Mit ‘Marxismus’ getaggte Beiträge

Im roten Lager plädiert der sozialistische Glaubensmensch schon immer für eine Ausweitung der Staatskompetenzen, vornehmlich aus ökonomischen Gründen, um die Idee einer sozialistischen Ordnung ohne markante soziale Unterschiede zu errichten. Mit wirtschaftlicher Macht lässt sich bekanntlich vieles über dem Arm des Gesetzes hinaus erreichen. Marx selbst versteht das Kapital als größte Bewegungsgewalt internationaler Ordnungen, Kapital beeinflusst unmittelbar Entscheidungen über die Köpfe von Völkern und Politikern hinweg, frei nach dem Schluss, dass jeder Mensch mit einem gewissen Reichtum käuflich ist

Da hat Karl Marx Recht, alles und jeder ist gewissermaßen käuflich. Ich sage, dies ist nicht nur mit materiellen Werten, sondern mit dem Versprechen von Wünschen und Sehnsüchten noch besser möglich. Versprich jemanden das Blaue vom Himmel und er wird dir folgen und gehorchen. Das taten die Nationalsozialisten mit ihrer übermenschlichen, arischen Volkslehre, das taten die kommunistischen Bolschewiki mit ihren Träumen von unterdrückungsfreien Welten und Gesellschaften. So ist das gesprochene Wort schon immer die mächtigste Waffe der Sozialisten gewesen, so war es damals, sowohl bei den nationalen als auch den internationalen Sozialisten, und so ist es auch heute noch. Versetze das Eigene in einen goldenen Schein und beschreibe dich selbst als Befreier und Tausende werden dir folgen. Ich beobachte mit Sorge, dass das linke Lager immer weiter mit der Umsetzung des Planes voranschreitet, sowohl die Erziehung unser Kinder in Staatshände zu geben, als auch die staatlichen Kompetenzen in Europa zu erweitern. Besonders Deutschland hat man als Meisterzahler an den Tisch getrieben, die Verbrechen der Nazis fest als Argumentationsverstärker im Griff. Doch wie steht es um das Fremdbilden erwünschter Ansichten und Meinungen? So sinnvoll die historische Aufrechterhaltung der Vergangenheit sein mag. Ist es sinnvoll, jede väterliche Sünde für unsere Nachkommen in die Zukunft zu tragen? Wie lange muss ich mich als Deutscher noch wegducken, wenn von Europa im Zweiten Weltkrieg die Rede ist? Ich weiß nicht, wie es Ihnen ergeht, aber ich werde meinen Kindern keine unverschuldete und unangebrachte Büßerhaltung anerziehen, die, auf Verbrechen anderer erbaut, meinen Stammhaltern den Weg in die Zukunft verhagelt. Ich möchte meinen Kindern deutsche Volkslieder beibringen, mit ihnen deutsches Eisbein verspeisen und ich möchte mit ihnen im Teutoburger Wald auf den Externsteinen stehen und davon erzählen, wie unsere Vorfahren in diesen Wäldern Schlachten schlugen und weitergingen. Ich will in keinem sozialistischen Verordnungsstaat in Deckung gehen, wenn die rote Chefetage zum Rundumschlag mit der Nazi-Keule ausholt und in Gedanken leidenschaftlich jeden vor Gericht zerrt, der in Reichweite von 1933 geboren ist. Im heutigen Deutschland sind all diese Dinge noch möglich. Aber wie lange dauert es, bis wir einen Wendepunkt der öffentlichen Meinung erreicht und somit die Meinungsfreiheit praktisch abgeschafft haben? Dieser Punkt ist dann erreicht, wenn aus der noch relativ selbstständig denkenden Mehrheit die Minderheit geworden ist, dann, wenn der größte Anteil der zukünftig aufwachsenden Bevölkerung gedankenfrei unter dem Zauber von Denkverbot und Vertuscherei leidet. Wenn eine sozialistische Mehrheit die Auslagerung der Erziehung in öffentliche Stellen anordnet, ist der Weg frei für einheitliche und einfältige Gleichheitserziehung. In öffentlichen Erziehungsanstalten kann ungebremst ein bestimmtes Lebensmodell propagiert und ausgebildet werden. Was ist, wenn Kinder von klein auf lernen, dass die geteilte Schule elitär, dadurch andere Kinder intellektuell beleidigend und somit abzulehnen ist? Dabei handelt es sich um eine ganz normale Schulform, die weder so leistungsfern wie die Gesamtschule, noch aus ideologischen Gründen mit gesundem Menschenverstand abzulehnen ist.

Den am einfachsten zu überzeugenden und unkritischsten Geist findet man bei Heranwachsenden und Kindern, also Menschen, die im alltäglichen Leben nach Motiven, Vorbildern und Leitfaden suchen, um mit unsicheren Schritten sicher durchs Leben zu gehen. Sie orientieren sich an dem, was sie kennen und an dem, was ihnen am meisten Spaß und Wohlstand verspricht, das Kind geht, genau wie der durchschnittliche Erwachsene auch, praktisch den Weg des geringsten Widerstandes. Man verwendet also in der einheitlichen Staatserziehung das unkritische Bewusstsein und das opportunistische, hörige Verhalten von Heranwachsenden, um ihnen eine schwarz-weiß gemalte, vorgefertigte Einheitsmeinung einzupflanzen. Was gut oder schlecht und richtig oder falsch ist, das hinterfragt kein junges Kind, es nimmt die ausgestreckte Hand des Erziehenden und folgt seinem Sagen. Mit diesem Verhalten kann man sich schon in jungen Jahren unzählige unkritische und einheitliche Systemmenschen heranzüchten, die einer sturen Schiene folgen und zu denken nicht gelernt haben. Das Konservative behält das Bewährte bei und setzt auf private Erziehung, bei der Unvoreingenommenheit und Gedankenfreiheit prinzipiell gewährleistet sind. Die Eltern eines Kindes können selbst in die Erziehung einfließen lassen, was sie gemäß ihrer Vernunft und ihrer Liebe für das Kind, als das Beste erachten. Das Geben und Nehmen im gemeinsamen Leben stärkt das familiäre Band und gibt Stärke und Rückhalt im eigenen Familienstamm. Der roboterhafte Fließband-Sozialist erstrebt die Zersetzung von Volks- und Familienverständnis, um Macht und Hoheit der eigenen Klientel zu sichern. Er akzeptiert keine abweichende Meinung, sondern bekämpft, was seiner ideologisch kranken Doktrin zuwider ist. Im Sozialismus laufen durch die zentrale Planung alle Fäden der Macht an einem Punkt zusammen und er bietet die beste Voraussetzung für eine waschechte Diktatur. Das Geschichtsbuch bestätigt derartige Entwicklungen seit 1917 bestens. Ebenso wie es in der Betreuung und Erziehung unserer Nachkommen sinnvoll ist, private und dezentrale Ansätze zu verfolgen, genauso funktioniert es in der Wirtschaft am besten, Macht, Wert und Einfluss auf alle Teilnehmer zu verteilen. Im kapitalistischen Monopol kann man, sofern es sich nicht um Versorgungsprodukte wie Strom oder Gas handelt, einen Konzern boykottieren, ebenso obliegt einem privaten Konzern nicht die uneingeschränkte, exekutive Staatsgewalt. Im Sozialismus geht dies im allumsorgenden Papi-Staat nicht, alle Kompetenzen liegen an ein und derselben Stelle, es ist unmöglich ihm auszuweichen. Das sozialistische, zwanghafte Zentralisieren und Vereinheitlichen in eine direkte Beschneidung und Zurückdrängung eigener Einflüsse. Wer will in einem Staat leben, der von abstrus hohen Steuern genährt, all seinen Bürgern sagen will, was sie zu tun und zu denken haben? So bestimmt der Staat heute politisch korrekt, dass Bio-Nahrung moralisch gut ist, Konservative sind reaktionäre Modernisierungsverweigerer und Auschwitz liegt näher als das direkte Nachbargrundstück, während kommunistische Horror-Verbrechen fahle Märchen aus dem fernen Osten sind. Bevor man den “Anti”faschismus unterstützt, sollte man zuvor immer kritisch hinterfragen, wie derartige (linke) soziale und politische Ansätze funktionieren und vor allem, warum sie in der Geschichte ständig zusammengebrochen sind. Im Sozialismus sind gewissermaßen alle gleich blöd. Bekämpft die sozialistische Einheitsfabrik, nehmt unsere Kinder aus der Schusslinie und zeigt ihnen auf eigene Faust die Welt. Zieht sie auf, wie es sich richtig gehört, mit elterlichen Erfahrungen im Bande der Familie und weist sie von euch – die Büßerhaltung und Staatsdoktrin.

Originalartikel PI News

Die marxistischen, linken Liberalen haben nun ihren langen Marsch durch die Institutionen abgeschlossen. Sie behaupten, die verschiedenen verrückten politischen Taten, die sie umgesetzt haben, seien zum Wohl der Gesellschaft, aber ist das wirklich der Fall? Wenn man durch das Vergrößerungsglas der Realität schaut, dann scheint vieles, was die sozialistische Ideologie predigt, ein und dasselbe Ziel zu haben: Die totale Vernichtung der Gesellschaft.

Dies ist keineswegs übertrieben – wenn die Vernichtung der Gesellschaft dein Ziel wäre, würdest du dann nicht auch folgendes tun:

Die Industrie vernichten

Was ist der Unterschied zwischen dem boomenden Deutschland und dem bankrotten Großbritannien? Ganz einfach: Deutschland stellt etwas her und Großbritannien konsumiert – aber das war nicht immer so. Großbritannien war einmal führend auf dem Gebiet des Ingenieurwesens und beim Schiffsbau und es war Europas größter Hersteller von Autos und Motorrädern. Deswegen war es unerlässlich unsere industrielle Basis zu sabotieren – unsere Produktionsmittel – um das kapitalistische Großbritannien zu vernichten. Viele Gewerkschaftsführer der 1950er bis hin zu den 1980er waren Kommunisten oder Sympathisanten der Kommunisten, die Streiks organisierten und die Arbeit niederlegten und zwar derart erfolgreich, dass die britische, industrielle Basis vor die Hunde ging. Vor ein paar Jahren beschrieb Douglas Eden in der Zeitung The Spectator die Infiltration der britischen Gewerkschaften und wie deren pro-sowjetische Ideologie von den Labour Premierministern gebilligt wurde, bis zur Wahl Margret Thatchers im Jahr 1979. Zufälligerweise wird Frau Thatcher deshalb so abgrundtief von den linken Liberalen gehasst, weil sie die Gewerkschaften besiegt hat, was nach herrschender Meinung, den Traum eines internationalen Kommunismus beendet hat.

Die Bildung vernichten

Nachdem Margret Thatcher die Gewerkschaften besiegt hatte, förderte sie, unerklärlicherweise, die britische Wirtschaft in diesen Nachwehen nicht. Sie entschied stattdessen, dass die britische Industrie rund um die Dienstleistungsindustrie ausgerichtet sein sollte, was im Grunde Papierberge und die Beschäftigung mit Zahlen bedeutete. Da die Produzenten der Papierberge und die Zahlenkünstler gebildet sein mussten, um einem angemessenen Standard zu genügen, trugen die linken Liberalen ihren marxistischen Krieg gegen die Wirtschaft in die Klassenzimmer. Das britische Schulcurriculum kreist im Grunde um die Ideologie der Frankfurter Schule, einer antiwestlichen “kritischen Theorie“, in der die traditionelle Bildung an zweiter Stelle positioniert wird. Ein Exposé der unverhohlenen sozialistischen Propaganda kann man hier nachlesen, aber das Ergebnis der britische progressiven Bildungspolitik in unseren Schulen ist überall um uns herum sichtbar. Universitätsabsolventen mit geringer Lese- und Rechenkompetenz sitzen an der Spitze eines Haufens der am schlechtesten ausgebildeten Jugendlichen Europas, viele sind völlig unbrauchbar für die Arbeit, sagen die britischen Wirtschaftsführer – so wie es die Linksextremen beabsichtigt hatten, umgesetzt von ihren eifrigen Armeen aus liberalen nützlichen Idioten.

Die Familie vernichten

Der Feminismus wurde oft als Krieg gegen die Männer bezeichnet, aber es ist mehr als nur das. Die feministische Ideologie ist in Wirklichkeit ein Krieg gegen die Familie, weil Familien dazu tendieren sich selbst zu genügen und für den Staat weniger verlässlich sind. Da es beim Sozialismus um absolute staatliche Kontrolle geht, muss die Familie gesprengt werden. Betty Friedan, Simone de Beauvoir und Germaine Greer, sie alle Unterstützerinnen des Kommunismus, übernahmen ihre dysfunktionale Ideologie von Friedrich Engels Aussage aus “Der Ursprung der Familie“: „Die moderne individuelle Familie begründet sich auf der offenen oder versteckten Versklavung der Frau … innerhalb der Familie ist er der Bourgeois und seine Frau repräsentiert das Proletariat.“ Germaine Greer stimmt völlig mit Engels überein und ihr Buch „Der weibliche Eunuch“ ist im Grunde eine Kriegsfanfare zur Zerstörung, zu Anarchie und Kommunismus, wie wir anhand des Zitats sehen können: „Die Befreiung der Frau, wenn dadurch die patriarchalische Familie abgeschafft wird, wird die notwendige Struktur des autoritären Staats abschaffen und wenn dieser einmal abgestorben ist, wird Marx wohl oder übel recht behalten haben, also, lasst uns vorankommen damit.“ Greer fährt fort und sagt: „Aber, die Menschheit hat einen gravierenden Fehler gemacht … man hat den Frauen gestattet die Politik mitzugestalten und Berufe zu ergreifen. Die Konservativen, die dies als Unterwanderung unserer Zivilisation betrachteten und das Ende des Staates und der Ehe hatten letztendlich recht. Es ist Zeit mit der Zerstörung zu beginnen.“ Nun, vielen Dank Germaine! Die Zerstörung hat nicht nur begonnen, sie ist heute alles andere als vorbei. Studien beweisen, dass Kinder, die in konventionellen Familien groß werden, bei weitem weniger aus der Spur laufen, aber in der sozialistischen Welt rechtfertigt das Ende die Mittel, also ignorieren die Feministinnen die verkorksten Leben und verhinderten Ambitionen der vaterlosen, vom Staat unterstützten Kinder, insbesondere jenen westindischen Ursprungs und Mitglieder der weißen Arbeiterklasse des aufgegebenen Proletariats. Zusätzlich haben die gehirngewaschenen britischen Frauen Abtreibung und Karriere der Mutterschaft vorgezogen und haben eine neue Generation geboren, die 25% geringer ist als ihre eigene, die effektiv jegliche Hoffnung auf eine gleiche oder wachsende Anzahl zukünftiger Steuerzahler zerstört, die die Basis zur Finanzierung eines Wohlfahrtsstates sind.

Die Religion vernichten

Alle großen Zivilisationen sind rund um große Religionen entstanden. Die westliche Zivilisation wurde auf dem jüdisch-christlichen Fundament erbaut, wenn also die westliche Zivilisation zerstört werden soll, dann müssen zuerst seine religiösen Säulen zerstört werden. Wiederum, entstammt dieser Ethos der kommunistischen Ideologie. Christentum und Kommunismus sind vom Grundsatz her inkompatibel – das eine ist ein spiritueller Glaube, das andere materialistisch. Das Christentum legt dar, dass die Verantwortung eines Menschen gegenüber seinem Nachbarn persönlicher Natur ist, eine Sache seines individuellen Gewissens, während der Kommunismus vorschreibt, dass alle Pflichten kollektiv sein müssen, durchgesetzt vom Staat. Karl Marx stellte fest: “ Die sozialen Prinzipien des Christentums predigen Feigheit, Selbstverachtung, Erniedrigung, Unterwerfung, Demut. Religion ist das Seufzen der unterdrückten Kreatur, das Herz einer herzlosen Welt und die Seele seelenloser Bedingungen. Es ist das Opium des Volks.“ Die Kommunisten glaubten, dass die Zehn Gebote eine Form der “Klassenmoral“ seien, die nur den Interessen der Bourgeoisie dienten. Anatole Lunarcharsky, ein russischer Bildungskommissar erklärte: „Wir hassen das Christentum und die Christen … sie predigen Nächstenliebe und Gnade, was im Gegensatz zu unseren Prinzipien steht. Die christliche Liebe ist ein Hindernis für die Entwicklung der Revolution! Was wir wollen ist Hass, nur dann können wir die Welt erobern.“ In Großbritannien ist das Christentum nicht geächtet, nur an den Rand gedrängt, belächelt und seine Ausübung wird manchmal kriminalisiert. Die Verfolgung der britischen Christen hat ein solches Maß erreicht, dass im Jahr 2010 Lord Carey, der ehemalige Erzbischof von Canterbury und sechs prominente Bischöfe einen offenen Brief an die Labour Regierung schrieben, in dem sie feststellten: „Wir sind zutiefst besorgt über die offensichtliche Diskriminierung gegen Christen und wir rufen die Regierung dazu auf, diese gefährliche Entwicklung zu korrigieren. In einer Anzahl von Fällen werden die christlichen Glaubensgrundsätze über Ehe, Gewissen und Anbetung einfach nicht aufrecht erhalten. Es hat zahlreiche Entlassungen praktizierender Christen gegeben, aus Gründen, die in einem zivilisierten Land unannehmbar sind.“ Vielleicht versteht Lord Carey tatsächlich, dass die marxistischen Eliten in Großbritannien den selben Hass auf Christen haben, aus exakt dem selben Grund wie die Kommunisten. Die BBC ernannte am Ende noch einen kontroversen Muslim, Aaqil Ahmed, um ihre Abteilung für religiöse Angelegenheiten zu leiten. Im Jahr 2006 wurde die BBC derart beschämt, das sie einen antichristlichen, proislamischen Text neu schreiben mussten, der an Schulkinder gerichtet war, und in dem das Christentum als Religion des Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, von Versklavung und Mord beschrieben wurde, während der Islam mit seinen arrangierten Ehen, Ehrenmorden und dem zweiter Klasse Status für Frauen unter dem Schariarecht als frauenfreundliche Religion gesehen wurde. Die linken liberalen Eliten Großbritanniens halten das Christentum ganz klar für ein Hindernis für ihre Ideologie eines neuen sozialistisches Menschen, den sie anscheinend aufbauen wollen.

Die Moral vernichten

Es macht wenig Sinn eine Religion zu vernichten ohne die gleichzeitige Vernichtung der Moral zu sicherzustellen, da die Erfindung des moralischen Relativismus behauptet, dass es ein richtig oder falsch nicht gäbe. Lenin huldigte derselben Ideologie, aber er tat es in einer ehrenhafteren Weise, als er sagte: „Die Moral ist das, was die Revolution weiter bringt.“ Die Marxisten und die liberalen Linken, die heute die Bildungs- und Medieneinrichtungen in Großbritannien kontrollieren, wissen, dass sich die Anarchie zunächst durchsetzen muss – so wie dies von György Lukács unterstützt wird. Ein sicheres Mittel um eine anarchische Situation zu erschaffen ist, die Jugendlichen von den Verhaltensregeln zu entbinden, die Religion und Moral fordern.

Die Gemeinschaft vernichten

Wie auch die Familien, so tendieren die Gemeinschaften zu einer Selbstzufriedenheit und sind der Grundstein eines Nationalstaates. Die Gemeinschaft ist einfach ein Glied einer Kette – Familie, Gemeinschaft, Dorf, Kleinstadt, Großstadt, Land, Nationalstaat. Die Gemeinschaften sind dazu in der Lage zusammen zu arbeiten ungeachtet eines Staates – ergo müssen auch sie kaputt gemacht werden. Wie macht man das? Man reißt die Straßen ab, in denen Einfamilienhäuser stehen und baut unpersönliche Blocks. Man schließt die Schulen und Krankenhäuser vor Ort und baut Megaversionen, die von gesichtslosen Bürokraten kontrolliert werden und nicht von Menschen, die man dort kennt. Man schließt die örtlichen Postfilialen, wo sich einmal pro Woche die Alten treffen und Klatsch und Tratsch austauschen. Man ächtet das Rauchen und macht Kneipen (die Nervenknoten des individuellen Widerstands) unerschwinglich teuer. Kurz gesagt, man fragmentiert und isoliert die Bevölkerung, so dass sie sich alleine und machtlos fühlen vor dem Allmachtsstaat und seiner immer weiter wachsenden Armee sich einmischender Bürokraten.

Die Mittelschicht vernichten

Kurz nachdem der vormals inhaftierte und später zum Präsidenten gewählte Dissident Vaclav Havel im Jahr 1989 in der Tschechoslowakei an die Macht kam, sagte er, dass der Wiederaufbau des durch den Sozialismus zerrütteten Landes nach einer 40-jährigen wirtschaftlichen, moralischen, und Umweltkatastrophe erst dann stattfinden können, wenn sich eine neue Mittelschicht gebildet habe. Die ist völlig richtig. Die Mittelschicht ist das Rückgrat jeder funktionierenden Demokratie. Sie zahlen die Steuern, sie haben Anteil an der Ausbildung ihrer Kinder, sie gründen Komitees und Interessensverbände, sie sammeln Geld für kommunale Projekte, sie genügen sich selbst und fordern vom Staat wenig oder gar nichts. Solche unabhängigen Handlungen machen sie zu einer akuten Bedrohung für den Staat und daher müssen sie zerschlagen werden. Unter dem Deckmantel der Förderung einer ‚klassenlosen Gesellschaft“ wurde die britische Mittelschicht von den Bildungs- und Medieneinrichtungen systematisch verleumdet, weil sie die Bourgeoisie als Ideologie verkörpern, wenn nicht durch ihr Einkommen.

Die Arbeiterklasse vernichten

Großbritannien hat seit Jahrzehnten ungelernte Arbeitskräfte aus unterentwickelten Ländern importiert, während man gleichzeitig ungelernte Arbeit ins Ausland verlagert hat. Während es für die gutbezahlten Liberalen von der BBC angenehm ist, billige Nannies und Putzfrauen zu haben, befindet sich die Arbeiterklasse in einem direkten Wettbewerb mit den Migranten, und das ist ein Gebiet auf dem sie einfach nicht konkurrieren können. Ein polnischer Bauarbeiter, der für den halben Lohn arbeitet, für den ein britischer Arbeiter arbeitet, muss keine Hypothek abbezahlen, oder eine Familie unterstützen und freut sich ein paar Jahre lang zu fünfzehnt in einem Haus zu leben, bevor er dann zurückzieht nach Polen mit den Taschen voll Geld. Die Großfirmen haben damit kein Problem, auch nicht die links-liberalen Eliten, denen es Spaß macht eine arbeitslose britische Unterklasse zu schaffen auf die man sich verlassen kann, die so blöd sind einen immer weiter zu wählen, einfach weil sie die höchste Belohnung für die erzwungen Arbeitslosigkeit bieten.

Den Nationalstaat vernichten

Jetzt geht es mehr um die Europäische Union als um die britische Innenpolitik, aber es ist sehr wichtig. Die ungewählten Kommissare, die die EU regieren, sind sich völlig der Tatsache bewusst, dass sie voll funktionsfähige Nationalstaaten nicht kontrollieren können, deshalb wurde Großbritannien in zwölf Regionen unterteilt. Die vorherige Labour Regierung wollte sogar so weit gehen, für jedes Gebiet einen Regionalminister zu ernennen. Der Abbau unserer alten Grafschaften und Regierungen – wodurch auch das Wort England von den EU Karten verschwand – wird ansonsten auch als ‚Teile und Herrsche‘ Prinzip bezeichnet.

Originalartikel EuropeNews

Jede Generation beklagt den Verfall der Werte und das „Vor-die-Hunde-Gehen“ der Gesellschaft, aber die Geschichte zeigt, daß Zivilisationen und Völker tatsächlich vollkommen kollabieren können und das auch tun. Manche sterben sogar aus. Großbritannien ist, überflüssig das zu sagen, nicht mehr so groß wie es einst war, aber ist die Degeneration, die wir tagtäglich um uns herum beobachten, verursacht durch gutgemeinte linksliberale Dummheit, oder durch brillant geplante linke Böswilligkeit?

  • „Da ist eine Revolution im Kommen. Sie wird anders sein als die Revolutionen der Vergangenheit. Sie wird vom Individuum ausgehen und von der Kultur, und wird die politische Struktur erst als ihren finalen Akt verändern. Sie wird keine Gewalt brauchen um erfolgreich zu sein, und ihr kann auch nicht erfolgreich mit Gewalt widerstanden werden. Dies ist die Revolution der neuen Generation.“
    (Charles Reich, The Greening of America, 1970)

Vielleicht ist es eine Mixtur von beidem. Es ist seit langem bekannt, daß die stramme Linke das traditionelle Britannien (und den Westen), in den ich hineingeboren wurde, zu transformieren wünscht. Mittels einer ausgedehnten Kampagne aus Gehirnwäsche und Propaganda waren sie fähig, gutmeinende Linksliberale in eine unbewußte Allianz hineinzuziehen. Das war natürlich nicht besonders schwierig; Linksliberale sind leicht mit Propaganda-Platitüden zu übertölpeln und verfallen sehr leicht in die Rolle der von Lenin so genannten nützlichen Idioten. Aber lassen Sie uns zuerst ein paar Fakten behandeln. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg haben sich die Sowjetkommunisten so viel von Europa einverleibt, wie sie nur konnten. Lettland, Litauen und Estland verschwanden hinter dem Eisernen Vorhang, gefolgt von Polen, Ungarn, Rumänien, der Tschechoslowakei, Jugoslawien, Bulgarien und Ostdeutschland. Kurz, jedes Land innerhalb von Moskaus militärischer Reichweite fiel in ihre Klauen und wurde Teil des Sowjetimperiums. Die Kommunisten hatten wirklich globale Aspirationen, und so wurden Länder außerhalb ihrer militärischen Sphäre nicht einfach ignoriert und abgeschrieben, sondern zur Destabilisierung und Unterwanderung vorgemerkt, um zu einem späteren Zeitpunkt übernommen zu werden. Das Kreml-Büro, dem diese Aufgabe zukam, war die Abteilung für Agitation und Propaganda, die mit westlichen kommunistischen Parteien zusammenarbeitete, einschließlich der Communist Party USA (CPUSA) und der Communist Party of Great Britain (CPGB). Zu diesem subversiven Mix kam hinzu, was als die Frankfurter Schule bekannt wurde, die in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg enormen sozialen Druck ausübte – zunächst in Amerika und danach in Großbritannien. Sie wurde 1923 in Frankfurt von dem ungarischen Kommunisten György Lukács gegründet und war in jenen Tagen bekannt als die Institution für Marxismus. Lukács war ein Agent der Kommunistischen Internationalen (Comintern), die 1919 in Moskau gegründet worden war, um „mit allen verfügbaren Mitteln, einschließlich bewaffneter Kräfte, für den Sturz der internationalen Bourgeoisie zur Schaffung einer internationalen Sowjetrepublik zu kämpfen.“ Karl Marx schrieb über die Anarchie als notwendigen Wegbereiter der offenen Revolution, in welcher er „als Kolossus über den Trümmern zwischen seinen Füßen stehen“ würde. Lukács, dessen Ruf in der Welt der Revolutionäre fast an den von Marx selbst heranreichte, sagte: „Ich sah die revolutionäre Zerstörung der Gesellschaft als die einzige Lösung. Ein weltweites Umkippen von Werten kann nicht ohne die Vernichtung der alten Werte und der Schaffung von neuen durch die Revolutionäre vonstatten gehen.“ In den 1930ern stießen zwei andere Marxisten zu Lukács hinzu, Max Horkheimer und Theodor Adorno. Aber der Aufstieg Hitlers machte es ihnen unmöglich, in Deutschland zu bleiben. Daher zogen sie nach New York City, wo das Institut als die Frankfurter Schule bekannt wurde. In den 1950ern kam Herbert Marcuse als neuer Rekrut dazu, und zusammen begannen sie, an der marxistischen Zukunft der demokratischen Welt zu schreiben. Die Frankfurter Schule war die Geburtsstätte der Kritischen Theorie, welche man als destruktive Kritik der westlichen Kultur beschreiben könnte, einschließlich Christentum, Kapitalismus, Autorität, Familie, Patriarchat, Moral, Tradition, sexuelle Zurückhaltung, Loyalität, Patriotismus, Erblichkeit, Ethnozentrismus und Konservatismus. Die Kritische Theorie wiederholt die wesentlichen Grundsätze westlichen Übels immer und immer wieder: Rassismus, Sexismus, Kolonialismus, Nationalismus, Homophobie, Faschismus, Xenophobie und Imperialismus.

Herbert Marcuse ist wahrscheinlich die berüchtigtste Person, von der die meisten heutigen Menschen jemals gehört haben. Sein Buch „Eros and Civilization“ (dt. „Eros und Kultur“, später „Triebstruktur und Gesellschaft“) bewarb die freie Liebe und das Lustprinzip. Seine kontrakulturellen Ideologien veränderten allmählich die amerikanische und westliche Gesellschaft von dem, was die westliche Zivilisation erbaut hatte, in das, was zu dem einzigen Zweck existiert, sie zu zerstören. Die ergrauenden Politiker, die jetzt die Welt und die Mehrzahl ihrer Institutionen beherrschen, sind dieselben milchgesichtigen Studenten der 1970er, die einst das von Marcuse inspirierte Lied sangen: „Hey hey, ho ho, Western Civ [civilisation] has got to go.“ Ein Kult entwickelte sich um Marcuse während der 1960er und 1970er, und die Studenten-Hippie-Generation war die Marcuse-Generation. Er wurde so hoch geschätzt, daß alles, was er schrieb, ernstgenommen wurde. Dies resultierte für die Studenten in der Absorption nicht nur von Marcuses berühmtestem Ausspruch „Make Love not War“, sondern auch dem Rest der antiwestlichen, kontrakulturellen Propaganda der Frankfurter Schule. Niemals waren Lenins nützliche Idioten jemals zahlreicher gewesen. Aber Marcuse war ein Mann des Bösen. Er wollte aus voller Überzeugung den traditionellen Westen umstürzen. Auf die Frage, wer die Rolle des russischen Proletariats in der westlichen Revolution spielen würde, antwortete er, das würden alle die marginalisierten Gruppen sein, einschließlich militanter Schwarzer, Feministen, militanter Homosexueller, der Asozialen, der Entfremdeten und der Revolutionäre der Dritten Welt repräsentiert durch den Massenmörder Che Guevara. Die Maßgaben der destruktiven Politik der Frankfurter Schule waren bekannt unter dem Sammelbegriff „kultureller Terrorismus“. Heute nennt man sie schlicht und einfach „Political Correctness“, eine Ideologie, derer sich die Menschen durchaus bewußt sind, obwohl sehr wenige von ihren antiwestlichen, destruktiven und revolutionären Wurzeln wissen. Zweifler sollten sich fragen, warum die Opfer der politisch korrekten Lobby in der überwältigenden Mehrheit weiß, christlich, kapitalistisch, heterosexuell und männlich sind, oder „DWEMs“, wie sie in Amerika geschmackloserweise genannt werden, als Kurzform für „Dead White European Males“. Die simple Antwort ist, daß diese Männer und die Qualitäten, die sie verkörpern, die Fundamente gelegt, die Stützpfeiler errichtet und über viele Jahrhunderte die in verschiedenen Schichten miteinander verflochtene Ideologie und Struktur aufgebaut haben, die der westlichen Zivilisation ihre Form gaben. Wenn unsere Erinnerung an sie zerstört werden kann, wenn die Ideologie zerstört wird, und wenn die Rasse der Menschen, die gegenwärtig diese Ideologie repräsentieren, zerstört werden kann, dann kann die westliche Zivilisation selbst zerstört werden. Erst wenn wir diese harte Realität verstehen, ergibt die moderne Welt irgendeinen Sinn. Die westliche Gesellschaft ist nicht plötzlich geisteskrank geworden. Wir leben nicht in einer Gesellschaft der verrückt gewordenen politischen Korrektheit. Es ist nicht so, daß wir bloß alt sind und „es einfach nicht kapieren“. Die schreckenerregende Wahrheit ist, daß wir auf die mit Bedacht eingefädelte Kontrolle vorbereitet werden durch eine sorgfältig geplante sozialistische Operation, die seit Jahrzehnten in der Mache ist. Teilweiser Beweis für diese Tatsache ist der typische weiße Linksliberale, der die historische europäische Kolonisierung fremder Länder als imperialistisch und gewaltsam anprangert, aber dennoch die gegenwärtige fremde Kolonisierung Europas als etwas Gutes feiert. Dies sagt uns, daß es nicht der Kolonialismus ist, womit die Linksliberalen ein Problem haben, sondern die westliche Zivilisation selbst.

Originalartikel PI News

An der Universität Leipzig wird seit kurzem ein (männlicher) Professor mit Herr Professorin angesprochen. Die Gender-Ideologen blasen zum Angriff auf die Sprache und leiten damit einen neuen Orbitalsprung bei der Durchgenderung der Gesellschaft ein

Hat Deutschland überhaupt eine Regierung? Artikel 63,1 des Grundgesetzes offenbart das volle Dilemma. Dieses Land ist führungslos. „Der Bundeskanzler wird auf Vorschlag des Bundespräsidenten vom Bundestag (…) gewählt“, so die Verfassung. Eine Bundeskanzlerin gibt es in diesem Rechtsstaat schlechterdings nicht. Der Bundespräsident, der wiederholt in der Verfassung als „der“ Bundespräsident vorkommt, ist männlich und Basta. Aber nach dem hierzulande geltendem Gender-Recht ist das mit dem Bundespräsidenten natürlich kein Problem. Solange die Verfassung sprachlich nicht durchgegendert ist, wird einfach so getan, als wenn der Bundespräsident auch genauso gut eine Frau sein könnte. Und wenn man die Entscheidung der Universität Leipzig, die sofort auf die Uni Potsdam ausgestrahlt hat, männliche Professoren ab sofort offiziell als Herr Professorin zu führen, hochrechnet, dann ist der Schritt nicht mehr weit, dass gemäß des neuen Gender-Rechts der ehrenwerte Herr Gauck demnächst offiziös mit Herr Bundespräsidentin Gauck anzusprechen ist. Wichtig für alle politisch korrekten Nachrichtensprecher! Es wird ab sofort heißen:  die Herr Bundespräsidentin nimmt die Herr Ministerin unter die Bundesflagge die Amtseid ab! Aber nun wollen wir ja die Gender-Fanatiker, die ihre sowohl den Mann als auch die Frau verachtende Ideologie gegen das Grundgesetzes in das deutsche Gesetzesgefüge einbrennen wollen, nicht verspotten. Der Spott ist männlich und das geht schon mal gar nicht.

Der schönste Unterschied der Welt

Alle Substantive mit einem „der“ davor abschaffen, funktioniert nicht, weil dann zu viele real existierende Gegenstände nicht mehr bezeichnet werden können. Bliebe also die Alternative den Artikel „der“ abzuschaffen. Dann hieße es: Die Mann, die Frau, das Kind. Oder: Die Mann, die Frau und das Auto oder die Eisenbahn von die Mann. Dann doch lieber auch das Wörtchen „das“ abschaffen. Machen wir es auf die englische Tour und verwenden nur noch „die“. Mit anderen Worten: die Mann, die Frau, die Kind. „Die“ ist dem englischen the ja auch am Nächsten.  „Die“ wäre dann nicht mehr weiblich, mangels männlichem Gegenpart, sondern geschlechtsneutral. Woher kommt eigentlich der Fanatismus vermittels Manipulation einer gewachsenen Sprache das weibliche Element in den Vordergrund zu schieben? Die Männer waren traditionell sehr gelassen. Lässig haben sie akzeptiert, dass der Plural in der deutschen Sprache sowieso durch den Artikel „die“ dargestellt wird: die Männer, die Frauen, die Kinder. Selbst die übelsten Biologisten unter den Gender-Kämpfern, besser Kämpferinnen, die mit unsinnigen physikalisch-chemisch-biologischen Behauptungen den schönsten Unterschied der Welt, nämlich den zwischen Mann und Frau für nicht existent erklären, können die Tatsache nicht leugnen, dass das offenbar Böseste in der menschlichen Welt, das Testosteron, der Hoden, der Penis im Plural weiblich werden. Mindestens heißt es: die Testosterone, die Hoden und die Penisse.

Die intimste Stelle des Menschen

An den Universitäten wird seit Jahren gegendert, dass die Schwarte kracht. Von dieser Tendenz werden die Schulen und neuerdings auch die Kitas und Kindergärten zunehmend erfasst. Klar, die Gender-Mainstreaming-Strategie ist erklärtermaßen ein Versuch mittels Umerziehung der Menschen Politik zu machen. Also sind die Bildungseinrichtungen für die Unterwanderung durch Gender-Mainstreamer bevorzugte Ziele.

Extreme Minderheiten beherrschen die Politik

Die Kreuzritterinnen der Gender-Ideologie haben es vermocht in den vergangenen 15 Jahren unter weitestgehendem Ausschluss der breiten Öffentlichkeit – und das gilt bis heute – fast alle europäischen und auch alle nationalen Institutionen der europäischen Mitgliedstaaten von Regierungen, über Parlamente, über die Justizapparate bis in die Medien hinein und auch bis in die sogenannten Nichtregierungsorganisationen hinein zu unterminieren und Positionen extremster Minderheiten zur herrschenden Politik zu machen. Extremfeminismus, unterstützt von einzelnen Vertretern aus der homosexuellen Szene, haben ein sehr primitives und durchschaubares Konstrukt namens Gender ersonnen, mit dem die gesamte Gesellschaft gegängelt und umgekrempelt wird und dies im wahrsten Sinne des Wortes an der intimsten Stelle jedes Menschen, nämlich im Bereich seines Sexlebens, seiner Genitalien und seines individuellsten Bereiches im Kopf, nämlich der Selbstreflexion.

Gender Mainstreaming ist heiße Luft

Die Nummer, dass es kein biologisches Geschlecht gäbe, sondern nur eine Vielzahl von sogenannten sozialen Geschlechtern, die jeder Mensch, oh Wunder, jeden Tag herrlich frei wählen sollte, ist in Wahrheit ein Nichts. Heiße Luft. Es gibt ein biologisches Geschlecht. Es gibt Mann und Frau, die zur Erzeugung neuen Lebens höchst gleichberechtigt und höchst lustvoll zusammen wirken, um neues menschliches Leben zu erzeugen. Und da sind Mann und Frau gleichermaßen Conditio. Die perversen Phantasien, die in der Mehrzahl der Genderköpfe rumspuken, dass eines Tages die Klonerei den verabscheuten Geschlechtsakt überflüssig machen könnte, muss man nicht vornehm übersehen, sondern ganz im Gegenteil, man muss den Finger in diese perverse Wunde legen. Bei all dem Geschwafel vermeiden es die Genderisten regelmäßig, anders als Alice Schwarzer es getan hat, vom Geschlechtsakt auch nur zu sprechen. Dennoch wird dieser, ganz im Sinne von Schwarzer, ganz selbstverständlich als Ausübung männlicher Herrschaft über die Frau angesehen. Ja, klar, die Zeugung eines Kindes, die Mann und Frau das schönste Gefühl der Welt, nämlich den Orgasmus bereitet, mindestens bereiten kann und sollte, ist Frauendiskriminierung. Jeder lebende Mensch ist danach durch Diskriminierung der Mutter durch den Vater entstanden. Kinder seien demnach ein systematischer Kollateralschaden von systematischer Frauendiskriminierung durch die Männer? Die Menschheit ist also in ihrer Existenz Frauendiskriminierung? Das ungefähr ist das Gedankenkonstrukt, das hinter Gender Mainstreaming steht und das in den Zirkeln um die Gender-Fighterinnen herum, zu denen sehr viele Extremistinnen wir Judith Butler weltweit gehören, geglaubt, geschwafelt und ausgeheckt wird. Die Frau, der bessere Mensch!

Der verbeamtete Feminismus

Klar, dass bei dem Kampf gegen Frauendiskriminierung bei einer derart göttlich-kosmischen Dimension des Problems die Forschungs-Milliarden nur so fließen. Da muss weibisch-weibliche Weisheit jenseits von Wissenschaft und befreit von naturwissenschaftlicher Exaktheit ran an die Tröge. In einem Europa, in dem das Geld an allen Ecken und Enden fehlt und junge Menschen auf der Straße stehen, fließen jährlich Milliardenbeträge in die Gender-Strategien, in die Gender-Forschung und inzwischen längst in die europaweite Durchsetzung der Gender-Strategien in den Gesellschaften.

Forschung gegen den Mann

Die Universitäten in Deutschland opfern den Status ihrer Wissenschaftlichkeit, ihres intellektuellen Niveaus, ihrer Seriosität, um nicht zu verpassen professorale Lehrstühle für Gender-Forschung fast ausschließlich durch Frauen besetzt einzurichten. Da gibt es dann plötzlich doch noch die Frau, nämlich als Gegnerin des Mannes. Die Gender-Forschung kann man getrost als eine außerordentlich ineffiziente Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrachten oder einen verbeamteten Feminismus. Die Ergebnisse der Gender-Forschung sind hochgestochen präsentierte Null-Nummern. Es ist wirklich armselig, was sich da Forschung nennt und was aus dieser Forschung heraus kommt. Die Dreistigkeit, mit der die Gender-Forschung die Naturwissenschaften als Ausgeburt männlicher Herrschaft über die Frau und als dem männlichen Kapitalismus dienend ablehnen, sucht Ihresgleichen. Da geniert sich Frau für das, womit Geschlechtsgenossinnen heutzutage so Furore machen. Und natürlich ist es peinlich, dass sich die tatsächlich historisch gesehen dominierenden Männer von einem derartigen Unsinn so gründlich ins Bockshorn jagen lassen.

Phantasie von der Weltherrschaft

Die Macht der Gender-Frauen, die Macht der Gender-Mafia, ist inzwischen auch für Männer karriereentscheidend. Die Quotenregelungen zu Gunsten der Frau, gefüttert mit dem „Argument“ der grundsätzlichen Diskriminierung der Frau durch den Mann, sind nur ein strategischer Anfang. 100% Frauenherrschaft, testosterongereinigte Männer in die Kindergärten oder in die Altenpflege, das sind real existierende Gender-Visionen. Nicht wissenschaftlich, aber mit der Kraft von Allmachtsphantasien aufgeladen. Die Gender-Königinnen  sind ihren Geschlechtsgenossinnen keineswegs wohl gesonnen. Die werden nur instrumentalisiert. Mutterglück? Das Glück einer Partnerschaft? Die sexuelle Lust mit einem Mann?  Das müssen sich die Frauen, die Gender noch nicht verstanden haben, schon auch noch abgewöhnen. So wie die Männer in Wahrheit als die technisch-handwerklich durchaus brauchbaren Arbeitsdrohnen der Zukunft durch die Köpfe schwirren. Die Gender-Ideologie ist die schmutzige Phantasie von einer kleinen Clique von Extremistinnen, die von der Frauenweltherrschaft, gemeint ist ihre persönliche Weltherrschaft, träumen. Dies aber nicht im Sinne eines alt bekannten Matriarchats, sondern im Sinne einer neu zu schaffenden schönen neuen Welt. In dieser neuen Welt gibt es die Männer noch, allerdings ohne Testosteron, es sind also Männer, die man nicht mehr wahrnimmt, die geräuschlos funktionieren.

Der Mann als Arbeitsmittel

Die Genderforscherinnen beherrschen die Klonerei nicht. Sie haben sie auch nicht erfunden. Aber sie spukt in vielen Köpfen unausgesprochen herum. Im genderistischen Schlaraffenland wäre der Mann dann endgültig nur noch ein sich selbst reproduzierendes Arbeitsmittel. Es liegt im linken Zeitgeist die genetische Destination der Menschen klein zu reden und ihn zum nahezu ausschließlichen Produkt seiner Umwelt zu machen. Diese Tatsache machen sich die Gender Mainstreamer ungeniert zu Nutze. Testosterin böse, Östrogen gut – um diese Genderweisheit kümmern sie sich dann ausnahmsweise mal nicht. Stattdessen proklamieren sie die nette Idee, dass die Jungen und Männer, die bisher in ihren Leben nur gelernt hätten böse zu sein, geradezu das ideale Umerziehungsobjekt wären, das perfektes Objekt der Erziehung zu einem besseren Menschen.

Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Was Gender wirklich ist, weiß Niemand so ganz genau. Dass Gender eine unwissenschaftliche, die Realität ganz offensichtlich auf den Kopf stellende, fanatische Ideologie einer Minderheit ist, die die Mehrheit in ihren Zangengriff genommen hat, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt, steht fest. Die Gender-Ideologie ist in Wahrheit ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit (für deren Verteidigung und Herstellung sich die Genderisten angeblich so verausgaben). Frauen und Männer abzuschaffen und Kinder ihres Vater uns ihrer Mutter berauben, zwei Begriffe, die als diskriminierende Begriffe und durch das Wort Elternteil, Elter ersetzt werden sollen, ist größenwahnsinnig, ist grausam und unmenschlich. Vor dem Gesetz sind Mann und Frau gleich. Diesen ebenso einfachen wie gewichtigen Grundsatz haben die Väter des Grundgesetzes nicht erfunden, aber sie haben ihn prominent in die deutsche Verfassung hinein geschrieben, unabänderlich. Die Verfassungswirklichkeit sah zweifelsfrei 1949 noch anders aus, obwohl die Frauen schon einigen Boden auf dem Terrain der Gleichberechtigung gut gemacht hatten, und dies aus den unterschiedlichsten Gründen.

Die Gesetz gewordenen Ideologien

Die Herstellung vollständiger Gleichberechtigung von Mann und Frau, ohne Diskriminierung , das ist das Verfassungsgebot, in das die Gender-Ideologen eingefallen sind. Es geht ihnen aber nicht um Gesetzesanwendung -und Auslegung im üblichen und im logikgebundenen Sinn. Vielmehr diktieren die Gender-Ideologen – eine krümelhaft kleine Minderheit, die mit uns allen Schlitten fährt – wie die Gesetze, wie das Recht in Sachen Gleichberechtigung auszulegen und zu interpretieren wären. Sie liefern mit ihrer quasi Gesetz gewordenen Ideologie die Denk-Ge- und Verbote und die Interpretationen der gesetzlichen Begriffe, wie die Rechtsvorschriften der geltenden Gesetze auszulegen sind, generell und konkret. Und da wird’s widernatürlich, verfassungsbrechend und kriminell. Aus der einfachen Gleichberechtigung wird eine fiktive absolute Geschlechtergleichheit heraus gelesen, die durch Diskriminierung, die buchstäblich an jeder gesellschaftlichen Ecke und hinter jedem gesellschaftlichen Busch als real existent behauptet wird, in Gefahr wäre. So wurde aus der Gleichheit vor dem Gesetz selber bereits in eine Diskriminierung funktioniert, zum Beispiel, weil es nicht zwei Geschlechter gäbe, sondern in Wahrheit bis zu 16 und mehr Geschlechter seien, die auf dieser Welt herum kreuchten und fleuchten, ohne, dass zu diesen vielen unterschiedlichen sozialen Geschlechtern das sogenannte biologische Geschlecht überhaupt dazu zählt.

Gender Mainstreaming ist geistige Brandstiftung

Die Nummer mit den nahezu beliebig vielen sozialen Geschlechtern ist ein albernes Spielchen, das allerdings eine zentrale Bedeutung bei der Gender-Ideologie hat. Schaut man sich nämlich an, welche nicht biologischen Geschlechter es denn so geben soll, wird man enttäuscht. Da kommt nichts Substanzielles. Am Ende laufen alle Argumentationsketten darauf hinaus, dass es sogenannte intersexuelle oder transsexuelle Menschen gäbe, die sich in ihrem meist männlichen Körper als Frauen fühlten und eben nicht wohl fühlten. Dieses Phänomen gibt es. Es betrifft allerdings eine statistisch kaum darstellbare Minderheit, aus deren Erleben die Existenz von Mann und Frau nicht negiert werden kann. Aus der Wirklichkeit einer so kleinen Minderheit eine für alle geltende (biologistische, gegen die Biologie gerichtete) Gesetzmäßigkeit für alle Menschen abzuleiten, ist in extremer Weise bösartig.

Das Gegenteil von Wissenschaft

Inzwischen wurde aus solcherlei Gedanken der Gender-Mainstreaming-Überbau zusammen gemixt, der als geltendes Recht auf den regierungsamtlichen Homepages im Familienministeriums, aber auch aller anderen Bundesministerien nachzulesen ist. Trotz ihrer formalen Anerkennung als Wissenschaft ist Gender Mainstreaming in der Sache das Gegenteil von Wissenschaft. Es ist eine menschenverachtende Fiktion, die nicht trotz dieser Tatsache, sondern mutmaßlich wegen ihres Irrsinns so grausam erfolgreich ist. Auch aus Brüssel kommt immer wieder der Vorstoß, dass es im Kampf gegen die Diskriminierung der Frau einer flächendeckenden Sprachsäuberung bedürfte. Allerdings: Wer das Wort Frau oder das Wort Mann per se als Diskriminierung empfindet, hat den Verstand verloren oder frönt einfach seiner Ideologie und den persönlichen Vorteilen aus der Durchsetzung seiner Ideologie. Wer dem Mann das Männliche und der Frau das Weibliche Genom abspricht, betreibt geistige Brandstiftung. Wer das so genannte biologische Geschlecht für gar nicht existent erklärt, sondern für eine falsche wahnhafte Wahrnehmung der Menschen von sich selbst, ist nichts als ein primitiver geistiger Brandstifter, um es zu wiederholen. Wer statt Mann und Frau nur ein sogenanntes soziales Geschlecht, Gender, zur Realität fingiert, sozialisiert seine abwegigen Vorstellungen. Dies geschieht allerdings derzeit mit größtmöglichem Erfolg, in dem die Gender-Ideologie selbst das Grundgesetz, in dem Mann und Frau als die zwei Geschlechter, die die Erde bevölkern, festgehalten sind, überrollt, ohne dass das Volk in den letzten 15 Jahren mitgesprochen hat. Gender ist auch ein westliches Dekadenzphänomen. Die im Westen existierenden Parallelgesellschaften ficht Gender, geltendes Recht hin oder her, nicht an. Die teils großen Parallelgesellschaften haben sicher oft großen Nachholbedarf in Sachen Emanzipation. Für eine genderistische Entmännlichung stehen sie allerdings nicht zur Verfügung.

Wie konnten die Genderisten so mächtig werden?

Man fragt sich: Wie konnte eine kleine nicht zentral gesteuerte, sondern zersplittert agierende Gruppe von Genderisten, die sich im Laufe der Jahre immer weiter in den Irrsinn verstrickt hat, so erfolgreich werden? Es funktionierte nach demselben Prinzip, wie die Machtübernahme von ein paar wenigen Kommunisten, die es Anfang des letzten Jahrhunderts schafften die wichtigen gesellschaftlichen Institutionen auch in Deutschland zu unterwandern, und in einigen Ländern wie Russland die Macht zu ergreifen. Wo die Unterwanderung nicht reichte, musste am Ende noch ein Donnerschlag, Revolution genannt, hinzukommen. Institutionen erfolgreich kommunistisch zu unterwandern, hieß sich in die Organe der Institutionen, also in die Gremien einzuschleichen, die die Institutionen nach innen und nach außen führten. Es ging darum die Willensbildung innerhalb der Institutionen gezielt zu manipulieren.  Und natürlich auch darum U-Boote in die Medien und die Justiz einzuschleusen. Nicht ganz unähnlich haben die Feministinnen agiert und agieren bis heute. Und dabei im Laufe der Jahrzehnten eben diesen Extrem-Feminismus, der auf so leisen und so sauberen Sohlen daher kommt, heraus gebildet und diesen quasi demokratisch implementiert. Die Gleichstellungs- oder Frauenbeauftragten der Städte haben heutzutage regelmäßig von allen Rechtshemmungen befreite Sonderrechte und entscheiden über persönliche Karrieren, die Verteilung von öffentlichen Geld und das alles ohne adäquate Kontrolle. Nur noch den Verwaltungschefs, Oberbürgermeistern o.Ä. gegenüber verpflichtet, die sich allerdings ihrerseits regelmäßig gehorsam der Gender-Ideologie unterordnen.

Die Gender-Krake

Um auf den Anfang zurück zu kommen. Der Herr Professorin, die neue Anrede von Professoren an der Universität Leipzig und nun auch Potsdam, ist kein Scherz, keine Satire. Ironie ist Ideologen unbekannt, das gehört förmlich zur Definition von Ideologie dazu. Es handelt sich auch nicht um einen bloße Volte des Schicksals. Vielmehr wird hier ein Orbitalsprung im Wachstum der Genderkrake exemplarisch sichtbar. Der Angriff auf die Sprache zwecks Manipulation der Realität ist nicht nur eine strategische Variante, sondern wird jetzt  mit Macht getestet und voran getrieben. Herr Bundespräsidentin ist nicht mehr so weit entfernt. Und die Erzwingung der Akzeptanz, dass Männerunterdrückung keine Diskriminierung ist, sondern schlimmstenfalls berechtigte Strafe für 20.000 Jahre Männerdominanz. Und umgekehrt, dass Frauenprivilegierung auch keine Diskriminierung der Männer ist, hat in der gesellschaftlichen Wirklichkeit längst Fuß gefasst. Und wird durch die Sprachrevolution, die jetzt massiv nach vorne gebracht wird, erzwungen. Auch der Schockeffekt, dass Penis und Vagina nur Einbildungen seien, oder so wichtig wie die Haarfarbe oder die Fußlänge, ist gewollt. Und der Schock beraubt die Menschen ihrer natürlichen Gegenwehr. Die Professoren, die sich fröhlich Professorin nennen lassen, wissen nicht ganz genau, was sie mit dieser „Akzeptanz“ tun und bewirken. Hier geht es ja nicht um einen Gag machen wir es doch zur Abwechslung einfach mal anders herum und machen die weibliche Form zum Gattungsbegriff für beide Geschlechter, sondern es geht im Kontext um die Machteroberung durch die Gender-Ideologie.

Originalartikel WirtschaftsWoche