls Lieblingsthema zu kommen. Brief einer Zürcher Kommunardin, abgedruckt im Wiener „Profil“: „Lieber Otto! Ich war so begeistert von Deiner Idee, eine Computer-Fickliste einzurichten. Dann zu Hause haben wir die Liste realisiert. Zweimal am Tag ist das Ficken eingeteilt, mit wem man geht, darüber hinaus sind keine Grenzen gesetzt. Bis jetzt klappt es sehr gut. Viele, viele geile Bussis an Dich von Deiner D.“

Besonderes Augenmerk widmet Muehl der Fortpflanzung seiner Kommune, von ihm zynisch „Kinderproduktion“ genannt. Er selbst entscheidet, wer mit wem und wann schläft. Muehl laut Kommuneinterner „Doku“: „Wir brauchen 20 Kinder nächstes Jahr, damit wir nicht aussterben. Kinder werden bei uns sowieso geplant. Da darf nicht jeder mit jedem ein Kind machen. Das muß alles angemeldet werden.“ Eine Berliner Kommunardin, der Muehl die „Schwangerschafts-Erlaubnis“ erteilt hatte, bedankte sich brieflich: „Ich bin sehr glücklich, weil ich gerade ein Kind machen darf. Zwei Männer habe ich mir ausgesucht, P. und O. Ich bin wirklich nur nach Körperbau und Gesicht gegangen. Der Charakter vererbt sich ja nicht, Gott sei Dank.“ PS.: „Schade, daß es nicht von Dir sein kann.“ PPS: „Vielleicht das nächste.“ Otto Muehls Mutter Wilma, eine 90jährige, angeblich an Paranoia leidende alte Dame, hat schon lange eine klare und deutliche Meinung über die Gefolgschaft ihres Sohnes. Folgender Dialog zwischen Wilma Muehl und einer Kommunardin, geführt 1978, beweist es:
Kommunardin: „Was sagen Sie zu dem reichen Kindersegen am Friedrichshof?“
Frau Muehl: „Wenn man die Kuh zum Stier läßt, wirds Kaibl kriegen. Sie leben ja wie die Viecher, eine Einteilung wie die Viecher, vermehren sich auch danach.“
Kommunardin: „Wir planen unsere Kinder, suchen uns die Väter aus.“
Frau Muehl: „Du Hurl du.“
Kommunardin: „Was sagen Sie dazu, daß ich die heutige Nacht mit Otto verbringe?“
Wilma Muehl: „Leck mich am Arsch.“

Originalartikel Der Spiegel

Boston, London, Stockholm, sind die Etappen eines neuen Religionskrieges im Herzen des Westens. Zwei Bomben haben die öffentliche Meinung aufgeschreckt und ihr vor Augen geführt, was sie am liebsten verdrängen würde, daß der Dschihad-Terrorismus existiert

Die Täter waren zwei tschetschenische Brüder, Moslems, von denen einer ein Islamist wurde, auf den der russische Geheimdienst aufmerksam geworden war und dies vergeblich seinen US-amerikanischen Kollegen mitgeteilt hatte. Diese Woche wurden die mehrheitlich moslemischen Stadtteile Stockholms, angefangen von Husby in Brand gesteckt. Die moslemischen Straßenkämpfer greifen die Polizei an, fackeln Autos, Geschäfte und Häuser ab, werfen Molotow-Brandsätze und alles mit dem Ruf „Allah Akhbar“, wie es deutlich auf mehreren Videos zu hören ist, die von den brandschatzenden Moslems selbst auf Youtube veröffentlicht wurden. Auslösender Funke der Gewaltwelle war die Erschießung eines Mannes durch die Polizei. Der gewalttätige Moslem war mit einer Machete bewaffnet, bedrohte das Leben einer Frau und hatte die herbeigeeilten Polizeibeamten angegriffen.

„Niemand von euch ist mehr sicher“ – Islamistische Bekennerbotschaft

Zwei andere mit Macheten bewaffnete Islamisten haben in London den britischen Soldaten Lee Rigby ermordet. Einer der beiden Täter, Michael Abedolajo erklärte mit einem gleichzeitig über sein Handy übertragenen Bekennervideo: „Niemand von euch ist mehr sicher […] Wir glauben an Allah und werden nie aufhören, euch zu bekämpfen“. Erst jetzt entdecken wir, oder sollte man besser sagen entdecken wir wieder, nach Jahren des Schlafes, daß es einen internen Feind gibt. Nicht einmal ein geeichter Verschwörungstheoretiker könnte sich ein Szenario erfinden, das wir in diesem Monat erleben: Gewaltausbrüche in drei Großstädten in drei westlichen Staaten von radikalen Moslems. Man könnte den Eindruck gewinnen, als seien die Angriffe koordiniert. Das sind sie aber nicht. Und das macht die Sache noch schlimmer. Die verschiedenen Mosaiksteine dieses Gewaltszenarios werden nicht durch eine einheitliche Planung zusammengefügt. Gemeinsam ist den drei Fällen aber dieselbe, gemeinsame islamistische Kultur.

Imam Choudry konvertierte in London einen Attentäter zum Islam

Abedolajo zum Beispiel, ein Christ, wurde durch den islamistischen Imam Anhem Choudry in London zum Islam konvertiert. Jener Imam, der seine Anhänger auffordert, das Sozialsystem zu plündern und sich von den europäischen Staaten finanziell aushalten zu lassen, und die Freizeit für den Dschihad zu nützen. Jener Imam, der zu einem Jahrestag des 11. September erklärte: „Der Islam ist überlegen, der wird nie bezwungen werden. Die Fahne des Islam wird in Downing Street gehißt werden“. Wie? Ganz einfach: Durch Fortpflanzung und Proselytentum. Choudry erklärte in einer Predigt, daß die Europäer so dekadent seien, daß sie nicht einmal mehr imstande seien Kinder zu zeugen. „Wir übernehmen das für sie. Und holen uns ihr Land.“ Laut dem Islamistenchef sei der Islam imstande, allein durch seine größere Fruchtbarkeit zu siegen. Im Großraum London sind von acht Millionen Einwohnern rund eine Million Moslems. In einigen Vierteln sind sie in der Mehrheit. Nach dem 11. September 2001 verdoppelte sich die Zahl der Konvertiten zum Islam. Ihre Zahl ist nicht groß, aber den Islamisten gelingt es in den von ihnen kontrollierten Vierteln den Anpassungsdruck auf die wenigen Nicht-Moslems zu erhöhen. Weit mehr ins Gewicht fällt die Zunahme der Moslems, die seither zu Islamisten wurden. Vor allem unter den jungen Moslems, die aus nicht-islamistischen Familien stammen, zeigt sich ein Radikalisierungsphänomen.

Abu Bakar Najis-Strategie: Durch westliche Multikulti-Staatsdoktrin islamische Parallelgesellschaften etablieren

Was für Großbritannien gilt, gilt ebenso für Schweden. Wird die Einwanderung nach Großbritannien mit Arbeitssuche begründet, erfolgt sie nach Schweden vor allem durch die großzügige Gewährung von politischem Asyl. Es gibt keine Erhebungen über die ideologische Einstellung der Asylanten. Es ist nicht bekannt, wie viele von jenen in Schweden politisches Asyl erhielten, weil sie sich in ihren Heimatländer als Islamisten unterdrückt fühlten. Die Ereignisse von Stockholm sprechen jedenfalls eine klare Sprache. Sie sind Ausdruck einer abgrundtiefen Verachtung ihres Gastlandes, das ihnen in tatsächlicher oder vorgetäuschter Not Hilfe geboten hat. „Niemand von euch ist mehr sicher“, erklärt Abedolajo mit dem Blut des gerade ermordeten Soldaten an den Händen. Dieser Satz stammt nicht von ihm. Er stammt vom Al-Kaida-Strategen Abu Bakar Naji, der eines der wichtigsten Manifeste des modernen Dschihadismus verfaßt hat. Naji vertritt darin den Standpunkt, daß der Dschihad auf der ganzen Welt geführt werden müsse, überall wo es Moslems gibt. Er predigt die Bildung von „islamischen Zonen“ in den westlichen Gesellschaften. Er will keinen direkten Wettkampf um die politische Macht in einem westlichen Land, sondern den Aufbau von moslemischen Parallelgesellschaften mit eigenen Gesetzen und Einrichtungen, mit eigenen Sicherheitskräften und sogar einem eigenen Heer. Und das alles in den Staaten und Städten des Westens, die Moslems beherbergen, vor der Nase der staatlichen Behörden. Damit soll ein direkter Konflikt mit dem Gaststaat und dessen Gesellschaft solange verzögert werden, bis der Aufbau der eigenen islamischen Gesellschaft und die zahlenmäßige Ausbreitung ausreichend fortgeschritten seien. Die Bildung von eigenen Parteien im Sinne der freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung sei zu vermeiden, weil dies nur die Aufmerksamkeit der westlichen Gesellschaften erregen würde.

Islamistische Strategie für Christen, Agnostiker und moderate Moslems gefährlich

Diese Strategie ist gefährlich und das nicht nur für die Christen, die, ginge es nach Islamisten wie Choudry, in Zukunft von ihren moslemischen Nachbarn verfolgt würden, wie in Nigeria oder anderen „gemischten“ Gesellschaften Afrikas. Die Strategie ist auch für die Moslems gefährlich. Für jene Moslems, die in den Westen ausgewandert sind, weil sie mit dem Islamismus nichts zu tun haben wollen. Naji wendet sich gerade an sie. Seine Strategie wurde ausdrücklich entwickelt, um diesen Teil der Moslems zur Ordnung zu rufen, damit sie sich nicht zu sehr von den Versuchungen der Gesellschaft der „Ungläubigen“ in den Bann ziehen lassen. Der Islamismus lebt vom Multikulturalismus, der ihm von den Gesellschaften Europas und Nordamerikas geboten wird. Die radikalislamischen Wortführer, deren Ziel die Kolonisierung und dann die Übernahme des Westens ist, haben längst verstanden, einer nach dem anderen, daß sie wegen der neuen multikulturellen Staatsdoktrin des Westens alles verlangen können, was sie wollen, und es auch bekommen. Sie können eigene islamische Gerichte haben, die auf der Grundlage der Scharia urteilen (zum Beispiel in Kanada). Sie können eine eigene von Moslems kontrollierte Hilfspolizei haben (zum Beispiel in Großbritannien). Sie können im Name des Multikulturalismus sogar ganze Stadtviertel bekommen, in denen sie ihre Lebensweise durchsetzen können (so in England und Schweden). Der eklatante Widerspruch scheint niemand aufzufallen, jedenfalls nicht denen, die politische Entscheidungen treffen und die veröffentlichte Meinung kontrollieren. Sie wissen genau, daß sich eine westliche Regierung, vor die Frage gestellt, mit einer moderaten moslemischen Organisation oder einer islamistischen zu verhandeln, sich für die Islamisten entscheidet und diese wahrscheinlich auch noch großzügig finanziert (wie es regelmäßig in den USA geschieht).

Islamische Zonen, islamisches Recht, islamische Polizei – Westen setzt auf Islamisten statt Moderate und finanziert sie auch noch

Der moderate Moslem gilt als selbstverständlich. Er ist „nutzlos“, während der Dialog nur auf jene fokussiert ist, die Haß predigen, im aussichtslosen Bemühen, sie davon zu überzeugen, ein „Vermittler“ zwischen den Kulturen zu werden. Der Islamismus weiß längst, daß er im Westen, vor allem in Europa inmitten von Völkern lebt, die ihre eigene Identität ablehnen, verleugnen, ja zum Teil sogar offen bekämpfen. Gesellschaften, in denen es keine Völker, sondern nur mehr Bevölkerungen gibt. Die Islamisten stehen daher bereit, diesen Ländern ihre Identität aufzuzwingen.

Originalartikel Katholisches.info