Mit ‘Linke’ getaggte Beiträge

Im roten Lager plädiert der sozialistische Glaubensmensch schon immer für eine Ausweitung der Staatskompetenzen, vornehmlich aus ökonomischen Gründen, um die Idee einer sozialistischen Ordnung ohne markante soziale Unterschiede zu errichten. Mit wirtschaftlicher Macht lässt sich bekanntlich vieles über dem Arm des Gesetzes hinaus erreichen. Marx selbst versteht das Kapital als größte Bewegungsgewalt internationaler Ordnungen, Kapital beeinflusst unmittelbar Entscheidungen über die Köpfe von Völkern und Politikern hinweg, frei nach dem Schluss, dass jeder Mensch mit einem gewissen Reichtum käuflich ist

Da hat Karl Marx Recht, alles und jeder ist gewissermaßen käuflich. Ich sage, dies ist nicht nur mit materiellen Werten, sondern mit dem Versprechen von Wünschen und Sehnsüchten noch besser möglich. Versprich jemanden das Blaue vom Himmel und er wird dir folgen und gehorchen. Das taten die Nationalsozialisten mit ihrer übermenschlichen, arischen Volkslehre, das taten die kommunistischen Bolschewiki mit ihren Träumen von unterdrückungsfreien Welten und Gesellschaften. So ist das gesprochene Wort schon immer die mächtigste Waffe der Sozialisten gewesen, so war es damals, sowohl bei den nationalen als auch den internationalen Sozialisten, und so ist es auch heute noch. Versetze das Eigene in einen goldenen Schein und beschreibe dich selbst als Befreier und Tausende werden dir folgen. Ich beobachte mit Sorge, dass das linke Lager immer weiter mit der Umsetzung des Planes voranschreitet, sowohl die Erziehung unser Kinder in Staatshände zu geben, als auch die staatlichen Kompetenzen in Europa zu erweitern. Besonders Deutschland hat man als Meisterzahler an den Tisch getrieben, die Verbrechen der Nazis fest als Argumentationsverstärker im Griff. Doch wie steht es um das Fremdbilden erwünschter Ansichten und Meinungen? So sinnvoll die historische Aufrechterhaltung der Vergangenheit sein mag. Ist es sinnvoll, jede väterliche Sünde für unsere Nachkommen in die Zukunft zu tragen? Wie lange muss ich mich als Deutscher noch wegducken, wenn von Europa im Zweiten Weltkrieg die Rede ist? Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergeht, aber ich werde meinen Kindern keine unverschuldete und unangebrachte Büßerhaltung anerziehen, die, auf Verbrechen anderer erbaut, meinen Stammhaltern den Weg in die Zukunft verhagelt. Ich möchte meinen Kindern deutsche Volkslieder beibringen, mit ihnen deutsches Eisbein verspeisen und ich möchte mit ihnen im Teutoburger Wald auf den Externsteinen stehen und davon erzählen, wie unsere Vorfahren in diesen Wäldern Schlachten schlugen und weitergingen. Ich will in keinem sozialistischen Verordnungsstaat in Deckung gehen, wenn die rote Chefetage zum Rundumschlag mit der Nazi-Keule ausholt und in Gedanken leidenschaftlich jeden vor Gericht zerrt, der in Reichweite von 1933 geboren ist. Im heutigen Deutschland sind all diese Dinge noch möglich. Aber wie lange dauert es, bis wir einen Wendepunkt der öffentlichen Meinung erreicht und somit die Meinungsfreiheit praktisch abgeschafft haben? Dieser Punkt ist dann erreicht, wenn aus der noch relativ selbstständig denkenden Mehrheit die Minderheit geworden ist, dann, wenn der größte Anteil der zukünftig aufwachsenden Bevölkerung gedankenfrei unter dem Zauber von Denkverbot und Vertuscherei leidet. Wenn eine sozialistische Mehrheit die Auslagerung der Erziehung in öffentliche Stellen anordnet, ist der Weg frei für einheitliche und einfältige Gleichheitserziehung. In öffentlichen Erziehungsanstalten kann ungebremst ein bestimmtes Lebensmodell propagiert und ausgebildet werden. Was ist, wenn Kinder von klein auf lernen, dass die geteilte Schule elitär, dadurch andere Kinder intellektuell beleidigend und somit abzulehnen ist? Dabei handelt es sich um eine ganz normale Schulform, die weder so leistungsfern wie die Gesamtschule, noch aus ideologischen Gründen mit gesundem Menschenverstand abzulehnen ist.

Den am einfachsten zu überzeugenden und unkritischsten Geist findet man bei Heranwachsenden und Kindern, also Menschen, die im alltäglichen Leben nach Motiven, Vorbildern und Leitfaden suchen, um mit unsicheren Schritten sicher durchs Leben zu gehen. Sie orientieren sich an dem, was sie kennen und an dem, was ihnen am meisten Spaß und Wohlstand verspricht, das Kind geht, genau wie der durchschnittliche Erwachsene auch, praktisch den Weg des geringsten Widerstandes. Man verwendet also in der einheitlichen Staatserziehung das unkritische Bewusstsein und das opportunistische, hörige Verhalten von Heranwachsenden, um ihnen eine schwarz-weiß gemalte, vorgefertigte Einheitsmeinung einzupflanzen. Was gut oder schlecht und richtig oder falsch ist, das hinterfragt kein junges Kind, es nimmt die ausgestreckte Hand des Erziehenden und folgt seinem Sagen. Mit diesem Verhalten kann man sich schon in jungen Jahren unzählige unkritische und einheitliche Systemmenschen heranzüchten, die einer sturen Schiene folgen und zu denken nicht gelernt haben. Das Konservative behält das Bewährte bei und setzt auf private Erziehung, bei der Unvoreingenommenheit und Gedankenfreiheit prinzipiell gewährleistet sind. Die Eltern eines Kindes können selbst in die Erziehung einfließen lassen, was sie gemäß ihrer Vernunft und ihrer Liebe für das Kind, als das Beste erachten. Das Geben und Nehmen im gemeinsamen Leben stärkt das familiäre Band und gibt Stärke und Rückhalt im eigenen Familienstamm. Der roboterhafte Fließband-Sozialist erstrebt die Zersetzung von Volks- und Familienverständnis, um Macht und Hoheit der eigenen Klientel zu sichern. Er akzeptiert keine abweichende Meinung, sondern bekämpft, was seiner ideologisch kranken Doktrin zuwider ist. Im Sozialismus laufen durch die zentrale Planung alle Fäden der Macht an einem Punkt zusammen und er bietet die beste Voraussetzung für eine waschechte Diktatur. Das Geschichtsbuch bestätigt derartige Entwicklungen seit 1917 bestens. Ebenso wie es in der Betreuung und Erziehung unserer Nachkommen sinnvoll ist, private und dezentrale Ansätze zu verfolgen, genauso funktioniert es in der Wirtschaft am besten, Macht, Wert und Einfluss auf alle Teilnehmer zu verteilen. Im kapitalistischen Monopol kann man, sofern es sich nicht um Versorgungsprodukte wie Strom oder Gas handelt, einen Konzern boykottieren, ebenso obliegt einem privaten Konzern nicht die uneingeschränkte, exekutive Staatsgewalt. Im Sozialismus geht dies im allumsorgenden Papi-Staat nicht, alle Kompetenzen liegen an ein und derselben Stelle, es ist unmöglich ihm auszuweichen. Das sozialistische, zwanghafte Zentralisieren und Vereinheitlichen in eine direkte Beschneidung und Zurückdrängung eigener Einflüsse. Wer will in einem Staat leben, der von abstrus hohen Steuern genährt, all seinen Bürgern sagen will, was sie zu tun und zu denken haben? So bestimmt der Staat heute politisch korrekt, dass Bio-Nahrung moralisch gut ist, Konservative sind reaktionäre Modernisierungsverweigerer und Auschwitz liegt näher als das direkte Nachbargrundstück, während kommunistische Horror-Verbrechen fahle Märchen aus dem fernen Osten sind. Bevor man den “Anti”faschismus unterstützt, sollte man zuvor immer kritisch hinterfragen, wie derartige (linke) soziale und politische Ansätze funktionieren und vor allem, warum sie in der Geschichte ständig zusammengebrochen sind. Im Sozialismus sind gewissermaßen alle gleich blöd. Bekämpft die sozialistische Einheitsfabrik, nehmt unsere Kinder aus der Schusslinie und zeigt ihnen auf eigene Faust die Welt. Zieht sie auf, wie es sich richtig gehört, mit elterlichen Erfahrungen im Bande der Familie und weist sie von euch – die Büßerhaltung und Staatsdoktrin.

Originalartikel PI News

Matthias Griese wuchs in den 80er-Jahren in einer Wohngemeinschaft auf, wo Sex mit Kindern zum Alltag gehörte. Der Chef dieser Kommune war Mitglied im NRW-Landesvorstand der Grünen

Er habe schon als Zwölfjähriger ein Gesicht gehabt, das Pädophile mochten, sagt Matthias Griese. „Kleiner Mund, trauriger Blick.“ Wie der heute 46-Jährige am Lenkrad eines Lieferwagens sitzt, erinnert er an Marius Müller-Westernhagen als Fernfahrer in „Theo gegen den Rest der Welt“. Grieses Kampf hat ihm Furchen ins Gesicht gegraben, die Backenknochen treten weit aus seinem mageren Hals hervor, seine Statur aber ist die eines Heranwachsenden, Jockey könnte er sein. Den Lieferwagen leiht Griese sich aus, wenn er Elektronikschrott entsorgt und damit seinen Hartz-IV-Satz aufbessert. Er steuert den Wagen auf einen Parkplatz und zieht die Handbremse. Seit er ausgezogen ist vor 29 Jahren, ist er nicht mehr hier gewesen, auf dem Dachsberg in Kamp-Lintfort, einem Städtchen am Niederrhein nahe der holländischen Grenze. Wenn er anfängt, von damals zu erzählen, muss er eine seiner Selbstgedrehten rauchen, „Schwarzer Krauser“, eine von 30 am Tag, sagt er, das sei seit seinem 13. Geburtstag konstant geblieben. „So sah ich aus, als ich befummelt wurde“, sagt Griese und schlägt ein Fotoalbum auf, das auf dem Beifahrersitz liegt, die Seiten sind schon etwas vergilbt. Eine Aufnahme zeigt ihn auf dem Vorhof eines großen Anwesens, des ehemaligen Landschulheims auf dem Dachsberg.

„Heute würde man von Prostitution sprechen“

1979 bis 1984 lebte Griese mit seiner Mutter hier in einer linksalternativen Lebensgemeinschaft, beim Einzug war er zwölf Jahre alt. Die WG gehörte zur Emmaus-Gemeinschaft, die sich den Prinzipien des französischen Priesters und Wohltäters Abbé Pierre verschrieb: immer zuerst an den zu denken, der unglücklicher ist als man selbst. Jenem zu dienen, der am meisten leidet. Es sollte eine andere Form des Zusammenlebens von 68ern erprobt werden, ökologisch sollte es zugehen. Damals kam die Bewegung der Grünen auf, die für die Leute in der Lebensgemeinschaft wie eine Offenbarung war: Was sie dachten und fühlten, bekam jetzt eine politische Richtung. „Wir waren etwa 25, davon rund zehn Kinder, das Haus lag abseits mitten im Wald. Wir hatten ein total freies Leben, bekamen keinerlei Grenzen“, sagt Griese. „Nach außen hin waren wir der nach Abbé Pierre lebende Emmaus-Verein. Aber wenn ich Schulkameraden mitbrachte, wurden die angefummelt. Von daher ging es natürlich schon rum: „Da leben die Pädophilen.“ Seine Mutter habe die Mitbewohner ermahnt, die Finger von den Kindern zu lassen. „Aber nützt es, dreimal im Jahr etwas anzumahnen, was täglich passierte?“, fragt Griese. „Ich habe mich drauf eingelassen. Mein Interesse war groß an Süßigkeiten, Pornoheften, Bargeld, Zigaretten. Manchmal bekam ich 20 Mark. Mit Pornoheften konnte ich in der Schule ganz groß punkten. All diese Vorteile bekam man, wenn man sich auf die Fummeleien einließ. Heute würde man von Prostitution sprechen. Sex gegen Kohle.

„Freiheitlich. Gewaltlos. Antiautoritär.

Vereinsvorsitzender der Lebensgemeinschaft war Hermann Meer, Architekt, inzwischen verstorben, ab 1980 Mitglied des NRW-Landesvorstandes der Grünen. Am 27. Oktober 1983 übertrug der WDR eine dreistündige „Hallo Ü-Wagen“-Sendung live vom Dachsberg zum Thema Überflussgesellschaft; darin vertrat Meer die Lebensgemeinschaft der Emmaus-Brüder als Alternative zur Ex-und-hopp-Mentalität. Mit Kurt Biedenkopf, damals für die CDU im Düsseldorfer Landtag, diskutierte er über Wege aus der Wegwerfgesellschaft. Die Emmaus-Brüder gingen regelmäßig über den Markt und sammelten die Reste ein, damit die Lebensmittel nicht weggeworfen wurden. Außerhalb des Zusammenlebens ging keiner einem Beruf nach; auf dem Gelände wurde ein Tagungsbetrieb eingerichtet. Jeder zahlte einen kleinen Obolus als Mietersatz, der Rest ging in die Gemeinschaftskasse.Prominente Grünen-Politiker besuchten die Lebensgemeinschaft auf dem Dachsberg, zum Beispiel auf dem Weg zu einer großen Anti-Atom-Demo. 1983 war das Jahr der Stationierung der Pershing-II-Raketen, die Grünen forderten den Stopp der Nato-Nachrüstung und sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke. Die Partei war damals eine Mischung aus Feministinnen, Linksintellektuellen, Revoluzzern, Atomkraft-Gegnern, liberalen Christen. Vor allem eines war ihnen gemein – es anders zu machen als bislang: „Wir verändern jetzt die Welt. Freiheitlich. Gewaltlos. Antiautoritär.“

„Meer trug seine Pädophilie offen zur Schau“

Griese ist nicht der Einzige, der heute das erste Mal über seine Jugendzeit auf dem Dachsberg spricht. Auch Anselm Rörig, Lektor, wohnte fünf Jahre lang mit seiner Mutter und seinen Geschwistern dort. „Es gab durchaus liebevolle Ansätze, aber, das habe ich schon damals als Jugendlicher erlebt, der Anspruch, einen besseren Umgang miteinander zu pflegen als die da draußen, die Spießer, das Establishment, wurde überhaupt nicht umgesetzt. Es gab böse Gemeinheiten“, sagt Rörig. „Überwiegend kamen esoterische Gruppen zu uns, Selbsterfahrungsgruppen oder Anhänger der Urschrei-Therapie; das waren für uns Kinder komische Erfahrungen, da hörte man die Lustschreie quer durch den Wald hallen.“ Man käme nicht so leicht auf die Idee, dass Rörig unter Hippies aufwuchs. Vielmehr sieht er aus wie ein Mitglied der Jungen Union, mit seinen 48 Jahren nur ein wenig angegraut. Gestärkter Kragen, Hornbrille, kariertes Sakko. Rörig machte nach seinem Auszug eine kaufmännische Lehre und studierte BWL. Er steckt sich eine Zigarette an. „Das ist wie eine kleine Streicheleinheit für die Seele“, sagt er.“Wenn ich ganz angespannt bin, mich nicht gut fühle, tut mir das Rauchen gut, auch wenn es nur ein kurzer Kick ist.“ An Hermann Meer kann sich Rörig gut erinnern. „Meer trug seine Pädophilie offen zur Schau. Da wurde kein Geheimnis draus, sondern vielmehr Werbung für gemacht. Auch die griechischen Philosophen hätten ihre Lustknaben und mit ihren Schülern sexuellen Umgang gehabt. Das waren Sätze, die für mich gang und gäbe waren, gewissermaßen Fakten, da hat keiner widersprochen.“

Meer habe nur auf Jungs gestanden

Rörig hatte Glück. Als er einzog, war er schon 14 Jahre alt. Meer fasste ihn nicht an. „Mich nahm er einmal in seinem grünen alten Volvo auf eine Spazierfahrt mit. Wir fuhren durch die Gegend, und irgendwann setzte er mich wieder zu Hause ab. Fand ich einfach nur schräg damals. Heute rückblickend ordne ich das anders ein. Wahrscheinlich war ich entweder zu verschlossen oder schon zu alt für ihn. Da muss ich 16 oder 17 Jahre gewesen sein. Er muss wohl Absichten gehegt haben, sonst hätte diese Fahrt keinen Sinn gehabt.“ Meer habe nur auf Jungs gestanden. „Ich erfuhr erst später, dass Meer wohl mit einigen Kindern aus der Lebensgemeinschaft Sex hatte. Ich weiß von mindestens zwei, wahrscheinlich drei Jungs. Sie bezeichnen es als sexuelle Übergriffe. Das war keine liebevolle Freiwilligkeit, wie das dargestellt wurde.“ Matthias Griese sagt, er habe zunächst einige Monate versucht, Meers Übergriffe abzuwehren. Er hat noch nie darüber geredet. Jetzt sprudeln die Worte in das Führerhaus des Lastwagens. „Es dauerte, bis ich mich drauf einließ. Ich versuchte, das zu blocken. Ich war ja noch nicht in der Pubertät. Und dann … Je mehr mein sexuelles Interesse geweckt war, umso mehr fragte ich mich, ob ich es mal ausprobiere.“ Passende Zeitungsartikel hätten immer auf den Toiletten gelegen, es ging immer um das Thema Kinder und Erotik, die Forderungen nach freiem Sex. David Hamilton sei ein großes Vorbild gewesen mit seinem Film „Bilitis“ über die Ferienerfahrungen einer 13-Jährigen auf dem Land. „Es hingen große Bilder an den Wänden von zwölf-, 13-jährigen Mädchen, nackt oder halb nackt, mit Weichzeichner. Da waren alle der Meinung, das ist gut, das ist genau das, was wir wollen, unbefangen nackte Kinder.“

„Er fummelte zwischen meinen Beinen rum“

Vor dem ersten Übergriff habe es eine Vorwarnung gegeben. „Irgendjemand sagte, der Meer ist schwul, der fummelt einen immer an. Dann … das erste Mal … Er saß unten im Keller am Schreibtisch. Er fummelte zwischen meinen Beinen rum und machte meinen Hosenschlitz auf. Ich machte erst mal gar nichts weiter. Ich war irritiert, sicher. Ich hoffte nur, dass es keiner gesehen hat. Ich war zwölf oder 13 Jahre. Mir hat man damals eingeredet, ich könnte alles selbst entscheiden mit zwölf Jahren. Das endete natürlich komplett im Chaos. Ich war total überfordert.“ Griese ist jetzt nicht mehr zu stoppen. „Es gab Tage, an denen ich sagte, ich will nicht. Das wurde akzeptiert, aber Meer verstand es nicht. Wieso ließ ich das Gefummel mal zu und mal nicht? Meistens fing es in einem der öffentlichen Räume an. Dann sagte ich halt nach zwei Minuten, lass mal stecken, will ich heute nicht, ich habe kein Interesse, mit nach oben zu kommen. Das führte zu schlechter Laune. Und wenn ich mich dann weiter im selben Raum aufhielt, wurde dann doch wieder gefummelt. Das müssen Sie sich so nebenbei vorstellen, als wenn Ihnen einer das Bein massiert, während der andere telefonierte, ein Buch las, mit anderen diskutierte. Oder filmreif unterm Tisch. Viel passierte beim Autofahren, so weit es während des Fahrens technisch ging, bei Spaziergängen, selbst auf dem Waldfriedhof wurde dann mal kurz angehalten, das meiste ging im Stehen. Penetration fand nicht statt, gar nicht. Es wurde geblasen, gewichst, gestreichelt. Gegenseitig. Hermann Meer war schon über 60 Jahre. Er wirkte körperlich schon sehr verbraucht. So viele Falten … das war sehr unappetitlich … überhaupt nicht schön anzusehen. Dünne Beine, dicker Bauch. Ich gucke mir alte Männer nicht so oft an, aber ich glaube, die sehen alle so aus. Die Übergriffe haben regelmäßig stattgefunden, manchmal täglich. Insgesamt bin ich von ein paar Männern angegrapscht worden … vielleicht zehn. Die meisten waren Tagungsgäste. Konstant außer Meer gab es noch einen zweiten Bewohner, Moritz H. Er wurde polizeilich gesucht und versteckte sich auf dem Dachsberg. Wenn er rausging, setzte er sich eine blonde Perücke auf, damit er nicht erkannt wurde. Seine Pädophilie war aktenkundig geworden, außerdem war er ein RAF-Sympathisant. Er lud mich häufig zu sich aufs Zimmer. Bei Moritz war es so, dass man sich direkt auf seinem Zimmer traf, der hat das fast nicht verlassen. Der stand auf Kinder, je jünger, desto besser, da war er der Einzige. Manches Mal musste ich spazierende Kinder aus seinem Zimmer entfernen. Kinder, die hier im Sommer im Wald zelten wollten. Die lud er in sein Zimmer ein, und ich schickte sie wieder raus in den Wald. Die waren vielleicht zehn, elf Jahre, maximal, das ging gar nicht. Das war, kurz bevor sie ihn geschnappt haben. Ich find’s für mein Leben nicht dolle, aber die Zeit mit dem Moritz … Da gibt es für mich nichts zu verurteilen. Er war ein charismatischer Mensch, der seine Ausstrahlung leider dazu nutzte, um Kinder zu verführen.“ Griese verstummt. Das Reden habe ihn sehr angestrengt.

„Es sind die gleichen Typen, Künstler“

Er wolle jetzt spazieren gehen, sagt er, steigt aus dem Laster und betritt das Gelände des Waldfriedhofes in Kamp-Lintfort. Er will den alten Trampelpfad nehmen, quer durch den Wald, den Hügel rauf, wie früher. Der Weg ist längst zugewachsen, er schlägt sich durch die Büsche, ein paar Dornen ratschen die Haut auf. Dann steht er schließlich im Garten des Anwesens, ein großes Gebäude, das heute der Hochschulverein Novalis pachtet; Studenten aus Polen können hier günstig Zimmer mieten. Ein paar Fenster sind geöffnet, unten gibt es eine Werkstatt, einige Bilder lehnen von außen an der Hauswand. Ab und zu geht jemand über den Kiesweg zum Parkplatz. „Kann ich helfen?“, fragt einer. „Nee, danke, ich hab hier mal gewohnt“, sagt Griese. „Ach so, fühl dich frei!“, erwidert ein Mann mit grauem Bart.“Wenn ich mir die Menschen angucke, sehe ich die Leute von damals, sagt Griese leise. Es sind die gleichen Typen, Künstler.“ Es tue ihm nicht gut, hier zu sein, sagt er nach ein paar Minuten. Die Opfer vom Dachsberg waren nicht nur Jungen. Die Jungen, die unter Meer und H. litten, vergriffen sich wiederum an einem kleineren Mädchen aus der Wohngemeinschaft, zehn Jahre. Es gab kein Bewusstsein, dass irgendetwas falsch daran wäre. „Ich war ein Jugendlicher, etwa 15 Jahre alt“, sagt Rörig.

„Jetzt bist du zu alt, was soll ich mit dir?“

„Ich hab nicht kapiert, dass das etwas Falsches ist. Wenn ich mir die Folgen anschaue, wie traumatisiert diese Frau bis heute ist … Wie soll ich sagen, es war ein Klima, das kein Unrechtsbewusstsein aufkommen ließ. Es hörte sofort auf, als wir darauf angesprochen wurden. Das Mädchen wandte sich irgendwann an seine Mutter und sagte, ,das nervt mich, das will ich nicht‘. Da war dann Riesenaufregung. Zwar wusste die Mutter, dass ihre WG-Bewohner für freien Sex mit allen waren. Aber die Toleranz hielt nur so lange, bis die Sache im eigenen Haus aufschlug. In dem Moment, wo uns klargemacht wurde, das geht nicht, setzte ein Erkennen ein, dass das falsch ist. Es ging nicht um Gewalt, es ging um ein gemeinsames Spiel, und mit sanfter Überredung überschritten wir … na ja. Das kommt mir bis heute nicht über die Lippen.“Das Mädchen sei heute eine Frau Anfang 40. Sie leide so stark unter Angststörungen, dass sie ihre Wohnung kaum verlassen könne. „Sie hat mir von einem Dutzend Jugendlichen und Männern erzählt, die damals übergriffig geworden sein sollen“, sagt Rörig. „Sie machte das wahrscheinlich in dem Bewusstsein, das muss ja irgendwie okay sein. Aber irgendwann realisierte sie: Das will ich gar nicht! Das gefällt mir eigentlich gar nicht! Das waren ja alles Menschen, die ihr bekannt waren, zu denen sie teilweise ein enges Vertrauensverhältnis hatte. Sie hat das dann mitgemacht.“ Ein älterer Mitbewohner über 20 sei mit dem Mädchen eine Beziehung eingegangen, da war es zwölf Jahre alt. „Mit 15 Jahren ließ er sie mit den Worten fallen: Jetzt bist du zu alt, was soll ich mit dir?“, erzählt Griese.

Legalisierung von Sex mit Kindern

Es ist nicht so, dass die Pädophilen ihre Neigung damals zu verbergen suchten. Am 24. und 25. September 1983 richteten die Grünen im Tagungszentrum auf dem Dachsberg einen vom Parteivorstand finanzierten Kinder- und Jugendkongress aus. Sex mit Kindern war das zentrale Thema. „Nicht nur im Plenum, auch im Hof, beim Kaffee“, sagt Rörig. Teilnehmer waren auch die „Stadtindianer“, eine Kommune aus Nürnberg, eine anarchistische Gruppe, deren Hauptforderung die Legalisierung von Sex mit Kindern war. „Angeblich sollen die ja die ungewollten Exoten gewesen sein. Da war meine Wahrnehmung eine völlig andere“, sagt Rörig. „Es war auf diesem Kongress eine völlig offene Diskussion mit den Pädophilie-Befürwortern, bei denen die ,Stadtindianer‘ die aggressive Speerspitze bildeten, die aber eine große Zahl von Unterstützern hatten. Die Hauptforderung war, sexuellen Verkehr ab dem Alter von sechs Jahren grundsätzlich freizugeben, sofern der Sex in Übereinkunft stattfindet. Sechs oder acht Jahre, das war auf jeden Fall eine einstellige Zahl. Andere nahmen eine „gemäßigtere“ Position ein und argumentierten für eine Altersgrenze von zwölf Jahren. Die Zahl derer, die dafür waren, war auf jeden Fall groß genug, dass diese ,Stadtindianer‘ sich halten konnten. Wenn ich mich dazustellte, hörte ich Rede und Gegenrede, da war keine Gruppe in der eindeutigen Überzahl. Die Meinungen hielten sich die Waage.“

„Meer sagte mir, Vogel sei schwul“

Organisiert wurde der Kongress von Werner Vogel, einem 75-jährigen Pensionär aus Mettmann bei Düsseldorf. 1983 zogen die Grünen das erste Mal in den Bundestag ein, mit ihnen Vogel, bereits seit 1980 Mitglied im NRW-Landesvorstand. Als Senior hatte er als Alterspräsident die Eröffnungsrede und damit die erste grüne Rede im Bundestag halten sollen. Kurz zuvor wurde seine NS-Vergangenheit bekannt. Er war Mitglied der Sturmabteilung der NSDAP gewesen. Vogel trat zurück, engagierte sich aber weiter für die Grünen und das Thema Kinder und Jugendliche. „Hermann Meer sagte mir, Vogel sei schwul“, sagt Matthias Griese. „Er sagte mir das, keine Ahnung, aus welchem Grund. Aber ich hatte keine Ambitionen, einen noch älteren Mann anzufassen. Er hat mich nicht so wie Meer befummelt. Der Händedruck war schon überflüssig lange. Er hat mich auch in den Arm genommen. Ich vermute, er hatte Interesse. Aber es ist nicht dazu gekommen.“ Eva Quistorp, Mitbegründerin der Grünen, engagierte sich in den 80er-Jahren vor allem in der Frauen- und Friedensbewegung. „Eine klare Linie war damals: Keine Nazis, keine Rechten. Aber bei Linksextremen, der gewaltbereiten Protestszene, Pädophilen war man nicht klar genug“, sagt die 67-Jährige. Die antireformerischen Kräfte, die das radikale Milieu, die Minderheitenszenen überbetonten, die waren empfänglicher, nicht genau hinzuschauen bei der ,Indianerkommune‘ und den Pädophilen. Das Ideal einer verständnisvollen Gesellschaft, einer weicheren Pädagogik, über alles erst mal zu reden, das brachte man auch der Schwup entgegen.“

„Wir-machen-alles-anders-Milieu“

Die Schwup, die grüne Arbeitsgruppe Schwule und Päderasten, erstellte ein Diskussionspapier unter dem Titel „Sexualität und Herrschaft“, in dem sie die Abschaffung des Sexualstrafrechts forderte. Der NRW-Landesverband beschloss die Kernforderung des Papiers: die Streichung des Paragrafen 176 StGB, der den sexuellen Missbrauch von Kindern unter Strafe stellt. Am 9. März 1985 wurde dies ins Wahlprogramm der NRW-Grünen aufgenommen. Es hagelte Proteste aus Basis und Bevölkerung, die Grünen verloren die Landtagswahl. Wenig später wurde eine revidierte Fassung beschlossen, in der diese Forderung nicht mehr auftauchte. Und doch dauerte es noch einige Jahre, bis sich die grünen Landesverbände zum Ausschluss der Pädophilengruppen durchringen konnten. „Einige hatten kein klares politisches Urteil“, sagt Quistorp. „Und einige dachten, das Pädophilie-Problem wird sich schon legen, es wird schon nicht auffallen. Ich muss mich jetzt um meine Karriere kümmern. Schließlich wollte man nicht, dass ein schlechtes Licht auf die Partei insgesamt geworfen wird. Und wieder andere dachten, Freiheit per se löst alle Probleme. Man wollte sich mit dem ,Wir-machen-alles-anders-Milieu‘ profilieren und erkannte die Problemlage vor lauter Tolerant-sein-Wollen nicht.“

Kinder hätten ein Recht auf Sexualität

Was Kinder anging, hieß das: „Frieden ist nur möglich ohne Erziehung.“ So steht es 1984 im Europa-Programmentwurf „Kinder und Jugendliche“ der Grünen, zu finden im „Archiv Grünes Gedächtnis“: „Die das menschliche Zusammenleben, Überleben und Glück stark gefährdenden Sexualtabus und Sexualstrafgesetze müssen endlich als schwerwiegende Bedingung für die herrschenden, zerstörerischen Wirtschaftsformen und Militärstrategien erkannt werden.“ Eine der sechs Hauptforderungen im Europaparlament sei daher: „Schrittweise Angleichung und Abschaffung aller sogenannten ,Schutzalter‘ für sexuelle Beziehungen. … Jede einverständliche (freiwillige) sexuelle Beziehung hat in den Strafgesetzbüchern der europäischen Länder nichts zu suchen. Die Sexualparagrafen schützen nicht das sexuelle Selbstbestimmungsrecht, sondern zerstören es.“ Die Pädophilen verkehrten die Sache ins Gegenteil. Auch Kinder hätten ein Recht auf Sexualität. Sie erklärten sich zu Befreiern der unterdrückten Kinder und ernannten sich zu den wahren Kinderfreunden. So erklärt der Psychotherapeut Jürgen Lemke den Zeitgeist der 68er. „Viele sexuelle Tabus wurden gekippt und die Pädophilie gleich mit. So einen radikalen Bruch mit dem Althergebrachten gab es davor noch nicht. Sodass die Pädophilen sich als ,Revolutionäre‘ erlebten und dementsprechend auftraten. Den Umbruch 1968 nutzten die Pädophilen und sprangen im Windschatten der sexuellen Revolution auf den fahrenden Zug.“ Lemke therapiert seit Jahren Pädophile und Missbrauchsopfer. Ein beliebtes Argument sei oft, dass ein Kind doch Nein hätte sagen können, wenn es nicht mitmachen wolle.

„Kindheit von Unsicherheit und Angst bestimmt“

Der Göttinger Parteienforscher Franz Walter soll im Auftrag vom Bundesvorstand der Grünen nun die Geschichte der Pädophilie-Befürworter in der Partei während der 80er-Jahre wissenschaftlich aufarbeiten. Griese und Rörig sind bereit, Walter Auskunft zu geben. „Nur wenn die Aufarbeitung als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begriffen und gehandhabt wird, ist sie erfolgreich“, sagt Lemke. „Es ist kein Problem der 70er- und 80er-Jahre – Missbrauch gibt es heute und wird es geben, auch weiterhin in Institutionen. Pädophile sind Mitglieder der Gesellschaft, und es gibt sie in allen Schichten.“ Anselm Rörig prägen die Erfahrungen von damals bis heute. „Unsere Kindheit war bestimmt von Unsicherheit und Angst. Dazu noch das dauernde Bewusstsein, anders zu sein, anders zu leben. Die Kinder von damals haben alle mit den Folgen zu kämpfen. Einige kommen halbwegs gut damit zurecht, andere überleben bis heute nur mithilfe von Psychopharmaka. Für mich ist das Folge eines völlig überzogenen und realitätsfernen Verständnisses von Freiheit.“ Viele der damals Erwachsenen seien selbst damit überfordert gewesen und demzufolge überhaupt nicht in der Lage, ihren Kindern die für ein gelingendes Leben notwendige Sicherheit und Nestwärme zu geben. „Ich würde gerne einen Ort finden, an dem ich meinen Frieden habe“, sagt Matthias Griese. „Ich schiebe es nicht nur auf die Zeit auf dem Dachsberg, aber ich halte mich nicht für gesund im medizinischen Sinn, schon gar nicht im psychologischen. Das Einzige … ich bin bis hierher gekommen. Hätte vielleicht nicht jeder geschafft.“

Originalartikel Die Welt

Bei der RAF hatten die Frauen das sagen. Wer diesen Bericht unter dem Titel “Wie im Refugee-Protest-Camp mit „Rape“ und anderen sexuellen Übergriffen umgegangen wird” über die rote SA und deren Schutzbefohlenen (Wirtschaftsflüchtlinge) liest, wird eines Besseren belehrt. Hier sind Frauen ohnmächtig und hilflos und werden von patriarchalen deutschen und ausländischen Linksfaschisten dominiert.

Den weiblichen Opfern von Vergewaltigung und sexueller Belästigung im “Flüchtlingscamp” wird nicht geglaubt, sie werden durch eine demütigende Prozedur quasi erneut von den Männern dort vergewaltigt. Erinnert mich an Dubai, wo gerade eine vergewaltigte Norwegerin von klerikalen Faschisten zu einer Haftstrafe verurteilt wurde wegen “Unzucht vor der Ehe.” Bei den “Anti”faschisten bzw. der roten SA scheint es vergewaltigten Frauen weitaus schlimmer zu ergehen als in einem “normalen” Strafverfahren.

fidicin schreibt am 24.05.2013:

  • “Als das Refugee-Protest-Camp am Oranienplatz in Kreuzberg noch in den Kinderschuhen steckte, gehörte ich, wie viele andere, zu den Supporter_innen, die teils in verschiedenen Arbeitsgruppen aktiv waren oder auch einfach nur hin und wieder eine Schicht im Infozelt übernahmen. Ich verbrachte viel Zeit dort, eigentlich jede freie Minute. Schon von Anfang an waren wir Supporterinnen* vielen Anmachen, Sprüchen, Annäherungen und Berührungen von männlichen Refugees/ Supportern ausgesetzt. Ich persönlich habe mir Anfangs nicht so viel daraus gemacht, da ich nie ein Mensch mit Berührungsängsten war. Doch mit der Zeit, nach ein oder zwei Monaten, wurde das Verhalten auf Dauer doch sehr unangenehm. Es wurde wie selbstverständlich ein Arm um mich gelegt, wie selbstverständlich umarmte man sich, küsste man sich auf die Wange. Zu der freundschaftlichen und kuscheligen Umgangsweise im Camp passte dieses Verhalten sehr gut. Daher war es schwierig, erstens überhaupt diese Formen der Übergriffe als solche wahrzunehmen, genauso aber sich schließlich dagegen zu wehren. Ich bekam langsam mit, dass immer mehr Frauen*, die supporteten, vom Camp weg blieben. Im direktem Umfeld bekam ich einen konkreten Fall von Stalking mit, bei dem sich die Betroffene allerdings nicht wehrte, da sie Sorge hatte, als „weiße“ Supporterin* ihren Aufgabenbereich, nämlich einfach zu unterstützen, zu überschreiten. Weiterhin ging ich regelmäßig zu meinen Schichten, bestärkte die Betroffene darin, sich an jemanden innerhalb des Camps zu wenden, tat aber weiterhin nichts. Mein persönlicher Kontakt zu besonders einem Mann innerhalb der Campstruktur wurde sehr eng, bis es schließlich zu der Situation kam, dass er sich nahm, was ihm, seiner Ansicht nach, zustand. Nachdem es mir gelungen war zu flüchten, wandte ich mich sofort an Menschen aus meinem direkten Umfeld. Ich hatte bis dahin aufgrund meiner politischen Auseinandersetzung mit sexuellen Übergriffen und „Rape“ sowie durch die feministische Erziehung meiner Mutter, gelernt, diesen Vorfall nicht für mich zu behalten, sondern mich an Menschen, denen ich vertraue, zu wenden. Das tat ich nun, ein Teil dieser Menschen waren ebenfalls Aktivistinnen* im Refugee-Protest-Camp. Die ersten Reaktionen auf mein Erlebnis waren erniedrigend und beschämend. Es reichte von „du bist ja auch freiwillig in die Wohnung gegangen“ bis „ich habe den Eindruck, du willst das“. Glücklicherweise gab es auch Menschen um mich herum, die mich großartig unterstützt haben und die mir eine Menge Kraft gegeben haben. Ich hatte für mich entschieden, nicht zur Polizei zu gehen, da ich mich den Verhören nicht aussetzen konnte und wollte. Trotzdem wollte ich nicht untätig bleiben und wandte mich an weiblich sozialisierte Personen innerhalb der Campstruktur, denen ich vertraute und zutraute professionell und verantwortungsvoll mit meiner Situation umzugehen. Was nun folgte, war fast schlimmer, als die Tat selbst. Ich wurde gebeten, den Vorgang detailliert zu beschreiben. Es gab immer wieder Gespräche abwechselnd mit ihm und mir. Ihm wurde immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich zu äußern, zu leugnen und mich als berechnendes Wesen darzustellen. Mir wurde ebenfalls detailliert berichtet, wie er die Situation geschildert hat. Der Vorfall wurde weder publik gemacht, noch wurde mir die Garantie gegeben, mich frei auf dem Gelände zu bewegen. Mit dem Resultat, dass ich nie wieder dorthin ging. Die Vorschläge reichten von „wir setzen uns alle gemeinsam zusammen und sprechen darüber, war doch alles nur ein Missverständnis“ über „beide Parteien tragen ihre Variante der Situation an unterschiedlichen Tagen vor dem Plenum vor und dieses entscheidet dann“ bis zu „beide Parteien treten gemeinsam vors Plenum und dann wird beraten“. Dieser Vorgang zog sich unglaublich lange hin und ich hatte währenddessen immer den Eindruck, dass er mehr geschützt wird als ich. Irgendwann also zog ich mich zurück, kapitulierte. Warum ich nun doch möchte, dass diese Geschichte publik wird, liegt daran, dass ich hundertprozentig weiß, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits der dritte „Rape“-Fall innerhalb des Refugee-Protest-Camps war. Inzwischen ist die Anzahl der Fälle wohl gestiegen. Es heißt, dass sich in die besetzte Schule keine Frau* traut, da sie dort „sofort vergewaltigt würden“. Es werden immer weniger Supporterinnen*, da vielen ähnliches zugestoßen ist und sie für sich entschieden haben, dem Camp den Rücken zu kehren. Ich habe ebenfalls Informationen darüber, dass es inzwischen Aufklärungs-Workshops zum Thema „Rape“ gibt, allerdings werden diese wohl überwiegend von Frauen* besucht und bilden keineswegs die Männer der Struktur. Auch wenn mir bewusst ist, dass ich mit starken Anschuldigungen an das Camp und die organisatorische wie politische Struktur heran trete und damit eine Bewegung, die es ohnehin nicht leicht hat, gewissermaßen schwäche, halte ich es für wichtig darüber zu informieren, in welche Gefahr sich eine Frau* begibt, sobald sie sich dort engagiert.

Originalartikel Zukunftskinder

Die marxistischen, linken Liberalen haben nun ihren langen Marsch durch die Institutionen abgeschlossen. Sie behaupten, die verschiedenen verrückten politischen Taten, die sie umgesetzt haben, seien zum Wohl der Gesellschaft, aber ist das wirklich der Fall? Wenn man durch das Vergrößerungsglas der Realität schaut, dann scheint vieles, was die sozialistische Ideologie predigt, ein und dasselbe Ziel zu haben: Die totale Vernichtung der Gesellschaft.

Dies ist keineswegs übertrieben – wenn die Vernichtung der Gesellschaft dein Ziel wäre, würdest du dann nicht auch folgendes tun:

Die Industrie vernichten

Was ist der Unterschied zwischen dem boomenden Deutschland und dem bankrotten Großbritannien? Ganz einfach: Deutschland stellt etwas her und Großbritannien konsumiert – aber das war nicht immer so. Großbritannien war einmal führend auf dem Gebiet des Ingenieurwesens und beim Schiffsbau und es war Europas größter Hersteller von Autos und Motorrädern. Deswegen war es unerlässlich unsere industrielle Basis zu sabotieren – unsere Produktionsmittel – um das kapitalistische Großbritannien zu vernichten. Viele Gewerkschaftsführer der 1950er bis hin zu den 1980er waren Kommunisten oder Sympathisanten der Kommunisten, die Streiks organisierten und die Arbeit niederlegten und zwar derart erfolgreich, dass die britische, industrielle Basis vor die Hunde ging. Vor ein paar Jahren beschrieb Douglas Eden in der Zeitung The Spectator die Infiltration der britischen Gewerkschaften und wie deren pro-sowjetische Ideologie von den Labour Premierministern gebilligt wurde, bis zur Wahl Margret Thatchers im Jahr 1979. Zufälligerweise wird Frau Thatcher deshalb so abgrundtief von den linken Liberalen gehasst, weil sie die Gewerkschaften besiegt hat, was nach herrschender Meinung, den Traum eines internationalen Kommunismus beendet hat.

Die Bildung vernichten

Nachdem Margret Thatcher die Gewerkschaften besiegt hatte, förderte sie, unerklärlicherweise, die britische Wirtschaft in diesen Nachwehen nicht. Sie entschied stattdessen, dass die britische Industrie rund um die Dienstleistungsindustrie ausgerichtet sein sollte, was im Grunde Papierberge und die Beschäftigung mit Zahlen bedeutete. Da die Produzenten der Papierberge und die Zahlenkünstler gebildet sein mussten, um einem angemessenen Standard zu genügen, trugen die linken Liberalen ihren marxistischen Krieg gegen die Wirtschaft in die Klassenzimmer. Das britische Schulcurriculum kreist im Grunde um die Ideologie der Frankfurter Schule, einer antiwestlichen “kritischen Theorie“, in der die traditionelle Bildung an zweiter Stelle positioniert wird. Ein Exposé der unverhohlenen sozialistischen Propaganda kann man hier nachlesen, aber das Ergebnis der britische progressiven Bildungspolitik in unseren Schulen ist überall um uns herum sichtbar. Universitätsabsolventen mit geringer Lese- und Rechenkompetenz sitzen an der Spitze eines Haufens der am schlechtesten ausgebildeten Jugendlichen Europas, viele sind völlig unbrauchbar für die Arbeit, sagen die britischen Wirtschaftsführer – so wie es die Linksextremen beabsichtigt hatten, umgesetzt von ihren eifrigen Armeen aus liberalen nützlichen Idioten.

Die Familie vernichten

Der Feminismus wurde oft als Krieg gegen die Männer bezeichnet, aber es ist mehr als nur das. Die feministische Ideologie ist in Wirklichkeit ein Krieg gegen die Familie, weil Familien dazu tendieren sich selbst zu genügen und für den Staat weniger verlässlich sind. Da es beim Sozialismus um absolute staatliche Kontrolle geht, muss die Familie gesprengt werden. Betty Friedan, Simone de Beauvoir und Germaine Greer, sie alle Unterstützerinnen des Kommunismus, übernahmen ihre dysfunktionale Ideologie von Friedrich Engels Aussage aus “Der Ursprung der Familie“: „Die moderne individuelle Familie begründet sich auf der offenen oder versteckten Versklavung der Frau … innerhalb der Familie ist er der Bourgeois und seine Frau repräsentiert das Proletariat.“ Germaine Greer stimmt völlig mit Engels überein und ihr Buch „Der weibliche Eunuch“ ist im Grunde eine Kriegsfanfare zur Zerstörung, zu Anarchie und Kommunismus, wie wir anhand des Zitats sehen können: „Die Befreiung der Frau, wenn dadurch die patriarchalische Familie abgeschafft wird, wird die notwendige Struktur des autoritären Staats abschaffen und wenn dieser einmal abgestorben ist, wird Marx wohl oder übel recht behalten haben, also, lasst uns vorankommen damit.“ Greer fährt fort und sagt: „Aber, die Menschheit hat einen gravierenden Fehler gemacht … man hat den Frauen gestattet die Politik mitzugestalten und Berufe zu ergreifen. Die Konservativen, die dies als Unterwanderung unserer Zivilisation betrachteten und das Ende des Staates und der Ehe hatten letztendlich recht. Es ist Zeit mit der Zerstörung zu beginnen.“ Nun, vielen Dank Germaine! Die Zerstörung hat nicht nur begonnen, sie ist heute alles andere als vorbei. Studien beweisen, dass Kinder, die in konventionellen Familien groß werden, bei weitem weniger aus der Spur laufen, aber in der sozialistischen Welt rechtfertigt das Ende die Mittel, also ignorieren die Feministinnen die verkorksten Leben und verhinderten Ambitionen der vaterlosen, vom Staat unterstützten Kinder, insbesondere jenen westindischen Ursprungs und Mitglieder der weißen Arbeiterklasse des aufgegebenen Proletariats. Zusätzlich haben die gehirngewaschenen britischen Frauen Abtreibung und Karriere der Mutterschaft vorgezogen und haben eine neue Generation geboren, die 25% geringer ist als ihre eigene, die effektiv jegliche Hoffnung auf eine gleiche oder wachsende Anzahl zukünftiger Steuerzahler zerstört, die die Basis zur Finanzierung eines Wohlfahrtsstates sind.

Die Religion vernichten

Alle großen Zivilisationen sind rund um große Religionen entstanden. Die westliche Zivilisation wurde auf dem jüdisch-christlichen Fundament erbaut, wenn also die westliche Zivilisation zerstört werden soll, dann müssen zuerst seine religiösen Säulen zerstört werden. Wiederum, entstammt dieser Ethos der kommunistischen Ideologie. Christentum und Kommunismus sind vom Grundsatz her inkompatibel – das eine ist ein spiritueller Glaube, das andere materialistisch. Das Christentum legt dar, dass die Verantwortung eines Menschen gegenüber seinem Nachbarn persönlicher Natur ist, eine Sache seines individuellen Gewissens, während der Kommunismus vorschreibt, dass alle Pflichten kollektiv sein müssen, durchgesetzt vom Staat. Karl Marx stellte fest: “ Die sozialen Prinzipien des Christentums predigen Feigheit, Selbstverachtung, Erniedrigung, Unterwerfung, Demut. Religion ist das Seufzen der unterdrückten Kreatur, das Herz einer herzlosen Welt und die Seele seelenloser Bedingungen. Es ist das Opium des Volks.“ Die Kommunisten glaubten, dass die Zehn Gebote eine Form der “Klassenmoral“ seien, die nur den Interessen der Bourgeoisie dienten. Anatole Lunarcharsky, ein russischer Bildungskommissar erklärte: „Wir hassen das Christentum und die Christen … sie predigen Nächstenliebe und Gnade, was im Gegensatz zu unseren Prinzipien steht. Die christliche Liebe ist ein Hindernis für die Entwicklung der Revolution! Was wir wollen ist Hass, nur dann können wir die Welt erobern.“ In Großbritannien ist das Christentum nicht geächtet, nur an den Rand gedrängt, belächelt und seine Ausübung wird manchmal kriminalisiert. Die Verfolgung der britischen Christen hat ein solches Maß erreicht, dass im Jahr 2010 Lord Carey, der ehemalige Erzbischof von Canterbury und sechs prominente Bischöfe einen offenen Brief an die Labour Regierung schrieben, in dem sie feststellten: „Wir sind zutiefst besorgt über die offensichtliche Diskriminierung gegen Christen und wir rufen die Regierung dazu auf, diese gefährliche Entwicklung zu korrigieren. In einer Anzahl von Fällen werden die christlichen Glaubensgrundsätze über Ehe, Gewissen und Anbetung einfach nicht aufrecht erhalten. Es hat zahlreiche Entlassungen praktizierender Christen gegeben, aus Gründen, die in einem zivilisierten Land unannehmbar sind.“ Vielleicht versteht Lord Carey tatsächlich, dass die marxistischen Eliten in Großbritannien den selben Hass auf Christen haben, aus exakt dem selben Grund wie die Kommunisten. Die BBC ernannte am Ende noch einen kontroversen Muslim, Aaqil Ahmed, um ihre Abteilung für religiöse Angelegenheiten zu leiten. Im Jahr 2006 wurde die BBC derart beschämt, das sie einen antichristlichen, proislamischen Text neu schreiben mussten, der an Schulkinder gerichtet war, und in dem das Christentum als Religion des Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, von Versklavung und Mord beschrieben wurde, während der Islam mit seinen arrangierten Ehen, Ehrenmorden und dem zweiter Klasse Status für Frauen unter dem Schariarecht als frauenfreundliche Religion gesehen wurde. Die linken liberalen Eliten Großbritanniens halten das Christentum ganz klar für ein Hindernis für ihre Ideologie eines neuen sozialistisches Menschen, den sie anscheinend aufbauen wollen.

Die Moral vernichten

Es macht wenig Sinn eine Religion zu vernichten ohne die gleichzeitige Vernichtung der Moral zu sicherzustellen, da die Erfindung des moralischen Relativismus behauptet, dass es ein richtig oder falsch nicht gäbe. Lenin huldigte derselben Ideologie, aber er tat es in einer ehrenhafteren Weise, als er sagte: „Die Moral ist das, was die Revolution weiter bringt.“ Die Marxisten und die liberalen Linken, die heute die Bildungs- und Medieneinrichtungen in Großbritannien kontrollieren, wissen, dass sich die Anarchie zunächst durchsetzen muss – so wie dies von György Lukács unterstützt wird. Ein sicheres Mittel um eine anarchische Situation zu erschaffen ist, die Jugendlichen von den Verhaltensregeln zu entbinden, die Religion und Moral fordern.

Die Gemeinschaft vernichten

Wie auch die Familien, so tendieren die Gemeinschaften zu einer Selbstzufriedenheit und sind der Grundstein eines Nationalstaates. Die Gemeinschaft ist einfach ein Glied einer Kette – Familie, Gemeinschaft, Dorf, Kleinstadt, Großstadt, Land, Nationalstaat. Die Gemeinschaften sind dazu in der Lage zusammen zu arbeiten ungeachtet eines Staates – ergo müssen auch sie kaputt gemacht werden. Wie macht man das? Man reißt die Straßen ab, in denen Einfamilienhäuser stehen und baut unpersönliche Blocks. Man schließt die Schulen und Krankenhäuser vor Ort und baut Megaversionen, die von gesichtslosen Bürokraten kontrolliert werden und nicht von Menschen, die man dort kennt. Man schließt die örtlichen Postfilialen, wo sich einmal pro Woche die Alten treffen und Klatsch und Tratsch austauschen. Man ächtet das Rauchen und macht Kneipen (die Nervenknoten des individuellen Widerstands) unerschwinglich teuer. Kurz gesagt, man fragmentiert und isoliert die Bevölkerung, so dass sie sich alleine und machtlos fühlen vor dem Allmachtsstaat und seiner immer weiter wachsenden Armee sich einmischender Bürokraten.

Die Mittelschicht vernichten

Kurz nachdem der vormals inhaftierte und später zum Präsidenten gewählte Dissident Vaclav Havel im Jahr 1989 in der Tschechoslowakei an die Macht kam, sagte er, dass der Wiederaufbau des durch den Sozialismus zerrütteten Landes nach einer 40-jährigen wirtschaftlichen, moralischen, und Umweltkatastrophe erst dann stattfinden können, wenn sich eine neue Mittelschicht gebildet habe. Die ist völlig richtig. Die Mittelschicht ist das Rückgrat jeder funktionierenden Demokratie. Sie zahlen die Steuern, sie haben Anteil an der Ausbildung ihrer Kinder, sie gründen Komitees und Interessensverbände, sie sammeln Geld für kommunale Projekte, sie genügen sich selbst und fordern vom Staat wenig oder gar nichts. Solche unabhängigen Handlungen machen sie zu einer akuten Bedrohung für den Staat und daher müssen sie zerschlagen werden. Unter dem Deckmantel der Förderung einer ‚klassenlosen Gesellschaft“ wurde die britische Mittelschicht von den Bildungs- und Medieneinrichtungen systematisch verleumdet, weil sie die Bourgeoisie als Ideologie verkörpern, wenn nicht durch ihr Einkommen.

Die Arbeiterklasse vernichten

Großbritannien hat seit Jahrzehnten ungelernte Arbeitskräfte aus unterentwickelten Ländern importiert, während man gleichzeitig ungelernte Arbeit ins Ausland verlagert hat. Während es für die gutbezahlten Liberalen von der BBC angenehm ist, billige Nannies und Putzfrauen zu haben, befindet sich die Arbeiterklasse in einem direkten Wettbewerb mit den Migranten, und das ist ein Gebiet auf dem sie einfach nicht konkurrieren können. Ein polnischer Bauarbeiter, der für den halben Lohn arbeitet, für den ein britischer Arbeiter arbeitet, muss keine Hypothek abbezahlen, oder eine Familie unterstützen und freut sich ein paar Jahre lang zu fünfzehnt in einem Haus zu leben, bevor er dann zurückzieht nach Polen mit den Taschen voll Geld. Die Großfirmen haben damit kein Problem, auch nicht die links-liberalen Eliten, denen es Spaß macht eine arbeitslose britische Unterklasse zu schaffen auf die man sich verlassen kann, die so blöd sind einen immer weiter zu wählen, einfach weil sie die höchste Belohnung für die erzwungen Arbeitslosigkeit bieten.

Den Nationalstaat vernichten

Jetzt geht es mehr um die Europäische Union als um die britische Innenpolitik, aber es ist sehr wichtig. Die ungewählten Kommissare, die die EU regieren, sind sich völlig der Tatsache bewusst, dass sie voll funktionsfähige Nationalstaaten nicht kontrollieren können, deshalb wurde Großbritannien in zwölf Regionen unterteilt. Die vorherige Labour Regierung wollte sogar so weit gehen, für jedes Gebiet einen Regionalminister zu ernennen. Der Abbau unserer alten Grafschaften und Regierungen – wodurch auch das Wort England von den EU Karten verschwand – wird ansonsten auch als ‚Teile und Herrsche‘ Prinzip bezeichnet.

Originalartikel EuropeNews

Jede Generation beklagt den Verfall der Werte und das „Vor-die-Hunde-Gehen“ der Gesellschaft, aber die Geschichte zeigt, daß Zivilisationen und Völker tatsächlich vollkommen kollabieren können und das auch tun. Manche sterben sogar aus. Großbritannien ist, überflüssig das zu sagen, nicht mehr so groß wie es einst war, aber ist die Degeneration, die wir tagtäglich um uns herum beobachten, verursacht durch gutgemeinte linksliberale Dummheit, oder durch brillant geplante linke Böswilligkeit?

  • „Da ist eine Revolution im Kommen. Sie wird anders sein als die Revolutionen der Vergangenheit. Sie wird vom Individuum ausgehen und von der Kultur, und wird die politische Struktur erst als ihren finalen Akt verändern. Sie wird keine Gewalt brauchen um erfolgreich zu sein, und ihr kann auch nicht erfolgreich mit Gewalt widerstanden werden. Dies ist die Revolution der neuen Generation.“
    (Charles Reich, The Greening of America, 1970)

Vielleicht ist es eine Mixtur von beidem. Es ist seit langem bekannt, daß die stramme Linke das traditionelle Britannien (und den Westen), in den ich hineingeboren wurde, zu transformieren wünscht. Mittels einer ausgedehnten Kampagne aus Gehirnwäsche und Propaganda waren sie fähig, gutmeinende Linksliberale in eine unbewußte Allianz hineinzuziehen. Das war natürlich nicht besonders schwierig; Linksliberale sind leicht mit Propaganda-Platitüden zu übertölpeln und verfallen sehr leicht in die Rolle der von Lenin so genannten nützlichen Idioten. Aber lassen Sie uns zuerst ein paar Fakten behandeln. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Sowjetkommunisten so viel von Europa einverleibt, wie sie nur konnten. Lettland, Litauen und Estland verschwanden hinter dem Eisernen Vorhang, gefolgt von Polen, Ungarn, Rumänien, der Tschechoslowakei, Jugoslawien, Bulgarien und Ostdeutschland. Kurz, jedes Land innerhalb von Moskaus militärischer Reichweite fiel in ihre Klauen und wurde Teil des Sowjetimperiums. Die Kommunisten hatten wirklich globale Aspirationen, und so wurden Länder außerhalb ihrer militärischen Sphäre nicht einfach ignoriert und abgeschrieben, sondern zur Destabilisierung und Unterwanderung vorgemerkt, um zu einem späteren Zeitpunkt übernommen zu werden. Das Kreml-Büro, dem diese Aufgabe zukam, war die Abteilung für Agitation und Propaganda, die mit westlichen kommunistischen Parteien zusammenarbeitete, einschließlich der Communist Party USA (CPUSA) und der Communist Party of Great Britain (CPGB). Zu diesem subversiven Mix kam hinzu, was als die Frankfurter Schule bekannt wurde, die in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg enormen sozialen Druck ausübte – zunächst in Amerika und danach in Großbritannien. Sie wurde 1923 in Frankfurt von dem ungarischen Kommunisten György Lukács gegründet und war in jenen Tagen bekannt als die Institution für Marxismus. Lukács war ein Agent der Kommunistischen Internationalen (Comintern), die 1919 in Moskau gegründet worden war, um „mit allen verfügbaren Mitteln, einschließlich bewaffneter Kräfte, für den Sturz der internationalen Bourgeoisie zur Schaffung einer internationalen Sowjetrepublik zu kämpfen.“ Karl Marx schrieb über die Anarchie als notwendigen Wegbereiter der offenen Revolution, in welcher er „als Kolossus über den Trümmern zwischen seinen Füßen stehen“ würde. Lukács, dessen Ruf in der Welt der Revolutionäre fast an den von Marx selbst heranreichte, sagte: „Ich sah die revolutionäre Zerstörung der Gesellschaft als die einzige Lösung. Ein weltweites Umkippen von Werten kann nicht ohne die Vernichtung der alten Werte und der Schaffung von neuen durch die Revolutionäre vonstatten gehen.“ In den 1930ern stießen zwei andere Marxisten zu Lukács hinzu, Max Horkheimer und Theodor Adorno. Aber der Aufstieg Hitlers machte es ihnen unmöglich, in Deutschland zu bleiben. Daher zogen sie nach New York City, wo das Institut als die Frankfurter Schule bekannt wurde. In den 1950ern kam Herbert Marcuse als neuer Rekrut dazu, und zusammen begannen sie, an der marxistischen Zukunft der demokratischen Welt zu schreiben. Die Frankfurter Schule war die Geburtsstätte der Kritischen Theorie, welche man als destruktive Kritik der westlichen Kultur beschreiben könnte, einschließlich Christentum, Kapitalismus, Autorität, Familie, Patriarchat, Moral, Tradition, sexuelle Zurückhaltung, Loyalität, Patriotismus, Erblichkeit, Ethnozentrismus und Konservatismus. Die Kritische Theorie wiederholt die wesentlichen Grundsätze westlichen Übels immer und immer wieder: Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, Nationalismus, Homophobie, Faschismus, Xenophobie und Imperialismus.

Herbert Marcuse ist wahrscheinlich die berüchtigtste Person, von der die meisten heutigen Menschen jemals gehört haben. Sein Buch „Eros and Civilization“ (dt. „Eros und Kultur“, später „Triebstruktur und Gesellschaft“) bewarb die freie Liebe und das Lustprinzip. Seine kontrakulturellen Ideologien veränderten allmählich die amerikanische und westliche Gesellschaft von dem, was die westliche Zivilisation erbaut hatte, in das, was zu dem einzigen Zweck existiert, sie zu zerstören. Die ergrauenden Politiker, die jetzt die Welt und die Mehrzahl ihrer Institutionen beherrschen, sind dieselben milchgesichtigen Studenten der 1970er, die einst das von Marcuse inspirierte Lied sangen: „Hey hey, ho ho, Western Civ [civilisation] has got to go.“ Ein Kult entwickelte sich um Marcuse während der 1960er und 1970er, und die Studenten-Hippie-Generation war die Marcuse-Generation. Er wurde so hoch geschätzt, daß alles, was er schrieb, ernstgenommen wurde. Dies resultierte für die Studenten in der Absorption nicht nur von Marcuses berühmtestem Ausspruch „Make Love not War“, sondern auch dem Rest der antiwestlichen, kontrakulturellen Propaganda der Frankfurter Schule. Niemals waren Lenins nützliche Idioten jemals zahlreicher gewesen. Aber Marcuse war ein Mann des Bösen. Er wollte aus voller Überzeugung den traditionellen Westen umstürzen. Auf die Frage, wer die Rolle des russischen Proletariats in der westlichen Revolution spielen würde, antwortete er, das würden alle die marginalisierten Gruppen sein, einschließlich militanter Schwarzer, Feministen, militanter Homosexueller, der Asozialen, der Entfremdeten und der Revolutionäre der Dritten Welt repräsentiert durch den Massenmörder Che Guevara. Die Maßgaben der destruktiven Politik der Frankfurter Schule waren bekannt unter dem Sammelbegriff „kultureller Terrorismus“. Heute nennt man sie schlicht und einfach „Political Correctness“, eine Ideologie, derer sich die Menschen durchaus bewußt sind, obwohl sehr wenige von ihren antiwestlichen, destruktiven und revolutionären Wurzeln wissen. Zweifler sollten sich fragen, warum die Opfer der politisch korrekten Lobby in der überwältigenden Mehrheit weiß, christlich, kapitalistisch, heterosexuell und männlich sind, oder „DWEMs“, wie sie in Amerika geschmackloserweise genannt werden, als Kurzform für „Dead White European Males“. Die simple Antwort ist, daß diese Männer und die Qualitäten, die sie verkörpern, die Fundamente gelegt, die Stützpfeiler errichtet und über viele Jahrhunderte die in verschiedenen Schichten miteinander verflochtene Ideologie und Struktur aufgebaut haben, die der westlichen Zivilisation ihre Form gaben. Wenn unsere Erinnerung an sie zerstört werden kann, wenn die Ideologie zerstört wird, und wenn die Rasse der Menschen, die gegenwärtig diese Ideologie repräsentieren, zerstört werden kann, dann kann die westliche Zivilisation selbst zerstört werden. Erst wenn wir diese harte Realität verstehen, ergibt die moderne Welt irgendeinen Sinn. Die westliche Gesellschaft ist nicht plötzlich geisteskrank geworden. Wir leben nicht in einer Gesellschaft der verrückt gewordenen politischen Korrektheit. Es ist nicht so, daß wir bloß alt sind und „es einfach nicht kapieren“. Die schreckenerregende Wahrheit ist, daß wir auf die mit Bedacht eingefädelte Kontrolle vorbereitet werden durch eine sorgfältig geplante sozialistische Operation, die seit Jahrzehnten in der Mache ist. Teilweiser Beweis für diese Tatsache ist der typische weiße Linksliberale, der die historische europäische Kolonisierung fremder Länder als imperialistisch und gewaltsam anprangert, aber dennoch die gegenwärtige fremde Kolonisierung Europas als etwas Gutes feiert. Dies sagt uns, daß es nicht der Kolonialismus ist, womit die Linksliberalen ein Problem haben, sondern die westliche Zivilisation selbst.

Originalartikel PI News

An der Universität Leipzig wird seit kurzem ein (männlicher) Professor mit Herr Professorin angesprochen. Die Gender-Ideologen blasen zum Angriff auf die Sprache und leiten damit einen neuen Orbitalsprung bei der Durchgenderung der Gesellschaft ein

Hat Deutschland überhaupt eine Regierung? Artikel 63,1 des Grundgesetzes offenbart das volle Dilemma. Dieses Land ist führungslos. „Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag (…) gewählt“, so die Verfassung. Eine Bundeskanzlerin gibt es in diesem Rechtsstaat schlechterdings nicht. Der Bundespräsident, der wiederholt in der Verfassung als „der“ Bundespräsident vorkommt, ist männlich und Basta. Aber nach dem hierzulande geltendem Gender-Recht ist das mit dem Bundespräsidenten natürlich kein Problem. Solange die Verfassung sprachlich nicht durchgegendert ist, wird einfach so getan, als wenn der Bundespräsident auch genauso gut eine Frau sein könnte. Und wenn man die Entscheidung der Universität Leipzig, die sofort auf die Uni Potsdam ausgestrahlt hat, männliche Professoren ab sofort offiziell als Herr Professorin zu führen, hochrechnet, dann ist der Schritt nicht mehr weit, dass gemäß des neuen Gender-Rechts der ehrenwerte Herr Gauck demnächst offiziös mit Herr Bundespräsidentin Gauck anzusprechen ist. Wichtig für alle politisch korrekten Nachrichtensprecher! Es wird ab sofort heißen:  die Herr Bundespräsidentin nimmt die Herr Ministerin unter die Bundesflagge die Amtseid ab! Aber nun wollen wir ja die Gender-Fanatiker, die ihre sowohl den Mann als auch die Frau verachtende Ideologie gegen das Grundgesetzes in das deutsche Gesetzesgefüge einbrennen wollen, nicht verspotten. Der Spott ist männlich und das geht schon mal gar nicht.

Der schönste Unterschied der Welt

Alle Substantive mit einem „der“ davor abschaffen, funktioniert nicht, weil dann zu viele real existierende Gegenstände nicht mehr bezeichnet werden können. Bliebe also die Alternative den Artikel „der“ abzuschaffen. Dann hieße es: Die Mann, die Frau, das Kind. Oder: Die Mann, die Frau und das Auto oder die Eisenbahn von die Mann. Dann doch lieber auch das Wörtchen „das“ abschaffen. Machen wir es auf die englische Tour und verwenden nur noch „die“. Mit anderen Worten: die Mann, die Frau, die Kind. „Die“ ist dem englischen the ja auch am Nächsten.  „Die“ wäre dann nicht mehr weiblich, mangels männlichem Gegenpart, sondern geschlechtsneutral. Woher kommt eigentlich der Fanatismus vermittels Manipulation einer gewachsenen Sprache das weibliche Element in den Vordergrund zu schieben? Die Männer waren traditionell sehr gelassen. Lässig haben sie akzeptiert, dass der Plural in der deutschen Sprache sowieso durch den Artikel „die“ dargestellt wird: die Männer, die Frauen, die Kinder. Selbst die übelsten Biologisten unter den Gender-Kämpfern, besser Kämpferinnen, die mit unsinnigen physikalisch-chemisch-biologischen Behauptungen den schönsten Unterschied der Welt, nämlich den zwischen Mann und Frau für nicht existent erklären, können die Tatsache nicht leugnen, dass das offenbar Böseste in der menschlichen Welt, das Testosteron, der Hoden, der Penis im Plural weiblich werden. Mindestens heißt es: die Testosterone, die Hoden und die Penisse.

Die intimste Stelle des Menschen

An den Universitäten wird seit Jahren gegendert, dass die Schwarte kracht. Von dieser Tendenz werden die Schulen und neuerdings auch die Kitas und Kindergärten zunehmend erfasst. Klar, die Gender-Mainstreaming-Strategie ist erklärtermaßen ein Versuch mittels Umerziehung der Menschen Politik zu machen. Also sind die Bildungseinrichtungen für die Unterwanderung durch Gender-Mainstreamer bevorzugte Ziele.

Extreme Minderheiten beherrschen die Politik

Die Kreuzritterinnen der Gender-Ideologie haben es vermocht in den vergangenen 15 Jahren unter weitestgehendem Ausschluss der breiten Öffentlichkeit – und das gilt bis heute – fast alle europäischen und auch alle nationalen Institutionen der europäischen Mitgliedstaaten von Regierungen, über Parlamente, über die Justizapparate bis in die Medien hinein und auch bis in die sogenannten Nichtregierungsorganisationen hinein zu unterminieren und Positionen extremster Minderheiten zur herrschenden Politik zu machen. Extremfeminismus, unterstützt von einzelnen Vertretern aus der homosexuellen Szene, haben ein sehr primitives und durchschaubares Konstrukt namens Gender ersonnen, mit dem die gesamte Gesellschaft gegängelt und umgekrempelt wird und dies im wahrsten Sinne des Wortes an der intimsten Stelle jedes Menschen, nämlich im Bereich seines Sexlebens, seiner Genitalien und seines individuellsten Bereiches im Kopf, nämlich der Selbstreflexion.

Gender Mainstreaming ist heiße Luft

Die Nummer, dass es kein biologisches Geschlecht gäbe, sondern nur eine Vielzahl von sogenannten sozialen Geschlechtern, die jeder Mensch, oh Wunder, jeden Tag herrlich frei wählen sollte, ist in Wahrheit ein Nichts. Heiße Luft. Es gibt ein biologisches Geschlecht. Es gibt Mann und Frau, die zur Erzeugung neuen Lebens höchst gleichberechtigt und höchst lustvoll zusammen wirken, um neues menschliches Leben zu erzeugen. Und da sind Mann und Frau gleichermaßen Conditio. Die perversen Phantasien, die in der Mehrzahl der Genderköpfe rumspuken, dass eines Tages die Klonerei den verabscheuten Geschlechtsakt überflüssig machen könnte, muss man nicht vornehm übersehen, sondern ganz im Gegenteil, man muss den Finger in diese perverse Wunde legen. Bei all dem Geschwafel vermeiden es die Genderisten regelmäßig, anders als Alice Schwarzer es getan hat, vom Geschlechtsakt auch nur zu sprechen. Dennoch wird dieser, ganz im Sinne von Schwarzer, ganz selbstverständlich als Ausübung männlicher Herrschaft über die Frau angesehen. Ja, klar, die Zeugung eines Kindes, die Mann und Frau das schönste Gefühl der Welt, nämlich den Orgasmus bereitet, mindestens bereiten kann und sollte, ist Frauendiskriminierung. Jeder lebende Mensch ist danach durch Diskriminierung der Mutter durch den Vater entstanden. Kinder seien demnach ein systematischer Kollateralschaden von systematischer Frauendiskriminierung durch die Männer? Die Menschheit ist also in ihrer Existenz Frauendiskriminierung? Das ungefähr ist das Gedankenkonstrukt, das hinter Gender Mainstreaming steht und das in den Zirkeln um die Gender-Fighterinnen herum, zu denen sehr viele Extremistinnen wir Judith Butler weltweit gehören, geglaubt, geschwafelt und ausgeheckt wird. Die Frau, der bessere Mensch!

Der verbeamtete Feminismus

Klar, dass bei dem Kampf gegen Frauendiskriminierung bei einer derart göttlich-kosmischen Dimension des Problems die Forschungs-Milliarden nur so fließen. Da muss weibisch-weibliche Weisheit jenseits von Wissenschaft und befreit von naturwissenschaftlicher Exaktheit ran an die Tröge. In einem Europa, in dem das Geld an allen Ecken und Enden fehlt und junge Menschen auf der Straße stehen, fließen jährlich Milliardenbeträge in die Gender-Strategien, in die Gender-Forschung und inzwischen längst in die europaweite Durchsetzung der Gender-Strategien in den Gesellschaften.

Forschung gegen den Mann

Die Universitäten in Deutschland opfern den Status ihrer Wissenschaftlichkeit, ihres intellektuellen Niveaus, ihrer Seriosität, um nicht zu verpassen professorale Lehrstühle für Gender-Forschung fast ausschließlich durch Frauen besetzt einzurichten. Da gibt es dann plötzlich doch noch die Frau, nämlich als Gegnerin des Mannes. Die Gender-Forschung kann man getrost als eine außerordentlich ineffiziente Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrachten oder einen verbeamteten Feminismus. Die Ergebnisse der Gender-Forschung sind hochgestochen präsentierte Null-Nummern. Es ist wirklich armselig, was sich da Forschung nennt und was aus dieser Forschung heraus kommt. Die Dreistigkeit, mit der die Gender-Forschung die Naturwissenschaften als Ausgeburt männlicher Herrschaft über die Frau und als dem männlichen Kapitalismus dienend ablehnen, sucht Ihresgleichen. Da geniert sich Frau für das, womit Geschlechtsgenossinnen heutzutage so Furore machen. Und natürlich ist es peinlich, dass sich die tatsächlich historisch gesehen dominierenden Männer von einem derartigen Unsinn so gründlich ins Bockshorn jagen lassen.

Phantasie von der Weltherrschaft

Die Macht der Gender-Frauen, die Macht der Gender-Mafia, ist inzwischen auch für Männer karriereentscheidend. Die Quotenregelungen zu Gunsten der Frau, gefüttert mit dem „Argument“ der grundsätzlichen Diskriminierung der Frau durch den Mann, sind nur ein strategischer Anfang. 100% Frauenherrschaft, testosterongereinigte Männer in die Kindergärten oder in die Altenpflege, das sind real existierende Gender-Visionen. Nicht wissenschaftlich, aber mit der Kraft von Allmachtsphantasien aufgeladen. Die Gender-Königinnen  sind ihren Geschlechtsgenossinnen keineswegs wohl gesonnen. Die werden nur instrumentalisiert. Mutterglück? Das Glück einer Partnerschaft? Die sexuelle Lust mit einem Mann?  Das müssen sich die Frauen, die Gender noch nicht verstanden haben, schon auch noch abgewöhnen. So wie die Männer in Wahrheit als die technisch-handwerklich durchaus brauchbaren Arbeitsdrohnen der Zukunft durch die Köpfe schwirren. Die Gender-Ideologie ist die schmutzige Phantasie von einer kleinen Clique von Extremistinnen, die von der Frauenweltherrschaft, gemeint ist ihre persönliche Weltherrschaft, träumen. Dies aber nicht im Sinne eines alt bekannten Matriarchats, sondern im Sinne einer neu zu schaffenden schönen neuen Welt. In dieser neuen Welt gibt es die Männer noch, allerdings ohne Testosteron, es sind also Männer, die man nicht mehr wahrnimmt, die geräuschlos funktionieren.

Der Mann als Arbeitsmittel

Die Genderforscherinnen beherrschen die Klonerei nicht. Sie haben sie auch nicht erfunden. Aber sie spukt in vielen Köpfen unausgesprochen herum. Im genderistischen Schlaraffenland wäre der Mann dann endgültig nur noch ein sich selbst reproduzierendes Arbeitsmittel. Es liegt im linken Zeitgeist die genetische Destination der Menschen klein zu reden und ihn zum nahezu ausschließlichen Produkt seiner Umwelt zu machen. Diese Tatsache machen sich die Gender Mainstreamer ungeniert zu Nutze. Testosterin böse, Östrogen gut – um diese Genderweisheit kümmern sie sich dann ausnahmsweise mal nicht. Stattdessen proklamieren sie die nette Idee, dass die Jungen und Männer, die bisher in ihren Leben nur gelernt hätten böse zu sein, geradezu das ideale Umerziehungsobjekt wären, das perfektes Objekt der Erziehung zu einem besseren Menschen.

Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Was Gender wirklich ist, weiß Niemand so ganz genau. Dass Gender eine unwissenschaftliche, die Realität ganz offensichtlich auf den Kopf stellende, fanatische Ideologie einer Minderheit ist, die die Mehrheit in ihren Zangengriff genommen hat, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt, steht fest. Die Gender-Ideologie ist in Wahrheit ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit (für deren Verteidigung und Herstellung sich die Genderisten angeblich so verausgaben). Frauen und Männer abzuschaffen und Kinder ihres Vater uns ihrer Mutter berauben, zwei Begriffe, die als diskriminierende Begriffe und durch das Wort Elternteil, Elter ersetzt werden sollen, ist größenwahnsinnig, ist grausam und unmenschlich. Vor dem Gesetz sind Mann und Frau gleich. Diesen ebenso einfachen wie gewichtigen Grundsatz haben die Väter des Grundgesetzes nicht erfunden, aber sie haben ihn prominent in die deutsche Verfassung hinein geschrieben, unabänderlich. Die Verfassungswirklichkeit sah zweifelsfrei 1949 noch anders aus, obwohl die Frauen schon einigen Boden auf dem Terrain der Gleichberechtigung gut gemacht hatten, und dies aus den unterschiedlichsten Gründen.

Die Gesetz gewordenen Ideologien

Die Herstellung vollständiger Gleichberechtigung von Mann und Frau, ohne Diskriminierung , das ist das Verfassungsgebot, in das die Gender-Ideologen eingefallen sind. Es geht ihnen aber nicht um Gesetzesanwendung -und Auslegung im üblichen und im logikgebundenen Sinn. Vielmehr diktieren die Gender-Ideologen – eine krümelhaft kleine Minderheit, die mit uns allen Schlitten fährt – wie die Gesetze, wie das Recht in Sachen Gleichberechtigung auszulegen und zu interpretieren wären. Sie liefern mit ihrer quasi Gesetz gewordenen Ideologie die Denk-Ge- und Verbote und die Interpretationen der gesetzlichen Begriffe, wie die Rechtsvorschriften der geltenden Gesetze auszulegen sind, generell und konkret. Und da wird’s widernatürlich, verfassungsbrechend und kriminell. Aus der einfachen Gleichberechtigung wird eine fiktive absolute Geschlechtergleichheit heraus gelesen, die durch Diskriminierung, die buchstäblich an jeder gesellschaftlichen Ecke und hinter jedem gesellschaftlichen Busch als real existent behauptet wird, in Gefahr wäre. So wurde aus der Gleichheit vor dem Gesetz selber bereits in eine Diskriminierung funktioniert, zum Beispiel, weil es nicht zwei Geschlechter gäbe, sondern in Wahrheit bis zu 16 und mehr Geschlechter seien, die auf dieser Welt herum kreuchten und fleuchten, ohne, dass zu diesen vielen unterschiedlichen sozialen Geschlechtern das sogenannte biologische Geschlecht überhaupt dazu zählt.

Gender Mainstreaming ist geistige Brandstiftung

Die Nummer mit den nahezu beliebig vielen sozialen Geschlechtern ist ein albernes Spielchen, das allerdings eine zentrale Bedeutung bei der Gender-Ideologie hat. Schaut man sich nämlich an, welche nicht biologischen Geschlechter es denn so geben soll, wird man enttäuscht. Da kommt nichts Substanzielles. Am Ende laufen alle Argumentationsketten darauf hinaus, dass es sogenannte intersexuelle oder transsexuelle Menschen gäbe, die sich in ihrem meist männlichen Körper als Frauen fühlten und eben nicht wohl fühlten. Dieses Phänomen gibt es. Es betrifft allerdings eine statistisch kaum darstellbare Minderheit, aus deren Erleben die Existenz von Mann und Frau nicht negiert werden kann. Aus der Wirklichkeit einer so kleinen Minderheit eine für alle geltende (biologistische, gegen die Biologie gerichtete) Gesetzmäßigkeit für alle Menschen abzuleiten, ist in extremer Weise bösartig.

Das Gegenteil von Wissenschaft

Inzwischen wurde aus solcherlei Gedanken der Gender-Mainstreaming-Überbau zusammen gemixt, der als geltendes Recht auf den regierungsamtlichen Homepages im Familienministeriums, aber auch aller anderen Bundesministerien nachzulesen ist. Trotz ihrer formalen Anerkennung als Wissenschaft ist Gender Mainstreaming in der Sache das Gegenteil von Wissenschaft. Es ist eine menschenverachtende Fiktion, die nicht trotz dieser Tatsache, sondern mutmaßlich wegen ihres Irrsinns so grausam erfolgreich ist. Auch aus Brüssel kommt immer wieder der Vorstoß, dass es im Kampf gegen die Diskriminierung der Frau einer flächendeckenden Sprachsäuberung bedürfte. Allerdings: Wer das Wort Frau oder das Wort Mann per se als Diskriminierung empfindet, hat den Verstand verloren oder frönt einfach seiner Ideologie und den persönlichen Vorteilen aus der Durchsetzung seiner Ideologie. Wer dem Mann das Männliche und der Frau das Weibliche Genom abspricht, betreibt geistige Brandstiftung. Wer das so genannte biologische Geschlecht für gar nicht existent erklärt, sondern für eine falsche wahnhafte Wahrnehmung der Menschen von sich selbst, ist nichts als ein primitiver geistiger Brandstifter, um es zu wiederholen. Wer statt Mann und Frau nur ein sogenanntes soziales Geschlecht, Gender, zur Realität fingiert, sozialisiert seine abwegigen Vorstellungen. Dies geschieht allerdings derzeit mit größtmöglichem Erfolg, in dem die Gender-Ideologie selbst das Grundgesetz, in dem Mann und Frau als die zwei Geschlechter, die die Erde bevölkern, festgehalten sind, überrollt, ohne dass das Volk in den letzten 15 Jahren mitgesprochen hat. Gender ist auch ein westliches Dekadenzphänomen. Die im Westen existierenden Parallelgesellschaften ficht Gender, geltendes Recht hin oder her, nicht an. Die teils großen Parallelgesellschaften haben sicher oft großen Nachholbedarf in Sachen Emanzipation. Für eine genderistische Entmännlichung stehen sie allerdings nicht zur Verfügung.

Wie konnten die Genderisten so mächtig werden?

Man fragt sich: Wie konnte eine kleine nicht zentral gesteuerte, sondern zersplittert agierende Gruppe von Genderisten, die sich im Laufe der Jahre immer weiter in den Irrsinn verstrickt hat, so erfolgreich werden? Es funktionierte nach demselben Prinzip, wie die Machtübernahme von ein paar wenigen Kommunisten, die es Anfang des letzten Jahrhunderts schafften die wichtigen gesellschaftlichen Institutionen auch in Deutschland zu unterwandern, und in einigen Ländern wie Russland die Macht zu ergreifen. Wo die Unterwanderung nicht reichte, musste am Ende noch ein Donnerschlag, Revolution genannt, hinzukommen. Institutionen erfolgreich kommunistisch zu unterwandern, hieß sich in die Organe der Institutionen, also in die Gremien einzuschleichen, die die Institutionen nach innen und nach außen führten. Es ging darum die Willensbildung innerhalb der Institutionen gezielt zu manipulieren.  Und natürlich auch darum U-Boote in die Medien und die Justiz einzuschleusen. Nicht ganz unähnlich haben die Feministinnen agiert und agieren bis heute. Und dabei im Laufe der Jahrzehnten eben diesen Extrem-Feminismus, der auf so leisen und so sauberen Sohlen daher kommt, heraus gebildet und diesen quasi demokratisch implementiert. Die Gleichstellungs- oder Frauenbeauftragten der Städte haben heutzutage regelmäßig von allen Rechtshemmungen befreite Sonderrechte und entscheiden über persönliche Karrieren, die Verteilung von öffentlichen Geld und das alles ohne adäquate Kontrolle. Nur noch den Verwaltungschefs, Oberbürgermeistern o.Ä. gegenüber verpflichtet, die sich allerdings ihrerseits regelmäßig gehorsam der Gender-Ideologie unterordnen.

Die Gender-Krake

Um auf den Anfang zurück zu kommen. Der Herr Professorin, die neue Anrede von Professoren an der Universität Leipzig und nun auch Potsdam, ist kein Scherz, keine Satire. Ironie ist Ideologen unbekannt, das gehört förmlich zur Definition von Ideologie dazu. Es handelt sich auch nicht um einen bloße Volte des Schicksals. Vielmehr wird hier ein Orbitalsprung im Wachstum der Genderkrake exemplarisch sichtbar. Der Angriff auf die Sprache zwecks Manipulation der Realität ist nicht nur eine strategische Variante, sondern wird jetzt  mit Macht getestet und voran getrieben. Herr Bundespräsidentin ist nicht mehr so weit entfernt. Und die Erzwingung der Akzeptanz, dass Männerunterdrückung keine Diskriminierung ist, sondern schlimmstenfalls berechtigte Strafe für 20.000 Jahre Männerdominanz. Und umgekehrt, dass Frauenprivilegierung auch keine Diskriminierung der Männer ist, hat in der gesellschaftlichen Wirklichkeit längst Fuß gefasst. Und wird durch die Sprachrevolution, die jetzt massiv nach vorne gebracht wird, erzwungen. Auch der Schockeffekt, dass Penis und Vagina nur Einbildungen seien, oder so wichtig wie die Haarfarbe oder die Fußlänge, ist gewollt. Und der Schock beraubt die Menschen ihrer natürlichen Gegenwehr. Die Professoren, die sich fröhlich Professorin nennen lassen, wissen nicht ganz genau, was sie mit dieser „Akzeptanz“ tun und bewirken. Hier geht es ja nicht um einen Gag machen wir es doch zur Abwechslung einfach mal anders herum und machen die weibliche Form zum Gattungsbegriff für beide Geschlechter, sondern es geht im Kontext um die Machteroberung durch die Gender-Ideologie.

Originalartikel WirtschaftsWoche

Linke und Linksextreme bringen Asylsuchende gezielt für ihre Zwecke in Stellung

Unter dem Vorwand humanitärer Unterstützung grassiert das politische Geschäft mit der Instrumentalisierung von Asylbewerbern. In München ist der Versuch, mit einem Hungerstreik von Asylbewerbern den Rechtstaat regelrecht zu erpressen, vorerst gescheitert. In Berlin entstehen dagegen immer öfter Räume, in denen der Rechtsstaat keine Geltungskraft mehr hat. Zu hoch gepokert und dabei sogar das Leben von Kindern aufs Spiel gesetzt, das ist der Zwischenstand bei dem Versuch, mit einem Hungerstreik auf dem Münchner Rindermarkt das Asylrecht auszuhebeln. Rund 50 Asylbewerber hatten mit einem Ess- und Trinkstreik versucht, ein unbefristetes Aufenthaltsrecht zu erzwingen – losgelöst vom regulären Verfahren: „Deutschland ist mitverantwortlich für die Kriege in unseren Ländern, deshalb haben wir einen Anspruch auf Schutz“, so die dreiste Begründung eines Iraners, der sich zum Sprecher der Aktion aufgeschwungen hatte. Ein Großaufgebot der Münchner Polizei hat dem Erpressungsversuch inzwischen ein Ende bereitet. Nach der Räumung des Zeltlagers kamen 44 Personen, darunter drei Kinder, die teilweise bereits in Lebensgefahr schwebten, zur ärztlichen Versorgung in Krankenhäuser. Leicht voraussehbar waren die politischen Reaktionen auf das Ende des Erpressungsversuchs: Die bayerischen Grünen bedauerten die „gewaltsamen Räumung“ des Lagers. Die Landesregierung habe kein ausreichendes „Verhandlungsangebot“ unterbreitet, so der Vorwurf. Wie weit das Entgegenkommen hätte gehen sollen, bleibt erst einmal offen. Schon das gemachte Angebot – Prüfung der Asylverfahren innerhalb von 14 Tagen – wäre gegenüber denjenigen, die sich an das rechtsstaatliche Verfahren halten, kaum zu rechtfertigen gewesen. Mit Sicherheit wäre ein Eingehen auf die gestellte Forderung aber als Signal zur Nachahmung aufgefasst worden. Mehr noch: Das bisherige Asylverfahren wäre in kürzester Zeit ad absurdum geführt. Zum Dauerzustand hat sich das Zurück-drängen des Rechtsstaates unter dem Vorwand humanitärer „Flüchtlingshilfe“ unterdessen in Berlin entwickelt. Nach dem Umzug vom Brandenburger Tor leben mittlerweile bis zu 100 Personen seit Oktober 2012 auf dem Oranienplatz im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg in einem sogenannten „Flüchtlingscamp“ – mit Duldung des Bezirksbürgermeisters Franz Schulz (Grüne).

Doch nun mehren sich die Probleme. „Die Klientel des Camps hat sich … geändert“, so der CDU-Politiker Kurt Wansner, „Trinker und Dealer bevölkern den Platz, es gibt laute Partys.“ Inzwischen macht sich unter den Anwohnern – teils linksalternative Klientel, teils Ausländer – Verärgerung breit. Die Kreuzberger Multikulti-Idylle bekommt durch Schmutz und Lärm des „Flüchtlingscamps“ Risse – anliegenden Geschäftsinhabern geht es durch wegbleibende Kunden an den eigenen Geldbeutel. Auch weil Anwohner angesichts der Zustände inzwischen „an Selbstmaßnahmen denken“, fordert Kurt Wansner, Chef der CDU in Friedrichshain-Kreuzberg, die Räumung des Platzes. Selbst wenn seine Partei mit Frank Henkel den Innensenator stellt, die Forderung nach Räumung bleibt angesichts der Berliner Verhältnisse und des politischen Klimas wahrscheinlich ein hoffnungsloses Unterfangen. Denn den Koalitionspartner SPD würde das Vorhaben vor eine Zerreißprobe stellen. Bei Grünen, Linken und Piraten gelten einzelne Mandatsträger, die bei „Flüchtlingsaktionen“ selbst mitmischen oder zumindest propagandistische Unterstützung geben, als verlängerter Arm der „Antifa“. Schon im April waren so 25 Afrikaner zielgerichtet auf die Störung einer Sitzung des Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses angesetzt worden. 30 Polizeibeamte waren nötig, um ein Eindringen in den Sitzungsaal zu verhindern. Passenderweise war dort gerade die Berliner Kriminalitätsstatistik das Thema. Von Erfolg gekrönt war Ende Juni der Versuch, am Flughafen Tegel mit einer nicht angemeldeten Demonstration die Abschiebung eines Ausländers zu hintertreiben. Obwohl rund 100 Polizeibeamte am Flughafen im Einsatz waren, um die „spontane“ Demonstration zu beenden, musste die Abschiebung am Ende verschoben werden. Nur eines mehrerer Berliner Beispiele, bei denen linksextreme Aktivisten mit spektakulären Aktionen den Rechtsstaat regelrecht vorführen und aushebeln. Die Taktik, „Flüchtlinge“ vorzuschicken, um sein eigenes politisches Süppchen zu kochen, ist sehr wirkungsvoll. Nachdem bisherige Totschlagargumente wie „Klimawandel“ an Überzeugungskraft verloren haben, sind nun „Rassismus“ und „Ausländerfeindlichkeit“ die Argumente mit fast unbegrenzter Durchschlagskraft. Kritik lässt sich mit ihnen jederzeit niederbügeln, im Gegenzug sehen sich die Verteidiger rechtsstaatlicher Verfahren schnell dem Vorwurf menschenverachtender Kaltherzigkeit ausgesetzt. Die passende Begleitmusik dazu liefern Medien, bei denen eine kritische Berichterstattung zu den entsprechenden Vorgängen kaum vorkommt. Eher im Gegenteil. Sich gutbürgerlich gebende Blätter wie der Berliner „Tagesspiegel“ verbreiten in alarmistischem Ton den Eindruck von weit verbreitetem Alltagsrassismus. Mal ist es „der latente Rassismus der Polizei“, anderntags der vermeintliche Rassismus in Berlins Diskotheken, der thematisiert wird. Insgesamt ideale Voraussetzungen dafür, dass sich – zumindest in Berlin – die Instrumentalisierung von Asylbewerbern immer mehr zum politischen Zukunftsgeschäft entwickelt.

Originalartikel Preußische Allgemeine Zeitung

Wir erleben, besonders seit sich die Staubwolke des Zweiten Weltkriegs einigermaßen gelegt hat, ein Zeitalter der Fremdbestimmung und des Kompetenzverlustes. Nach der Spaltung unseres Landes nach dem Sieg über Nazi-Deutschland, wurden die beiden deutschen Staaten durch ihr westlich-liberales bzw. östlich-sozialistisches Vorbild durch umfassende Anordnungen zu politischen Umwälzungen praktisch fernregiert.

Heute ist es die schrittweise Abschaffung der nationalstaatlichen Unabhängigkeit durch machthungrige Mammutprojekte wie die EUdSSR. Diese Entmündigung der nationalen Entscheidungsträger ist die eine Seite einer unaufhörlich rostenden Medaille. Die andere Seite ist die zunehmende Verdrängung und Entmachtung des hiesigen Volkes im eigenen Lande. Vertreter einer politischen Strömung, der sogenannten “Antideutschen Linken”, wie sie haufenweise bei den Grünen oder in der Linkspartei zu finden sind, verwenden den Multikulturalismus als moderne Waffe gegen eine soziale Ordnung, die durch Zuzug, der mit antirassistischen Parolen moralisch berechtigt wird, langsam und schleichend, aber ausgehöhlt und durch eine andere Ordnung ersetzt wird. Die Zersetzung des deutschen Volkes mit all seinen kulturellen Elementen und sozialen Ordnungen ist ein sich bereits seit Jahrzehnten in Arbeit befindliches Projekt. Es gibt aber genauso viele Sozialingenieure, die an die großartige, vielfältige und somit erstrebenswerte Idee der multikulturellen Gesellschaft glauben. Dabei ist es ganz gleich, ob man sich als multikultureller Sozialreformer oder antideutscher Wertevernichter versteht, die aufzubauende, bunte Vielvölkerideologie ist von oben bis unten bestens fehlkonstruiert und grundlegend unfunktionabel. Ich will hier einige logische und schlüssig ineinandergreifende Überlegungen und Gedankengänge darlegen, die unfehlbar aufzeigen, warum Deutschlandfeinde sich diese Beseitigungsstrategie gezielt ausgesucht und sich Gesellschaftsbastler eine unumsetzbare Aufgabe gestellt haben. Zunächst einmal braucht das künstliche Aufblähen der Population eine Ausweitung des verfügbaren Wohnraums. Dementsprechend fallen zusätzliche Kosten für Bund, Länder und Kommunen an. Wohnungen müssen geplant, Baugründe erschlossen und dementsprechend auch Landschaften geräumt und verplant werden. Naturgrund wird zurückgedrängt, auf die Expansion der Städte kann aufgrund des enormen Bevölkerungszuwaches kaum verzichtet werden. Noch sind derartige Auswirkungen nicht allzu weit fortgeschritten. Das liegt vermutlich daran, dass verfügbare Flächen innerhalb der Städte immer mehr zu Wohnzwecken zwangsverwendet werden und mit der zunehmenden Besiedlungsdichte auch Lebensstandard und Individualität der einheimischen Bevölkerung sinken. Der Plan, das als öffentliche Grünanlage genutzte Tempelhofer Flugfeld in Berlin-Tempelhof zu bebauen, mag noch Gespinst überwiegend privater Bauvorhaben sein. In wenigen Jahrzehnten ist die derartige Ausdünnung des urbanen Lebensraums schlicht notwendig, sollte die enorme Zunahme der Zuwanderung nicht schlagartig enden und die Geburtenraten der ausländischen Bevölkerung nicht schrumpfen. Über kurz oder lang wird allerdings keine noch so kleine Fläche in den Städten mehr zur Nutzung als Wohnraum zu gebrauchen sein. Der Zugzwang zur Ausdehnung nach außen wird unausweichlich, zusätzlich zur nötigen Bebauung nicht noch andere Versorgungszweige vonnöten. Es braucht Müllabfuhr, Kanalisation, Straßen, Versorgungsleitungen, innerstädtische Bebauung und Begrünung und öffentliche Verwaltungsorgane. Wo kommen die Gelder her? Von uns Steuerzahlern, die arbeiten gehen. Das sind die Auswirkungen des enormen Bevölkerungswachstums durch stark erhöhte Geburtenraten von Ausländern.

Es gibt noch weitere Faktoren, die die multikulturelle Gesellschaftsideologie zur (bewussten) Totgeburt machen. Der Zuzug und das Vermehren der hiesigen Bereicherer bringt die zwanghafte Bildung sozialer Konflikte mit sich. Diese Menschen bringen aus ihren Heimatländern völlig andere soziale Verständnisse mit nach Deutschland. Sauberkeit, Sorgfalt, Wohnverhalten, Fleiß, Tugendhaftigkeit, Familenleben, Eheleben, Erziehung und Bildungsstand unterscheiden sich oft diametral von ihren deutschen Gegenbildern. Der deutsche Sozialstaat unterstützt ohne ernsthafte Hinterfragung die sozialen Fehlentwicklungen und so maßgeblich die Etablierung unheilbarer Parallelgesellschaften mit einem ganz eigenen Werteverständnis. Schon aufgrund der Massen an Zuwanderern ist die Bildung von Parallelgesellschaften praktisch nicht zu verhindern, der Sozialstaat hilft sogar tatkräftig mit bei der Finanzierung derartiger sozialer Perversionen. Migrantenkinder werden in diese Gesellschaft hineingeboren und sämtliche Zwänge zur Integration sind hinfällig. Es entwickelt sich ein Ellbogenverständnis bezüglich anderer Völker in direkter Nachbarschaft. Das Respektieren des Hausrechtes der deutschen Bevölkerung fehlt von Anfang an, denn es gibt keinerlei Not mehr, sich dieser anzunähern, dazu kommt das soziale Keiltreiben durch islamische Erziehung, die schwarz auf weiß das Verdrängen und Vernichten aller Ungläubigen vorschreibt und in den mohammedanisch indoktrinierten Gehirnen weltweit kräftig unkritisches Gehör findet. Völlig eigene, unabhängige, verbohrte und häufig aggressive Werte- und Kulturverständnisse bilden also zwangsläufig das Bewusstsein, die deutsche Präsenz sei (gar im eigenen Lande) etwas Fremdes und somit Abstoßendes. Immer häufiger bekunden Migranten offen den Wunsch der Beseitigung des Deutschen und seine Ersetzung durch das Eigene. So leben also deutsche und ausländische Menschen mit völlig unterschiedlichen Lebensvorstellungen Tür an Tür, vehement beharrt jeder auf sein Bleiberecht und zeigt stur mit dem Finger auf den bösen Nachbarn. Es ist unmöglich, völlig gegensätzliche soziale Mechanismen, gemäß der Multikultideologie, einfach zwanghaft aneinanderzuketten und das Ganze dann leider erfolgreich, dem vermeintlich dummen Pöbel als “Bereicherung” zu verkaufen, stets und ständig mit dem falschen Umkehrschluss, jede Kritik am Multikulturalismus sei zwangsläufig rassistisch. Man verlangt haltlos “Toleranz” gegenüber den Verursachern sozialer Unruhen und sieht gleichzeitig ideologisch korrekt weg bei all den Zwangserscheinungen des multikulturellen Zusammenlebens. Je länger man sich soziale Missstände heranzüchtet, desto bitterer schmecken die Folgen für nachkommende Generationen, sofern ein Leben im Deutschland der Zukunft noch lebenswert ist. Nur weil die linksverseuchte Politik massenhaft Ausländer nach Deutschland schwämmen lässt, hat die einheimische deutsche Bevölkerung noch lange nicht widerstandslos Platz zu machen oder alle sozialen Brandherde zu tolerieren und auszuhalten. Wenn sich jemand in einem fremden Staat und seiner Gesellschaft niederlässt, hat sich der Einwanderer den hiesigen Regeln der nationalen Hausordnung unterzuordnen. Tut er das nicht, besteht aufgrund schnellster Angewöhnung sozialen Fehlverhaltens die Gefahr, dieses Fehlverhalten durch Erziehung und Vorleben an seine Kinder weiterzugeben, die höchstwahrscheinlich wiederum weitergeben, was sie von ihren fehlintegrierten Eltern gelernt haben. Multikulturelle Fehlentwicklungen vergrößern sich also unmittelbar mit der Vermehrung der in Deutschland lebenden Ausländer, deren Fehlverhalten unvermeidbar zu Reibereien zwischen ihnen und den Deutschen führt.

Es müssen also von vornherein Anstrengungen unternommen werden, nur absolut eingliederungsbereite und fleißige Einwanderer in die Bundesrepublik einreisen zu lassen. Kommt es nach einigen Generationen aufgrund enormer Geburtenraten und der schieren Masse an Ausländern dann doch zur Bildung von Parallelgesellschaften, werden über Jahre hinweg erreichte Angleichungsarbeiten zunehmend verwässert, da mit Sicherheit immer mehr einheimische, nicht deutsche Gepflogenheiten in der Erziehung Einzug halten, denn man spricht und isst daheim noch immer zunehmend arabisch, rumänisch oder marokkanisch. Niemand verlangt, sämtliche kulturelle Wurzeln zu kappen. Aber Neugeborene werden in erster Linie in ihre eigenen kulturellen Umgebungen hineingeboren und sehen diese als primären Drehpunkt ihres sozialen Werdegangs, das Deutsche kommt an zweiter Stelle. Wenn sich dieser Teufelskreis mit seiner Potenzwirkung in den nächsten Jahrzehnten vergrößert, stehen sich letztendlich zwei Bevölkerungsgruppen gegenüber: Deutsche und Nichtdeutsche. Zusätzlich zur Tatsache, dass die Deutschen im Durchschnitt maximal zwei Kinder bekommen, wirkt das Horrorszenario des Deutschen in der Minderheit und dem Aufkommen bürgerkriegsähnlicher Zustände aufgrund des eigenen Erhaltungsdrangs, auf einmal gespenstisch greifbar und real. Wenn die Waage erst einmal zugunsten der Nichtdeutschen ausschlägt, lösen sich soziale Verständnisse und Leitkultur praktisch von allein auf, da es keine Mehrheit gibt, die diese vertreten und aufrechterhalten. In Deutschland arbeitet die Empörungsindustrie seit vielen Jahren auf Akkord, wenn Rechtsextreme zum Widerstand gegen die multikulturelle Ordnung aufrufen. Der Rassismus befinde sich “in der Mitte der Gesellschaft”. Dabei sind rechtsextreme oder allgemein fremdenfeindliche Tendenzen kein generelles und von allein auftretendes Gesellschaftsproblem, sondern lediglich die unmittelbare Reaktion auf das kranke, fehlgezüchtete bunte Multikulti-Projekt. Man beklagt seit Jahren die Präsenz von Rechtsextremismus, züchtet ihn aber durch soziale Probleme selbst heran. Damit hat man dann fälschlicher- und verlogenerweise wieder einen Grund, um gegen Antisemitismus auf die Straße zu gehen, aber Zeit zur Lösung des Ausländerproblems bleibt keine. Selten gab es Lächerlicheres in der politischen Welt. Doch zurück zu den weiteren großen Ansprüchen, die der Multikulturalismus an die deutsche Bevölkerung und ihren heldenhaften Aufopferungswillen stellt. Die einschneidende Not finanzieller Zusatzmittel zur Versorgung ausländischer Hinzukömmlinge setzt zudem die Erbringung eines höheren Bruttosozialprodukts bzw. ein höheres Bruttonationaleinkommens voraus. Während abhängig vom technischen Produktionsstandard irgendwann die Grenzen der Produktivität vorerst erreicht sind, geht die Massenbereicherung durch ausländische Völker in Deutschland ungebremst durch enorm schnelle Vermehrung weiter. Ökonomisch gesehen muss also zur Bewirtschaftung dieser Bevölkerungsmassen ein Ausgleich geschaffen werden. Und da ein sehr großer Teil der ausländischen Bevölkerung ihr Dasein dauerhaft in der sozialen Hängematte fristet, muss der Sozialstaat durch die Erhöhung von Steuern seine eigene Existenz sichern, denn man ist, antifaschistisch korrekt, nicht bereit, bei der Subventionierung Millionen fauler und integrationsunfähiger Ausländer durch den Steuerzahler, auch nur die geringsten Abstriche zu machen. Der fleißige Steuerzahler, ob deutsch oder ausländisch und gut integriert, muss für die Finanzierung dieses gewaltigen Sozialverbrechens, das Deutschlandfeinden in die Hände spielt, widerstandslos aufkommen und anderen ohne Gegenleistung ein unverdientes Leben im relativen Luxus ermöglichen. Der Fleiß der Mehrheit für den Wohlstand der Minderheit – eigentlich genau das, was Rote Socken gerne für ihre antikapitalistische Propaganda missbrauchen. Stattdessen unterstützen sie die “kapitalistische Gängelung” der zumeist deutschen Steuerzahler und erreichen wieder genau das, was sie, sofern sie zur deutschenfeindlichen Linken gehören, ohnehin im allgemeinen Sinne anstreben – größtmöglichen Schaden am deutschen Volke. So schließt sich der Kreis. Wenn dann die Subventionierungsmaschinerie für die kulturellen Bereicherer perfekt geölt und geschmiert ist, bedanken sich diese mit einer unverhältnismäßig hohen Kriminalitätsrate und sorgen für wachsenden Verdruss in der Bevölkerung. Kriminelles Verhalten ist die potentielle Folge sozialer Fehlentwicklungen, die unmittelbar Produkte der multikulturellen Vielvölkerideologie sind.

1. Keine Notwendigkeit der Eingliederung
Durch die massenhafte Präsenz eigener Volksvertreter ist das Lernen der deutschen Sprache praktisch im Alltag unnötig. Daheim, im Supermarkt, beim Friseur, in der Schule – überall gibt es Menschen, die die primäre Muttersprache sprechen und das Leben in der Parallelgesellschaft bequem und einfach machen. Dementsprechend verbringt der Einwanderer seine Zeit mit seinen Artgenossen, die ihm oftmals Brutalität und Aggression vorleben.

2. Kaum Erfolgserlebnisse im Beruf oder in der Schule durch sprachliche Unkenntnis
Auf der Schulbank und am Arbeitsplatz hat der Migrant mit allerlei Etablierungs- und Leistungsproblemen zu kämpfen, es mangelt ihm an Bestätigung und auch der erfolgreiche Anschluss im Berufsleben bleibt ihm verwerht, durch Frust und finanzielle Not geht er zu Kriminalität und ominösen Geschäften über.

3. Er trifft auf etablierte Strukturen
Der Migrant wird bereits in eine defekte Parallelgemeinschaft hineingeboren, in der man ihm zweifelhafte Verhaltensweisen und Feindschaft gegenüber Deutschen vorlebt. Er wird zum bekämpfenswerten Feind erklärt, man erhebt plötzlich gar Exklusivansprüche auf deutschen Wohnraum. In vielen Problemvierteln deutscher Städte ist es bereits soweit. Die Migrantenherrschaft hat sich durchgesetzt und wird von Neulingen als normal und erhaltenswert angesehen. Dafür schreckt man vor den wenigsten Mitteln zurück und betreibt eine vehemente Vertreibungsoffensive gegen Deutsche.

Man sieht, dass derartige Dinge, bedingt durch das massenhafte Vorkommen von Ausländern, sich sozusagen zwangsläufig selbst etablieren und fast unveränderbar festfahren. Wenn die ausländische Präsenz groß genug ist und sogar noch weiter anwächst, wird dieses kranke soziale Geflecht immer fester und unübersichtlicher, es wird quasi irgendwann zum unaufhaltsamen Selbstläufer. Derartige Fehlentwicklungen und ihre Verflechtungen sind praktisch unumgänglich und daher grundsätzlich nicht anzustreben. Stattdessen gibt es lieber wieder mehr Geld im “Kampf gegen Rechts”, für dessen Bereitstellung wieder der Steuerzahler aufkommt, der unter der kranken multikulturellen Gesellschaftsideologie am meisten zu leiden hat. Vielen Dank für nichts. Statt die Benenner dieses Gesellschaftsproblems zu bekämpfen, sollten lieber die Verursacher sozialer Spannungen durch die Macht des Staates zurechtgewiesen und nicht steuerlich subventioniert und “anti”-faschistisch verteidigt werden. Der kulturelle Messerschwinger, der seine Erziehungsstube quasi selbst errichtet hat, macht zwischen Multikulti-Freunden- und Feinden keinen Unterschied. Wenn das so weiter geht, sind die Antifanten die Ersten, die geschlachtet werden. Immerhin haben sie sich dann gemäß ihres Selbsthasses durch ihr multikulturelles Sozialprojekt selbst in Luft aufgelöst.

Originalartikel PI News

Verfassungsschutzbericht: Unterschiedliche Entwicklung der verschiedenen Extremismus-Formen

Am 10. Juni stellte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2012 vor. Besonders besorgniserregend ist der stetige Zuwachs im radikal-islamischen Milieu. Ein Überblick: Die unterschiedliche Entwicklung der verschiedenen Extremismus-Formen in Deutschland.

Dem aktuellen Verfassungsschutz-Bericht zufolge wurden im vergangenen Jahr 17.134 Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund erfasst, darunter 802 Gewalttaten. Das bedeutet einen Anstieg von 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings handelt es sich bei einem Großteil der Straftaten um Propagandadelikte, der Anteil der Gewalttaten betrug 4,7 Prozent. Positiv ist zu werten, dass das Personenpotenzial im Bereich des Rechtsextremismus im zweiten Jahr in Folge gesunken ist auf nunmehr 22.150 Personen, von denen 9.600 als gewaltbereite Rechtsextremisten und 6.000 als Neonazis eingeordnet werden. Auch die Zahl der rechtsextremistischen Demonstrationen sei nach einem Höchststand im Jahr 2011 deutlich rückläufig. Darüber hinaus setzt sich laut Verfassungsschutz auch der Niedergang der NPD weiter fort. Die „seit Jahren anhaltenden Mitgliederverluste“ der Partei konnte demnach auch der neue Parteivorsitzende Holger Apfel nicht aufhalten. Einen weiteren Schwerpunkt im rechtsextremistischen Bereich bildet laut Verfassungsschutz die Pro-Bewegung, die vor der Landtagswahl in Nordrheinwestfalen mit einem „auf ‚maximale Provokation‘ ausgelegten Landtagswahlkampf“ in Erscheinung getreten sei.

„Sinkende Hemmschwelle von Linksextremisten“

Ebenfalls rückläufig ist laut Verfassungsschutz das Personenpotenzial des Linksextremismus in Deutschland, das von 31.800 Personen im Jahr 2011 auf 29.400 Personen gesunken ist (darunter 6.400 Autonome). Dies sei „auf den seit Jahren anhaltenden Mitgliederrückgang im Bereich der leninistischen und sonstigen revolutionär-marxistischen Zusammenschlüsse zurückzuführen.“ Das Gewaltpotenzial des Linksextremismus ist dem Bericht zufolge jedoch „spürbar angestiegen“. Zudem würden „zahlreiche Ausschreitungen im Zusammenhang mit Demonstrationen die sinkende Hemmschwelle von Linksextremisten“ erkennen lassen. Obwohl „nur“ 6.191 Straftaten mit „politisch links motiviertem“ Hintergrund gezählt wurden, und damit weit weniger als solche aus rechtsextremistischem Umfeld, übersteigt die Zahl der Gewalttaten (1.291) sogar deutlich die Zahl derer mit rechtsextremistischem Hintergrund (802). Ein Grund für die wesentliche höhere Zahl der Delikte mit rechtsextremistischem Hintergrund dürfte sein, dass nur in diesem Umfeld auch Propagandadelikte gezählt werden, während das Tragen typisch linksextremistischer Symbole, also jener des Marxismus, Sozialismus und Kommunismus, in Deutschland nicht unter Strafe steht. Zwar nahmen die links-motivierten Gewalttaten im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel ab, doch zeige sich laut Verfassungsschutzbericht ein wachsendes Gewaltpotenzial des Linksextremismus beispielsweise in der deutlichen Zunahme der Mordversuche (von 3 auf 8) und der Kleingruppen, die „bei ihren Anschlägen zumindest schwere Verletzungen billigend in Kauf“ nehmen. Ein zentrales Element des Linksextremismus bleibt auch weiterhin der so genannte „Antifaschismus“, dessen Anhänger „das Auftreten von vermeintlichen oder tatsächlichen Rechtsextremisten als Provokation“ auffassen und „direkte körperliche Angriffe auf diese Personen“ als legitim ansehen. Zunehmende Bedeutung erlagen ferner auch „Hackingangriffe von Linksextremisten“, die darauf abzielen, Internetauftritte des „politischen Gegners“ optisch und inhaltlich zu verfälschen.

Islamistische Anschläge können „jederzeit real werden“

Am besorgniserregendsten ist dem Bericht zufolge allerdings die Entwicklung im radikal-islamischen Milieu. Trotz zahlreicher Fahndungserfolge stelle der islamische Terrorismus weiterhin „eine der größten Gefahren“ für die innere Sicherheit in Deutschland dar. Deutlich wird dies schon alleine am Personenpotenzial (42.550 Personen). Obwohl Muslime nur eine Minderheit der deutschen Gesellschaft ausmachen, übertrifft das Personenpotenzial das links- und rechtsextremistischer Strömungen damit deutlich. Der Anstieg von 38.080 Personen im Vorjahr erklärt sich allerdings auch durch die „erstmalige Einrechnung der den salafistischen Bestrebungen zugeordneten Mitglieder/Anhänger (4.500) in das Gesamtpotenzial“. Der Verfassungsschutz beobachtet in diesem Bereich „verschiedene Strukturen, die stark miteinander vernetzt sind“. Die daraus resultierenden Gefahren könnten „jederzeit in Form von Anschlägen unterschiedlicher Dimension und Intensität real werden“. Das Spektrum reicht demzufolge von „Einzeltätern“ und „autonom operierenden Kleinstgruppen“ bis hin zu „Netzwerken gewaltbereiter Islamisten, die in enger Beziehung zu ‚jihadistischen‘ Organisationen im Ausland stehen“.

„Freiräume für ein schariakonformes Leben“

Der Salafismus ist laut Verfassungsschutz „sowohl in Deutschland wie auch auf internationaler Ebene die zurzeit dynamischste Bewegung“ und verzeichnet „weiterhin steigende Anhängerzahlen“. Das Aufeinandertreffen zwischen Salafisten und der Pro-Bewegung im NRW-Wahlkampf hätte gezeigt, „welches Gewaltpotenzial hier vorhanden ist“.  Der Verfassungsschutz rechnet daher mit „erneuten gewalttätigen Aktionen salafistischer Akteure“, sobald wieder „islamkritische bzw. islamfeindliche Positionen öffentlichkeitswirksam in Deutschland vertreten werden“. Eine weitere Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung geht dem Bericht zufolge von „legalistischen“ islamischen Gruppierungen aus, wozu beispielsweise die „Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) gezählt wird, die alleine 31.000 Anhänger hat. Diese Gruppen verstünden sich selbst als „Interessenvertretung großer Teile der hier lebenden Muslime“ und wollten „durch politische Einflussnahme und gezielte Öffentlichkeitsarbeit ihren Anhängern im Bundesgebiet in möglichst vielen Bereichen Freiräume für ein schariakonformes Leben schaffen“, so der Verfassungsschutz. Das islamische Recht, die Scharia, ist demnach für diese Gruppierungen „ein zu jeder Zeit gültiges, alle Lebensbereiche regelndes Gesetzessystem, dessen Anwendung langfristig unabdingbar sei“.

Aus Kleinasien nach Europa importiert

Einen starken Zuwachs verzeichnet der Verfassungsschutz auch im Bereich des nicht-islamistischen Extremismus von Ausländern (von 26.410 Personen im Vorjahr auf 28.810 Personen im Jahr 2012). Hierzu zählen unter anderem nationalistische Ausländergruppierungen wie die türkische „Ülkücü“-Bewegung, auch bekannt als „Graue Wölfe“, linksextremistische Bewegungen aus der Türkei sowie die türkisch-kurdische „Arbeiterpartei Kurdistands“ (PKK). Dabei kommt es offenbar in ganz Europa zu zunehmenden Spannungen vor allem zwischen Kurden und nationalistischen Türken – ein Konflikt, der quasi aus Kleinasien nach Europa importiert wurde. Angesichts der nackten Zahlen, die der Verfassungsschutzbericht offenbart, erscheint es durchaus fragwürdig, dass in Medien und Politik nach wie vor das bei weitem größte Gewicht auf die Bekämpfung des Rechtsextremismus gelegt wird. Das Gefahrenpotenzial linksextremistischer Kreise muss angesichts von Gewalttaten und involvierten Personen mindestens ebenso hoch, das islamistischer Kreise sogar noch weitaus höher eingeschätzt werden.

Originalartikel Blu-News

„Herr Professorin“: Das erste Opfer der Gleichstellung ist an der Universität Leipzig die Grammatik. Woher kommt diese Gewalt der Begriffsverbieger, fragt sich Alexander Kissler

Nun gut, man kann die ganze Sache entspannt sehen, als humoristische Fußnote in der Globalgeschichte der Dekadenz. Dort steht dann zu lesen: Leipzig sei eine Stadt im Osten der Bundesrepublik Deutschland mit einer regional bemerkenswerten Universität. Ebendort sei im Juni 2013 beschlossen worden, im akademischen Binnenbereich nur die weibliche Form zu verwenden. Männliche Beschäftigte müssen darum „Herr Doktorin“ oder „Herr Professorin“ genannt werden. Fortan habe es Bestrebungen gegeben, diese Regelung auf die ganze Republik auszuweiten. Das Kabinett, hieß es, solle künftig einen Herrn Außenministerin haben und einen Herrn Verteidigungsministerin, die Polizei solle künftig von Taschendiebinnen, Vergewaltigerinnen, Einbrecherinnen und Serienmörderinnen reden, die Geschichtsforschung von Nationalsozialistinnen, Stalinistinnen, Faschistinnen, die Soziologie von Arbeiterführerinnen und Erfinderinnen, die Ökonomie von Kapitalistinnen. Irgendwann aber, noch weit vor der Mitte des 21. Jahrhunderts, hätten Bundesrat und Bundestag vor der Welle des Gelächters kapituliert, das vom Rest der Welt über Deutschland hereinbrach. Man habe sich nicht mehr verständlich machen können außerhalb des Deutschtums und sei deshalb zur alten Redeweise zurückgekehrt. Ein Mann sei schließlich ein Mann, eine Frau eine Frau, ein Drittes gebe es nicht. Man kann sich aber angesichts der realen Leipziger Entscheidung auch fragen: Woher kommt die Lust an der Gewalt? Dass die Gleichstellungseuphoriker der Sprache, dem Sinn, dem Verstand Gewalt antun und dass niemand jenseits dieser akademischen Elite den brutalen Sprachmissbrauch gutheißt, niemand ihm folgen wird, steht außer Frage. Woher also kommt die Gewalt der Begriffsverbieger – und woher der Selbsthass der männlichen Befürworter im erweiterten Senat der Universität Leipzig, die mehrheitlich zustimmten? Beide zusammen erst, die entmannten Männer und die zum Sinnbruch entschlossenen Amazonen, machten die Begriffskatastrophe perfekt. Sprache war, nach dem Wort Heideggers, einmal das „Haus des Seins“. Nun ist sie, zumindest in Leipzig, das „Haus des Scheins“ – des Scheins von Fortschritt, der finsterste Reaktion bemäntelt. Sprache ist dort kein einendes Band, nicht einmal Mittel der Verständigung, sondern radikalfeministisches Herrschaftsinstrument zum Austrieb des Männlichen.

Vielleicht also hat der Schriftsteller und ehemalige Kinderbuchautor Bernhard Lassahn („Käpt‘n Blaubär“) das Logbuch zur Stunde vorgelegt, wenn er in der zuverlässig aufmüpfigen „Edition Sonderwege“ des Manuscriptum-Verlages zum Auftakt einer „Trilogie zur Rettung der Liebe“ jetzt ein Pamphlet vorlegt über den tatsächlichen oder vermeintlichen „Krieg gegen den Mann.“ Ein solch martialischer Begriff erschreckt; doch das Erschrecken wurde seit der Entscheidung von Leipzig geringer. Das Buch ist, ganz ohne eigenes Zutun, näher an die Wirklichkeit gerückt. Lassahn zufolge soll die – nun in Leipzig triumphierende – „Gender-Perspektive nicht etwa eine Ergänzung sein, sondern Ersatz für Sichtweisen, in denen noch die Natur vorkommt.“ Die „Gender-Dogmatiker“ wollten „eine neue Form von Normalität ohne herkömmliche Normalität“ durchsetzen – und zwar als allgemeinen Zwang ohne jede Abweichung.“ So werde ein „totalitäres System“ errichtet, im Namen, versteht sich, des Kampfes gegen Norm und Ausgrenzung und Ungleichheit. Das Abgelehnte kehre so, unter neuen Vorzeichen, doppelt und dreifach zurück. Die Sexismuskritiker(innen) seien derart vom Sex, vom Geschlecht, besessen, dass letztlich sie die neuen Sexist(inn)en seien. Lassahn gräbt als Fahrplan zur Schleifung des Männlichen eine Sechs-Punkte-Agenda aus, die die Gender-Forscherinnen Ingelore und Isabell Welpe vor zehn Jahren ersonnen haben. Darin schreiben sie – und das ist ebenso wenig ein Aprilscherz wie die Entscheidung von Leipzig: Der Mann sei im Gegensatz zur Frau „das sekundäre Geschlecht“, jeder Mensch sei nach der Zeugung „zuerst weiblich“. Frauen seien „das Zukunftsmodell der Evolution, Männer das frühere Modell unserer Stammesgeschichte. (…) Die männliche Form ist (…) eher ein Auslaufmodell.“ Frauen leisteten auch „den erheblicheren Beitrag zum Überleben der Menschheit durch Sammeln, Kommunikation und Kooperation.“ Mit einem Wort: Der Mann ist Geschichte. Immerhin zur Zeugung taugt er, vorerst. Die Wissenschaft arbeitet daran, ihn auch da entbehrlich zu machen. Deutschland leistet sich derzeit rund 250 Lehrstühle und Zentren für „Gender-Studies.“ Nicht überall wird simples Allotria verbreitet. Doch Hand aufs Herz: Stünde es um die akademische Freiheit, um die Freiheit des Denkens und Forschens, nicht besser, wenn es diese Katheder mit ihrer behaupteten Allzuständigkeit nicht gäbe? Dort werden Waffen geschmiedet im Kampf gegen das Männliche als Prinzip, Form und Person, mal auf grammatikalischen, mal auf diskurspolitischen Wegen. Es sind letztlich Verteilungskämpfe um Macht und Geld, die eine männerfeindliche Lobbygruppe momentan zu ihren Gunsten entschieden hat. Spätestens aber, wenn die globale Rezession ihr Haupt erhebt und die Armen der Erde auch in Deutschland stranden werden, wird sich diese Operation am offenen Herzen der Vernunft als das entpuppen, was sie heute schon ist: eine Luxusbeschäftigung für verwöhnte, anderweitig unausgelastete Akademiker. Pardon: Akademikerinnen und Herren Akademikerinnen.

Originalartikel Cicero Online